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Empfehlungen: Links der Woche KW07

Keine Zeit für „Bullshit“, das Thema Teilzeit und wie Frauen nach einer Geburt wirklich aussehen. Die besten Netzfunde – auch diese Woche wieder völlig subjektiv und ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

 

Zitat der Woche. Das Mother Mag war zuhause bei Regisseurin und Polit-Aktivistin Paola Mendoza. Mendoza wohnt nicht nur schön, sie sagt auch gute Dinge während sie einen durch ihre vier Wände führt, etwa „The great thing about being a mom is I don’t have time for bullshit.“ Sehen wir ganz genauso. Noch mehr gute Sager gibt es hier.

Kinderbuch-Klassiker. Der nächste Familiensamstag in der Buchhandlung Herder steht ganz im Zeichen des Kinderbuch-Klassikers „Das kleine Ich bin Ich“ von Mira Lobe. Gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen des Vereins e.motion (bietet Rückhalt für Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebensphasen) wird gelesen und vor allem auch gebastelt. Um Anmeldung wird gebeten. 24. Februar, Kinderwelt Herder, ab 10:30 Uhr oder 14 Uhr.

Zwischen Baby und Büro. Aus welchen Gründen arbeiten Menschen Teilzeit und handelt es sich tatsächlich um ein weibliches Phänomen? Werden die Stunden in der Regel freiwillig reduziert oder haben viele einfach keine andere Wahl? Warum im Rahmen des Frauenvolksbegehren keine klare Position zu dem Thema gefunden werden konnte und in den Niederlanden beinahe so viele Männer wie Frauen Teilzeit arbeiten, konnte man am Wochenende in der Presse am Sonntag lesen. Und hier kann man es nachlesen.

Erwachsenen-Windeln und Cowboy-Gang. Nach einer Geburt sehen Frauen vielleicht nicht gerade glamourös aus, dafür aber stark und weiblich. Dass man auch mit Wochenfluss-Höschen und Rest-Babybauch aussehen kann, wie eine Superheldin, zeigt etwa die Norwegerin Tina van Brotke regelmäßig auf ihrem Instagram-Account. Finden wir gut, deswegen werden wir uns  diese Woche noch ein bisschen mehr mit realistischen Frauenbildern und selbstbestimmter Geburt auseinander setzen.

Handgemacht. Natürlichkeit und Nachhaltigkeit stehen beim kleinen Babymoden-Label „Fräulein Nachbar“ im Fokus. Nun sind neue schöne Stücke in den Dawanda-Shop eingezogen, etwa Pumphosen, Latzhosen und Dreickstüchern.

Schöne Funde. Und gleich noch ein Shopping-Tipp. Denn die Auswahl an Vintage-Möbeln und ausgesuchten Stücken von „Le Flair“ ist wirklich ausgezeichnet. Dieser Hoop Chair hat es uns angetan.

 

Wochenende in Bildern: 10. und 11. Februar

Weite Schneelandschaften, heiße Schokolade und ein wenig Franz- und Sissi-Nostalgie. Wir hatten Draussen-Sehnsucht und haben das Wochenende spontan im Salzkammergut verbracht.

Seit mehr als 100 Jahren zieht Bad Ischl Reisende an. Zwischen Postalm und Siriuskogel erholten sich schon Metternich und Erzherzog Rudolph von der Tagespolitik, Johann Strauß, Franz Léhar und Johannes Brahms arbeiteten hier an ihren Kompositionen und im Seeauerhaus verlobten sich Kaiser Franz Joseph und Sissi.

Auch, wenn Bad Ischl seine Glanzzeiten als Kurort von europäischer Bedeutung mittlerweile hinter sich hat, lohnt ein Besuch noch immer allemal. Und weil der Schnee in Wien vergangene Woche nur ganz, ganz kurz zu Besuch war, dabei aber Lust auf mehr gemacht hat, sind wir Samstag früh spontan in den Zug gestiegen. Vorher haben wir noch rasch dieses Bed and Breakfast gebucht, das ganz wunderbar geführt ist und schöne Zimmer und gutes Frühstück bietet.

Bad Ischl ist nicht ohne Grund für seine „Winterwärme“ berühmt. Wir hatten großes Glück  und die Sonne zeigte sich die allermeiste Zeit.

Also spazierten wir erst einmal zwischen Rettenbach und Bad Ischl hin und her, aßen Kaßpressknödel und tranken heiße Schokolade, und zwar hier. Auffallend ist, dass es wirklich in jedem Lokal im Ort Spielecken und Malzeug gibt, was natürlich immer gut ankommt.

Beim berühmten Zauner sind wir auch vorbei gekommen – in der ehemaligen K.uK.-Zuckerbäckerei nimmt man sich seit 1832 der Kaffeehauskultur an, das wird so wichtig genommen, dass die Straße vom Stadtkern zum Grand Café immerhin Zauner-Esplanade heißt.

Der Sonntag stand dann ganz im Zeichen des Schnees.

Und allerspätestens dafür hat sich die kleine Reise dann auch wirklich gelohnt. Die Rodel-, Rucksäcke-, und Kind-Tragerei, die kurzzeitigen Verlaufereien und Bahnsteigwartereien, alles das.

Wir sind in der Sonne gesessen, kleine Hänge hinauf gestapft und hinunter gerodelt (oder gerollt) und immer so weiter und immer so fort. Zwischendurch haben wir saure Mandarinen und süße Kekse gegessen, um die Energiereserven zumindest ein Stück weit wieder aufzuladen und dann wieder weiter zu stapfen und weiter zu rollen.

Erste „Snowboard“-Versuche…

…glitzernde Tautropfen.

 

Fruchtschnitten: Gesunde Naschereien für Klein und Groß

Diese Schnitten bringen uns gut durch den Tag – mit der ganzen Kraft aus Himbeeren, Heidelbeeren, Cranberries und Äpfeln.

Fruchtschnitten sind eine schöne Alternative zu herkömmlichen Süßigkeiten, immerhin gesellen sich hier jede Menge Vitamine zum Zucker. Und das Beste ist, man kann sie ganz einfach selbermachen. Dieses Rezept ist ein bisschen frischer als herkömmliche Riegel und die vielen Beeren  sorgen für ganz viel Geschmack. Wer es trotzdem lieber süßer hat, der ersetzt, je nach Geschmack, die Cranberries (nicht alle, wegen der schönen Farbe) gegen Datteln.

Zutaten für 12 Schnitten:

  • 100g Haferflocken
  • 38g Apfelmark
  • 30g Cranberries (ohne zugesetzten Zucker)
  • 20g gefriergetrocknete Himbeeren/Heidelbeeren
  • 20g Kokosöl/Sonnenblumenöl
  • 18g Apfelsaft

Zutaten in einem Zerkleinerer (ein Stabmixer reicht nicht aus) zu einer klebrigen Masse verarbeiten. Aus der Masse eine Kugel formen und in Backpapier hüllen. Ausrollen. Backpapier abziehen und in Stücke schneiden. Ab in den Kühlschrank. Eine halbe Stunde kalt stellen ist mehr als ausreichend, da die Fruchtschnitten durch das Kokosöl sehr schnell fest werden. Et voilà, die beerigen Schnitten — die geschmacklich an die klassischen Kaubonbons erinnern — können serviert werden.

Empfehlung: Links der Woche KW06

Singende Hasen, schnorchelnde Schafe und gute Gedanken. Die besten Netzfunde – auch diese Woche wieder völlig subjektiv und ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

 

Rock’n’Roll für Kinder. Die Lieder heißen „A Chicken is not a Fruit“ oder „Jingle Jangle Jaguar“, der Bandleader trägt das abgewetzte Jeansgilet über dem Hasenkostüm und „The Doors“-Gitarrist Robby Krieger spielt die Chords ein. Die Rede ist von „Bunny Racket“ einem Rock’n’Roll-Projekt, das sich an Kinder wendet. Im Interview mit dem australischen Familienmagazin „Hello Lunchlady“ erzählt Erfinder Andy Walker, was es mit seinem Alter Ego auf sich hat. Sehr lustig.

 

Färben mit Pflanzen. Wer hätte gedacht, dass Avocadoschale und Kerne für sanfte Pfirsichfarbene Töne auf dem Textil sorgen, wenn sie lange genug einwirken. Ein besonders schönes Ergebnis zeigt Fotografin Michèle Brunnmeier auf ihrem Blog Lillemor Rosenresli.

 

Wien-Termin. Idee der Brunnenpassage ist die Vermittlung von Kunst und Kultur für Menschen unterschiedlicher Herkunft. Dabei ist durchaus auch Teilnahme und Eigeninitiative gefragt. Bei ihrem Programm denken die Initiatoren auch an Kinder, neben verschiedenen Workshops etwa auch bei der Kinderdisco. 11. Feburar, Brunnengasse 71/Yppenplatz, Wien 16. 15 – 18. 30 Uhr. 

 

Sehenswerte Miniaturen. Visual-Artist lautet die offizielle Berufsbezeichnung für Domenic Bahmann. Wie man es auch nennen möchte – mit seinen Miniaturen aus Alltagsgegenständen steht der Münchner, der längst in Australien lebt, an der Schnittstelle zwischen Kunst und Design. Da halten Zwiebeln und Kartoffeln schon mal eine Sitzung ab, Karotten und Stangensellerie heben ab. Sehen kann man Bahmanns Arbeiten auch auf seinem Instagram-Account.

 

 

Die unsichtbare Schwangerschaft. Natürlich ist man nicht krank. Dennoch kann eine Schwangerschaft Körper und Geist vor zahlreiche Herausforderungen stellen. Gerade in der ersten Zeit, die oftmals unterschätzt wird, befinden sich viele auf einer Achterbahnfahrt zwischen Übelkeit und Ängsten, Heimlichtuerei und Hormoneinschüssen. Diesem Umstand trägt Sara Flieder in einem aktuellen Kommentar auf Edition F Rechnung.

 

Freizeit der Tiere. Diese Neuerscheinung aus dem Kunstanstifter-Verlag dichtet Geschichten in humorigen Bildern. In „Schnorchelnde Schafe und andere Tierhobbys“ lässt Illustratorin Anne Marie Braune eigenständige und phantasievolle Tierwelten entstehen. Erschienen im Kunstanstifter Verlag, 19 Euro.

 

 

 

 

 

 

Auf der Hefewelle: Zupfige Muffins mit Oliven

Hefeteig und Pullapart-Konzept funktionieren auch salzig. Diese Muffins mit Oliven-Tapenade sind perfekt für unterwegs und zwischendurch.

Vergangene Woche gab das zimtige Zupfbrot den Anlass für eine intensivere Auseinandersetzung mit dem Thema Hefeteig. Von dort war der Schritt zum Pullapart-Muffin dann nicht mehr weit. Das Konzept der gestapelten und gefächerten Teigschichten geht auch in der Miniaturversion voll auf, die schwarzen Oliven unterstreichen den Brotcharakter und machen aus der kleinen Bäckerei eine vollwertige Zwischenmahlzeit.

Zupfbrot, Muffins, Pullapart, Oliven

Zutaten für Pullapart-Muffins:

Für den Teig:

  • 300 ml Milch
  • 75g weiche Butter
  • 475 Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 Packung Trockenhefe (ohne Anrühren)
  • 1 Ei

Für die Tapenade:

  • 200g schwarze Oliven
  • 2 Knoblauchzehe
  • 2 EL Olivenöl
Olivenmuffins, Hefeteig, Zupfbrot, Pullapart

Die Zubereitung:

Für den Hefeteig Milch und Butter in einem Topf erwärmen, die Butter dabei schmelzen und die Milch-Butter-Mischung abkühlen lassen bis sie lauwarm ist.

Mehl, Zucker, Salz und Hefe in eine Schüssel geben und verrühren. Die abgekühlte Milch und das Ei beigeben und die Masse durchkneten. Wenn möglich mit der Küchenmaschine, in jedem Fall aber mit Ausdauer, also etwa 10 bis 15 Minuten lang. Der Teig sollte sich leicht vom Schüsselrand lösen und sich zu einer Kugel formen lassen.

Den Teig in eine Schüssel geben, zudecken und an einem warmen Ort für etwa eine Stunde gehen lassen bis er sich verdoppelt hat. Ein geeigneter Ort ist etwa das Backrohr, das zuvor auf 45 Grad vorgeheizt und dann ausgeschalten wurde.

In der Zwischenzeit die Tapenade vorbereiten. Dafür die entkernten Oliven, Knoblauch und Öl im Mixer zu einer homogenen Masse verarbeiten.

Den Teig nach der Gehzeit einmal einboxen, auf einer leicht bemehlten Unterlage ausrollen und gleichmäßig bis zu den Rändern mit der Olivenmasse bestreichen. Danach in sechs lange Bahnen schneiden, die übereinander stapeln. Den Teigstapel dann wiederum in etwa neun Portionen teilen und diese aufrecht in die Muffinförmchen stellen, also so, dass die Schnittflächen nach oben zeigen. Die Muffins mit einem Geschirrtuch abdecken und noch einmal eine halbe Stunde gehen lassen. 

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen und auf mittlerer Schiene für etwa 25 Minuten backen.

Wochenende in Bildern: 3. und 4. Februar

Ein Wochenende voller K’s. Kälte, Krapfen, Kasperl und Kaffee zum Beispiel. Wir hatten ein ganz schön dichtes Programm, dabei fühlt es sich an als hätten wir gar nicht viel gemacht.

Der Samstag Vormittag steht bei uns traditionell im Zeichen der Schnecke. Und das bedeutet ausschlafen (manche), das Lego weiträumig in der Wohnung verteilen (einer), Frühstück machen, stehen lassen, weiter essen (die anderen) und Schlafanzug bis mittag (alle).

Das geht bis zu einem gewissen Punkt auch sehr gut, früher oder später müssen wir aber raus. Lagerkoller. Diesmal ging es Richtung Kahlenberg.

Wie war das noch mal mit Goethe und den Flügeln und den Wurzeln?

Am Fuß des Nussbergs liegt der perfekte Spielplatz für kleine Bahnhofswärter. Zwischen wippigen Wackelzügen, hochaufgeschossenen Rutschzügen und krummen Kletterzügen liegen Schienen und Schranken, Leiterwagen und Abfahrtstafeln.

Das ist toll, bedeutet aber automatisch einen etwas längeren Aufenthalt und für die Eltern  kalte Füße.

Eiseiskalte Füße.

Während der Nachwuchs Sand schippt und schaukelt und auf  verrückte Ideen kommt („Machen wir ein Picknick! Da, setz dich doch auf den Boden!“), machen erste Frühlingsboten immerhin Hoffnung auf wärmere Tage.

Auf dem Heimweg gibt’s noch einen frühabendlichen Kaffee für mich, schließlich wartet zuhause noch ganz schön viel Arbeit.

Sonntag. Wir absolvieren unsere Vormittagsroutine (siehe Samstag) bevor wir ins Kaffeehaus um die Ecke gehen. Ein guter Platz, denn hier gibt es sowohl eine Spielecke als auch eine ansprechende Atmosphäre und das wichtigste: Der Kaffee schmeckt.

Am Nachmittag besuchen wir dann eine Faschings-Veranstaltung im Wiener Rathaus, inklusive Krapfen-Verkostung und Kasperl-Vorstellung. Der Kasperl macht zwar einen unheimlich anachronistischen Eindruck auf uns Erwachsene (Hexen im Häuschen und Räuber im Sack), den Kindern scheint es aber zu gefallen. Und dann ist es auch schon wieder so gut wie vorbei, dieses erste Februar-Wochenende und wir zumindest gedanklich mitten drin in einer neuen Woche…

Noch mehr Wochenenden in Bildern gibt es bekanntlich auf Susanne Miraus Blog „Geborgen Wachsen“!

Calimero-Projekt: Mütter, die für Mütter da sind

Mit dem Projekt „Calimero“ legt die Caritas Wien den Fokus verstärkt auf junge Eltern. Denn die erste Zeit mit Baby ist zwar schön, birgt aber auch jede Menge Herausforderungen. Wer sich ohnehin schon in einer Notsituation befindet, hat es da nicht leicht.

„Oft sind es schon die kleinen Dinge, die helfen. Zuhören, verstehen, Struktur geben. Oder einfach mal mit den Kindern auf den Spielplatz gehen.“ Beate Loidl koordiniert  das Projekt „Calimero“ der Caritas Wien. Dabei wird Hilfe während einer besonders sensiblen Lebensphase vermittelt, nämlich für frischgebackene Eltern in Notsituationen.

Im Grunde ist es „eine zeitgemäße Form der Nachbarschaftshilfe“, so Loidl. Die Freiwilligen besuchen junge Familien in regelmäßigen Abständen, bauen im Idealfall eine  langfristige Beziehung auf und unterstützen bei  alltäglichen Herausforderungen. Besonders wichtig sei dabei der Erfahrungsaustausch, erzählt Loidl, in den allermeisten Fällen sind es Mütter, die für Mütter da sind, die dort einspringen, wo das soziale und familiäre Netz fehlt.

Vorraussetzungen für die Freiwilligenarbeit sind neben einem einwandreiem Leumund, eine gewisse Erfahrung mit Kindern und ein Mindestalter von 20 Jahren. Die Teilnehmer erhalten eine Einschulung mit Inhalten aus Entwicklungspsychologie, Säuglingspflege u.ä.m. Wie sich die Freiwilligen in den jeweiligen Familien genau einbringen, vereinbaren die Beteiligten individuell.

Am 7. Februar findet ein Infoabend zum Calimero-Projekt statt. Wer sich engagieren will, kommt um 18 Uhr in die Mommsengasse  35, Wien 4. Hier gehts zur Homepage.

Näh- und Bastelanleitung: Fisch an der Angel

Dieses DIY verspricht großen Angelspaß, denn die selbstgenähten Fische lassen sich dank der Magnete immer und immer wieder fangen. Den Praxistest bei unserem Wintermarkt hat das Angelspiel  jedenfalls mit Bravour bestanden. Mit Schnittmuster zum Ausdrucken.

Ob Tim Tintenkleks, der auf Titiwu hofft, dass ja kein Fisch anbeißt, der kleine Bär, der seinem Freund dem Tiger Forellen bringt oder Johann, der auf Saltkrokan am liebsten Dorsche fängt – Angeln ist immer wieder ein Thema in der weiten Welt der Kinderbücher.  Und weil es kaum ein Spiel gibt, bei dem Konzentration und Begeisterung, Freude und Fingerspitzengefühl so nah bei einander liegen wie beim Angeln, kommt diese Anleitung zum Indoor-Fischen genau richtig.

Materialien für die Fische:

  • Stoff
  • Schwarze Wolle
  • Nähgarn
  • Magneten
  • Zirbenspäne/Watte

Für die Angeln:

  • Stöcke
  • Angelschnur
  • Stoffreste
  • Holzperlen
  • Magneten

PDF Fisch Vorlage

Zunächst die Vorlage für unsere Fische ausdrucken oder selbst einen Fisch, am besten auf Karton, zeichnen, auf den Stoff legen und nachzeichnen.

Zwei Fische ausschneiden und das Auge, mit der schwarzen Wolle, mit der Hand aufnähen.

Stoff rechts auf rechts legen und mit Stecknadeln feststecken. Fisch ringsum zusammen nähen. Wendeöffnung nicht vergessen!

Magnet mit Superkleber auf den Mund des Fischs kleben. Wenden. Mit Zirbenspänen oder auch Watte füllen. Achtung! Nicht zu stark füllen, weil die Kraft der Magneten sonst nicht stark genug ist, um den Fisch wirklich hoch zu heben. Wendeöffnung mit Leiterstich zusammen nähen.

Für die Angeln einfach einen Magnet mit Stoff umwickeln und mit der Angelschnur, mit der Hand, zusammen nähen. Jetzt können Perlen auf die Angelschnur gefädelt werden, dann verknoten. Restliche Schnur nicht abschneiden, sondern auf dem Stock festbinden. Angel auswerfen und warten bis ein Fisch anbeißt!

 

Nähanleitung Angelspiel

Baby-Erstausstattung: Von Spucktuch bis Kirschkernkissen

Welche Dinge braucht man nun eigentlich wirklich für ein Baby? Wir haben jene gefragt, die es wissen müssen, Mütter nämlich, und gemeinsam eine Antwort auf diese Frage versucht. Das Ergebnis ist eine übersichtliche Liste an praktischen und schönen Dingen.

Die Hersteller überbieten sich mit Angeboten rund um das Neugeborene, Produkte für Babys füllen regelmäßig ganze Messehallen und vieles davon blinkt und leuchtet, ist laut und bunt oder macht auf andere Art auf sich aufmerksam. Kein Wunder, also, wenn man da zwischen Hormonhoch und Nestbaufieber schnell mal den Überblick verliert. Also, haben wir uns bei Müttern in unserer Umgebung umgehört und nachgefragt, auf was sie in der ersten Zeit mit Baby denn nun auf keinen Fall hätten verzichten wollen. Das Ergebnis zeigt: Im Überfluss brauchen Neugeborene eigentlich nur Liebe, Nähe, Wärme, Körperkontakt, die Einkaufsliste bleibt überschaubar.

Stillkissen: Gut gestützt.

Stillkissen sind sehr, sehr praktisch. Zum Stillen – das liegt nahe – aber auch, um das Neugeborene sicher abzulegen oder eine weiche Begrenzung in Kinder- oder Stubenwagen zu zaubern. Viele nutzen die überdimensionale Polsterwurst bereits in der Schwangerschaft, um sich in eine bequeme Seitenlage zu helfen. Stillkissen gibt es in drei unterschiedlichen Größen, die kleinste Variante ist auch als amerikanisches Stillkissen bekannt und wird einfach um die Hüfte gelegt, die größte misst ganze 190 Zentimeter. Die meisten Stillkissen sind ziemlich hässlich, so ehrlich muss man sein, mittlerweile gibt es aber ein paar schöne Ausnahmen, etwa dieses hier von Sugar Apple.

Babydecken: Gut gewickelt.

Für so ein kleines Baby ist der Wechsel von weich und warm und dunkel (im Bauch) auf kalt und hell und laut (außerhalb des Bauches) oft gar nicht so leicht. Wir können es ihm aber immerhin so bequem wie möglich machen, und das bedeutet Decken, Decken, Decken – sofern das Baby nicht gerade gemütlich auf einem Stückchen Elternhaut liegt. Im Idealfall hat man eine etwas stärkere Steppdecke (z.b. dieses Futon von Numero 74), um das Kind drauf zu legen und eine kuschelig-wollig-weiche (z.b. diese von Konges Slojd), um es einzuwickeln.

Futon von Numero 74. 71 Euro via Smalllable.

Von Konges Slojd, etwa 68 Euro.

Der Schlafsack: Gut gebettet.

Neugeborene kühlen schnell aus. Vom Einsatz von Bettdecken wird in den ersten Monaten ja abgeraten, ein gemütlicher, kuscheliger Schlafsack gibt da die passende Alternative. Der Wärmegrad wird in Tog gemessen und geht von 0,5 (Sommer) bis 3,5 (bitterkalter Winter). Wer sein Baby bei sich im Bett hat, greift am besten zu angenehm temperierten 1,0 Tog.

Von Camomile London, zur Zeit im Sale um ca. 32 Euro.

Körperöl: Sanft berührt.

Babypflege nimmt in den meisten Drogeriemärkten meterweise Regalfläche ein. Dabei brauchen die Kleinsten davon so gut wie nichts. Für die erste Zeit (und auch weit darüber hinaus) tut es ein gutes Öl (zum Beispiel dieses von Alma Baby Care, hochwertiges Mandelöl eignet sich ebenfalls). Man kann einen Tropfen ins Badewasser geben oder für eine sanfte Babymassage nutzen.

Kirschkernkissen: Gut gewärmt.

Gerade in den ersten Monaten nach der Geburt werden viele Babys von Bauchschmerzen gequält. Die Darmbakterien müssen sich erst bilden und auch das rasche Wachstum wirkt sich auf den Stoffwechsel aus. Als Eltern kann man da oft einfach nur da sein, am besten ausgestattet mit Bäuchleinöl und warmen Kirschkernkissen.

Die Kirschkernkissen von Laselu gibt es mit tannengrüner oder altrosa Kuschelseite. 17 Euro.

Große Tücher: Alltagsbegleiter.

Sie heißen Swaddle oder Pucktuch und sind längst nicht nur dazu geeignet das Baby einzuwickeln (was viele Kinder sehr gern mögen, aber längst nicht alle). Die überdimensionierten Mullwindeln sind wahre Alleskönner, ersetzen spielend leicht Handtuch, Decke, Sonnenschirm. Oben drauf gibt es sie in den schönsten Farben und Mustern. Etwa von SÖM New York  oder Camomile London.

Von SÖM New York, gibt’s bei BöfBöf, ca. 40 Euro.

Von Camomile London, via Smalllable, 3er Set um 35 Euro.

Mulltücher: Das Original.

Das heißt aber nicht, dass auf Tücher in gängiger Größe verzichtet werden kann. Denn das klassische Spucktuch (zum Beispiel dieses) hilft nicht nur beim spucken, es kann auch vieles, was der große Bruder, das Pucktuch, kann – außer pucken vielleicht.

Zweierpack von Liewood, gefunden bei Hasel und Gretel, 14 Euro.

Bodys, Strampler, Söckchen, Mützchen: Gut angezogen.

Beim Kauf von Kleidung ist Zurückhaltung angesagt. Die Kleinen wachsen sehr schnell aus den schönen Stücken heraus und vieles bekommt man auch geschenkt. 2 Strampler, 4 Bodys, 3 Paar Söckchen und 2 Mützchen bringen das Neugeborene wahrscheinlich gut gewandet durch die erste Zeit. Wichtiger als die Menge ist das Material: Wolle, Seide und Baumwolle sind  am angenehmsten für die zarte Babyhaut.

Strampler von Oniko, aus Angora-Gemisch, bei „Der kleine Salon“ gerade im Sale um 52, 20 Euro.

Venus Kimono von Summer & Storm.

Diese flauschigen Söckchen sind von Falke, 7 Euro.

 

Die kleinen Hauben von www.petitesoulshop.com sind aus weichem Bio-Baumwoll-Jersey hergestellt.

 

Wippe: Die helfende Hand, äh, Liege.

Am allerliebsten befinden sich Neugeborene bei Mama auf dem Arm. Weswegen die allermeisten Mütter auch in Rekordgeschwindigkeit zu wahren Meisterinnen im Fach „einhändig durch den Alltag“  werden. Das geht auf weite Strecken auch ganz gut, etwa beim essen, einkaufen, telefonieren, kochen, staubsaugen, Wasserglas abstellen, Radio leiser drehen u.s.w. Es gibt aber auch Dinge, die macht man lieber „allein“. Haare waschen zum Beispiel. Hier kann eine Wippe gute Dienste leisten: Das Baby hat Mama und den Rest der Umgebung gut im Blick, liegt bequem und ist vor allem immer mit dabei.

Die Trage, das Tuch: Gut umgeschnallt.

Ein Kinderwagen kann natürlich eine gute Sache sein, etwa, wenn das Neugeborene gerne darin schläft. Viele, viele Kinder finden es aber schöner auch draußen dicht an Mama oder Papa gewickelt zu werden, ihren Eltern geht es oft ganz genauso. In der U-Bahn, im Supermarkt und im Treppenhaus ist der Kinderwagen dann plötzlich auch gar nicht mehr so praktisch und  – das ist besonders schön – die Tragehilfe funktioniert auch Indoor. Bevor man also viel Geld in eine Babywanne investiert, kann man auch erstmal abwarten, wie es sich in dieser Frage mit dem eigenen Nachwuchs verhält. Fest steht jedenfalls: Alle von uns  befragten Mütter zählten das Tuch oder die Trage zu den drei wichtigsten Produkten für die Säuglingszeit.

 

Elastisches Tragetuch von Bellybutton by Manduca.

Trage mit Säuglingseinsatz von Ergo Baby.

 

Das Tragecover: Gut eingepackt.

Wer trägt und ein Winterbaby hat, braucht ein Tragecover. Das wird ganz einfach um Mutter und Kind geschnallt und hält das Baby wohlig warm. Besonders praktisch: Sollte das Baby in der Trage eingeschlafen sein und man kommt ins Warme, kann man ganz einfach das Cover lösen und muss das Kind nicht aus einem Overall schälen. Schöne handgefertigte Modelle gibt es etwa von Larali.

 

Wickeltasche: Klein, praktisch, handlich.

Eine dezidierte Wickeltasche muss nicht unbedingt sein. Ein dem Zweck entsprechendes Necessaire tut es auch und kann vor allem auch unkompliziert zwischen den Bezugspersonen hin und her wechseln. Hier lassen sich Feuchttücher, Windeln und sogar Wechselsocken verstauen und eine Wickelunterlage ist bei diesem Modell auch integriert. Wer ein ähnliches Modell selbst nähen möchte, hat vielleicht Freude an unserer Nähanleitung für ein Wickelneccessaire.

Hand genäht aus hochwertigem Material. Von Sobini, 76 Euro.

 

 

Wochenende in Bildern: 27./28. Januar

Wald und Wiese, Form und Farbe, Salz und Schokolade. So oder ähnlich könnte man dieses Wochenende wohl ganz gut zusammenfassen. Wir sind zwischen Draußen und Drinnen hin und her gependelt, hatten kalte Hände und warme Getränke. Und weil die Kamera auf weiten Strecken mit dabei war, bietet sich ein erstes oh-panamäßiges Wochenende in Bildern an.

Den Samstag haben wir beinahe komplett Draußen verbracht. Wir waren auf der Suche nach bunten Beeren, grünen Blättern, liegengebliebenen Tannenzapfen und nicht zuletzt guten, zum  Winterwald-passenden Geschichten.

Wer soviel erlebt, braucht auch eine Pause. Eine Jausenpause.

Gut gestärkt können dann auch wieder Bäume erklettert und (überschaubare) Höhen erreicht werden.

Klar, dass man danach gleich wieder essen muss. Das Rezept für diese Linsentaler kommt übrigens von Tiny Spoon und ist wirklich empfehlenswert, wie so viele Ideen von Julia Radtke. Die Zuchinibällchen aus ihrem Kochbuch haben wir auch schon einmal nachgekocht.

Sonntag. Mit Kind ins Kaffeehaus – das ist immer gut. Noch besser ist es, wenn das Lokal mit Lego ausgestattet ist. Zusammen sein und trotzdem Zeit für sich haben, das ist eine ganz wunderbare Kombination.

Nach dem Kaffee ist vor dem Spielplatz. Am Nachmittag wird dann gemalt (Mann und Kind) und gebacken (ich).

Diese Chocolate Chip Cookies von Sarah Kieffer geistern schon eine Weile auf Instagram herum. Und tatsächlich, es sind die vielleicht besten Kekse, die ich je gebacken und vor allem gegessen habe. Eine ordentliche Prise Fleur de Sel trifft hier auf feinste Schokolade und vor allem viel, viel Butter. Ein Traum.

Zum Keks gibts Tee und dann ist da noch diese Sache mit dem Haushalt, die uns  den restlichen Sonntag auf Trab hält. Diese Berge von Wäsche, Wäsche und noch mehr Wäsche zum Beispiel. Weil das aber keiner sehen will, gibt es hier besser Blumen

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Noch mehr Wochenenden in Bildern gibt es bekanntlich auf Susanne Miraus Blog „Geborgen Wachsen“!