Calimero-Projekt: Mütter, die für Mütter da sind
Mit dem Projekt „Calimero“ legt die Caritas Wien den Fokus verstärkt auf junge Eltern. Denn die erste Zeit mit Baby ist zwar schön, birgt aber auch jede Menge Herausforderungen. Wer sich ohnehin schon in einer Notsituation befindet, hat es da nicht leicht. „Oft sind es schon die kleinen Dinge, die helfen. Zuhören, verstehen, Struktur geben. Oder einfach mal mit den Kindern auf den Spielplatz gehen.“ Beate Loidl koordiniert das Projekt „Calimero“ der Caritas Wien. Dabei wird Hilfe während einer besonders sensiblen Lebensphase vermittelt, nämlich für frischgebackene Eltern in Notsituationen. Im Grunde ist es „eine zeitgemäße Form der Nachbarschaftshilfe“, so Loidl. Die Freiwilligen besuchen junge Familien in regelmäßigen Abständen, bauen im Idealfall eine langfristige Beziehung auf und unterstützen bei alltäglichen Herausforderungen. Besonders wichtig sei dabei der Erfahrungsaustausch, erzählt Loidl, in den allermeisten Fällen sind es Mütter, die für Mütter da sind, die dort einspringen, wo das soziale und familiäre Netz fehlt. Vorraussetzungen für die Freiwilligenarbeit sind neben einem einwandreiem Leumund, eine gewisse Erfahrung mit Kindern und ein Mindestalter von 20 Jahren. Die Teilnehmer erhalten eine Einschulung …


