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Wiener Volksschulen

Bildung: Reformpädagogik in der Volksschule

Eltern von Kindern, die 2019 schulpflichtig werden, müssen sich spätestens jetzt Gedanken über die passende Schule machen. Eine Entscheidung, die nicht leicht zu fällen ist, die sich in den allermeisten Fällen irgendwo zwischen der Wahl der Kindergartenfreunde, Nähe zum Wohnort und den Betreuungszeiten versteckt. Und nicht zuletzt der Frage, auf welche Art gelernt und mit welcher Haltung dem Kind begegnet wird.

Die Unterschiede zwischen den einzelnen Schulen sind hierzulande enorm. Das hat mit der Schulautonomie zu tun und den damit verbundenen Freiheiten der Schulleitung. Die Lernziele sind zwar verbindlich festgelegt, wie diese erreicht werden, liegt aber im Ermessensbereich der Direktion. Ein Umstand, der auf der einen Seite sehr erfreulich ist – schließlich sind so niederschwellig leicht Veränderungen möglich, unabhängig von politischen Entscheidungen und Stimmungen – auf der anderen Seite ist es für Eltern schwer bis gar nicht nachvollziehbar, wie und nach welchen Konzepten an den einzelnen Schulen nun eigentlich unterrichtet wird.

In Wien gibt es jedenfalls eine Reihe von öffentlichen Volksschulen, in denen nach reformpädagogischen Konzepten gearbeitet wird. Es gibt allerdings keine offizielle Datenerhebung dazu, keine Liste, auf der Eltern auf einem Blick erfahren, ob hier Frontalunterricht oder Freinet, Montessori oder doch Dalton-Plan auf dem Programm steht. Der Besuch vor Ort, Mundpropaganda und Empfehlungen sind der einzige Weg sich ein ungefähres Bild zu machen. Genau deswegen soll an dieser Stelle eine kleine Liste mit jenen Wiener Schulen entstehen, die ganz bewusst einen Fokus auf reformpädagogische Konzepte legen. Diese Liste ist ganz bestimmt unvollständig, wird aber regelmäßig aktualisiert.

Hier gehts zur Liste:Montessori Schule

Wiener Volksschulen mit Reformpädagogik

 

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Spielzeugdesign, Optimist, Pessimist, Spielzeug

Design: Die Spielemacher

Spielen ist entdecken, probieren, verstehen. Gutes Spielzeugdesign macht die Welt für Kinder daher nicht nur schöner und bunter, sondern auch besser begreifbar.

Stapeln und Stupsen. Werfen und Wiegen. Experimentieren und Handeln. Es heißt, das Spiel ist die Arbeit des Kindes. Und tatsächlich: Im Spiel fallen Kinder in einen Zustand zerstreuter Konzentration, der bemerkenswert ist. Automatisch nähern sie sich dabei physikalischen Grundkonzepten an (schütten, werfen, fallen), konstruieren und entwerfen, kreieren eigenständige Spielwelten und üben in ausgeklügelten Rollenspielen schließlich die sozialen Skipts ihrer Umgebung. Spielen ist identitätsstiftend, spielen bildet. „Spielen ist Leben lernen“, geht Karin Schmidt-Ruhland noch einen Schritt weiter. „Mit einem guten Spielzeug kann ein Kind aktiv werden und seine Fähigkeiten ausprobieren. Es kann den Gegenstand fühlen, sein Material spüren, sehen, riechen, seine Gestalt wahrnehmen und interpretieren.“ Schmidt-Ruhland ist Professorin für Spiel- und Lerndesign an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule in Halle. Es ist das einzige Studium dieser Art in Europa und so sind es in der Regel auch ihre Absolventen, die Neuheiten für Hersteller wie Ravensburger, Mattel, Haba und Revell entwickeln.

 

Forschungslabor Kita. Weil Design immer auch ein Ausloten von Problemen ist, die Kinderperspektive für den Designer aber nicht eindeutig einnehmbar ist, wurde an der Kunstuni kurzerhand ein recht ungewöhnliches Forschungslabor eingerichtet: eine Kita nämlich. 50 Kinder arbeiten sich hier wie nebenbei an den Prototypen ab, geben knallhartes Feedback und stiften Ideen. Während die Studenten beobachten, auf Augenhöhe gehen und Bedürfnisse ausloten, um darauf wiederum gestalterisch Antworten zu formulieren. „Die Kita ist toll. Mein Lehranspruch ist nutzerorientiert und dabei geht es eben vor allem darum Probleme zunächst sichtbar zu machen, die der Gestalter dann löst. In der Kita können unsere Studenten nun mitspielen, beobachten und die Prototypen werden auf Herz und Nieren geprüft.“ Design ist ohnehin immer interdisziplinär, geht es um Spielzeug sind es vor allem die Bereiche Pädagogik, Psychologie und Didaktik, die nahtlos mit einfließen. Die Ausbildung dieser „Bezugskompetenzen“ hat an der Burg Giebichenstein einen hohen Stellenwert. Denn gerade, weil Kinder sich im Spiel eine Idee von der Welt machen, „ist die Gestaltung von Spielprodukten eine verantwortungsvolle Aufgabe“, sagt Schmidt-Ruhland. Im Gespräch mit der Designerin gibt es dann auch einen Begriff, der immer wieder fällt – er lautet Freiheit. Weil gutes Spielzeug nicht beschränkt, sondern Möglichkeiten aufzeigt, Anreize schafft. „Spielprodukte sollten eine große Interpretationsmöglichkeit bieten.“ 

spielzeugdesign

Ein Ding, tausend Spiele. Gutes Spielzeug ist immer ein Angebot, nie eine Handlungsanweisung. Nach diesem Konzept lässt sich wohl auch Bilibo, ein Entwurf des Schweizer Designers Alex Hochstrasser, am besten verstehen. Bilibo ist knallbunt, kugelig, aus Kunststoff gefertigt, erinnert an eine Art Stuhl ohne Beine – eine Spielschale. Bilibo ist enorm erfolgreich, wurde mit zahlreichen Preisen bedacht und war auch schon im New Yorker Moma ausgestellt. Das hat vor allem zwei Gründe: Es taugt zu allem und nichts und antwortet gleichzeitig auf eine typische Problemstellung der Zeit: Der Reibungsfläche von kindlichem Bewegungsdrang und städtischem Leben, das in der Regel drinnen stattfindet. „Bilibo soll Neugier wecken und Kinder dazu inspirieren sich eigene Spiele auszudenken. Es geht darum, dass die Kinder zu ihren eigenen Erfindern und Erzählern werden“, sagt Hochstrasser, den bei der Entwicklung seiner bunten Spielschale vor allem auch der kindliche Umgang mit Alltagsgegenständen inspiriert hat, etwa Sessel und Umzugskartons. Und so lädt Bilibo nun zum kreiseln, schaukeln und rutschen ein, genauso wie zum bauen und sortieren. Es soll dabei nicht zuletzt augenzwinkernde Alternative zu klassischem Holzspielzeug sein, das in der Regel einen pädagogischen Ansatz verfolgt, Hochstrasser jedenfalls oft zu „dogmatisch“ ist. Spielen muss schon Spaß machen.

 

Der Baustein, ein Klassiker. Trotzdem ist Holz im Bereich hochwertigen Spielzeugs nach wie vor Werkstoff Nummer 1. Und der klassische Baustein – Keimzelle von Konstruktion und Architektur – dabei das Objekt an dem sich Designer besonders gern abarbeiten. Quadratisch, rechteckig, asymmetrisch, schwer oder leicht, hoch oder niedrig: Generationen von Spielzeugkonstrukteuren haben sich bereits auf die Suche nach dem perfekten Holzstein gemacht. Christian Lessing ist einer von ihnen. Inspiriert von Da Vincis Brücke ohne Mörtel besteht sein „Mauersack“ aus 40 schiefen Steinen, die sich mit Geschicklichkeit und ein wenig Gespür für Statik mauerartig ineinander verkeilen und anordnen lassen. Nachwuchsdesignerin Lena Mühl – auch sie studierte bei Schmidt-Ruhland – fiel bei der Spielzeugmesse in Nürnberg wiederum mit ihren „VogelVaus“ auf –  dabei werden sympathische tierische Steine in V- und Vogel-Form verbaut. Und auch Christoph Groetsch hat sich an einer neuen Formgebung versucht. Für seine Manufaktur „Formknall“  konstruierte er die wabenförmigen „Hotz“-Klötze. Auch hierzulande gibt es Bewegung im Baustein-Segment. Eine Materialinnovation brachte etwa die Bioblo-Gründer dazu ein komplett neues Bausteinsystem zu entwickeln, das mittlerweile in ganz Europa vertrieben wird. Bio-Fasal nennt sich das und besteht aus Holz (60 Prozent) und upgecycleten Plastikbechern (40 Prozent). Wie bei Groetsch ist es der Blick in die Natur hin zu den Bienen, der die Formgebung bestimmt: „Waben sind besonders stabil bei gleichzeitiger Materialeffizienz“, erklärt Bioblo-Geschäftsführer Stefan Friedrich. Farbliche Vielfalt ist Teil des Konzepts: „Damit kann man einfach alles bauen – Tiere, Schiffe, Festungen. Die extremsten Bauprojekte setzen dabei oft die Väter um“, so Friedrich. Das ist gut, immerhin machen Kinder nach, was sie sehen, lernen in dem sie sich ein Beispiel nehmen. „Wir konditionieren die Kinder, geben unsere Lebensentwürfe an sie weiter“, sagt etwa Schmidt-Ruhland. Erwachsene können es sich auf dem Spielteppich ruhig bequem machen. Friedrich berichtet jedenfalls von „kontemplativer Entspannung“ . Und die tut ja allen gut.

Dieser Text erschien zuerst im Die Presse Schaufenster (Nr. 39/ 23.11.2018).

 

 

Wochenende in Bildern

Wochenende in Bildern: Vorweihnachtlicher Bastelmarathon

Wenn man sich dieses Wochenende in Bildern ansieht, könnte man meinen, es handelt sich dabei um eine einzige, riesige Bastelei. Und das ist im Grunde auch richtig.

Wochenende in Bildern

Samstag. Wir schlafen lang, zünden Kerzen zum Frühstück an und lassen das jüngste Familienmitglied selbstlos das Musikprogramm bestimmen. Während das Kind tanzt, wächst sich auf dem Tisch eine Zeitungs- und Bastellandschaft aus. Denn so viel steht fest: Die Wohnung wird an diesem Wochenende nur in Ausnahmefällen verlassen.

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Nach der Aufwärmrunde auf dem Wohnzimmer-Tanzparkett folgt des Kindes liebstes Weihnachtshörspiel, nämlich dieses hier. Das Personal der Weihnachtsgeschichte wird schon länger bespielt, nun wird auch der Ruf nach einem adäquaten Stall lauter. Also stecken wir aus fünf Stoffdreiecken und eben so vielen Holzspießen schnell ein Weihnachtstipi zusammen. Eine viel sauberere Anleitung gibt es zum Beispiel bei Steffi von Cuchikind, unsere Version tut es für die nächsten Tage aber auch. In der kleinen Kiste liegt übrigens ein Lego-Polizist. Es geht schließlich nichts über kindliche Vorstellungskraft.

Wochenende in Bildern

Weihnachtliche Papiersterne sieht man ja allerorts. Auch bei uns. Dafür wurde Zeitungspapier zunächst wild und bunt bestempelt, dann in dünne Streifen gefaltet, an den Seiten eingeschnitten, aufgefächert und an den Rändern zugeklebt.

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Später wagen wir uns dann doch raus in die Schneelandschaft. Den Nachmittag verbringen wir bei einem sehr schönen und entspannten Kindergeburtstag.

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Wir drehen schon seit Mitte der Woche Bienenwachskerzen in verschiedenen Größen, weil es so gut riecht, Kinderhandtauglich ist und sich auch noch gut verschenken lässt. Nachdem ich bei Susanne von Geborgen Wachsen schon so oft kleine Walnusskerzenschiffchen gesehen habe, habe ich die nun kurzerhand auch mal ausprobiert.

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Und das passt ja auch irgendwie ganz gut in dieses Wochenende in Bildern, dass einst von Susanne initiiert wurde und ab heute bei Konsti und Alu von www.grossekoepfe.de stattfindet. Die Kerzenschiffchen bringen jedenfalls umgehend (noch mehr) Weihnachtsstimmung auf den Tisch.

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Hier trocknen übrigens Feenflügel vor sich hin. Erst vor wenigen Wochen gab es bei einem Kindergeburtstag nämlich ganz tolle geschenkt, aufgrund ständigen Gebrauchs haben diese ihren Dienst jetzt allerdings quittiert. Nach ihrem Vorbild wurden nun neue improvisiert und zwar „mit gaaaanz viel Glitzer, bitte“. Damit der auch hält, kommt später noch transparente Folie zum Einsatz, genauso wie eine Schnur zum um die Schultern spannen. Die Anleitung zum Traumfänger nebenan gibt es übrigens hier.

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Für eine kurze Ladung Frischluft holen wir uns frischen Kaffee von Fürth Kaffee, dazu gibt es dann Bananenbrot nach dem Rezept von Oh She Glows. Danach folgt gleich noch ein wichtiger Programmpunkt – die Weihnachtswunschliste. Die wird wild bestempelt und – sehr diplomatisch –  sowohl an Christkind als auch an den Weihnachtsmann adressiert.

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Was darauf folgt, ist noch mehr Herumhängen, Keksgekrümel und Feengehüpfe und der Plan, die kommende Woche so weiter zu machen, sie also so ruhig, wie nur möglich, zu begehen. Letzte Projekte abzuschließen, um einen vorgezogenen Weihnachtsurlaub anzutreten. Mal sehen, ob das gelingt. Auch euch eine  entspannte Woche und natürlich einen schönen dritten Advent!

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Wochenende in Bildern: Kitsch und Kerzen

Es geht los. Auch wenn es ringsherum eigentlich schon längst ganz schön weihnachtet, beginnt mit dem Advent nun endlich auch offiziell die schöne Zeit des Einigelns, Streichholzratschens und Keksgeforme.

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Samstag. Nachts wurden feine Naschereien und kleine Begehrlichkeiten noch schnell eingetütet (und zwar in etwa so), während der erste (richtige) Schnee die Häuser ringsum einzuckerte, am Morgen strahlt das Kind gleich doppelt („Fängt Weihnachten jetzt wirklich an?“). Was darauf folgt, ist Kaffee bei Kerzenschein, der Blick ins sanfte Schneetreiben, sympathisch-kitschige Weihnachtsmusik (Wir Kinder vom Kleistpark).

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Außerdem: Nussgeknacke, Tütengeraschel, freudiges Rumgeschmatze. Die Smarties waren so schnell weg – keine Chance, die aufs Bild zu bekommen.

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Draußen Schnee, drinnen Schnee, überall Schnee.

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Und noch mehr Herumgebastel. Diese Weihnachtsfrau kommt bei uns auf den Baum, geht schnell und macht irgendwie umgehend gute Laune. Vielleicht bereite ich zu unseren kleinen Schmuck-Menschlein noch eine Anleitung vor.

Wochenende in Bildern

Auf das ausgiebige Herumgetrödel folgt eine Portion Schneegestöber und Frischluft. (Und der Wochenendeinkauf, den erspar ich euch an dieser Stelle)

Wochenende in Bildern

Stadtpflanze.

Wochenende in Bildern

Nach der kleinen Auslüftrunde kuscheln wir uns zuhause sofort wieder ein. Der Abend findet auf der Couch statt.

Wochenende in Bildern

Sonntag. Wieder: Schneedächer, Kinderstrahlen („Ist heute wirklich Advent?“), Adventskalendergeraschel und dann auch noch die erste Kerze am Frühstückstisch. Das Weihnachtsgrün wurde hochmotiviert schon Anfang der Woche drapiert, pünktlich zum ersten Advent ist es daher auch schon trocken. Macht nichts.

 

Der Sonntag ist wie der Samstag, nur noch eine Spur langsamer, so dass wir es nicht einmal vor die Tür schaffen und ich die allermeiste Zeit zu fotografieren vergesse. Zwischendurch gibt es Restlessen (Tomatenreisbällchen – das Rezept gibt es hier). Das Konzert von Matthäus Bär verpassen wir leider, dafür hören wir einfach die Platte. Die kann man übrigens auch gewinnen, und zwar hier.

Wochenende in Bildern

 

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Neuerscheinung: Matthäus Bär gibt Kindern „Zucker“

Noch mehr Wochenenden in Bildern gibt es bekanntlich auf Susanne Miraus Blog Geborgen Wachsen.

Wien mit Kind

Wien mit Kind: Wohin am Wochenende 1. + 2. Dezember

Wien-Programm für die ganze Familie. Bienenhäuser, Babys im Museum, Kinderdisco und eine ungewöhnliche Schnitzeljagd.

 

Naturerlebnis. Ja, es ist kalt. Die Bastelaktion  der Wiener Umweltspürnasen  inmitten der Natur ist trotzdem eine schöne Sache. Dabei gehen Kinder zwischen 5 und 12 Jahren nämlich der Frage nach, wo Biene, Hummel & Co ein gutes Quartier finden, bevor sie unter Anleitung ein Insektenhotel bauen, das spätestens kommenden Frühjahr zum Einsatz kommen kann. Samstag, 1. 12, 10 – 13 Uhr auf der Donauinsel. Treffpunkt: Inselinfo der MA 45, U1 Station „Donauinsel“, den Hauptweg 200m stromabwärts, Eintritt frei. 

 

Mit Baby ins Museum. Babyeltern finden im Belvedere 21 die Möglichkeit zu entspanntem Kunstgenuss. Im Zentrum der Führung steht die Architektur des Hauses. Der Besuch ist sogar mit Kinderwagen möglich, auch, wenn eine Trage bestimmt praktischer ist. Einen Wickeltisch gibt es auch. Samstag, 1. 12. 14.30 – 15.30 Uhr, Preis für die Führung: 4 Euro, Treffpunkt: Kassa, Belvedere 21; Arsenalstraße 1, 1030 Wien.

 

Pumuckl und der blaue KlabautermannKino-Klassiker. In seiner Reihe „Kinder Kino Klassiker“ zeigt das Filmarchiv Austria jedes Wochenende ausgewählte Filme, die nicht mehr so leicht zugänglich sind, um Kinder mit dem Erlebnis Kino vertraut zu machen. Diese Woche steht Pumuckl und der blaue Klabautermann auf dem Programm. 1. + 2.12., jeweils 16 Uhr, Metro Kinokulturhaus, Johannesgasse 4, 1010 Wien.

 

 

Die SchnitzlereiRätsel-Theater. Ein interaktives Rätselabenteuer für Kinder ab 6 Jahren haben die Macher der Schnitzlerei konzipiert. „Ach wie gut, dass niemand weiß“ entführt in märchenhafte Welten, verspricht Spannung gepaart mit guter Unterhaltung. Es geht darum Codes zu knacken und spannende Rätsel zu lösen, um gemeinsam mit einer etwas verzweifelten Frau Holle das Märchenland zu retten. 1.12., 14 Uhr und 16.30 Uhr, Wiener Theater Schnitzlerei in der Hütteldorfer Straße 141, Eingang Gründorfgasse, 1140 Wien, Tickets: 15 Euro.

 

Spielen im Palais. Das Deli Bluem im Volkskundemuseum befindet sich zwar gerade im Umbau (Neueröffnung: 8. Jänner), an diesem Wochenende gibt es trotzdem einen guten Grund das Palais Schönborn wieder einmal zu besuchen. Denn gemeinsam mit dem Familienbund wurde unter dem Motto Indoor-Spiele ein Programm zusammengestellt, das Familien im Fokus hat. Musik und Film zum Selbermachen, ein Elterncafé  und andere kleine Überraschungen. Samstag, 1.12., 13.30 bis 17. 30 Uhr, Laudongasse 15 – 19, 1080 Wien, Eintritt frei.

 

Kinderdisco. Am ersten Adventsonntag präsentiert Matthäus Bär sein neues Album „Zucker“ im Wiener WUK. In 80er-Jahre Synthesizer-Pop-Manier werden hier Themen wie Aufbleiben, Schimpfen, Verliebtsein und Rollerei verhandelt. Sonntag, 2.12., 16. 30 Uhr. WUK, Währingerstraße 59, 1180 Wien, Tickets: Kinder bis 12: 13 Euro, Erwachsene: 18 Euro, zum Programm.

 

Matthäus Bär, Zucker, Musik

Matthäus Bär gibt Kindern „Zucker“

Es ist das Rauschmittel Nummer 1 der Unter-Zehnjährigen, der Stoff, aus dem so mancher Kindertraum gemacht ist, Katalysator ausgelassener Feiern und Trophäe einer jeden erfolgreichen Schnitzeljagd: Zucker. Kein Wunder also, dass Matthäus Bär, Rockstar für Leute ab vier, sich eben diesen Stoff zum Motto seines neuen Albums auserkoren hat.

Mit seinem vierten Studioalbum nimmt sich der Wiener Musiker ein neues Genre vor, um jene Themen, die zwischen Schulhof und Kinderzimmer ausverhandelt werden, zu transportieren. Und das klingt nach Synthesizer-Pop der 80er Jahre, nach der besonderen Kraft von rosa Fransen im Haar, auf weiten Strecken nach lustvollem Türe knallen und guter Laune.

Selbstbestimmungs-Soundtrack.

Darin verpackt findet man außerdem richtig gutes Songwriting („…dann hoffe ich, du hast die Kraft, die alles Schwere leichter macht.“ / „Die Fledermäuse fliegen heute tief. Wir sind bis zum Morgengrauen nachtaktiv“), Texte, die Kindern aus der Seele und Eltern trotzdem ansprechen, die mit Selbstbestimmung zu tun haben und der stückweisen Befreiung aus der liebevollen, elterlichen Umarmung. Oder, wie Bär es selbst beschreibt, es ist Musik für Kinder, „die sich ihre Butterbrote lieber selber schmieren“.

Dazu gehören zaghafte erste Liebesgefühle („Ich schreibe meine Liebesbriefe nur an Leute, deren Namen ich schon schreiben kann“) ebenso wie der Spaß am Schimpfen („Du Schuft, du Schelm, du Schurke“), die ernsthafte Planung der Geburtstagsparty genauso wie die Besonderheiten des Rollerfahrens.

Der Hit des Albums heißt „Nachtaktiv“ – und, ja, dabei geht es um das Aufbleiben, aber auch das „Beschimpfungslied“ und „Total egal“ haben ohne Frage Mitsing-Qualität. Wie schon bei seinen bisherigen Alben greift Bär ganz unterschiedliche und trotzdem offensichtliche Themen aus der Kinderwelt auf und verschraubt sie musikalisch zu einem runden, in sich stimmigen Tanz-Paket.

Wir verlosen „Zucker“.

Wir verlosen 3 x eine CD des neuen Albums. Um am Gewinnspiel teilzunehmen, abonniere einfach „Oh, Panama!“ und „Matthäus Bär“ auf Instagram und hinterlasse beim entsprechenden Posting einen Kommentar.

Das Gewinnspiel ist leider schon abgelaufen. 

Matthäus Bär: Zucker

 

 

 

 

 

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Porridge mit Sauerkirschen

Frühstücksideen: Porridge mit Bananen und Sauerkirschen

Gerade während der Wintermonate stärkt der gute alte Haferbrei die ganze Familie für den Tag. Mit ein wenig Abwechslung auf der Flocke überzeugt sie auch geschmacklich immer wieder.

Sauerkirschen und Bananen ergeben etwa eine ausgezeichnete Variation des Frühstücksklassikers. Hier das Ruck-Zuck-Rezept:

Zutaten für 2 Portionen:

  • 100 g Haferflocken
  • 1/8 l Hafermilch
  • 1 halbe Birne
  • 1 Banane
  • Sauerkirschen aus dem Glas

Zubereitung:

Die Birne entkernen, schälen und in kleine Stückchen schneiden, in einem kleinen Topf leicht anbraten. Die Haferflocken beigeben, durchrühren und mit der Hafermilch aufgießen. Mit Wasser auffüllen bis die Haferflocken leicht bedeckt sind. Eine halbe Banane mit der Gabel zerdrücken und zugeben. Alle Zutaten regelmäßig umrühren, bis ein sämiger Brei entsteht (Circa 5 Minuten). Das Porridge in den Schüsseln verteilen und die Sauerkirschen darauf verteilen. Guten Appetit!

Porridge mit Sauerkirschen

 

Geschenkideen: Alle unter einem Dach

Viel Raum für Phantasie. Diese Puppenhäuser sehen nicht nur gut aus, sie passen auch schön unter den Weihnachtsbaum.

Puppenhäuser gehören zu den Klassikern im Kinderzimmer. Das heißt aber nicht, dass sie nicht auch mal einen neuen Anstrich vertragen können. Wir haben ein paar Modelle gefunden, die ganz ohne Plastik und Kitsch auskommen. Eine Übersicht über die schönsten Modelle.

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Skandinavisches Design gibt es nun auch für ganz kleine Mitbewohner. Und das beste ist: Es kann auch zum Regal umfunktioniert werden. Ferm Living um 199 Euro.

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Die Stadtvillen von Boomini kann man auf unterschiedliche Weisen aufbauen. Zum Beispiel mit einer Sonnenterrasse. 475 Euro etwa bei Mina & Lola.

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Hat man keine Lust aufzuräumen, klappt man dieses Haus von Oli Ella ganz einfach zu. Das ist aber nicht der einzige Pluspunkt. Es ist aus reinem Birkenholz gefertigt, leicht (1,5 Kg), transportabel und klassisch schön. 65 Euro via Rimini Shop.

 

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Der englische Spielzeughersteller Rock & Pebble räumt mit dem Vorurteil auf, Häuser müssten vier Wände haben. Oder eine Tür. Neben seinem Elefantenmodell  gibt es auch Äpfel und Birnen, die sich mit kleinen Figuren bespielen lassen. Ab 95 Euro via Smalllable.

Encoregrosses-haus-mit-mobelSmalllable

Encore! Die kleinen Hasenlofts lassen sich durch das Kastensystem beliebig erweitern. In dieser Ausführung ab 229 Euro, etwa bei Smalllable.

kinder-regal-in-hausformVertbaudet

Es kann ein Regal sein. Oder eben ein Puppenhaus. Praktisch, weil man das Zubehör in den Schubladen verschwinden lassen kann. 119.99 Euro bei Vertbaudet.

puppenhaus-cubic-houseLalekula

In dieser Villa im Bauhausstil lebt man bunt. „Cubic“ kostet 99 Euro und gibt’s etwa bei Lalekula.

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Für alle, die sich nicht festlegen wollen. Wohnen auf vielen Seiten von „Rock & Pebble“. 35 Euro etwa bei „Der kleine Salon“.

Noch mehr Bilder:

 

Why I Won't Raise my Daughters to please

Empfehlung: Das schreiben die Anderen

Links zum lesen, hören, ausprobieren: Feminismus und Schönheit, die Macht der Geburt und ein desillusionierender Selbstversuch zum Thema Cyberkriminalität.

 

Wie sicher sind Kinder im Internet? Am Anfang stand die Recherche zu ihrem Podcast – die letzte Folge drehte sich um das Thema „Spielplatz Internet“  – dann folgte ein Selbstversuch, der an die Nieren geht: Toyah Diebel, auch bekannt als @toyahgurl wollte wissen, welchen Gefahren Kinder, vor allem junge Mädchen, online ausgesetzt sind und gab sich auf diversen Chat-Plattformen als 13-Jährige aus. Was darauf folgte ist augenöffnend und äußerst unangenehm, gerade Eltern von Heranwachsenden sollten da mal reinhören.

 

Was macht Macht? Der neue ze.tt.-Podcast von Journalistin Mareice Kaiser beschäftigt sich mit genau dieser Frage. Nach welche Gesetzen funktioniert Macht? Wie entspinnen sich Machtkonstellationen und wie kann man sie verändern? In ihrer ersten Folge unterhält sie sich u.a. mit Hebamme Anja Constance Gaca darüber, wer die Macht im Kreißsaal hat und inwiefern eine Geburt auch ein ermächtigender Akt sein kann. Passt auch ein bisschen zum viel diskutierten Keira Knightley-Essay.

 

Kinder dürfen Nein sagen. Das klingt selbstverständlich, ist es aber leider sehr oft nicht. Warum wir unseren Kindern – gerade auch jungen Mädchen – keinen Gefallen damit tun, wenn wir von ihnen erwarten angepasst, höflich und unauffällig zu sein, illuastriert dieses Animations-Video aus der New York Times-Serie „Conception“: „Why I W’ont Raise My Daugthers to Please“.

 

Was bedeutet die eigene Schönheit für aufgeklärte junge Frauen? Was macht der Blick von außen mit uns? Und rasieren wir uns die Beine wirklich nur für uns selbst? Ein ehrliches und interessantes Gespräch fünf junger Frauen, die sich durchaus auch als Feministinnen bezeichnen würden, gibt es bei Zeit-Campus zu lesen.

 

Politik im Bilderbuch. Kinderbücher waren immer auch pädagogisches Instrument und werden auch heute noch häufig mit dem moralischen Zeigefinger geschrieben. So wird die Gute-Nacht-Geschichte oft dafür verwendet bestimmte Inhalte zu transportieren. „The Atlantic“ hat sich genau damit auseinandergesetzt.

Popcorn Rezepte

Snackidee: Drei süße Toppings für Popcorn

Süß oder salzig, als Spielplatzjause oder zum Wochenendfilm – Popcorn ist ein Allrounder im Snackrepertoire. Deswegen gibt es jetzt auch gleich drei Rezepte für süße Varianten: fruchtige Birkenzucker-Erdbeere, zarte Schokolade und knuspriges Erdnussbutter-Karamell.

Popcorn Rezept mit Schokolade

Drei Rezepte für Popcorn:

Endlich mal ein Snack den man mit vollen Händen genießen kann. Popcorn macht Spaß, erinnert an Kino und Kirmes, an Vergnügen eben. Der gepoppte Mais kann mit süß und mit salzig und ist selbst in den schokoladigen Variationen immer noch eine vergleichsweise gesunde Nascherei. Wenn die Tage nun dunkler werden und sich die Familie wieder öfter zum Wochenendfilm im Wohnzimmer versammelt, wird es also auch wieder Zeit für den regelmäßigen Griff in die Popcornschüssel.

Popcorn ist schnell gemacht und schmeckt auch nur mit einer leichten Prise Salz gewürzt gut. Trotzdem darf es ruhig auch mal fruchtig, süß oder knusprig werden. Diese Rezepte für süße Popcorn-Toppings sorgen für ein wenig Abwechslung.

Popcorn Rezept

Rezept 1: Popcorn mit Birkenzucker-Erdbeer-Topping:

Zutaten:

  • 3 EL Popcornmais
  • 1 kleines Stück Butter
  • 12g gefriergetrocknete Erdbeeren
  • 1 EL Birkenzucker

Zunächst die Butter in einem hohen Topf schmelzen, die Maiskörner beigeben und den Deckel auf den Topf setzen. Nun bei mittlerer Hitze warten bis die Körner aufgeploppt sind, das dauert etwa 3-5 Minuten. Gerade zum Ende hin den Topf auch ein wenig schwenken, rechtzeitig die Hitze reduzieren, damit das Popcorn nicht anbrennt.

Zwei Drittel der getrockneten Erdbeeren gemeinsam mit dem Birkenzucker ganz kurz in der Küchenmaschine mahlen. Ein, zwei Pulsierstöße genügen, es dürfen gerne noch Stückchen bleiben. Wenn kein passendes Gerät zur Verfügung steht, kann man die Erdbeeren auch leicht in der Packung mit den Fingern zerbröseln und dann mit dem Zucker vermischen.

Das Backrohr auf 150°C vorheizen. Das Popcorn auf einem, mit Backpapier ausgelegten, Backpapier verteilen, die Erdbeer-Zucker-Mischung drüber streuen und gleichmäßig verteilen. Dann zehn Minuten nach backen. So werden die Popcorn noch knuspriger und die Zuckermischung bleibt gut haften. Zum Schluss das letzte Drittel Erdbeeren untermischen.

Popcorn Rezept

 

Rezept: Popcorn mit Erdnussbutter-Karamell-Topping

Zutaten: 

  • 3 EL Popcornmais
  • 50g Stückchen Butter
  • 80g Zucker
  • 1 gehäufter EL Erdnussbutter

Zunächst das Popcorn zubereiten, dafür ein wenig  Butter in einem hohen Topf schmelzen, den Mais beigeben und den Deckel auf den Topf setzen. Nun bei mittlerer Hitze warten bis die Körner aufgeploppt sind, das dauert etwa 3-5 Minuten.

Den Zucker in einem, im Idealfall beschichteten, Topf bei großer Hitze schmelzen. Ständig rühren. Wenn der Zucker geschmolzen ist und eine goldbraune Farbe annimmt, Hitze reduzieren und die Erdnussbutter einrühren. Weiter rühren bis die Masse eine gleichmäßige Konsistenz bekommt und aufschäumt.

Das Erdnussbutter-Karamel nun über das Popcorn gießen und vor dem Essen auskühlen lassen.

 

Popcorn Rezept

 

Rezept: Schokoladen-Popcorn

Zutaten: 

  • 3 EL Popcornmais
  • 1 Stück Butter
  • 2 gehäufte EL Kokosöl oder Butter
  • 2 EL Kakaopulver
  • 1 EL Kokosblütenzucker

Das Popcorn zubereiten, dafür die Butter in einem hohen Topf schmelzen, den Mais beigeben und den Deckel auf den Topf setzen. Nun bei mittlerer Hitze warten bis die Körner aufgeploppt sind, das dauert etwa 3-5 Minuten.

In einem kleinen Topf das Kokosöl bzw. die Butter schmelzen, Kakaopulver und Zucker einrühren bis eine cremige Konsistenz entsteht.

Das Backrohr auf 150°C vorheizen. Das Popcorn auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben, die Schokoladenmasse beigeben und mit zwei Löffeln gleichmäßig verteilen. Das Popcorn schließlich noch zehn Minuten im Rohr nach backen.

Popcorn Rezepte

 

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popcorn