Geschichten und Gefühle gehören bei „Mira und das fliegende Haus“ einfach zusammen. Ob Liebe, Trauer, Wut oder Einsamkeit – jede Woche stehen im Podcast Themen im Mittelpunkt, die Kinder bewegen. Vermittelt werden Werte, wie Toleranz, Mitgefühl und der Mut, sich selbst treu zu bleiben. Jede Folge kommt dabei feinfühlig daher, ganz ohne Fingerzeig und hochgehobene Augenbrauen, dafür aber mit sympathisch-schrulligen Charakteren und schöner Musik.
Nun gibt es auch die passenden Bücher zum Podcast – und zwar gleich drei auf einmal, einfach „weil ich mich nicht entscheiden konnte, welches Thema wichtiger ist“, wie Mira sagt. „Wir gehören alle zusammen“ handelt vom weltgrößten Pfannkuchenturm und hält die Erkenntnis bereit, dass es „normal“ vielleicht gar nicht gibt. „Farben sind für alle da“ verbindet die Leidenschaft für Ballett und Fussball, handelt von Selbstbewusstsein, Toleranz und Geschlechterdiversität und „Mein Körper ist ein Königreich“ macht klar, dass niemand über einen anderen Körper bestimmen darf und jeder selbst bestimmt, was er damit tun möchte oder eben nicht.
Leckeres und gesundes Familienessen scheitert oft am Alltag. Olivia Trombitas-Meissels Kochbuch „Unsere neue Familienküche“ setzt genau da an. Mit einem Blick auf Resteverwertung, Vorkoch-Tipps und andere praktische Tricks motiviert sie dazu die Töpfe wieder einmal fröhlich auf den Herd zu stellen.
Kochbuch für Familien: Saisonale Zutaten, schnelle Rezepte.
Wer dem Instagramkanal von Olivia folgt, weiß jedenfalls, dass es sich hier nicht um das nächste austauschbare Kochbuch handelt, sondern, dass hier echte Leidenschaft fürs Essen und die tägliche, intensive Auseinandersetzung mit Lebensmitteln und Aromen Pate standen. Umso schöner, dass Knowhow und Rezepte mit diesem schönen Kochbuch nun dauerhaft in unserer Küche einziehen können.
Dabei bekommt man nicht bloß tolle Rezepte serviert, sondern lernt auch allerlei Dinge zum Thema Konservierung, kann ein paar ernährungswissenschaftliche Grundlagen mitnehmen und wird nicht zuletzt auch geschmacklich überrascht.
Die ganze Familie an einem Tisch.
Zuchinisticks mit Sonnenblumenkruste, Weißkohlstrudel oder Sesam-Lachs-Schnecken – „die gesunde Familienküche“ überrascht wirklich mit ganz neuen Rezepten, abseits von Pizza, Pasta & Co. Trombitas-Meissel orientiert sich konsequent an saisonalen Lebensmitteln und öffnet den Blick für gesunde Alternativen auf lustvolle Art und Weise und ganz ohne dabei dogmatisch zu werden.
Olivia Trombitas-Meissel: Unsere neue Familienküche, Kneipp Verlag Wien, 25 Euro
Gesunde Snacks für Kinder zu finden, die unkompliziert, schnell gemacht und wirklich alltagstauglich sind, ist gar nicht so leicht. Diese knusprigen Haferflocken-Cracker sind da eine gute Lösung: Sie bestehen aus nur wenigen Zutaten, kommen ganz ohne Zuckerzusatz aus und sind im Handumdrehen gebacken. Perfekt für die Brotdose, den Kindergarten oder als kleiner Snack beim Baby Led Weaning. Auch bei uns zuhause haben sich diese Cracker mittlerweile wiederholt im Praxistest bewähr, an langen Spielplatztagen ebenso wie in der Schuljause. Und das beste daran: Sie bestehen aus nur wenigen Zutaten und sind in nur 20 Minuten fertig.
Zutaten für die Haferflocken-Cracker:
30g Butter
1 TL Honig (optional, bei Babys unter 1 Jahr unbedingt weglassen)
180 g Haferflocken
100 ml Wasser
1 Prise Salz
Zubereitung:
Den Backofen auf 180 °C vorheizen.
Butter, Honig, Wasser, Salz in einem Topf bei mittlerer Hitze erhitzen und dabei ständig umrühren bis die Butter geschmolzen und eine homogene Flüssigkeit entstanden ist.
Die Haferflocken in einer Rührschüssel bereitstellen und mit dem Butterwasser übergießen. Danach mit einem Kochlöffel unterheben bis eine zäh-krümelige Masse entstanden ist.
Den Teig zu einer Kugel formen, auf eine Lage Backpapier drücken und eine zweite Lage Backpapier darüber legen. Dann gleichmäßig auf etwa 3 mm Dicke ausrollen.
Die Teigplatte (ohne die obere Lage Backpapier) auf mittlerer Schiene etwa 15 Minuten backen. Anschließend gut auskühlen lassen. Schließlich einfach in handliche Stücke brechen und zur nächsten Jause reichen.
Knackig und gut: Haferflocken-Cracker als gesunder Snack
Haferflocken liefern viele Ballaststoffe, pflanzliches Eiweiß und wichtige Mineralstoffe wie Eisen. Zusammen mit den restlichen Zutaten entsteht ein nährstoffreicher Snack, der – falls gewünscht – ganz ohne Zuckerzusatz auskommt und daher auch für Babys im Rahmen von Baby Led Weaning bestens geeignet ist. Durch die handliche Form lassen sich die Cracker leicht mitnehmen und sind ein unkomplizierter Begleiter für Spielplatz, Kindergarten oder Schule.
Cracker-Variationen: süß oder herzhaft
Das Grundrezept lässt sich natürlich auch wunderbar abwandeln. Wer es lieber herzhaft mag, kann Kräuter, Sesam oder geriebenen Käse in den Teig einarbeiten. Für eine süßere Variante eignet sich etwas Zimt, Vanille oder fein geriebener Apfel.
Aufbewahrung & Haltbarkeit
In einer luftdichten Dose bleiben die Haferflocken-Cracker drei bis vier Tage lang frisch und knusprig. Wer gleich eine größere Menge backen möchte, kann sie problemlos einfrieren. Kurz im Backofen aufgefrischt, schmecken sie dann fast wie frisch gebacken.
FAQ: Gesunde Snacks für Kinder
Kann man die Haferflocken-Cracker einfrieren? Ja, luftdicht verpackt halten sie bis zu drei Monate im Tiefkühler.
Sind die Cracker für Babys geeignet? Unbedingt – am besten ohne Salz und auf jeden Fall ohne Honig backen, dann sind sie perfekt für BLW.
Welche Haferflocken sind am besten? Zarte Haferflocken machen die Cracker feiner, kernige sorgen für etwas mehr Biss.
„Ich kann jetzt nicht, ich muss arbeiten“ ist ein Satz den die meisten Kinder schon einmal gehört haben. Aber: „Arbeit“ – was ist das eigentlich? Der Begriff ist ganz schön abstrakt und fasst dabei die verschiedensten Dinge zusammen. Und: Sprechen Eltern von Arbeit, wirken sie nicht selten abwesend, einsilbig, nachdenklich – und haben ein Smart Phone in der Hand.
Mieke Scheier, Alles Arbeit oder was ?!, Beltz Verlag
Also: Was hat es mit dieser Arbeit nun auf sich? Und vor allem: Darf das vielleicht auch Spaß machen? In „Alles Arbeit oder was?!“ zeigt Mieke Scheier die vielen Facetten rund um das Thema auf. In wimmeliger Bilderbuchmanier zeigt sie auf schöne Art und Weise Berufe und Alltagssituation, stellt dabei einfache wie kluge Fragen und lädt die Leser*innen ein ihre Antworten selbst zu suchen.
Mieke Scheier, Alles Arbeit oder was ?!, Beltz Verlag
Woher kommen Berufe und können sie auch aussterben? Wie haben Steinzeitmenschen gearbeitet und kann man bei der Arbeit auch echte Abenteuer erleben? Nehmen Roboter uns etwas weg und können sie uns gleichzeitig etwas geben? Ein Buch zum immer wieder durchblättern und weiterdenken.
Mieke Scheier: „Alles Arbeit oder was ?!“, Beltz Verlag, 16 Euro
Die Wiener Kinderliedmacherin Kiri Rakete arbeitet an einem neuen Album. „Wohnzimmerabenteuer“ soll es heißen und dabei kleine und große Hörer musikalisch in ferne Länder mitnehmen, von Alltagssituationen berichten und fröhlich Hirngespinste spinnen. Das klingt gut, doch: Finanziert ist dieses Album noch nicht. Deswegen ruft Kiri Rakete nun zum Crowdfunding auf, bittet all die „Trotzköpfe, Smoothiemaker, Streber:innen, Schulverweigerer, Frechdachse, Tinderkinder, Latte-Macchiato-Papis, Lastenradmamas und Spielplatzrowdys“, die sich gerne auf ihren Konzerten tummeln um Unterstützung. Im Gegenzug hat Rakete allerlei Dankes-Pakete geschnürt. Die reichen vom Pickerl zur Platte bis zum Wohnzimmerkonzert, vom virtuellen Geburtstagsgruß bis zum handgehäkelten Raketen-Shirt.
Damit es „Wohnzimmerabenteuer“ aber garantiert heuer noch auf die Bühne und unter die Weihnachtsbäume schafft, gehen Musiker und Produzenten in der Zwischenzeit in Vorleistung und arbeiten unter Hochdruck an der Finalisierung des Album. Das Releasekonzert findet am 5. Dezember in der Schankwirtschaft im Augarten statt.
Einen Vorgeschmack auf das Album gibt es außerdem hier:
Für Wohnzimmerabenteuer hat Kiri Rakete ihre Liederskelette der vergangenen 10 Jahre überarbeitet und mit zeitnahen Kompositionen und Themen ergänzt. Dabei begegnet sie ihren Hörer*innen einmal mehr auf Augenhöhe, begegnet ihnen mit einer guten Portion Schmäh und “C‘est la vie”-Unernsthaftigkeit. Soziales, Mehrsprachigkeit, aber auch sympathisch-pädagogischer Input reihen sich aneinander, aber auch um Sand in Körperöffnungen darf es sich einmal drehen, ebenso wie um eine Mutter, die nach Peking fährt.
Ob Schlagzeug oder Synthesizer, sanfte Töne oder Schimpftirade. Matthäus Bär traut Kindern inhaltlich und musikalisch etwas zu. Mit einer Haltung, die im Grunde nicht zwischen groß und klein unterscheidet, sondern sich in erster Linie der gepflegten Unterhaltung verschrieben hat, hat er das moderne heimische Kinderliedgenre so entscheidend mit gestaltet. Seinen Auftrag sieht er damit nun fürs erste als erledigt an und zieht sich nach acht Jahren von der Bühne zurück.
„Stromgitarre, Schlagzeug, Bass lieben alle Kinder sehr“
Das tut er allerdings nicht, ohne zuvor noch einmal Resümee zu ziehen: „Best of Bär“ komplettiert nun seinen Alben-Zyklus und zeigt einmal mehr, dass Mittanzpotential und musikalischer Anspruch auch im Kinderzimmer kein Widerspruch sein müssen. Das hört sich opulent und dicht an, nach Streichern, Bläsern und Vintage-Synthesizern und ist dabei aber vor allem wirklich lustig.
Bär zum vor- und selberlesen.
Nun zieht er sich also zurück – zumindest auf der musikalischen Ebene. Denn seiner Zielgruppe – den kleinen und den großen Leuten – bleibt er auch in Zukunft treu. Bär wechselt das Medium und hat mehrere Kinder- und jugendliterarische Projekte in der Pipeline. Bereits im nächsten Jahr erscheint ein erstes Buch. Wir bleiben gespannt.
Die Stadt ist längst voll mit Lebkuchen und Lichterketten, bald beginnt der Advent. Zeit sich Gedanken zum Thema Adventskalender zu machen. Für alle, die selber füllen, kommen hier 24 Füllideen, die Spaß machen, auf das Fest einstimmen und trotzdem nicht viel Müll machen.
Unser Adventsbaum vom letzten Jahr.
Knisternde Badekugeln. Vielleicht sogar selbst gemacht? Alles was ihr dazu braucht sind Natron, Stärke, Zitronensäure und Öl – Farbe und Duft können nach Geschmack beigegeben werden. Eine gute Anleitung samt Video gibt es z.b. hier.
Kleine Naschereien. Ob Haferflocken-Bällchen, Vanillekipferl, Lebkuchen oder Smarties. Feine Schlemmereien versüßen die Weihnachtszeit.
Eine Fahrt mit dem Karussell. Der Besuch eines Christkindlmarkts ist im Advent obligatorisch, die Fahrt mit dem Karussell immer ein Spaß und die Fahrkarte passt auch noch perfekt ins Säckchen.
Kindertattoos. Die meisten Kinder lieben temporäre Tattoos. Schön und sogar ein wenig festlich sind zum Beispiel diese hier. Kann man übrigens auch selbst machen.
Wichtel. Bei uns ist letztes Jahr ein kleiner Wichtel eingezogen, der uns durch den Advent begleitet hat und nach Weihnachten wieder in der Kiste verschwunden ist. Über den Adventkalender findet er heuer den Weg zu uns zurück.
Keksausstecher. Kekse gehören einfach zum Advent. Ausstecher in Miniaturform passen auch danach noch gut in die Kinderküche. Das passende Rezept für Dinkel-Honig-Lebkuchen haben wir auch für euch.
(c) Unsplash (Joanna Kosinska)
Ein goldener Stift. Für den Brief ans Christkind natürlich. Buntstifte kann man auch einzeln kaufen, zum Beispiel die Woodys von Stabilo.
Noch mehr Naschereien. Zum Beispiel Trockenfrüchte. Rosinen, Cranberries, getrocknete Heidelbeeren.
Tiere aus der Weihnachtsgeschichte. In der Weihnachtsgeschichte begegnen einem regelmäßig Esel, Ochse und Schaf. Schöne Holzfiguren zum nachspielen gibt es von Ostheimer, aber auch die Schleichtiere sind super.
Freundschaftsband. Schließlich geht es rund um Weihnachten doch um Zusammenhalt, Familie und Freundschaft. Knüpfanleitungen gibt es etwa hier.
Theaterkarten. Die meisten Kindertheater fahren im Dezember ein Weihnachtsprogramm. In Wien könnte man mit Kindern ab 3 etwa ins sehr empfehlenswerte Lilarum gehen.
Stempel. Zum Grußkarten und Geschenkpapier verschönern. Oder sonst alles.
Bienenwachsplatten und Dochte. Selber Kerzen rollen macht Spaß und geht leicht. Und das Bienenwachs riecht so schön weihnachtlich.
Eine Handvoll Nüsse. Und ein paar Kekse. So schmeckt der Dezember eben.
Murmeln. Murmeln haben Sammlerstück-Potential, sind bunt, schön, faszinieren. Lange Winterabende verkürzt man sich mit Kindern ab 3 beim Murmelspiel oder man baut gemeinsam rasch eine Murmelbahn aus leeren Klopapierrollen, wie hier etwa „Die Kleine Botin“.
Popcorn. Für den großen Familien-Weihnachtsfilmabend!
Gummibärchen. Aber nicht irgendwelche, sondern diese hier aus bestem Wald- und Wiesenhonig.
Spielfiguren. Auch eine zur aktuellen Lieblingsspielwelt passende Figur von Lego oder Playmobil passt gut ins Sackerl.
Konzertkarten. Zeit für musikalisches Nachmittagsprogramm. Allerorts werden nun kinderfreundliche Weihnachtskonzerte gespielt.
Holzperlen. Fädelspiele. Holzperlen lassen sich auf schöne Weisen verbasteln. Etwa als Weihnachtsstern für den Baum, Inspirationen gibt es auch auf Pinterest.
Pixibücher. Die obligatorischen Pixibücher dürfen natürlich auch nicht fehlen. Es gibt jedes Jahr viele neue Weihnachtsgeschichten.
Sticker. Hier sind Stickerbücher ja sehr beliebt, die vorgegebenen Welten kann man mit neuen Stickern erweitern und den Klebespaß so verlängern.
Kreisel. Ein schöner Kreisel gehört schließlich ohnehin in jede Spielesammlung.
Weihnachtsglöckchen. Es ist Weihnachten. Geschenke gibt es heute genug, besonderen Zauber verbreitet das Weihnachtsglöckchen, das später noch eine wichtige Aufgabe hat.
Dieser Sampler nähert sich Kinderliedern in Popmusik-Manier. Gut so, denn diese Lieder machen Eltern und Kindern gleichermaßen Spaß. Bekannte, heimische Musiker haben zusammengetan und an ihre eigene musikalische Kindheit angeknüpft. Mit dabei: Ernst Molden, Monsterheart, Kreisky, Sigrid Horn und viele mehr.
Die Reihe „Sing Sang Song“ geht in die zweite Auflage. Erneut widmen sich heimische Singer und Songwriterinnen dem Genre Kinderlied und lassen es dabei auch an sentimentalen, aufrührerischen und verträumten Tönen nicht fehlen. Cover-Versionen treffen auf Eigenkompositionen, Popmusik auf Klassiker – allen Songs gemeinsam ist, dass sie mit einer gewissen Ernsthaftigkeit daher kommen und Eltern, ebenso sehr wie Kinder ansprechen. Besonders Erwachsenentauglich sind dabei etwa, der von Pippa und Hans Wagner von Neuschnee adaptierte Beatles-Hits „Octopus ́s Garden“, sowie – weil Melancholie! – Norbert Wallys und Fabio Schurischusters Western-Version der Titelmelodie des Trickfilm-Klassikers „Es war einmal der Mensch“ (Udo Jürgens` „1000 Jahre sind ein Tag“).
Auch typische Kinderlied-Klassiker kommen nicht zu kurz: „Kommt ein Vogel geflogen“ wird von Fraeulein Astrid als sphärisches Klavierkonzert interpretiert, mit „Rabumm“ textet Ernst Molden den Nummer- Eins-Hit eines jeden Laternenmarschs („Ich gehe mit meiner Laterne“) radikal um, und ultrascope zeigen mit „Maikäfer flieg“, dass auch die Welt der Kinder nicht immer nur schön war. Neukompositionen kommen darüber hinaus von Monsterheart und David Pfister (Roboterreise), Paul & Pets („Mama, I Don ́t Want To Be A Businessman“) und nicht zuletzt Kreisky mit „Haha“. Hörenswert.
Sing Sang Song 2 CD pump 121-2021 Eine Produktion von TRAFO im Vertrieb von Hoanzl Preis: 12,99 €
Rhabarber kann man auch trinken. Und das schmeckt gleichzeitig mild, frisch und sanft säuerlich. Gemeinsam mit Zitrone und Minze macht sich das Stangengemüse, das manchmal beinahe wie eine Frucht daherkommt, besonders gut im Glas. Und das geht leicht, erfordert aber ein wenig Vorbereitung, immerhin muss der Sud erst einmal ausgekocht werden. Aber der Reihe nach.
Die Zutaten:
500 g Rhabarber
1 Liter Wasser
2EL Honig
1 Zitrone
frische Minze
Zubereitung:
Den Rhabarber schälen, putzen und in Stücke schneiden. Gemeinsam mit 1 Liter Wasser in einem Topf aufkochen und anschließend eine Stunde lang zugedeckt und auf kleiner Flamme köcheln lassen. Anschließend die Fruchtstücke aussieben. Den noch warmen Saft nach Geschmack süßen, 2 Esslöffel haben sich bewährt. Den Rhabarbersaft auskühlen lassen und schließlich mit Zitrone und Minze genießen. Rhabarber schmeckt auch prickelnd: Den Saft kann auch noch gut mit Sodawasser aufgespritzt werden.
Ein einfacher Rührkuchen und eine ordentliche Portion Streusel sind die perfekten Begleiter für frühlingsfrischen Rhabarber.
Die Saison dauert nicht lange, umso besser muss sie Jahr für Jahr genutzt werden. Der Rhabarber – der in Wahrheit ein Gemüse ist, sauer schmeckt und dabei trotzdem glücklich macht – macht sich gut als Kompott, in der Limonade oder klassisch als frisch-fruchtiger Kuchen. Und gerade davon können wir nicht genug bekommen. Dieses Rezept ist schön einfach und damit perfekt für spontane Morgenbäckerei am Wochenende. Und wenn man die Menge verdoppelt, reicht sie auch für einen Blechkuchen.
Zutaten für den Rhabarberkuchen:
Für den Teig:
100g weiche Butter
80 g Rohrohrzucker
1 ausgekratzte Vanilleschote
1 Prise Salz
2 Eier
125 g Mehl
3 EL Milch
2 Stangen Rhabarber
125g frische Himbeeren
2EL Zucker
Für die Streusel:
100g Mehl
40g Zucker
100g Butter
Zubereitung:
Das Backrohr auf 180° C vorheizen. Zunächst den Rhabarber vorbereiten: Waschen, schälen und in etwa 1-Zentimeter-breite Stücke schneiden. Mit zwei Löffeln Zucker in einer Schüssel verrühren und stehen lassen. Die weiche Butter mit dem Handmixer schaumig schlagen, nach wenigen Minuten den Zucker, das Vanillemark und das Salz hinzufügen und weiter mixen. Nach und nach die Eier und die Milch zugeben und weiter mixen. Falls der Teig zu diesem Zeitpunkt recht flüssig ist, macht das nichts. Das Mehl hinzugeben und nun nur noch leicht und kurz durchmixen. Der Teig sollte nun zäh und eher fest sein, jetzt kann noch mit Milch und Mehl nachjustiert werden bis die Konsistenz perfekt ist.
Eine Kuchenform buttern und mit Mehl bestäuben. Den Teig in die Kuchenform geben und mit Rhabarber und Himbeeren bedecken.
Nun die Streusel zubereiten, dafür die Zutaten vermengen und mit den Händen leicht zerbröseln. Die Brösel über die Früchte geben und den Kuchen in den Ofen schieben. Auf mittlerer Schiene für etwa 40 Minuten backen. Fertig!