Kommentare 1

Zupfbrot: Flaumig, zimtig, wunderbar

Flaumiger Hefeteig, zimtscheckige Fülle und großer Zupfspaß – dieses Pull-apart-Brot passt zu jeder Gelegenheit. Und allfällige Hefeteig-Traumata können mit diesem Rezept auch gleich überwunden werden.

Immer häufiger stolpert man über den Begriff Pullapart-Brot. Gemeint ist damit ein Hefekuchen (der übrigens auch salzig sein darf), dessen Teigschichten auf eine bestimmte Weise gestapelt werden, nämlich so, dass die einzelnen Stücke nicht vom Kuchen geschnitten, sondern ganz leicht abgezupft werden können.

Hefeteig braucht besonders viel Zuwendung, Knetkraft, Zeit und vor allem angenehme Wärme. Hält man sich an diese Parameter, kann dafür aber gar nicht viel schief gehen. Es hat sich bewährt den Ofen auf etwa 45° Celsius vorzuheizen, auszuschalten und den Teig im geöffneten Backrohr gehen zu lassen.  Aber erst mal der Reihe nach.

Zutaten:

Für den Teig:

  • 300ml Milch
  • 60g weiche Butter
  • 475g Mehl (Type 550)
  • 1 Packung Trockenhefe
  • 60g Birkenzucker
  • 1 Ei 

Für die Fülle:

  • 100g weiche Butter
  • 100g Zucker
  • 1 1/2 EL Zimt

Zubereitung:

Als erstes den Hefeteig zubereiten. Milch und Butter in einem Topf  bei leichter bis mittlerer Temperatur erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist und abkühlen lassen bis sie lauwarm ist.

Mehl, Zucker, Salz und Hefe (wichtig: keine Hefe zum anrühren verwenden!) zusammen mischen. Die buttrige Milch und das Ei mischen und zu den trockenen Zutaten geben. Wer eine hat, sollte nun zur Küchenmaschine greifen und den Teig mit dem Knethacken bearbeiten. Wer keine hat, braucht Ausdauer (und warme Hände, Hefe mag weder Hitze noch Kälte, nur angenehme Wärme). Gut 15 Minuten muss der Teig geknetet werden. Wenn sich der Teig beim Kneten von der Rührschüssel löst, ist das ein guter Hinweis darauf, dass er fertig ist.

Den Teig nun in eine saubere Schüssel geben und mit einem Geschirrtuch abdecken. Gehen lassen, und zwar an einem angenehm warmen Ort, aber: Zu warm darf es auch nicht sein, über 45 Grad zieht sich die Hefe lieber zusammen als aufzugehen. Hat man diesen besonderen Ort also gefunden, lässt man den Teig etwa eine Stunde gehen bis er sich verdoppelt hat.

In dieser Zeit kann man gut die zimtzuckrige Fülle vorbereiten. Dafür einfach weiche Butter, Zucker und Zimt cremig mixen.

Nach der Gehzeit den Teig einmal mit der Faust einboxen, aus der Schüssel holen und auf einer leicht bemehlten Unterlage auswalken. Den ausgerollten Teig gleichmäßig bis zu den Rändern mit der Fülle bestreichen. Den Teig dann in etwa 5 gleich große Streifen schneiden, sie übereinander stapeln und diesen Stapel erneut in fünf  oder mehr Stücke teilen. Die kleinen Teigpakete nun aufrecht in eine Kastenbackform stellen, die Form wieder abdecken und den Teig noch einmal 30 Minuten gehen lassen.

Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen und das Zupfbrot schließlich etwa 30 bis 35 Minuten lang backen, Gabelprobe nicht vergessen. Die letzten zehn Minuten am besten mit Backpapier bedecken damit der Kuchen nicht zu dunkel wird.

 

 

1 Kommentare

  1. Pingback: Auf der Hefewelle: Zupfige Olivenmuffins – Oh, Panama!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.