Autor: Oh, Panama!

Wochenende in Bildern: 24. und 25. Februar

Dieses Wochenende war knallbunt und hat sich großteils in der Küche abgespielt. Aber langsam und der Reihe nach. Die vergangenen Wochen waren ganz schön anstrengend. Und das hatte mit Viren und Abgabeterminen, wenig Schlaf und kleinen Sorgen zu tun. Auch das gehört zum Elternalltag dazu. Weil die Batterien also schon ziemlich leer waren, gab es für dieses Wochenende vor allem einen Plan: Keinen Plan zu haben, nämlich, und es sich dabei höchstens ein wenig gut gehen zu lassen. Den Samstag starteten wir dann also gesund und mit Farbe. Der Smoothie besteht aus Apfel, Banane, Orange und vor allem sehr viel Grünkohl (ich kann mir ehrlich gesagt keine andere Zubereitungsart vorstellen, bei der mein Kind mit soviel Freude in rauen Mengen Grünkohl in sich hinein schaufelt), das Granola aus vielerlei Nüssen, gepufftem Quinoa, Sesam, Kürbiskernen, Ahornsirup und ein wenig Rohkakao (interessieren euch die genauen Mengen?). Auch der Rest des Tages hat sich zwischen Küche und Wohnzimmer abgespielt. Während am einen Ende der Wohnung also Legoboote gebaut und Kuscheltiere verarztet wurden, lief am anderen Ende der Ofen …

Empfehlung: Links der Woche KW08

Design fürs Kinderzimmer, Schönes für die Wand und die Oper eines Wunderkindes. Diese Woche geht es vor allem ums Bauen, Basteln, Wohnen – das muss an diesem Hauch von Frühling liegen, der da versteckt in der Luft liegt. Unsere Netzfunde der Woche.   Platz für Kinder. Die deutsche Architectural Digest widmet ihre aktuelle Ausgabe dem Thema Kinder. Und das bedeutet, es gibt viele schöne, aufgeräumte Kinderzimmer zu sehen, genauso wie einen Blick auf das ländliche Familienidyll von Claudia Schiffer, außerdem kann man lesen warum (Frei)raum wichtig ist und kindliche Orte auch Eltern gut tun. Einen Einblick in die Ausgabe gibt es hier, den Rest am Kiosk. Bastel-Glück. Bunt und schön und einfallsreich sind die Projekte von Produktdesignerin Brittany Watson Jepsen, die auf ihrem Blog „The House that Lars built“ vormacht, dass DIY nicht unbedingt wie selbstgemacht aussehen muss. Da wird also geklebt und geschnitten und geleimt und gestickt – das Ergebnis kann sich immer sehen lassen. Wie etwa dieses Papierketten-Wandbild. Taschen aus Teig. Foodbloggerin Madeline Lu beglückt uns pünktlich zum Chinesischen Neujahr mit einem Rezept …

Empfehlungen: Links der Woche KW07

Keine Zeit für „Bullshit“, das Thema Teilzeit und wie Frauen nach einer Geburt wirklich aussehen. Die besten Netzfunde – auch diese Woche wieder völlig subjektiv und ohne Anspruch auf Vollständigkeit.   Zitat der Woche. Das Mother Mag war zuhause bei Regisseurin und Polit-Aktivistin Paola Mendoza. Mendoza wohnt nicht nur schön, sie sagt auch gute Dinge während sie einen durch ihre vier Wände führt, etwa „The great thing about being a mom is I don’t have time for bullshit.“ Sehen wir ganz genauso. Noch mehr gute Sager gibt es hier. Kinderbuch-Klassiker. Der nächste Familiensamstag in der Buchhandlung Herder steht ganz im Zeichen des Kinderbuch-Klassikers „Das kleine Ich bin Ich“ von Mira Lobe. Gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen des Vereins e.motion (bietet Rückhalt für Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebensphasen) wird gelesen und vor allem auch gebastelt. Um Anmeldung wird gebeten. 24. Februar, Kinderwelt Herder, ab 10:30 Uhr oder 14 Uhr. Zwischen Baby und Büro. Aus welchen Gründen arbeiten Menschen Teilzeit und handelt es sich tatsächlich um ein weibliches Phänomen? Werden die Stunden in der Regel freiwillig reduziert oder …

Wochenende in Bildern: 10. und 11. Februar

Weite Schneelandschaften, heiße Schokolade und ein wenig Franz- und Sissi-Nostalgie. Wir hatten Draussen-Sehnsucht und haben das Wochenende spontan im Salzkammergut verbracht. Seit mehr als 100 Jahren zieht Bad Ischl Reisende an. Zwischen Postalm und Siriuskogel erholten sich schon Metternich und Erzherzog Rudolph von der Tagespolitik, Johann Strauß, Franz Léhar und Johannes Brahms arbeiteten hier an ihren Kompositionen und im Seeauerhaus verlobten sich Kaiser Franz Joseph und Sissi. Auch, wenn Bad Ischl seine Glanzzeiten als Kurort von europäischer Bedeutung mittlerweile hinter sich hat, lohnt ein Besuch noch immer allemal. Und weil der Schnee in Wien vergangene Woche nur ganz, ganz kurz zu Besuch war, dabei aber Lust auf mehr gemacht hat, sind wir Samstag früh spontan in den Zug gestiegen. Vorher haben wir noch rasch dieses Bed and Breakfast gebucht, das ganz wunderbar geführt ist und schöne Zimmer und gutes Frühstück bietet. Bad Ischl ist nicht ohne Grund für seine „Winterwärme“ berühmt. Wir hatten großes Glück  und die Sonne zeigte sich die allermeiste Zeit. Also spazierten wir erst einmal zwischen Rettenbach und Bad Ischl hin und her, …

Empfehlung: Links der Woche KW06

Singende Hasen, schnorchelnde Schafe und gute Gedanken. Die besten Netzfunde – auch diese Woche wieder völlig subjektiv und ohne Anspruch auf Vollständigkeit.   Rock’n’Roll für Kinder. Die Lieder heißen „A Chicken is not a Fruit“ oder „Jingle Jangle Jaguar“, der Bandleader trägt das abgewetzte Jeansgilet über dem Hasenkostüm und „The Doors“-Gitarrist Robby Krieger spielt die Chords ein. Die Rede ist von „Bunny Racket“ einem Rock’n’Roll-Projekt, das sich an Kinder wendet. Im Interview mit dem australischen Familienmagazin „Hello Lunchlady“ erzählt Erfinder Andy Walker, was es mit seinem Alter Ego auf sich hat. Sehr lustig.   Färben mit Pflanzen. Wer hätte gedacht, dass Avocadoschale und Kerne für sanfte Pfirsichfarbene Töne auf dem Textil sorgen, wenn sie lange genug einwirken. Ein besonders schönes Ergebnis zeigt Fotografin Michèle Brunnmeier auf ihrem Blog Lillemor Rosenresli.   Wien-Termin. Idee der Brunnenpassage ist die Vermittlung von Kunst und Kultur für Menschen unterschiedlicher Herkunft. Dabei ist durchaus auch Teilnahme und Eigeninitiative gefragt. Bei ihrem Programm denken die Initiatoren auch an Kinder, neben verschiedenen Workshops etwa auch bei der Kinderdisco. 11. Feburar, Brunnengasse 71/Yppenplatz, Wien …

Auf der Hefewelle: Zupfige Muffins mit Oliven

Hefeteig und Pullapart-Konzept funktionieren auch salzig. Diese Muffins mit Oliven-Tapenade sind perfekt für unterwegs und zwischendurch. Vergangene Woche gab das zimtige Zupfbrot den Anlass für eine intensivere Auseinandersetzung mit dem Thema Hefeteig. Von dort war der Schritt zum Pullapart-Muffin dann nicht mehr weit. Das Konzept der gestapelten und gefächerten Teigschichten geht auch in der Miniaturversion voll auf, die schwarzen Oliven unterstreichen den Brotcharakter und machen aus der kleinen Bäckerei eine vollwertige Zwischenmahlzeit. Zutaten für Pullapart-Muffins: Für den Teig: Für die Tapenade: Die Zubereitung: Für den Hefeteig Milch und Butter in einem Topf erwärmen, die Butter dabei schmelzen und die Milch-Butter-Mischung abkühlen lassen bis sie lauwarm ist. Mehl, Zucker, Salz und Hefe in eine Schüssel geben und verrühren. Die abgekühlte Milch und das Ei beigeben und die Masse durchkneten. Wenn möglich mit der Küchenmaschine, in jedem Fall aber mit Ausdauer, also etwa 10 bis 15 Minuten lang. Der Teig sollte sich leicht vom Schüsselrand lösen und sich zu einer Kugel formen lassen. Den Teig in eine Schüssel geben, zudecken und an einem warmen Ort für etwa eine Stunde …

Wochenende in Bildern: 3. und 4. Februar

Ein Wochenende voller K’s. Kälte, Krapfen, Kasperl und Kaffee zum Beispiel. Wir hatten ein ganz schön dichtes Programm, dabei fühlt es sich an als hätten wir gar nicht viel gemacht. Der Samstag Vormittag steht bei uns traditionell im Zeichen der Schnecke. Und das bedeutet ausschlafen (manche), das Lego weiträumig in der Wohnung verteilen (einer), Frühstück machen, stehen lassen, weiter essen (die anderen) und Schlafanzug bis mittag (alle). Das geht bis zu einem gewissen Punkt auch sehr gut, früher oder später müssen wir aber raus. Lagerkoller. Diesmal ging es Richtung Kahlenberg. Wie war das noch mal mit Goethe und den Flügeln und den Wurzeln? Am Fuß des Nussbergs liegt der perfekte Spielplatz für kleine Bahnhofswärter. Zwischen wippigen Wackelzügen, hochaufgeschossenen Rutschzügen und krummen Kletterzügen liegen Schienen und Schranken, Leiterwagen und Abfahrtstafeln. Das ist toll, bedeutet aber automatisch einen etwas längeren Aufenthalt und für die Eltern  kalte Füße. Eiseiskalte Füße. Während der Nachwuchs Sand schippt und schaukelt und auf  verrückte Ideen kommt („Machen wir ein Picknick! Da, setz dich doch auf den Boden!“), machen erste Frühlingsboten immerhin Hoffnung …

Calimero-Projekt: Mütter, die für Mütter da sind

Mit dem Projekt „Calimero“ legt die Caritas Wien den Fokus verstärkt auf junge Eltern. Denn die erste Zeit mit Baby ist zwar schön, birgt aber auch jede Menge Herausforderungen. Wer sich ohnehin schon in einer Notsituation befindet, hat es da nicht leicht. „Oft sind es schon die kleinen Dinge, die helfen. Zuhören, verstehen, Struktur geben. Oder einfach mal mit den Kindern auf den Spielplatz gehen.“ Beate Loidl koordiniert  das Projekt „Calimero“ der Caritas Wien. Dabei wird Hilfe während einer besonders sensiblen Lebensphase vermittelt, nämlich für frischgebackene Eltern in Notsituationen. Im Grunde ist es „eine zeitgemäße Form der Nachbarschaftshilfe“, so Loidl. Die Freiwilligen besuchen junge Familien in regelmäßigen Abständen, bauen im Idealfall eine  langfristige Beziehung auf und unterstützen bei  alltäglichen Herausforderungen. Besonders wichtig sei dabei der Erfahrungsaustausch, erzählt Loidl, in den allermeisten Fällen sind es Mütter, die für Mütter da sind, die dort einspringen, wo das soziale und familiäre Netz fehlt. Vorraussetzungen für die Freiwilligenarbeit sind neben einem einwandreiem Leumund, eine gewisse Erfahrung mit Kindern und ein Mindestalter von 20 Jahren. Die Teilnehmer erhalten eine Einschulung …

Baby-Erstausstattung: Von Spucktuch bis Kirschkernkissen

Welche Dinge braucht man nun eigentlich wirklich für ein Baby? Wir haben jene gefragt, die es wissen müssen, Mütter nämlich, und gemeinsam eine Antwort auf diese Frage versucht. Das Ergebnis ist eine übersichtliche Liste an praktischen und schönen Dingen. Die Hersteller überbieten sich mit Angeboten rund um das Neugeborene, Produkte für Babys füllen regelmäßig ganze Messehallen und vieles davon blinkt und leuchtet, ist laut und bunt oder macht auf andere Art auf sich aufmerksam. Kein Wunder, also, wenn man da zwischen Hormonhoch und Nestbaufieber schnell mal den Überblick verliert. Also, haben wir uns bei Müttern in unserer Umgebung umgehört und nachgefragt, auf was sie in der ersten Zeit mit Baby denn nun auf keinen Fall hätten verzichten wollen. Das Ergebnis zeigt: Im Überfluss brauchen Neugeborene eigentlich nur Liebe, Nähe, Wärme, Körperkontakt, die Einkaufsliste bleibt überschaubar. Stillkissen: Gut gestützt. Stillkissen sind sehr, sehr praktisch. Zum Stillen – das liegt nahe – aber auch, um das Neugeborene sicher abzulegen oder eine weiche Begrenzung in Kinder- oder Stubenwagen zu zaubern. Viele nutzen die überdimensionale Polsterwurst bereits in der …

Wochenende in Bildern: 27./28. Januar

Wald und Wiese, Form und Farbe, Salz und Schokolade. So oder ähnlich könnte man dieses Wochenende wohl ganz gut zusammenfassen. Wir sind zwischen Draußen und Drinnen hin und her gependelt, hatten kalte Hände und warme Getränke. Und weil die Kamera auf weiten Strecken mit dabei war, bietet sich ein erstes oh-panamäßiges Wochenende in Bildern an. Den Samstag haben wir beinahe komplett Draußen verbracht. Wir waren auf der Suche nach bunten Beeren, grünen Blättern, liegengebliebenen Tannenzapfen und nicht zuletzt guten, zum  Winterwald-passenden Geschichten. Wer soviel erlebt, braucht auch eine Pause. Eine Jausenpause. Gut gestärkt können dann auch wieder Bäume erklettert und (überschaubare) Höhen erreicht werden. Klar, dass man danach gleich wieder essen muss. Das Rezept für diese Linsentaler kommt übrigens von Tiny Spoon und ist wirklich empfehlenswert, wie so viele Ideen von Julia Radtke. Die Zuchinibällchen aus ihrem Kochbuch haben wir auch schon einmal nachgekocht. Sonntag. Mit Kind ins Kaffeehaus – das ist immer gut. Noch besser ist es, wenn das Lokal mit Lego ausgestattet ist. Zusammen sein und trotzdem Zeit für sich haben, das ist eine …