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5 Ideen für mehr Freiraum für Kinder

Vertrauen schenken. Lässt man Kinder ein Stück weit in Die Welt hinausziehen, gibt man ihnen am besten einen ganzen Rucksack mit Vertrauen mit. Vertrauen in ihre Fähigkeiten und Kompetenzen. Denn: Glauben die Eltern an ihre Kinder, trauen sich auch die Kinder mehr zu und finden leichter Strategien, um ungewohnte Situationen zu bewältigen. Alleine zur Schule, zum Bäcker, zu Freunden. Erste Schritte Richtung Selbstständigkeit lassen sich ganz hervorragend auf dem Schulweg machen. Gefahrensituationen wie unübersichtliche Straßenkreuzungen lassen sich durch gemeinsames Üben meistern. Ist die Schule zu weit weg, tut es für den Anfang aber auch der Weg zum Bäcker. Es darf gefährlich werden! Ein Feuer machen, auf Bäume klettern, im Freien übernachten – Kinder lieben ein gewisses Risiko. Bewältigbare (!) Gefahrensituationen stärken das Selbstvertrauen und machen für künftige Herausforderungen fit. Weniger Termine und Planung. Keine Frage – das Training im Fussballverein oder das Üben eines Instruments sind eine gute Sache. Trotzdem ist es wichtig, dass die Nachmittage nicht immer mit Kursen und Klassen verplant sind. Keine Angst vor Konflikten. Es muss nicht immer alles rund laufen. kommt es …

Freiheit, Kinder, BO, Erziehung

Abenteuer Freiheit: Selbstständig die Welt entdecken

Alleine zum Bäcker, eigenständig Konflikte lösen, im Freien übernachten – Kinder wollen die Welt entdecken. Dafür müssen wir sie aber auch ziehen lassen. Noah ist acht. Täglich fährt sein Vater ihn mit dem Auto in die Schule, sie liegt praktisch auf dem Weg zur Arbeit. Nach der Schule werden Noah und seine Klassenkollegen schon von der Hortbetreuung vor dem Schultor erwartet. Sonja ist zehn. An den Nachmittagen ist sie meistens zuhause, alleine hinaus geht sie nie. Der sechsjährige Levi besucht seit diesem Jahr eine Ganztagsschule, drei mal die Woche geht es nach dem Unterricht noch zu Klavierunterricht, Tanzen und Turnen. Das macht Spaß, aber wenn er danach endlich nach Hause kommt, ist meist nur noch Zeit für das Essen und es geht ab ins Bett. Noah, Sonja und Levi leben das ganz normale Leben Sechs- bis Zehnjähriger. Sie haben volle Terminkalender, fürsorgliche Eltern – nur Zeit für Abenteuer bleibt dabei kaum. Damit stehen sie prototypisch für ein Phänomen, das unsere Gesellschaft bereits seit etwa 20 Jahren mehr und mehr durchzieht. Soziologen nennen das „Verinselte Kindheit“. …