Die Kraft des Hafers, die Süße des Apfels und die Wärme von Kurkuma. Dieser Porridge stärkt für lange Wintertage.
Kurkuma werden ja allerlei Wunderkräfte nachgesagt. Entzündungshemmend soll er sein, schmerzstillend, entgiftend und vieles mehr. Besonders gut macht sich die gelbe Safranwurzel auf dem Teller jedenfalls, wenn sie auf die leichte Süße von Apfel und Zimt trifft. Und genau das kommt diesem Frühstücksbrei zugute.
Zutaten für eine Erwachsenen- und eine Kinderportion:
1 TL Kokosöl
100g Haferflocken
2 Äpfel
1 Prise Kurkuma
1 Prise Zimt
10 kleingeschnittene Rosinen
Wasser
Zubereitung:
Das Kokosöl in einem Topf schmelzen, die Gewürze kurz anrösten, die Haferflocken zu geben und mit Wasser aufgießen. Einen Apfel schälen und entkernen und zu den Haferflocken reiben. Rosinen zugeben und den Brei auf kleiner Flamme etwa zehn Minuten köcheln lassen. Regelmäßig umrühren. In eine Schüssel geben und mit kleingewürfeltem Apfel und Rosinen bestreuen.
Wir haben Lesestoff für die Feiertage gesammelt. Über Vereinbarkeit, das Phänomen des Gender Pricings und kreative Wege den Geschenkpapierberg wieder loszuwerden. Die besten Netzfunde –auch diese Woche wieder völlig subjektiv und ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
Saubere Sache. Ende der Woche werden wieder Schweinchen und Kleeblätter verschenkt, die den Rest ihres Daseins in den Tiefen einer Schublade fristen werden. Warum nicht lieber zu Glücksbringern greifen, die wirklich nützen und Freude machen. Ein Rezept für selbstgemachte Seife gibt es etwa auf dem Blog Regionalis.
Baustoff statt Müll. Nach den Feiertagen sind die Geschenkpapierberge vielerorts hoch. Diesen Umstand kann man sich im Wiener Mumok zu Nutzen machen. Im Rahmen der GVVZ (Geschenkverpackungsverwertungszentrale) nützen Kinder ab 6 Papier, Karton, Plastik & Co als kreativen Werkstoff.
Die Freiheit zu wählen.„Kinder muss man nicht vereinbaren, man muss sie wollen“, sagt Susann Hoffmann und schafft mit diesem Satz einen gemeinsamen Nenner für die vielen unterschiedlichen Wege Familie und Beruf in ein individuelles Gleichgewicht zu bringen. Ihren eigenen Weg sich durch das Wollen, Können und Müssen zu navigieren, beschreibt die Edition F-Gründerin in einem aktuellen Kommentar.
Alle gegen sich selbst. Der britische Journalist und Polit-Aktivist George Monbiot stellt in seiner aktuellen Kolumne im Guardian einen Zusammenhang zwischen psychischen Erkrankungen und dem Neoliberalismus her, vor allem Kinder leiden, ist er sich sicher. In deutscher Übersetzung auch bei „Der Freitag“ zu lesen.
Rosa kostet mehr. Frauen verdienen nicht nur weniger, sie zahlen auch mehr. Gender Pricing nennt man das. Eine aktuelle Studie bestätigt das Phänomen, dabei wurden 1.700 Produkte und 380 Dienstleistungen miteinander verglichen. Die Zeit berichtete.
Der besondere Duft von Lebkuchen transportiert das Gefühl von Weihnachten direkt und unvermittelt. Und mit diesem Rezept holt man sich den ganz einfach nach Hause.
Lebkuchen gehören zu Weihnachten. Das wusste schon Astrid Lindgren als sie ihr Bullerbü’sches Weihnachtsuniversum schuf und die Kinder aus dem Mittelhof im Akkord Pfefferkuchenschweine ausstechen lies. „Diese Art Geruch habe ich gerne“, sagt Lasse da. Recht hat er. Wenn es im ganzen Haus nach frisch gebackenen Keksen riecht, dann liegt Weihnachten in der Luft, dann scheint dieser ganze Zauber zum greifen nah. Dieses Rezept funktioniert sehr gut mit Honig (Achtung, für Kinder unter einem Jahr sind die Lebkuchen daher nicht geeignet!) und braucht gar keinen Zucker.
Zutaten:
62 g Roggenvollkornmehl
237 g Dinkelvollkornmehl
250 g Honig
50 g Butter
2 Eier
15 g Lebkuchengewürz
10 g Natron
Zubereitung:
Butter, Honig und Lebkuchengewürz in einem Topf leicht erwärmen.
Eier und Natron verquirlen und das Honig-Butter-Gemisch hinzugeben.
Dinkel- und Roggenmehl vermischen und mit der übrigen Masse verrühren. Den Teig mit der Küchenmaschine oder von Hand gut durchkneten.
Den Teig abgedeckt über Nacht kühl stellen.
Den Teig mit reichlich Mehl ausrollen. Kekse ausstechen und auf ein Backpapier legen.
Jetzt können dir Kekse noch mit Ei bestrichen und je nach Wunsch mit Nüssen und Trockenobst belegt werden. Sie schmecken aber auch ganz pur.
Bei ca. 180C°, Ober- und Unterhitze, 10-12 Minuten backen.
Wenn die Keckse abgekühlt sind, kann man leicht mit einer Nadel ein Loch bohren und die Geschenkschnur durchziehen, schon können die Lebkuchen als Baumschmuck oder Geschenkanhänger verwendet werden.
In ihrem zweiten Kochbuch widmet sich Foodbloggerin Katharina Küllmer der saisonalen Landküche. Ihre Rezepte sind alltagstauglich und verströmen Leichtigkeit. Zeit für ein bisschen Grün auf dem Teller.
Nicht weniger als ein Aromenfeuerwerk kündigt schon der Titel an – und tatsächlich – über weite Teile des Kochbuches wird dieses Versprechen auch eingelöst. Autorin und Fotografin Katharina Küllmer hat die Rezepte dabei nicht nur entwickelt, sie hat die Gerichte auch ganz ausgezeichnet in Szene gesetzt. Yoghurt-Popsicles oder Karotten-Pancakes, Kartoffelsalat oder Miso-Suppe – als roter Faden fungiert Küllmers Lust an der Komposition. Dabei bereichern sich die unterschiedlichen Zutaten stets, anstatt sich zu überdecken. Mit ihrem neuen Kochbuch orientiert sich die Autorin an den Jahreszeiten, regionale Produkte bilden die Basis, Gewürze und Kräuter aus aller Welt lassen daraus ansprechende Gerichte entstehen.
Wir haben uns ein Rezept aus dem Buch ganz genau angesehen, die Spinat-Gnocchi nämlich.
Die Zutaten:
Für die Gnocchi:
500g mehlige Kartoffeln
140g Babyspinat
200g Ricotta
2 Eigelb
200g Mehl
2 TL Salz
geriebene Muskatnuss
50g Parmesan
2 EL Butter
Für das Minzpesto:
20g Ingwer
2 Bund Minze
80g Spinat
1 Bio-Zitrone
120g Cashewnüsse
100 ml Olivenöl, 1 TL Meersalz
Zum Anrichten:
Zwei Handvoll Erbsen (TK)
80 g Babyblattspinat
3 TL Ricotta
Zubereitung:
Die Kartoffeln waschen und in Salzwasser weich kochen. Schälen und zweimal durch die Kartoffelpresse drücken. (Wer keine im Haus hat, kann das Rezept trotzdem problemlos kochen. Die weichgekochten Kartoffeln lassen sich auch gut zerstampfen, etwa mit einer Glasflasche, Anm,) Den Spinat waschen und gemeinsam mit dem Ricotta fein mixen. Die Mischung zu den Kartoffeln geben und das Eigelb unterrühren, das Mehl einrühren und anschließend die Gnocchi-Masse mit Salz und Muskatnuss würzen. Den Parmesan fein reiben. Zur Masse geben und gut vermischen.
Gnocchi-Teig auf einer bemehlten Fläche mit bemehlten Händen zu mehreren dünnen Rollen formen und in 2cm breite Stücke schneiden. Die Stücke über ein geriffeltes Holzbrett oder einen Gabelrücken ziehen und in siedendem Wasser gar ziehen lassen. Nach wenigen Minuten schwimmen die fertigen Gnocchi an der Wasseroberfläche. Abschöpfen und beiseite stellen. Die Erbsen für die Garnitur in das Gnocchiwasser geben und kurz gar ziehen lassen.
Die Gnocchi in einer Pfanne mit etwas Butter leicht anbraten. In der Zwischenzeit das Pesto zubereiten. Dafür den Ingwer schälen und hacken. Minze und Spinat grob hacken, die Zitrone mit der Schale in große Stücke schneiden. Alle Zutaten im Mixer pürieren.
Die angebratenen Gnocchi mit etwas Ricotta, Minzpesto, Erbsen, Spinat und Minze servieren.
Die Gnocchi selbst zuzubereiten lohnt allemal, auch wenn das natürlich Zeit kostet. Die verschiedenen Komponenten harmonieren ganz ausgezeichnet, vor allem das zitronige Minzpesto und der Ricotta sind ein gutes Team. Das Pesto wurde vom Nachwuchs zwar verschmäht, dafür kam der Rest aber auch hier gut an. Ein Rezept zum immer wieder kochen.
Die Vorweihnachtszeit neigt sich ihrem Ende zu, wir steuern nun direkt und ohne Umwege auf Glockengeläut, Tannengeruch und Papiergeraschel zu. Schön ist das. Für alle, die sich auch noch nicht festgelegt haben, was nächsten Sonntag unter dem Baum liegen wird, haben wir noch einen Last-Minute-Geschenke Guide zusammengestellt. Hochwertiges Spielzeug, das Spaß macht und lange währt, als kleine Orientierungshilfe im wilden Spielzeug-Dschungel.
Steine für Ideen. Der Spielstein Bioblo ist bunt, wabenförmig und kommt aus Niederösterreich. Dort wurde nämlich ein neuer Öko-Werkstoff entwickelt, der ganz besondere optische und mechanische Eigenschaften hat und sich besonders gut zum auf-, über-, unter- und nebeneinanderlegen eignet. Gibt es in verschiedenen Sets ab 39, 90 Euro.
Kröte auf Rädern. Spielspaß für die Kleinsten gibt es etwa von Pinchtoys. Handgefertigt aus Naturmaterialien, geeignet für Kinder ab 1.
Für kleine Baumeister. Im Rahmen der Initiative Goodgoods ist Tritra entstanden: ein konstruktives Steckspiel mit Holzbauklötzchen aus Esche-, Ahorn- und Nussbaumholz. Das Design kommt von Lucy D., gefertigt wurde es in der Werkstätte von „Jugend am Werk“.
Nostalgische Fahrten. Mechanische Blechspielzeuge sind gar nicht mehr leicht zu bekommen. Diese Pendelbahnen des tschechischen Herstellers Kovap sind Original-Modelle einer Seilbahn aus den 60er Jahren, sie passen aber auch ganz wunderbar in die Jetztzeit.
Spiellandschaften.Tukluk – das kann ein Haus sein, ein Flugzeug oder einfach ein guter Platz für morgendliche Turnübungen. Aus Quadraten und Dreiecken bauen sich Kinder die Umgebung, die sie gerade brauchen.
Zahlenspiele. Und was wollen Sie kaufen? Kinder lieben es Alltagssituationen nachzuspielen und dazu gehört eben auch das Bing der Registrierkasse. Diese gibt es mit Bonzettel und Bankomatkasse.
Lesestoff. Der Kreislauf des Lebens wird mit behutsamen Wörtern und schönen Bildern nacherzählt. Was bedeutet Leben eigentlich? Kann es auch gefährlich sein? Wie geht man seinen Weg mit Bedacht? Cynthia Rylants, Brendan Wenzel: Leben. Nordsüd Verlag.
Auf großer Fahrt. Dieser handgearbeitete Holzzug kommt mit fünf kleinen Waldtieren daher, die bereit sind für Abenteuerfahrten durch Wohnlandschaften.
Stadtplaner. Mit diesen Bausteinen entstehen ganze Städte auf dem Kinderzimmerboden. Das Architekturspielzeug von Manufaktum besteht aus zehn Bauteilen mit Vorbildern der klassischen Fabrikarchitektur
Manege frei! Dieser kleine Mäusezirkus bietet den passenden Rahmen um Geschichten entstehen zu lassen und sie immer und immer wieder nachzustellen.
Um den Bauch gebunden. Kleine Puppenmütter und -väter können ihre Liebsten nun auch ganz bequem herum tragen. Etwa mit dieser Babytrage von Elselil.
Tierbilder. Dieses wunderschöne Buch begibt sich auf die Spuren von Frida Kahlo indem es ihre Tiere vor den Vorhang holt. Monica Brown, John Parra: Frida Kahlo und ihre Tiere. Nordsüd Verlag.
Instagram zum Wohnen, Wien zum Durchblättern und Lamas zum Mieten. Wir zeigen, was war und was kommt. Die besten Netzfunde – auch diese Woche wieder völlig subjektiv und ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
Wohn-Inspirationen. Dieses Airbnb ist fast zu schön, um seine Reisetasche darin abzustellen. Kann man aber, sollte es einen in die Ecke verschlagen. Die Villa Ajurna steht auf Bali und macht Interieur-Begeisterte glücklich.
Lesenswert. Das Hieb-Magazin hat es vom Crowdfunding-Projekt zum Druckwerk geschafft. Herausgekommen ist eine Hommage an alle 23 Wiener Gemeindebezirke, ein Besuch im armenischen Kloster, eine Reportage aus dem Donaupark und ein Essen im AKH inklusive. Wien kann man jetzt also lesen.
Gelassenheit zum Nachlesen: Die Erfolgs-Serie rund um das „gewünschteste Wunschkind“ geht in die dritte Runde. Diesmal geht es um die Kinderjahre zwischen 5 bis 10. Danielle Graf, Katharina Seide: Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn, Beltz Verlag, 16, 95 Euro
Zeit für Begegnung. Einfühlungsvermögen und ein behutsamer Umgang mit Tieren sind bei einer Lama-Wanderung gefragt. Da muss man sich dem Tempo der Tiere ein Stück weit anpassen, um es dann auch mal wieder vorzugeben. Wanderungen mit Lamas und Alpakas in niederösterreichische Landschaft bietet etwa die Lama-Lady an. In der Zeit vor Weihnachten sind noch zahlreiche Termine frei.
Ferienkurse. Die Ferien lassen sich auch gut zur Herausbildung ganz neuer Fertigkeiten nutzen. Nähkurse für Kinder und Jugendliche gibt es etwa bei Blechturm 25. Von 2. bis 5. Januar wird einem das passende Rüstzeug vermittelt, um aus Altem Neues zu schaffen.
Aromen zum Schwelgen. Das Familienküche nicht langweilig sein muss, zeigt Katharina Küllmer mit ihrem zweiten Kochbuch Aromenfeuerwerk – meine kreative Landküche. Von Spinatgnocchi bis zur Frühlingspizza. EMF Verlag, 29, 90 Euro.
Nebenbei: Die Links der Woche gehen in die Weihnachtspause und kommen am 2. Jänner 2018 zurück.
Kleine feine Festlichkeiten, ausgesuchte Aufmerksamkeiten. Schenken ist schön. Trotzdem können die vielen Möglichkeiten da draußen schnell auch Überforderung auslösen. Also haben wir ein paar ganz besonders schöne Stücke gesammelt. Handwerk, das überrascht, Unikate, die überzeugen und Ideen, die inspirieren.
Nordisches Porzellan. Die Tuva-Serie des dänisches Herstellers Strömshaga. Ab 7, 90 Euro (Tasse), erhältlich etwa bei Pop Shop Wien.
Wabi-Sabi. Japanisch inspiriert, handgefertigt in England. Diese Teekanne gibt es um 125 Euro bei The Future Kept.
Malaiisches Handwerk. Diese fair gehandelte, von Hand gewebte und gefärbte Tasche gibt es um 45 Euro bei The Future Kept.
Immergrün. Für diese Keramik-Sukkulente braucht man nicht mal einen grünen Daumen. Ca. 23 Euro über Yonder Living.
Teamwork. Österreichische Designer und die Werkstätten der Caritas arbeiten für die Produktserie von Magdas Design Hand in Hand zusammen. Das „hochnäsige Trinkglas“ entsteht in Zusammenarbeit von Designer Daniel Büchel und dem ÖHTB.11, 10 Euro, online erhältlich im Caritas Shop.
Gebrannte Unikate. Dieses besondere Steingut wird in Frankreich handgefertigt. Erhältlich ist es etwa in Wien bei „Die Sellerie“, vor Ort und im Webshop. Ab 36 Euro.
Stoffe zum Wohnen. „Fine Little Day“ steht für unaufgeregtes, schwedisches Design. Diese feingewebten Leinentücher eignen sich für den Einsatz in Bad und Küche. Ab 13 Euro.
In die Tasche gesteckt. In ihrem kleinen Atelier in Hamburg Altona fertigt die Textil-Designerin Antje Arens ihre Minuk Bags. Das Modell Edin gibt es ab 79 Euro in ihrem Dawanda Shop.
Naturkunde. Wer mit offenen Augen durch die Natur geht, kann einiges entdecken. In „365 Tage Natur – fühlen, schmecken, entdecken“ bekommt man eine praktische Anleitung zur Hand. 29, 95 Euro, Edel Books.
Soya Kerzen von PF Candles.
Kerzenlicht. Die Soja-Kerzen von PF Candles werden allesamt in Los Angeles entwickelt und gefertigt. Verschiedene Sorten, ab 15 Euro, erhältlich etwa via Smallable.
Besteck aus Stahl. Die neue „Fein“-Serie von Ferm Living sorgt für Glanzpunkte auf dem Tisch. Ab 10 Euro, erhältlich im Webshop.
Kohle fürs Gesicht. Die Aktivkohle verspricht porentiefe Reinigung. Von „Alles Seife„, 10, 60 Euro.
Küchenholz. Schöne Bretter in allen Farben und Formen gibt es bei IB Laursen. Ab 17, 90, etwa über Emil und Paula.
Es geht eben doch nicht nur um die inneren Werte. Schönes Geschenkpapier gehört zu Weihnachten einfach dazu und das lässt sich auch ganz leicht selbst gestalten. Hier kommt eine kleine Anleitung wie du mit Kartoffeldruck dein eigenes Papier gestalten kannst.
DIY-Geschenkpapier: Eine kreative Idee für ruhige Wintertag
Einpacken kann manchmal fast genauso schön wie Auspacken sein. Vor allem, wenn man sich dafür Zeit nimmt. Beim Drucken, Schneiden und Falten entsteht fast automatisch ein bisschen Ruhe in der allgemeinen Weihnachtshektik und eine schöne Gelegenheit, sich gemeinsam mit den Kindern ein paar Gedanken über das Schenken an sich zu machen.
Das brauchst du für dein selbstgemachtes Geschenkpapier
Es braucht nur wenige Utensilien um aus dem Küchentisch eine kleine Weihnachtswerkstatt zu machen, nämlich:
Packpapier
eine große Kartoffel
ein scharfes Messer
ein Keksausstecher (optional)
Stempelkissen oder Acrylfarbe
Die Kartoffel wird einfach halbiert und das gewünschte Motiv in die Kartoffelhälfte geritzt. Besonders einfach und akkurat geht das mit Keksausstechern (wir haben etwa einen für das Stern-Motiv verwendet) und schon kann los gestempelt werden.
Und das Schönste daran: Kein Stück Papier gleicht dem anderen. Kleine Unregelmäßigkeiten machen jedes Geschenk zu einem echten Unikat und im besten Fall wird selbst das Einpacken zu einem schönen, kleinen Ritual.
Männer, die backen, ein paar Gedanken zum 50-50-Wechselmodell und ein unweihnachtlicher Weihnachtsmarkt. Wir zeigen, was war und was kommt. Die besten Netzfunde – auch diese Woche wieder völlig subjektiv und ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
Kardamon-Kranz. In der Vorweihnachtszeit steht der Ofen doch niemals still. Mit diesem Rezept für einen Zimt-Hefe-Kranz gibt Markus von „Der Backbube“ ein flaumig-festliches Versprechen ab. Eine schöne Idee für die Adventjause. Die Zutaten sind jedenfalls schon eingekauft.
Sex Talks. Die Podcast-Reihe „Ist das normal?“ der Zeit beschäftigt sich mit allen Facetten von Sexualität. In dieser Woche geht es um Sex in der Schwangerschaft. Wissenschaftsredakteurin Alina Schadwinkel unterhält sich mit der Sexualtherapeutin und Ärztin Melanie Büttner, gemeinsam räumen sie mit den gängigsten Klischees auf.
Gut gebunden. Die Berliner Bloggerin Rebecca Lina hat sich vergangene Woche mit dem Thema Kränze beschäftigt. Auf ihrem Blog Elfenkind zeigt sie nicht nur Adventskränze, sondern vor allem auch schlichte, schöne Blätterringe zum Aufhängen – mit Eukalyptus und ohne.
Kitschfrei einkaufen. Einen unweihnachtlichen Adventmarkt versprechen die Initiatoren des Pop-up Shops „Die fette Nelke“. Hier werden an den Adventwochenenden laufend wechselnde Aussteller präsentiert. Das Sortiment reicht von Kaffee und Schmuck bis zu Büchern und Mode. 30. 11. bis 23. 12., jeweils Do bis So, 15 bis 20 Uhr, Nelkengasse 1, 1060 Wien.
Familienpolitik. Im deutschen Bundestag wurde zuletzt darüber diskutiert das 50-50-Wechselmodell als Regelfall für Familien nach der Trennung zu etablieren. Was auf den ersten, flüchtigen Blick als fortschrittlicher Lösungsansatz aus der Alleinerziehendenfalle scheinen kann, birgt in der Praxis allerdings allerlei Risiken für alle Beteiligten. Eine persönliche und trotzdem sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema versucht Marie von Little Years.
Vorbildcharakter. Das Social Media nicht immer nur schöner Schein sein muss, zeigt sich immer wieder. Body-Positivity ist etwa ein Herzensthema der britischen Autorin und Instagram-Institution Anna Whitehouse, besser bekannt als Mother Pukka. Ihr geht es dabei auch darum, die Leistungen des eigenen Körpers anzuerkennen – nicht zuletzt, wenn darin ein kleiner Mensch herangewachsen ist – und sich nicht mit vermeintlichen Makeln aufzuhalten.
Wer sagt, dass es immer Bänder, Papier und Schleifen sein müssen? Wir stecken die Geschenke heuer auch mal in Stoffbeutel. Weil das schön aussieht, praktisch ist und obendrauf die Umwelt schont. Ob als Nikolaussackerl oder für Weihnachtsgeschenke: Diese Nähanleitung ist auch für Anfänger:innen geeignet.
Die Weihnachtszeit steckt voller Überraschungen. Gut verpackt sind die gleich noch ein bisschen schöner. Also greifen wir heuer nicht zu Papiertüten, Zellophan & Co, sondern zu schönen Stoffen (wir haben unsere übrigens hier gefunden) und vernähen sie zu Geschenksbeuteln. Denn die bewahren ihren Zauber auch über die Weihnachtszeit hinaus und können immer und immer wieder verwendet werden. Ein Stück selbst gestaltete Weihnachtstradition sozusagen.
Materialien für die Stoffbeutel
Hier findest du die Maße für zwei Größen:
Große Säckchen (34x23cm)
Innenstoff (50x42cm)
Außenstoff (50x42cm)
Band (7,5x75cm)
Nähgarn
Kleine Säckchen (20×18,5cm)
Innenstoff (40x25cm)
Außenstoff (40x25cm)
Band (6x56cm)
Nähgarn
Schritt-für-Schritt-Anleitung: So nähst du deinen Geschenkbeutel
Schritt 1: Stoff zuschneiden
Schneide Innen- und Außenstoff in den gewünschten Maßen zurecht. Wenn du einen Stoff mit Figuren oder Motiven verwendest, so wie hier abgebildet, musst du beim Zuschneiden darauf achten, dass die Figur die später in der Mitte des Beutels sein soll, links oder rechts auf dem Stoff abgebildet ist.
Schritt 2: Stoffe zusammenlegen
Lege die Stoffe rechts auf rechts zusammen. Wichtig: Die Figuren/Motive müssen beim auseinander klappen des Stoffs auf dem Kopf stehen.
Schritt 3: Stoffe zusammennähen
Nähe die lange Seite der Stoffe oben zusammen.
Schritt 4: Nahtzugabe bügeln
Falte den Stoff mittig, sodass die langen Seiten nach oben zeigen. Die Nahtzugabe bügeln
Schritt 5: Stoffe zusammennähen
Den Stoff auseinander klappen. Die Naht steht jetzt senkrecht vor uns und die rechte Stoffseite ist zu sehen.
Den Stoff in der Mitte falten. Die langen Seiten (50cm/40cm) werden nach oben geklappt. Ringsum zusammen nähen. Die Wendeöffnung auf der breiten Seite des Innenstoffs nicht vergessen.
Schritt 7: Ecken nähen
Mit der Hand in den Beutel schlüpfen und beim Innen- sowie beim Außenstoff, ein Quadrat falten. Die rosa Linien messen 8cm beim großen Beutel und 6cm beim kleinen. An allen vier Linien entlang nähen.
Schritt 8: Wenden und Öffnung schließen
Alle vier Ecken abschneiden. Jeweils zwei Ecken vom Innen- und zwei vom Außenstoff. Ziehe den Stoff durch die Wendeöffnung und schließe die Öffnung. Da man die Naht von außen nicht sehen kann, kann die Öffnung mit der Nähmaschine geschlossen werden oder aber die Öffnung wird mit dem Leiterstich geschlossen. So, fast geschafft! Jetzt wird noch das Band genäht, damit der Beutel später auch verschlossen werden kann.
Schritt 9: Band nähen
Den Stoff für das Band in den gewünschten Maßen zurecht schneiden, hier wird das große Säckchen genäht, also in den Maßen: 7,5x75cm.
Die breite Seite des Stoffs in der Mitte falten (die linke Stoffseite ist zu sehen). Eine breite Seite und die lange Seite zusammen nähen. Die andere breite Seite wird noch nicht geschlossen, damit das Band gewendet werden kann.
Schritt 10: Wende das Band wenden und schließe die Öffnung mit dem Leiterstich. Falte den Beutel in der Mitte und das Band ebenso. Bügeln. Beides aufklappen und das Band mittig auf den Beutel legen. Durch das bügeln, sieht man genau wo sich jeweils die Mitte befindet. Mit Stecknadeln abstecken und an der rosa Linie entlang nähen. Achtung! Achte unbedingt darauf, dass das Band wirklich nur an der Hinterseite des Säckchens fest genäht wird!
Schon ist dein Stoffbeutel fertig! Eine nachhaltige Geschenkverpackung, die du Jahr für Jahr wieder verwenden kannst.