Autor: Oh, Panama!

Ostereier färben mit Rotkraut.

Farbe aus dem Küchenschrank, Teil 1: Heuer machen die Eier blau

Auch mit natürlichen Farben lassen sich Ostereier färben, Rotkraut zaubert mit wenigen Hilfsmitteln gleich drei Farben Blau. Die Eierfärbe-Saison ist offiziell eröffnet und auch heuer werden die passenden Materialien wieder aus dem Küchenschrank geholt. Während wir letztes Jahr noch zu Kurkuma und Roten Rüben gegriffen haben, wurde nun mit Rotkraut experimentiert. Nicht nur, dass sich das Ergebnis wirklich sehen lassen kann, der Weg dorthin gleicht einem unterhaltsamen und vor allem Kleinkindtauglichen Ausflug in den Chemieunterricht. Viele Pflanzenpigmente sorgen für schöne Farben auf dem (weißen) Ei: Spinat färbt grün, getrocknete Heidelbeeren lila, Karotten orange. Manche Farbstoffe können einfach mit dem Ei mit gekocht werden (Kurkuma) andere müssen lange ziehen (Rotkraut). Das Ergebnis ist stets unaufdringlich, zart und schön. Für den Färbespaß werden folgende Utensilien gebraucht: Ein Rotkraut-Kopf 1,5 L Wasser 1 EL Backpulver 2 EL Apfelessig (wenn möglich weiße) Eier Gefäße für das Farbbad Zeit Zuerst wird das Rotkraut geschnitten und in einem Topf mit Wasser bedeckt. Nach dem Aufkochen auf niedriger Flamme eine gute Stunde lang dahin köcheln lassen. In der Zwischenzeit werden die Eier …

Rezept für einen Hefekranz.

Flecht-Gebäck: Ein Zopf für den Ostertisch

Ostern lebt von den einfachen und dabei besonderen Dingen. In diese Reihe passt auch dieser Hefekranz ziemlich gut, denn das Zopfmuster verwandelt ihn im Handumdrehen in ein Festgebäck. Wir haben die Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Nachflechten. Dieser Hefezopf ist eigentlich ein Kranz. Er ist zart und flaumig, schmeckt pur, genauso wie mit Butter und macht sich ganz ausgezeichnet auf dem Ostertisch. Wie bei jedem Hefeteig gibt es eigentlich nur zwei Regeln: Man muss geduldig sein – beim kneten wie beim ruhen – und für angenehme Wärme sorgen. Dann kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Genauer haben wir das schon einmal hier beschrieben. Bei diesem Rezept wurde der Zucker ganz schön reduziert, nämlich beinahe halbiert. Man kann ihn aber auch ganz weglassen. Eine leicht fruchtig-frische Note bekommt der Kranz, in dem man Zitronenzesten in den Teig mischt. Mit Orangenschalen schmeckt es auch. Zutaten: 750 Gramm Mehl 70 Gramm Zucker 1 Packung Trockenhefe 1 Prise Salz 300 ml Milch 100 Gramm weiche Butter 2 Eier Die Schale einer halben unbehandelten Zitrone 1 Eigelb und 1 EL Milch zum bestreichen …

Ostern. Eier färben mit natürlichen Farben.

Farbe aus dem Küchenschrank, Teil 2: Zwiebelschalen und Kurkuma

Unsere Rotkraut-Eier bekommen nun beste Gesellschaft: Zwiebelschalen sorgen für kräftiges Rot, Kurkuma färbt gelb. Dieses Osterfest wird ganz schön bunt. Unsere Rotkraut-Experimente lieferten bereits Eier in verschiedenen Blautönen, nun kommen noch tiefrote und knallgelbe Eier auf den Tisch. Gefärbt wird wieder mit Zutaten aus dem Küchenschrank, roten und gelben Zwiebelschalen nämlich und einem ordentlichen Schuss Kurkuma. Das schöne an dieser Färbeaktion ist, dass sie so schnell geht. Bei Zwiebel und Kurkuma muss nämlich kein Sud angesetzt werden und die Farbe muss auch nicht lange einwirken, stattdessen werden die Eier direkt im Farbbad hart gekocht und sind nach etwa 12 Minuten fertig für das Osternest. Und noch ein Vorteil: Beide Farben funktionieren auch bei braunen Eiern gut. Alle Eier müssen zunächst mit Essig eingerieben werden, etwaige Stempel werden dabei gleich abgewischt. Dann kann das Farbbad angesetzt werden. Generell gilt: Aus Haltbarkeitsgründen (im Kühlschrank mindestens zwei Wochen) sollten die Eier nicht eingestochen werden.   Für die gelben Eier: Auf 1 Liter Wasser etwa 3 EL gemahlenes Kurkuma geben. Die Eier in das Farbbad legen und darauf achten, …

Halloween: Leuchtender Kürbis

Ende des Monats ist Halloween. Ein guter Anlass einen Kürbis zu schnitzen, denn das bringt herbstliches Licht hinein, macht den Kindern Spaß – und aus den Resten wird eine aromatische Suppe, die Kerne können mit grobem Meersalz im Ofen geröstet werden. Zunächst wird der Deckel mit einem großen scharfen Messer vom Rest der Frucht abgetrennt. Schon geht es ans Eingemachte. Fruchtfleisch und Kerne am besten mit einem großen Löffel und der bloßen Hand entfernen. Mal dem Kürbis ein Gesicht auf. Am besten verwendest du dafür einen wasserlöslichen Stift. Dann kommt der Feinschliff. Mit einem feuchten Tuch kannst du letzte Verbesserungen vornehmen, bevor du das Gesicht mit einem kleinen, scharfen Messer ausschnitzt. Leuchtende Augen. Eine Kerze oder batteriebetriebene Lichterkette sorgt für das richtige Flackern. Gute Kürbisrezepte hab ich euch außerdem auf Pinterest zusammengestellt. Das könnte dich auch interessieren: Halloween auf dem Tisch: Kleine Mandarinenmännchen          

Halloween Deko

Halloween auf dem Tisch: Kleine Mandarinenmännchen

Schnelle Halloween-Deko: Diese kleinen Mandarinen-Kürbisse machen sich gut auf dem Tisch und können auch von Kindern selbst vorbereitet werden. Es muss nicht immer gleich ein ganzer Kürbis sein. Auch Mandarinen können zum Blickfang werden, süß gefüllt kommen sie gleich noch besser an. Dazu einfach den Deckel mit einem scharfen Messer abtrennen, das Innere der Mandarine sorgfältig mit den Fingern aushöhlen bis auch das letzte Fitzelchen Fruchtfleisch entfernt ist und anschließend trocken tupfen. Mit einer scharfen, spitzen Schere (Nagelschere, z.b.) ein schaurig-schönes Gesicht in die Mandarinenhaut schneiden, schon kann das kleine Männchen mit Süßigkeiten gefüllt werden. Wer nach einer Last-Minute-Deko-Idee sucht, kann den kleinen Mandarinen auch einfach ein dem Anlass entsprechendes Gesicht aufmalen. Wasserfeste Acrylstifte eignen sich hier am besten. Das könnte dich auch interessieren: Leuchtender Kürbis

Schnelles Salzteigrezept

Knete selbermachen: Einfaches Salzteig-Rezept

Kaum wird es ein wenig kühler, geht das Bastelfieber wieder los. Kneten, rollen, matschen, backen – klassischer Salzteig ist schnell zusammengerührt und kann dafür umso länger  verarbeitet werden. Salzteig ist ein Allrounder. Die Kinder lieben das kneten, matschen und formen. Hart gebacken eignet sich das Material außerdem für zahlreiche nette Basteleien – vom Kerzenständer über die Adventsspirale bis zum Christbaumschmuck. Ein paar zum Thema Inspirationen sind hier auf Pinterest zusammengefasst. Das beste ist: Die Zutaten für einen einfachen Salzteig hat man so gut wie immer im Haus. So funktioniert’s: Rezept für schnellen Salzteig: 2 Tassen Mehl 1 Tasse Salz 1 Tasse Wasser 1 EL Öl Alle Zutaten zusammenkneten, fertig ist der Teig. Er sollte gut formbar sein und nicht an den Fingern kleben. Klebt er doch, kann noch ein wenig Mehl zugegeben werden. Schon kann es los gehen. In einem luftdichten Behälter (Jausenbox) bleibt der Teig über Monate hinweg weich, er kann also immer wieder verwendet werden. Möchte man die Knet-Objekte für die Ewigkeit härten, lässt man sie einfach zwei Tage trocknen und backt sie …

Erdnussbutter-Haferflockenkekse

Knusprig-flaumig: Rezept für Erdnussbutter-Haferflockenkekse

Der Winter ist zum backen da. Diese Erdnussbutter-Haferflockenkekse sind außen knusprig, innen flaumig und funktionieren auch in einer glutenfreien Variante gut. Auch wenn Haferflocken zu den Hauptbestandteilen dieser Kekse gehören: Gesund sind sie deswegen noch lange nicht. Reichlich Erdnussbutter, jede Menge Butter und gleich zwei Sorten Zucker sorgen dafür für jede Menge Genuss. Zutaten für drei Blech Erdnussbutter-Haferflockenkekse (ca.24 Stück): 200g Butter 150 g Zucker 100g Rohrohrzucker 2 Eier 200g Erdnussbutter 180g Weizenmehl (lässt sich auch durch 200g glutenfreies Mehl ersetzen) 1 EL Backpulver 1 Prise Salz 200g Haferflocken Zubereitung: Zunächst den Backofen auf 180°C vorheizen. Die Butter in einem Topf auf kleiner Flamme schmelzen, aber nicht aufkochen. Gemeinsam mit beiden Sorten Zucker in einer Teigschüssel mit einem Holzspatel zusammen mixen bis eine homogene Masse entsteht. Nun Eier und Erdnussbutter einrühren, bevor Mehl, Backpulver und Salz folgen. Alles vermischen, aber nicht zu lang und stark rühren. Ganz zum Schluss die Haferflocken unterheben. Das Backblech mit Backpapier auslegen und mit Hilfe eines Löffels kleine Teighäufchen auflegen, zwischen den Teigstückchen aber genügend Platz lassen, der Teig zerläuft …

Traumfänger basteln

DIY: Traumfänger aus Naturmaterialien

Es heißt, nur die guten Träume schaffen es durch das Netz, die bösen bleiben hängen. Und das ist nicht alles: Obendrauf macht die Herstellung eines Traumfängers auch noch jede Menge Spaß. Wer sagt eigentlich, dass ein Traumfänger immer aus einem symmetrischen Kreis, gleichförmigem Fadennetz und braun-beigen Federn bestehen muss? Wir sagen: Muss er nicht und haben kurzerhand zwei Exemplare aus kleinen Mitbringseln vom letzten Waldspaziergangs, Schnüren, Bändern und ein paar Perlen geknüpft und gebunden. Für einen Traumfänger braucht man: Einen dünnen, gut biegsamen Ast Verschiedene Schnüre, etwa Geschenkbänder, Paketschnur & Co Perlen Kleine Naturfunde, in unserem Fall getrocknete und mit Acrylstiften bemalte Blätter   Den Ast zurecht biegen und an den Enden verknoten. Wenn er zunächst nicht rund genug ist, macht das nichts, am besten man bindet eine Schnur mittig an den gegenüberliegenden Ästen fest und zieht sie damit in Kreisform. Nun lässt sich der Traumfänger nach Belieben verzieren. Man kann die Äste mit Schnüren umwickeln, Perlen einfädeln, Bänder flechten. Getrocknete Blätter eignen sich als Federersatz, mit Acrylmarkern können sie darüber hinaus leicht bunt verziert …

Rezept Zimtschnecken

Rezept: Zimtschnecken mit Apfelfülle und Zitronen-Guss

Flaumiger Hefeteig trifft auf aromatische Apfelzimtfülle, reichlich Zitronen-Zuckerguss macht das Geschmackserlebnis perfekt: Diese kleinen Zimtschnecken überzeugen bei jeder Gelegenheit. Dieser Miniatur-Zimtschnecken-Kranz ist nicht nur schön anzusehen, er schmeckt vor allem richtig gut. Die Menge reicht für etwa 16 kleine Schnecken, die eine Tarteform mit einem Durchmesser von etwa 31 Zentimeter ausfüllen. Zutaten für 16 Mini-Zimtschnecken: Für den Teig: 250g Mehl 1/2 Packung Trockenhefe 30g Zucker 150 ml Milch 40g Butter 1 verquirltes Ei Für die Fülle: Zwei Äpfel 3 EL Zucker 1 EL Zimt der Saft einer halben Zitrone Für den Guss: Der Saft einer Zitrone 2 EL Zucker bei Bedarf ein wenig Wasser   Zubereitung: Zunächst den Hefeteig zubereiten. Milch und Butter in einem Topf  bei leichter bis mittlerer Temperatur erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist. Dann wieder abkühlen lassen bis die Mischung lauwarm ist. Mehl, Zucker und Hefe (wichtig: keine Hefe zum anrühren verwenden!) zusammen mischen. Die buttrige Milch und das Ei mischen und zu den trockenen Zutaten geben. Wer eine hat, sollte nun zur Küchenmaschine greifen und den Teig mit dem Knethacken bearbeiten. …

DIY: Tiere aus Blättern

DIY: Blättertiere aus dem Wald

Aus getrockneten Blättern lassen sich wunderschöne Bilder kleben. Zum Beispiel diese einfachen Tiermotive. Ein schönes DIY für den Herbst. Fallendes Laub gehört zu den offensichtlichsten Merkmalen des Herbst. Blätter in den unterschiedlichsten Formen und Farben fallen nun von den Bäumen, mit wenig Aufwand verschaffen wir ihnen eine zweite Existenz im Bilderrahmen. Am Anfang dieser netten Bastelei steht ein Spaziergang. Wichtig ist die Blätter schon jetzt gut zu verwahren, am besten schlichtet man sie in ein Magazin o.ä. Zuhause geht es dann ans sortieren und pressen. Die Blätter sollten mindestens 24 Stunden zwischen zwei Buchdeckeln vor sich hin trocknen. Sind die Blätter ausreichend durchgetrocknet, kann der Spaß auch schon beginnen. Einfach auf einem Blatt Papier Formen legen, der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Hilfreich ist es jedenfalls bereits im Vorfeld nicht nur große, sondern auch kleine Blätter zu sammeln – für Ohren, Nasen und Augen kann man die nämlich gut brauchen. Sobald die Formen festgelegt sind, können die Blätter auch schon mit Hilfe eines Uhusticks aufgeklebt werden. Dabei lassen sich leicht schöne Tierwelten erschaffen. Inspirationen gibt …