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Baby-Erstausstattung: Von Spucktuch bis Kirschkernkissen

Welche Dinge braucht man nun eigentlich wirklich für ein Baby? Wir haben jene gefragt, die es wissen müssen, Mütter nämlich, und gemeinsam eine Antwort auf diese Frage versucht. Das Ergebnis ist eine übersichtliche Liste an praktischen und schönen Dingen.

Die Hersteller überbieten sich mit Angeboten rund um das Neugeborene, Produkte für Babys füllen regelmäßig ganze Messehallen und vieles davon blinkt und leuchtet, ist laut und bunt oder macht auf andere Art auf sich aufmerksam. Kein Wunder, also, wenn man da zwischen Hormonhoch und Nestbaufieber schnell mal den Überblick verliert. Also, haben wir uns bei Müttern in unserer Umgebung umgehört und nachgefragt, auf was sie in der ersten Zeit mit Baby denn nun auf keinen Fall hätten verzichten wollen. Das Ergebnis zeigt: Im Überfluss brauchen Neugeborene eigentlich nur Liebe, Nähe, Wärme, Körperkontakt, die Einkaufsliste bleibt überschaubar.

Stillkissen: Gut gestützt.

Stillkissen sind sehr, sehr praktisch. Zum Stillen – das liegt nahe – aber auch, um das Neugeborene sicher abzulegen oder eine weiche Begrenzung in Kinder- oder Stubenwagen zu zaubern. Viele nutzen die überdimensionale Polsterwurst bereits in der Schwangerschaft, um sich in eine bequeme Seitenlage zu helfen. Stillkissen gibt es in drei unterschiedlichen Größen, die kleinste Variante ist auch als amerikanisches Stillkissen bekannt und wird einfach um die Hüfte gelegt, die größte misst ganze 190 Zentimeter. Die meisten Stillkissen sind ziemlich hässlich, so ehrlich muss man sein, mittlerweile gibt es aber ein paar schöne Ausnahmen, etwa dieses hier von Sugar Apple.

Babydecken: Gut gewickelt.

Für so ein kleines Baby ist der Wechsel von weich und warm und dunkel (im Bauch) auf kalt und hell und laut (außerhalb des Bauches) oft gar nicht so leicht. Wir können es ihm aber immerhin so bequem wie möglich machen, und das bedeutet Decken, Decken, Decken – sofern das Baby nicht gerade gemütlich auf einem Stückchen Elternhaut liegt. Im Idealfall hat man eine etwas stärkere Steppdecke (z.b. dieses Futon von Numero 74), um das Kind drauf zu legen und eine kuschelig-wollig-weiche (z.b. diese von Konges Slojd), um es einzuwickeln.

Futon von Numero 74. 71 Euro via Smalllable.

Von Konges Slojd, etwa 68 Euro.

Der Schlafsack: Gut gebettet.

Neugeborene kühlen schnell aus. Vom Einsatz von Bettdecken wird in den ersten Monaten ja abgeraten, ein gemütlicher, kuscheliger Schlafsack gibt da die passende Alternative. Der Wärmegrad wird in Tog gemessen und geht von 0,5 (Sommer) bis 3,5 (bitterkalter Winter). Wer sein Baby bei sich im Bett hat, greift am besten zu angenehm temperierten 1,0 Tog.

Von Camomile London, zur Zeit im Sale um ca. 32 Euro.

Körperöl: Sanft berührt.

Babypflege nimmt in den meisten Drogeriemärkten meterweise Regalfläche ein. Dabei brauchen die Kleinsten davon so gut wie nichts. Für die erste Zeit (und auch weit darüber hinaus) tut es ein gutes Öl (zum Beispiel dieses von Alma Baby Care, hochwertiges Mandelöl eignet sich ebenfalls). Man kann einen Tropfen ins Badewasser geben oder für eine sanfte Babymassage nutzen.

Kirschkernkissen: Gut gewärmt.

Gerade in den ersten Monaten nach der Geburt werden viele Babys von Bauchschmerzen gequält. Die Darmbakterien müssen sich erst bilden und auch das rasche Wachstum wirkt sich auf den Stoffwechsel aus. Als Eltern kann man da oft einfach nur da sein, am besten ausgestattet mit Bäuchleinöl und warmen Kirschkernkissen.

Die Kirschkernkissen von Laselu gibt es mit tannengrüner oder altrosa Kuschelseite. 17 Euro.

Große Tücher: Alltagsbegleiter.

Sie heißen Swaddle oder Pucktuch und sind längst nicht nur dazu geeignet das Baby einzuwickeln (was viele Kinder sehr gern mögen, aber längst nicht alle). Die überdimensionierten Mullwindeln sind wahre Alleskönner, ersetzen spielend leicht Handtuch, Decke, Sonnenschirm. Oben drauf gibt es sie in den schönsten Farben und Mustern. Etwa von SÖM New York  oder Camomile London.

Von SÖM New York, gibt’s bei BöfBöf, ca. 40 Euro.

Von Camomile London, via Smalllable, 3er Set um 35 Euro.

Mulltücher: Das Original.

Das heißt aber nicht, dass auf Tücher in gängiger Größe verzichtet werden kann. Denn das klassische Spucktuch (zum Beispiel dieses) hilft nicht nur beim spucken, es kann auch vieles, was der große Bruder, das Pucktuch, kann – außer pucken vielleicht.

Zweierpack von Liewood, gefunden bei Hasel und Gretel, 14 Euro.

Bodys, Strampler, Söckchen, Mützchen: Gut angezogen.

Beim Kauf von Kleidung ist Zurückhaltung angesagt. Die Kleinen wachsen sehr schnell aus den schönen Stücken heraus und vieles bekommt man auch geschenkt. 2 Strampler, 4 Bodys, 3 Paar Söckchen und 2 Mützchen bringen das Neugeborene wahrscheinlich gut gewandet durch die erste Zeit. Wichtiger als die Menge ist das Material: Wolle, Seide und Baumwolle sind  am angenehmsten für die zarte Babyhaut.

Strampler von Oniko, aus Angora-Gemisch, bei „Der kleine Salon“ gerade im Sale um 52, 20 Euro.

Venus Kimono von Summer & Storm.

Diese flauschigen Söckchen sind von Falke, 7 Euro.

 

Die kleinen Hauben von www.petitesoulshop.com sind aus weichem Bio-Baumwoll-Jersey hergestellt.

 

Wippe: Die helfende Hand, äh, Liege.

Am allerliebsten befinden sich Neugeborene bei Mama auf dem Arm. Weswegen die allermeisten Mütter auch in Rekordgeschwindigkeit zu wahren Meisterinnen im Fach „einhändig durch den Alltag“  werden. Das geht auf weite Strecken auch ganz gut, etwa beim essen, einkaufen, telefonieren, kochen, staubsaugen, Wasserglas abstellen, Radio leiser drehen u.s.w. Es gibt aber auch Dinge, die macht man lieber „allein“. Haare waschen zum Beispiel. Hier kann eine Wippe gute Dienste leisten: Das Baby hat Mama und den Rest der Umgebung gut im Blick, liegt bequem und ist vor allem immer mit dabei.

Die Trage, das Tuch: Gut umgeschnallt.

Ein Kinderwagen kann natürlich eine gute Sache sein, etwa, wenn das Neugeborene gerne darin schläft. Viele, viele Kinder finden es aber schöner auch draußen dicht an Mama oder Papa gewickelt zu werden, ihren Eltern geht es oft ganz genauso. In der U-Bahn, im Supermarkt und im Treppenhaus ist der Kinderwagen dann plötzlich auch gar nicht mehr so praktisch und  – das ist besonders schön – die Tragehilfe funktioniert auch Indoor. Bevor man also viel Geld in eine Babywanne investiert, kann man auch erstmal abwarten, wie es sich in dieser Frage mit dem eigenen Nachwuchs verhält. Fest steht jedenfalls: Alle von uns  befragten Mütter zählten das Tuch oder die Trage zu den drei wichtigsten Produkten für die Säuglingszeit.

 

Elastisches Tragetuch von Bellybutton by Manduca.

Trage mit Säuglingseinsatz von Ergo Baby.

 

Das Tragecover: Gut eingepackt.

Wer trägt und ein Winterbaby hat, braucht ein Tragecover. Das wird ganz einfach um Mutter und Kind geschnallt und hält das Baby wohlig warm. Besonders praktisch: Sollte das Baby in der Trage eingeschlafen sein und man kommt ins Warme, kann man ganz einfach das Cover lösen und muss das Kind nicht aus einem Overall schälen. Schöne handgefertigte Modelle gibt es etwa von Larali.

 

Wickeltasche: Klein, praktisch, handlich.

Eine dezidierte Wickeltasche muss nicht unbedingt sein. Ein dem Zweck entsprechendes Necessaire tut es auch und kann vor allem auch unkompliziert zwischen den Bezugspersonen hin und her wechseln. Hier lassen sich Feuchttücher, Windeln und sogar Wechselsocken verstauen und eine Wickelunterlage ist bei diesem Modell auch integriert. Wer ein ähnliches Modell selbst nähen möchte, hat vielleicht Freude an unserer Nähanleitung für ein Wickelneccessaire.

Hand genäht aus hochwertigem Material. Von Sobini, 76 Euro.

 

 

Wochenende in Bildern: 27./28. Januar

Wald und Wiese, Form und Farbe, Salz und Schokolade. So oder ähnlich könnte man dieses Wochenende wohl ganz gut zusammenfassen. Wir sind zwischen Draußen und Drinnen hin und her gependelt, hatten kalte Hände und warme Getränke. Und weil die Kamera auf weiten Strecken mit dabei war, bietet sich ein erstes oh-panamäßiges Wochenende in Bildern an.

Den Samstag haben wir beinahe komplett Draußen verbracht. Wir waren auf der Suche nach bunten Beeren, grünen Blättern, liegengebliebenen Tannenzapfen und nicht zuletzt guten, zum  Winterwald-passenden Geschichten.

Wer soviel erlebt, braucht auch eine Pause. Eine Jausenpause.

Gut gestärkt können dann auch wieder Bäume erklettert und (überschaubare) Höhen erreicht werden.

Klar, dass man danach gleich wieder essen muss. Das Rezept für diese Linsentaler kommt übrigens von Tiny Spoon und ist wirklich empfehlenswert, wie so viele Ideen von Julia Radtke. Die Zuchinibällchen aus ihrem Kochbuch haben wir auch schon einmal nachgekocht.

Sonntag. Mit Kind ins Kaffeehaus – das ist immer gut. Noch besser ist es, wenn das Lokal mit Lego ausgestattet ist. Zusammen sein und trotzdem Zeit für sich haben, das ist eine ganz wunderbare Kombination.

Nach dem Kaffee ist vor dem Spielplatz. Am Nachmittag wird dann gemalt (Mann und Kind) und gebacken (ich).

Diese Chocolate Chip Cookies von Sarah Kieffer geistern schon eine Weile auf Instagram herum. Und tatsächlich, es sind die vielleicht besten Kekse, die ich je gebacken und vor allem gegessen habe. Eine ordentliche Prise Fleur de Sel trifft hier auf feinste Schokolade und vor allem viel, viel Butter. Ein Traum.

Zum Keks gibts Tee und dann ist da noch diese Sache mit dem Haushalt, die uns  den restlichen Sonntag auf Trab hält. Diese Berge von Wäsche, Wäsche und noch mehr Wäsche zum Beispiel. Weil das aber keiner sehen will, gibt es hier besser Blumen

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Noch mehr Wochenenden in Bildern gibt es bekanntlich auf Susanne Miraus Blog „Geborgen Wachsen“!

Empfehlung: Die Links der Woche KW 05

Schokolade auf Hummusbasis, gute Filme, Hebammenwissen. Und: Der Ticketverkauf für das Rrriot-Festival startet. Das sind unsere Netzfunde der Woche:

 

Wunder Film. Die Reihe Filmwunder im Filmcasino Wien gibt Kindern regelmäßig die Möglichkeit für cineastische Freuden. Diese Woche wird der Stummfilmklassiker „Die Abenteuer des Prinzen Achmed“ gezeigt, dazu gibt es Live Musik von Otto Lechner und Peter Rosmanith. Samstag, 27.Januar, 14 Uhr Filmcasino, Margaretenstr. 78, Wien 5.

 

Günstige Gelegenheit. Die Abverkaufswelle arbeitet auf ihren Höhepunkt zu, eine gute Möglichkeit ein paar schöne, handgefertigte und fairproduzierte Kleidungsstücke für den Nachwuchs zu besorgen. Etwa bei Hanoj, denn das Wiener Label hat sein komplettes Online-Sortiment stark reduziert, darunter auch Wollfleece-Overalls und schöne Stücke aus Baumwollmoussline.

 

Schnell und gesund. Es ist Ende Januar und das bedeutet: Der Winter beginnt sich in die Länge zu ziehen und die Lust auf grün und leicht und gesund kommt langsam aber sicher zurück. Da kommt dieses schnelle Rezept für einen frischen, zitronigen Bohnensalat mit Rosmarin, Koriander und Avocado gelegen.

 

Aus dem Kreissaal. In der SZ-Serie „Wie wir euch sehen“ erzählen Menschen, die berufswegen viel mit anderen zu tun haben, von ihren Beobachtungen, Erfahrungen. Diese Woche berichtet eine Hebamme von ihrem Arbeitsalltag und der hat oft mit mehr mit aufdringlicher Verwandtschaft, Ungeduld und Unverständnis zu tun, als mit der tatsächlichen Geburt.

 

Gesunde Schokolade. Der Blog der Kleinschmeckerin ist eine wahre Fundgrube für gesunde und schnelle Rezepte, die auch Kindern schmecken. Diese Woche gibt es ein besonderes Highlight, ein  Schokomus auf Hummusbasis nämlich. Das wird auf jeden Fall ausprobiert!

 

Frauen bei der Arbeit. Ungleichheiten zwischen Mann und Frau am Arbeitsmarkt sind auch 2018 noch an der Tagesordnung, das hat häufig mit der Mutterrolle zu tun, aber nicht nur. Das Business Riot Festival (8. bis 10.3.) beschäftigt sich heuer zum dritten Mal genau mit diesem Themenfeld, der Ticketverkauf startet diese Woche. Im Fokus stehen Vernetzung und die gegenseitige Unterstützung, darüber hinaus aber auch ein feministischer Diskurs in Form von Workshops, Panels, Führungen an verschiedenen Orten in Wien.

 

 

Zupfbrot: Flaumig, zimtig, wunderbar

Flaumiger Hefeteig, zimtscheckige Fülle und großer Zupfspaß – dieses Pull-apart-Brot passt zu jeder Gelegenheit. Und allfällige Hefeteig-Traumata können mit diesem Rezept auch gleich überwunden werden.

Immer häufiger stolpert man über den Begriff Pullapart-Brot. Gemeint ist damit ein Hefekuchen (der übrigens auch salzig sein darf), dessen Teigschichten auf eine bestimmte Weise gestapelt werden, nämlich so, dass die einzelnen Stücke nicht vom Kuchen geschnitten, sondern ganz leicht abgezupft werden können.

Hefeteig braucht besonders viel Zuwendung, Knetkraft, Zeit und vor allem angenehme Wärme. Hält man sich an diese Parameter, kann dafür aber gar nicht viel schief gehen. Es hat sich bewährt den Ofen auf etwa 45° Celsius vorzuheizen, auszuschalten und den Teig im geöffneten Backrohr gehen zu lassen.  Aber erst mal der Reihe nach.

Zutaten:

Für den Teig:

  • 300ml Milch
  • 60g weiche Butter
  • 475g Mehl (Type 550)
  • 1 Packung Trockenhefe
  • 60g Birkenzucker
  • 1 Ei 

Für die Fülle:

  • 100g weiche Butter
  • 100g Zucker
  • 1 1/2 EL Zimt

Zubereitung:

Als erstes den Hefeteig zubereiten. Milch und Butter in einem Topf  bei leichter bis mittlerer Temperatur erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist und abkühlen lassen bis sie lauwarm ist.

Mehl, Zucker, Salz und Hefe (wichtig: keine Hefe zum anrühren verwenden!) zusammen mischen. Die buttrige Milch und das Ei mischen und zu den trockenen Zutaten geben. Wer eine hat, sollte nun zur Küchenmaschine greifen und den Teig mit dem Knethacken bearbeiten. Wer keine hat, braucht Ausdauer (und warme Hände, Hefe mag weder Hitze noch Kälte, nur angenehme Wärme). Gut 15 Minuten muss der Teig geknetet werden. Wenn sich der Teig beim Kneten von der Rührschüssel löst, ist das ein guter Hinweis darauf, dass er fertig ist.

Den Teig nun in eine saubere Schüssel geben und mit einem Geschirrtuch abdecken. Gehen lassen, und zwar an einem angenehm warmen Ort, aber: Zu warm darf es auch nicht sein, über 45 Grad zieht sich die Hefe lieber zusammen als aufzugehen. Hat man diesen besonderen Ort also gefunden, lässt man den Teig etwa eine Stunde gehen bis er sich verdoppelt hat.

In dieser Zeit kann man gut die zimtzuckrige Fülle vorbereiten. Dafür einfach weiche Butter, Zucker und Zimt cremig mixen.

Nach der Gehzeit den Teig einmal mit der Faust einboxen, aus der Schüssel holen und auf einer leicht bemehlten Unterlage auswalken. Den ausgerollten Teig gleichmäßig bis zu den Rändern mit der Fülle bestreichen. Den Teig dann in etwa 5 gleich große Streifen schneiden, sie übereinander stapeln und diesen Stapel erneut in fünf  oder mehr Stücke teilen. Die kleinen Teigpakete nun aufrecht in eine Kastenbackform stellen, die Form wieder abdecken und den Teig noch einmal 30 Minuten gehen lassen.

Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen und das Zupfbrot schließlich etwa 30 bis 35 Minuten lang backen, Gabelprobe nicht vergessen. Die letzten zehn Minuten am besten mit Backpapier bedecken damit der Kuchen nicht zu dunkel wird.

 

 

Pop und Popcorn: Das war unser Wintermarkt

Fische angeln, Popcorn naschen, Schönes finden. Bei unserem ersten Oh, Panama! Markt war tatsächlich für die ganze Familie etwas dabei. Um so schöner, dass so viele gekommen sind und diesen Nachmittag zu etwas ganz besonderem gemacht haben. In der Bastelecke sind wahre Kunstwerke entstanden, der Duft von Kaffee und Kuchen verströmte Wohlgefühl, mit ihren wunderschönen Waren haben die Aussteller der Veranstaltung erst ihren besonderen Charakter gegeben und Violetta Parisini setzte mit ihrem Konzert einen musikalischen Höhepunkt. Wenn wir nun die Bilder vom Markt durchschauen, haben wir ein ganz bestimmtes Gefühl und das sagt uns: Nach dem Wintermarkt ist vor dem Frühlingsmarkt!

Hier die Bilder vom Fest zum Nachschauen!

 

 

(c) Rania Moslam

Violetta Parisini: „Zwischendurch glaubt man, das war’s jetzt“

Mutter zu werden kann so schockierend wie schön sein. Musikerin Violetta Parisini im Interview über Vereinbarkeit, gute Männer und Kreativität auf Knopfdruck.

In ihren Liedern lässt sie das Flüchtige greifbar werden. Sie verdichtet Gedanken und Gefühle, um ihnen mit ihren Melodien die nötige Leichtigkeit zu geben. Violetta Parisini ist Sängerin, Liedermacherin, Erzählerin. 2010 fiel sie mit ihrem Album „Giving You My Heart To Mend“ auf, 2014 kuratierte sie gemeinsam mit Wolfgang Schlögl das Popfest Wien. Jetzt kehrt sie mit neuen Liedern auf die Bühne zurück. In der Zwischenzeit ist Parisini Mutter geworden, ihre beiden Töchter sind heute 5 und 2 Jahre alt. Warum sie mit dieser neuen Rolle zwischendurch auch mal gehadert hat, was das Muttersein mit ihrer Musik gemacht hat und warum es gar nicht schlimm ist, wenn vielleicht nicht immer alles geht, erzählt sie uns im Interview.

Reden wir über Vereinbarkeit. Bei deiner letzten Albumpräsentation bist du hochschwanger auf der Bühne gestanden. Mittlerweile bist du Mutter zweier Töchter und kehrst jetzt mit neuen Songs zurück auf die Bühne.

Das ist jetzt sechs Jahre her und diese Zeit ist verflogen. Die allererste Zeit war schwierig für mich, weil ich mich in meiner ersten Schwangerschaft mit dem neuen Album einfach übernommen habe, da war ich körperlich und psychisch am Ende und hätte nach der Geburt auch erstmal drei Monate schlafen können. Bei meinem zweiten Kind habe ich dann eine bewusste Pause gemacht.

Wie teilen du und dein Partner euch die Arbeit um die Kinder heute auf?

Inzwischen machen wir 50:50. Wir hatten beide von Anfang an vor, dass wir uns alles teilen, ganz selbstverständlich, und das es kein Gefälle gibt zwischen Mann und Frau. Das hat aber nicht gleich funktioniert. Ich wollte gerne stillen, da war dann halt klar, dass ich ohnehin die ganze Zeit da bin. Und dann schleicht sich das eben ein, das wissen wir eh alle. Mein Mann ist sehr bewusst und sehr feministisch im besten Sinn und trotzdem haben wir beide unterschätzt wie stark diese körperliche Komponente die Frau an das Kind bindet und wie lange man braucht, um sich davon zu emanzipieren. Und man will es ja auch nicht. Beim zweiten Kind war mir dann ganz klar, ich nehme mir einfach 1,5 Jahre Zeit und mache nichts anderes.

Auch um den Druck rauszunehmen, das „ich sollte, ich müsste“?

Ja, genau. Da muss man dann auch einmal sagen, ja, ich sollte und müsste vielleicht, aber ich kann jetzt nicht. Das hat mir sehr gut getan. Drei Monate nach der zweiten Geburt habe ich ein Konzert gespielt und gleich gemerkt, ich komme jetzt nur noch in die Wiederholung von alten Sachen. Ich hab gerade nichts zu sagen und nichts zu geben. Alles was ich zu geben habe, gebe ich jetzt meinen Kindern und das ist auch gut so. Ich habe natürlich trotzdem geschrieben und auch unterrichtet, aber dieses kreative und auf der Bühne zu sitzen, das ist sich einfach nicht ausgegangen. Und jetzt geht es sich wieder aus. Zum Glück.

Beim zweiten Kind hast du auch schon gewusst, dass diese intensive erste Zeit auch wieder vorbei geht.

Genau, zwischendrin denkt man ja, das hört nie wieder auf. Ich werde nie wieder ein Lied schreiben. Ich werde nie wieder kreativ sein, ich hab jetzt nichts mehr zu geben außer Muttermilch und vorlesen. Zwischendurch kann man sich gar nicht mehr vorstellen, dass sich das jemals wieder ändert. Und ich merke auch jetzt noch, dass es immer ein schmaler Grad ist: beides machen zu können und zu wollen und es auch gut zu machen. Eine der Komponenten leidet dann schnell. Man muss aufpassen, dass man sich nicht zu viel vornimmt.

Warum fällt es so schwer zu sagen, ich will jetzt gerade vielleicht gar nicht alles?

Ich hab mich auch lange mit dem Gedanken getragen, dass alles gleichzeitig gehen kann. Muss und kann. Aber das stimmt einfach nicht. Es ist mir aber auch schwer gefallen, mich zumindest zeitweise von der mütterlichen Verantwortung zu emanzipieren. Das ist nicht unbedingt nur ein weibliches, sondern auch ein persönliches Problem und hat damit zu tun, dass ich dazu tendiere, mehr Verantwortung zu übernehmen als ich müsste. Aber ich kenne das schon auch von vielen Frauen aus meiner Umgebung.

Wenn man von einem Paar zu Eltern wird, müssen beide erstmal in ihre neuen Rollen finden.

Richtig. Und man muss unbedingt auch die guten Männer loben. Nach der Geburt meiner älteren Tochter – und diese Geburt war schrecklich, schrecklich, schrecklich – konnte ich zehn Tage nicht schlafen, weil ich so unter Strom stand. Jetzt im Nachhinein denke ich mir, das war ja knapp vorbei an der Psychose. In dieser Zeit hat der Sixtus alles gemacht. Ich weiß nicht, was ich ohne ihn gemacht hätte. Ich wäre verzweifelt. Das Ungleichgewicht hat sich dann erst später eingeschlichen und ich glaube, es liegt ganz viel am stillen. Weil das heißt, man ist selbst mehr oder weniger ständig mit dem Kind zusammen. Irgendwer muss ja auch noch Geld verdienen, das ist dann der andere, und diese Aufteilung wieder zu ändern ist gar nicht so leicht.

Du und dein Mann, ihr seid beide Musiker, habt also beide freie Berufe. Ist das Fluch oder Segen?

Es ist vor allem finanziell schwierig, weil du dich auf nichts verlassen kannst. Es gibt einfach keine Planungssicherheit. Trotzdem würde ich es nicht anders wollen. So können wir uns beide einen Schritt zurück nehmen und uns die Zeit, die wir mit den Kindern verbringen wirklich gerecht aufteilen. Inzwischen schaffen wir es auch die meisten Wochenenden für Zeit zu viert zu reservieren. Ich glaube, ich würde es nicht schaffen, 20 Stunden in der Woche zu arbeiten, dazwischen die Kinder zu haben und dazwischen gar keine Zeit in der ich auch mal zu mir kommen kann. So kann ich nicht kreativ arbeiten, ich hab’s versucht, keine Chance.

Es ist auch so passend, dass ich dich um ein Interview zum Thema Vereinbarkeit bitte und du sagst „Ich hab jetzt einen eigenen Arbeitsraum“.

Ich bin so froh, dass ich diesen Raum jetzt habe. Hier ist einfach Konzentration. Wenn am Nachmittag die Kinder mit Sixtus nach Hause kommen, wo soll ich dann dort noch arbeiten? Und was wir auch als Paar zu spüren kriegen, ist, dass es für ihn schwer ist sein Ding zu machen, wenn ich da bin. Weil ich dann anfange ihm reinzufunken. Das ist schrecklich, aber es passiert. Es ist wichtig für ihn als Vater zu sagen, ich hab eine andere Rolle, ich bin nicht die Mama und ich erlaub nicht immer die gleichen Sachen nicht und schon und das ist auch gut so.

Nimmst du die Zeit mit den Kindern, jetzt wo du wieder mehr arbeitest, anders wahr?

Ja, ich kann es mehr genießen! Meine Große geht in einem halben Jahr in die Schule. Diese Zeit ist so schnell vorbei, wenn ich die nicht genieße oder versuche zu genießen jenseits von Geldstress und Statusangst, dann verpasse ich sie einfach. Es ist eine sehr, sehr schöne Zeit. Es ist natürlich auch schön auch mal weg zu sein, aber es gibt immer den Punkt, an dem ich mich wieder nach meinen Kindern sehne. Sehr lange bin ich an diesen Punkt überhaupt nicht gekommen. Jetzt ist es am Abend einfach schön nach Hause zu kommen.

Wie ist die Rückkehr auf die Bühne für dich? 

Hin und wieder kommt natürlich der große Zweifel und die große Angst, wie sich das alles ausgehen wird in Zukunft. Aber ich will sowieso keine Musik machen, die davon abhängig ist, dass ich jung und lustig und attraktiv bin. Ich will Musik machen, die da drüber steht. Und wenn man diesen Jugend-Bonus nicht mehr hat, ist es eben noch wichtiger, dass die Musik richtig gut ist. Das ist auch gut, weil ich jetzt viel intensiver an den Dingen arbeite. Ich weiß nicht, ob sie besser werden, aber sie sind anders als früher, es geht um andere Themen.

Was hat sich genau geändert?

Es ist irgendwie eine andere Dichte entstanden. Natürlich ist der Entstehungsprozess an sich auch anders. Viele dieser Gedanken, die früher sofort zu Songs wurden, verfliegen jetzt wieder. Das hat Vorteile und Nachteile. Zum Beispiel, dass die Gedanken, die wirklich bleiben, vielleicht auch die wichtigeren sind. Aber manchmal werden gerade die flüchtigen und unwichtigen Gedanken zu großartigen Songs und das passiert mir einfach so gut wie nicht mehr. Außerdem bin ich noch strenger mit mir, nicht mehr andauernd total inspiriert und in der Welt unterwegs. Mein Alltag wiederholt sich. Dadurch entstehen ganz andere, spannende Themen, die sind aber auch viel schwieriger zu formulieren und zu verpacken.

Du hattest immer schon eine gewisse Ernsthaftigkeit, in deiner Musik geht es immer auch um die Botschaft. Welche ist das heute?

Die Veränderung an sich ist das größte Thema. Das merke ich, wenn ich die Texte der letzten Jahre noch mal durchlese. Und das ist ja auch am Mutterwerden das schockierendste, dass du deine Identität neu ordnen musst. Ich bin noch ich, aber gleichzeitig bin ich auch jemand anderer. Ich habe mich früher nie mit dem Muttersein identifiziert, das war einfach nicht relevant für mich. Ich bin selbst ohne Mutter aufgewachsen und das ist bestimmt auch ein Grund, warum ich so mit dieser Rolle hadere, eben weil ich sie nicht so gut kenne. Das größte und auch spannendste Thema für mich ist: Wie finde ich mich neu und wie friedlich bin ich mit dieser neuen Rolle? Und kann ich trotzdem noch all das sein, was ich früher war?

Die Frage ist aber auch, willst du noch all das sein, was du früher warst?

Das ist natürlich die Frage. Und es gibt manche Dinge, die will ich nicht mehr sein. Aber die Wildheit – ich war jetzt nicht außerordentlich wild, aber schon deutlich wilder als jetzt – ist etwas, das ich schon manchmal vermisse. Auf der anderen Seite ist da aber auch eine ganz neue Freiheit. Weil Kinder eben wahnsinnig frei sind und weil man mit ihnen ganz leicht allerlei Schamgrenzen verliert. Und da kommt es dann eben auch mal vor, dass ich mit meinen Kindern in der Straßenbahn Weihnachtslieder singe.

Bildrechte: (c) Rania Moslam, www.raniamoslam.com

Empfehlung: Die Links der Woche

Schönes für die Wand, Gutes fürs Regal und ein wenig Selbstfürsorge. Das sind unsere Netzfunde der Woche:

 

Knüpftechniken für die Wand. Wir haben uns noch lange nicht an Macrames satt gesehen. Vor allem nicht, wenn sie so schön sind, wie die von Daniela Matthies. Erhältlich sind ihre sorgfältig von Hand geknüpften Ensembles über Etsy.

Familienalbum. „Paulinchen war allein zuhaus“ – so heißt unser Instagram-Account der Woche. Denn das Fotografen-Duo Karl und Pauline dokumentiert hier den eigenen Familienalltag und der ist erfrischend unverkrampft und sieht trotzdem gut aus. In ihrem Portfolio zeigen sie dann auch Familien-Fotografie, die sich nicht nur bei Oma über dem Kamin gut macht. Ein Tipp für Familien in und um Kassel!

Neuerscheinung. Das man mit genug Phantasie große Abenteuer erleben kann, beweist die Geschichte von Kalle und Elsa. Denn hier wird der Garten zum Dschungel und wer ganz genau aufpasst, kann dort sogar Wölfe heulen hören. Für Kinder ab 3. Jenny Westin Verona und Jesús Verona: „Kalle und Elsa“, 17,50, Bohem Verlag.

Traumküche. Eine Kinderküche, die auch Eltern gerne hätten, hat das holländische Designer-Duo Woodchucks entworfen. Rutger und Tinta Luhrman zeigen hier einmal mehr ihr Gespür für Naturmaterialien und minimalistische Lässigkeit. Bestellungen können per Email abgegeben werden, gesendet wird weltweit.

Selbstfürsorge. Einfach mal an sich selbst denken oder noch besser: an nichts. Eine Übung, die gar nicht so einfach ist und vor allem Müttern oft schwer fällt. Damit das trotzdem öfter klappt, lohnt es sich gezielt Zeit dafür einzuplanen. Das Feelgoodstudio legt einen besonderen Fokus auf Mütterbedürfnisse und hat dabei Angebote, die mit und ohne Kinder besucht werden können. Neben Yoga etwa auch Mutter-Kind-Ballett.

Anleitung für Upcycling. Badala Sticker sind schön gestaltete Aufkleber, die aus alten Pappkartons im Handumdrehen Spielgeräte machen. Das Konzept hat Designerin Barbara Höller nun weitergedacht und teilt auf ihrem Blog Bastelideen aus Karton in Form eines gratis E-book.

 

Schöne Stücke: Design, Accessoires und andere Köstlichkeiten

Beim Oh, Panama! Wintermarkt am vergangenen Samstag wurde das Packhaus zu einem kleinen Winteruniversum für die ganze Familie. Mit Pop und Popcorn, Spiel und Spaß. Mit köstlichen Kleinigkeiten und schönen Stücken. Diese Aussteller waren mit dabei:

Badala Sticker

Die Idee ist so einfach wie genial: Weil sie auf der Suche nach nachhaltigem und leistbarem Spielzeug für ihre Kinder nicht fündig wurde, gestaltete Designerin Barbara Höller kurzerhand Aufkleber, die aus einfachen Kartons Küchen, Autos und sogar Piratenschiffe machen und so lassen Badala Sticker alte Schachteln spielend gut aussehen.

Hanoj

Das Label Hanoj steht für minimalistische und nachhaltige Kindermode. Designerin Svea Handle entwirft schlicht-schöne Stücke mit dem gewissen Twist, Kleidung mit Lieblingsstück-Potential, die immer und immer wieder getragen werden kann. Verarbeitet werden die Biostoffe allesamt in der integrativen Werkstätte Tema in Wien.

 

Majavia

Ganz besondere Reisebegleiter kommen von Majavia. Denn das Wiener Label produziert hochwertige Kosmetiktaschen, Kofferanhänger und Reisepasshüllen aus recycletem Leder und schafft damit Unikate, die so manches Abenteuer mitmachen.

 

schön & gut

Der Name ist Programm, denn bei schön und gut dreht sich alles rund um die Themen Delikatessen und Design. Deswegen gibt sowohl Köstliches im Glas, etwa Ketchup, Chutney, Gewürzmischungen, als auch eine kleine, feine Produktpalette, die sich gut in jeder Küche macht. Geschirrtücher und Schneidebretter werden in Mühlviertler Handwerksbetrieben produziert.

 

Loretta Cosima

Loretta Cosima – so heißt nicht nur ein toller Laden im 9. Bezirk, in dem man immer wieder besondere und schöne Dinge findet, sondern auch das dazugehörige Label von Shopbetreiberin und Textildesignerin Valerie Grogger. Ihre Drucke bringt sie sowohl auf Papier (Geschenkpapiere, Karten) als auch auf Stoff (Taschen, Babylätzchen, Shirts).

 

Urban Update

Ein Hauch Geschichte ins Jetzt übersetzt. Urban Update steht für ganz besondere Kindermöbel: Flohmarktfunde werden mit Geschick und Gespür liebevoll restauriert und dabei zu schönen Einzelstücken, die Atmosphäre schaffen.

 

Bienenzentrum Wien

Hier dreht sich alles rund um die Bienenkunde. In regelmäßigen Kursen wird das dazugehörige Imker-Wissen an Interessierte weitergegeben. Mit dem ausgezeichneten Bio-Honig der angeschlossenen Imkerei Neubauer ist das Bienenzentrum auch bei unserem Wintermarkt dabei.

 

Onkaja

Bewahren, beschriften, berühren: Onkaja erzählt Geschichten – transportiert werden sie durch sorgsam gestaltete Produkte. Für ihre Serie „Omamas Geschirr“ spürt sie etwa altes Porzellan auf und arbeitet es mit dem Stift um, ihre Illustrationen kommen außerdem auf Kalender, Postkarten und vieles mehr.

 

Auris Ku

In den Entwürfen des Wiener Schmucklabels Auris Ku verbinden sich Geometrie und Leichtigkeit zu schönen Einzelstücken. Acryl trifft auf Edelstahl und Silber, klare Formen schmiegen sich an.

Bike Shit

Die Fahrradafficionados vom Kollektiv Bike Shit restaurieren nicht nur alte Räder, sie gestalten auch die passenden Accessoires – etwa hochwertige Fahrradschlösser aus Seil und Leder oder Halterungen aus Holz und Aluminium. Ihren Jahreskalender nehmen sie auch mit zu unserem Wintermarkt. 2018 hat schließlich gerade erst begonnen.

Fürth

Es ist schon eine Weile her, dass Charles Fürth die Filmbranche hinter sich gelassen hat und sich dafür die weite Welt des Kaffees erschlossen hat. Seine Bohnen kommen heute aus neun verschiedenen Ländern auf drei Kontinenten und jede einzelne kann bis in ihre Ursprungsplantage zurück verfolgt werden. Fürth röstet mit Bedacht, versucht die individuelle Note des jeweiligen Kaffees mit Zurückhaltung heraus zu arbeiten. Das Ergebnis kann man sich bei unserem Wintermarkt schmecken lassen.

Grossauer Edelkonserven

Das feine Pesto aus dem Kamptal ist in Feinschmecker-Kreisen längst gut bekannt. Insgesamt 20 Sorten stellt Stefan Grossauer mittlerweile aus hochwertigen, saisonalen Zutaten her – von Kürbiskern bis Walnuss. Angestiftet vom eigenen Nachwuchs hat er sich nun auch an einer eigenen Kinderedition versucht: Gemüse und Kräuter treffen hier auf die Süße von Apfel, Karotte und Traube, die Konsistenz ist ein wenig feiner und das Olivenöl besonders mild.

 

Backen mit Gemüse: Süßkartoffelmuffins, babytauglich

Diese kleinen Küchlein sind ideal für Essanfänger,  schmecken aber auch dem Rest der Familie.

Es gibt viele gute Argumente Babys von Anfang an vom Familientisch mitessen zu lassen, etwa, weil es das Miteinander stärkt, ebenso wie die Lust am Experiment und  die Freude daran, neue Texturen, Geschmäcker und Konsistenzen zu entdecken. Dieses Rezept eignet sich dazu ganz wunderbar. Denn die Muffins liegen nicht nur gut in der Babyhand, sie sind vor allem auch zuckerfrei. Und weil sie nicht nur Babys schmecken, funktionieren sie auch gut für den Rest der Familie, zum Beispiel als Frühstücksmuffin oder Nachmittagssnack.

Zutaten für 12 Stück:

  • 2 große Süßkartoffeln
  • 2 EL Joghurt
  • 30g Kokosöl
  • 1 Ei
  • 130g Dinkelmehl
  • 30g Haferflocken
  • 1 TL Weinstein-Backpulver

Zubereitung:

Die Süßkartoffeln schälen, in Stücke schneiden und im Ofen bei 200°C etwa 30 Minuten weich garen. Die Süßkartoffelstücke im Anschluss gemeinsam mit dem Joghurt zu einer cremigen Masse mixen, die Ofentemperatur auf 180°C zurückstellen.

Das Kokosöl in einem Topf schmelzen, zur Süßkartoffelmasse geben, das Ei zugeben und alle feuchten Zutaten mit einem Holzlöffel gründlich verrühren. In einer zweiten Schüssel die trockenen Zutaten vermischen. Die trockenen Zutaten nun nach und nach zur Süßkartoffelmasse geben und gründlich verrühren. Ein Muffinblech mit Papierförmchen bestücken, den fertigen Teig gleichmäßig in 12 Förmchen verteilen und schließlich auf mittlerer Schiene bei 180°C etwa 15 Minuten backen.

Nicht nur für gute Vorsätze: Die schönsten Kalender für 2018

Mit diesen Kalendern wird der turbulente Familienalltag bestimmt nicht ruhiger, aber man behält ihn vielleicht besser im Blick.

Das neue Jahr liegt vor uns wie die berühmte leere Seite und ist bereit gestaltet zu werden. Und weil sich zwischen all die schönen Vorsätzen und guten Ideen unweigerlich Arztbesuche, Elternabende und Jackenkäufe schieben werden, lohnt ein gemeinsamer Familienkalender allemal. Diese Exemplare helfen nicht nur bei der Organisation des Alltäglichen, sie sehen dabei auch noch gut aus.

Auf den Punkt gebracht.

Zuständigkeiten werden hier einfach aufgeklebt. Der „Now Is Better“-Kalender des Berliner Designstudios „Bob and Uncle“ wird mit 150 Klebepunkten in vier leuchtenden Farben geliefert, die verschiedenen Kategorien zugeordnet werden können. 24, 90 Euro, hier erhältlich.

Der Wandkalender „Now is Better“ von „Bob and Uncle“.

 

365 Tage Natur.

Der tägliche Blick ins Grüne gelingt bestimmt, wenn dieser schöne Wandkalender an der Küchenwand hängt. In 56 Bildern wächst sich ein Stück Wald in die Wohnung.  21, 50 Euro, bei Manufactum.

 

Von Hand gemalt.

Die Produkte des Wiener Illustratoren-Duos „Die Luchsin und der Fuchs“ sind allesamt von Hand gemacht. Dieser zauberhafter Kalender wird dabei von der Luchsin in Acryl und Buntstift und vom Fuchs in Aquarell und Tusche illustriert und bringt einen mit einem liebevollen Augenzwinkern durch das Jahr 2018. 24 Euro, erhältlich im Etsy-Shop.

 

Farbe für den Alltag.

Die britischen Papeterie-Expertem von Rifle Paper haben für das kommende Jahr einen schön-bunten, fröhlich-kräftigen Kalender gestaltet. „Yucatan“ heißt der und ist um 27, 90 Euro bei Pappsalon erhältlich.

 

Auf einer Welle.

Schlicht und schön ist dieser große Familienkalender von Rikiki, der die Wochentage neonfarben unterteilt. Fünf verschiedene Spalten bringen Übersicht in die Aktivitäten der verschiedenen Familienmitglieder. 36 Euro, erhältlich im Onlineshop.

Der große Familienkalender von Rikiki.

 

Alltagskatzen.

Katzenkult trifft hier auf skandinavisches Stilgefühl. Das Ergebnis macht Spaß und kann sich sehen lassen. 40 Euro, erhältlich etwa im Human Empire Shop.

2018 Hiro, Rut & Siri. Von Fine Little Day.

 

Minimalismus auf einem Blatt.

Das ganze Jahr auf einem Blick behält man mit diesem Wandkalender von Sous Bois. Hier notiert man am besten in Kürzeln. Gestaltet und gefertigt in Österreich, 8 Euro bei Sous Bois.

 

Spielerisch und farbenfroh. 

Die Geschichte von Gretas Schwester ist eine Erfolgsgeschichte. In kürzester Zeit eroberten die illustrierten und handgefertigten Produkte des Berliner Labels nämlich allerorts die Kinderzimmer. Dieser Kalender fügt sich nahtlos in das Portfolio ein und macht sich auch im Rest der Wohnung gut. 16 Euro (Sale-Preis, normal 29 Euro) im Onlineshop.

 

Auf einen Blick.

Dieser Kalender bringt 365 Tage auf besonders schöne Art auf nur ein Blatt. Produziert auf Öko-Papier in Österreich. 16, 90 Euro, erhältlich bei die Sellerie.