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Marrakesch mit Kind (c) Marlene Mayer

Marrakesch mit Kind: Die besten Adressen

Hier habe ich schon erzählt, wie unsere Reise nach Marrakesch war. Was da noch fehlt, sind die besten Adressen für Ausflüge, Essen und Shopping: Unsere Tipps für die nächste Reise nach Marrakesch. Alle selbst ausprobiert und für gut befunden. ESSEN Amal. Dieses Restaurant in Gueliz, der Neustadt von Marrakesch sieht unspektakulär aus, man sollte trotzdem unbedingt reservieren. Serviert wird traditionelle marokkanische Küche auf hohem Niveau (Freitags gibt es Cous Cous), betrieben wird das Lokal als Non-Profit-Kooperative, die Frauen in Notsituationen – meist kommen sie aus den Bergen – unterstützt und einen Arbeitsplatz bietet. Chez Yassine. Solide Pizza, klassische marokkanische Speisen und eine besonders herzliche, familienfreundliche Atmosphäre (Spielkiste!) gibt es bei Chez Yassine in der Rue Fatima Zahra Rmila, etwa fünf Minuten vom Djemna el fna. Shtatto Neuer, noch eine Spur unaufgeregter und nicht zuletzt günstiger als das Café des Epices ist die Terrasse des Shtatto, eines neuen Conceptstores, der neben ausgesuchten Interieur- und Modestücken auch einen Barbershop für den modernen, bärtigen Mann beheimatet. Café des Epices. Vor etwa zehn Jahren eröffnete das Café des Epices …

Marrakesch mit Kind

Marrakesch mit Kind: Bussi, bussi Habibi

Ein Tuch in knallorange, freundliches Kopfgetätschel, aufregendes Soukgewimmel und eine Handvoll struppiger Störche – das ist Marrakesch aus der Kinderperspektive. Wir reisen den Störchen entgegen, um Kamele, Schlangen und anderes Getier zu treffen. Schieben uns auf der Suche nach ungewohnten Blickwinkeln und kleinen Abenteuern durch Gassen und Gässchen, stürzen uns ins Gewimmel, um zur Ruhe zu kommen. Wir sind in Marrakesch. In einer Stadt, die gar nicht so leicht auf einen Nenner zu bringen ist, in der es staubt und glitzert, die sich dem Fortschritt verpflichtet, dabei in alle Richtungen ausbreitet und einen trotzdem immer wieder aus der Zeit wirft. Es ist eine Stadt der Sehnsüchte, der Widersprüche und des Gleichzeitigen, irgendwo zwischen Europa und Afrika, zwischen verschiedenen Interessen und Glaubenssätzen, zwischen Kelim-Folklore und ernstgemeinten Fluchtbewegungen – eingeklemmt zwischen Gestern und Morgen. Hier sind wir also, in diesem Marrakesch, und unser Reiseleiter ist ein Dreijähriger. Er heißt Felix und hat eine Mission. Nur wenige Wochen zuvor hat er ein Buch in die Hände bekommen, ein Buch über Störche. Und die, so lehrte uns die Lektüre, …

Post Partum Positivity: Interview mit Didi Resch

Post Partum Positivity: Scheisst euch nicht vor eurer Cellulite an!

Aus unserer Post-Partum-Positivity-Serie: Didi Resch ist nicht nur zweifache Mutter, sondern auch Yogalehrerin. Dabei unterstützt sie regelmäßig Frauen nach der Geburt bei der Rückbildung. Sie weiß, dass man sich seinen Körper nach einer Schwangerschaft erst wieder zurück erobern muss und ruft dazu auf, sich von einer Welt der Scheinbilder und Inszenierungen nicht einschüchtern zu lassen. Wie war dein Körpergefühl nach der Geburt? Nach meiner ersten Geburt – es war ein Notkaiserschnitt – war ich zuallererst mit den Folgen des Eingriffs beschäftigt. Ich könnte nicht sagen, dass mir mein Körper danach fremd gewesen wäre, aber aufgrund der großen Narbe, die nun meinen Unterleib ziert, musste ich ihn mir auf gewisse Weise wieder zurück erobern. Nachdem alles gut verheilt war, begann ich schon bald mit Rückbildungsübungen und Yoga, was mir ermöglichte mich wieder kräftig zu fühlen und meinen Körper so wie er ist, anzunehmen. Die zweite Geburt war eine Spontangeburt und da ich auch keinerlei Verletzungen hatte, war ich sehr rasch wieder fit. Allerdings fand ich aufgrund der neuen Familiensituation kaum Zeit mich körperlich zu betätigen – …

Rezept für Zwetschgenknödel

Familienküche: Zwetschgenknödel für Alle

Es gibt Gerichte, die kommen einfach immer gut an. Selbstgemachte Zwetschgenknödel zum Beispiel. Sie sind süß, flaumig, fruchtig und, ja, satt machen sie auch. In dieser Version kommt der Klassiker aus der Böhmischen Küche mit Dinkelmehl und, wenn gewünscht, ganz ohne Zucker daher. Und das geht so. Zutaten für 8 Zwetschgenknödel: 250g Speisetopfen 250g Dinkelmehl 50g Butter 1 Ei 8 mittelgroße Zwetschgen Der Teig sollte für acht mittelgroße Früchte reichen. Abgerundet werden die Knödel am Teller mit etwa 100g Semmelbrösel, großzügig Butter und – ganz nach Bedarf – bis zu 100g Zucker. Bei uns hat Birkenzucker gut funktioniert, noch runder wird es bestimmt mit dem etwas malzigeren Kokosblütenzucker. Aber zunächst muss erst ein Teig geknetet werden. Und zwar mit viel Kraft und ein wenig Geduld aus Topfen, Mehl und zerlassener Butter. Nachdem der Teig 20 Minuten an einem kühlen Ort geruht hat, kann er leicht zu einer Rolle geformt und in Stücke geschnitten werden. Die gewaschenen und entkernten Zwetschgen können dann in die Teigstücke gedrückt und ummantelt werden. Dann kommen die fertigen Knödel in kochendes Wasser, …