Die besten Kinderbücher des Jahres.

Was wir lesen: Die Bilderbücher des Jahres

Putzende Wölfe, neurotische Hasen, schlaflose Hunde. Diese Bücher gehören in jedes Kleinkind-Regal. Auch heuer wurden im Rahmen der Leipziger Buchmesse die Nominierungen für den Kinderliteraturpreis 2018 bekanntgegeben. Die Favoriten aus der Kategorie „Bilderbuch“ im Schnelldurchlauf. D as Lesejahr ist offiziell eröffnet. Zumindest hat sich die Jury des deutschen Kinderliteraturpreises schon einmal über die besten Neuerscheinungen des Vorjahres beraten und eine Bestenliste zusammengestellt. Bis die Gewinner im Herbst in Frankfurt dann bekanntgegeben werden, kann also schon fröhlich vorgelesen werden. Hier die Nominierungen im Überblick: Aus einer anderen Zeit. Gemeinsam kann man die unglaublichsten Dinge schaffen. Fliegen zum Beispiel und Distanzen überwinden. Matthew Olshan, der übrigens auch für erwachsene Leser schreibt (Marshlands), nimmt uns mit in eine andere Zeit. Vor dem Hintergrund des ausgehenden 18. Jahrhunderts verfolgen der Engländer Jeffries und der Franzose Blanchard nämlich eine ziemlich abenteuerliche Idee: Sie wollen den Ärmelkanal mit einem Heißluftballon überqueren. Dass das nicht ohne Herausforderungen und die Bereitschaft über sich selbst hinauszuwachsen gelingt, liegt auf der Hand. Matthew Olshan, Sophie Blackall: Ballonfahrt mit Hund. Die (fast) wahre Geschichte der ersten internationalen …

Wohin in Wien: Bayrle auf der Spur

Wohin in Wien: Bayrle auf der Spur

In der laufenden Schau „Wenn etwas zu lang ist – mach es länger“ widmet sich das MAK dem Schaffen von Thomas Bayrle. Seiner Kunst des Verwebens, Verwickelns und Verdichtens können sich Kinder nun im Rahmen eines Workshops annähern. Er stapelt, schichtet, webt und wickelt. Durch die Verbindung dessen, was sich auf den ersten Blick widerspricht, werden Zusammenhänge sichtbar, hörbar, spürbar. Miniaturen werden zu Ornamenten, vieles zu Einem. Die Rede ist von Thomas Bayrle, 80 Jahre, deutsches Gesicht der Pop-Art. Im MAK sind schon seit dem Vorjahr seine „Superformen“ zu sehen, Collagen des Alltäglichen. Drucke, Teppiche, Gebilde. „Ich liebe die Monotonie, und die Langeweile und auch die Massenproduktion“, sagte Bayrle selbst einmal, und lässt mittels Handwerkskunst an Industrie denken, perfektioniert im Einzelstück die Kunst der Wiederholung. Er inszeniert also eine Art „soziale Fabrik“, die Bestandteile sind Autos, Daten, I-Phones, Alltagsgegenstände. Unter dem Motto „Stau auf der Autobahn“ findet nun ein Workshop der Reihe MAK4Family statt, dabei wird nicht bloß die Schau kindgerecht erklärt, sondern im Anschluss an die Führung vor allem selbst Hand angelegt. Inspiriert von …

Gerichte für Frauen: Kochen nach dem Zyklus

Der weibliche Zyklus ist nach wie vor jeder Menge Tabus unterworfen. Denn obwohl die Menstruation Grundlage von Fruchtbarkeit und Fortpflanzung ist, hat sie für viele vor allem mit Unwohlsein und Unbehagen zu tun. Dass das nicht sein muss, zeigt nun ausgerechnet ein Kochbuch. Eine blutende Frau an Bord bringt Unglück, heißt es in Seemannskreisen. Noch heute schließen nicht wenige Kulturen menstruierende Frauen rigoros vom gesellschaftlichen Leben aus und eine Umfrage aus dem Vorjahr zeigt, dass die Regelblutung auch hierzulande nicht den besten Ruf hat: 60 Prozent der befragten Mädchen zwischen 13 und 17 Jahren bewerten die Menstruation da als negativ. Auf diesen Fakten bauen die Autorinnen Andrea Haselmayr, Verena Haselmayr und Denise Rosenberger ihr neues Kochbuch „Eat like a Woman“ auf. Dabei ist das Buch mehr als eine Rezeptsammlung, es ist eine Hommage an die Frau und würdigt die Höchstleistung, die ihr Körper Monat für Monat, Jahr für Jahr leistet. Die Autorinnen nähern sich dem Thema ausgehend von ihren persönlichen Erfahrungen und die sind so unterschiedlich, wie beispielhaft für die Erfahrungen vieler Frauen. Wer blutet, …

Nachgekocht: Pizza zum Frühstück

Alle lieben Pizza. Foodbloggerin Eva Fischer verpasst dem runden Teigstück nun ein Superfood-Update und das gelingt auf weiten Strecken tatsächlich ziemlich gut. Pizza ist Wohlfühlessen, schmeckt vom Couchtisch, wie von der großen Tafel und kommt in der Regel bei der ganzen Familie gut an. Eva Fischer ist Foodbloggerin, die Liebe zum Essen trifft bei ihr allerdings auf eine Glutenunverträglichkeit, was die ganze Sache komplizierter, aber auch ein Stück weit interessanter macht. Wenn sich Fischer nun mit dem Konzept Pizza beschäftigt, muss sie also neue Zugänge finden. Ganz neue Zugänge. Herzstück ihres neuen Kochbuchs sind die Grundteige für ihre Pizzavarianten, die funktionieren auf Basis von Blumenkohl, Reis, Hirse, Quinoa, Mais und Buchweizen. Auch darüber hinaus hat sie ein paar gute Ideen, etwa jene für die Frühstückspizza, die wir als Haferflockenfans natürlich sofort nachgebacken haben und die bei allen am Tisch wirklich gut angekommen ist. Auch der Blumenkohlteig wurde ausprobiert und mit cremigem Erbsenhummus kombiniert. Das Ergebnis war sehr gut, nur: das Pizzagefühl stellt sich nicht wirklich ein. Der Teigling ist eher mit einer Tortilla vergleichbar – …

Wochenende in Bildern: 24. und 25. Februar

Dieses Wochenende war knallbunt und hat sich großteils in der Küche abgespielt. Aber langsam und der Reihe nach. Die vergangenen Wochen waren ganz schön anstrengend. Und das hatte mit Viren und Abgabeterminen, wenig Schlaf und kleinen Sorgen zu tun. Auch das gehört zum Elternalltag dazu. Weil die Batterien also schon ziemlich leer waren, gab es für dieses Wochenende vor allem einen Plan: Keinen Plan zu haben, nämlich, und es sich dabei höchstens ein wenig gut gehen zu lassen. Den Samstag starteten wir dann also gesund und mit Farbe. Der Smoothie besteht aus Apfel, Banane, Orange und vor allem sehr viel Grünkohl (ich kann mir ehrlich gesagt keine andere Zubereitungsart vorstellen, bei der mein Kind mit soviel Freude in rauen Mengen Grünkohl in sich hinein schaufelt), das Granola aus vielerlei Nüssen, gepufftem Quinoa, Sesam, Kürbiskernen, Ahornsirup und ein wenig Rohkakao (interessieren euch die genauen Mengen?). Auch der Rest des Tages hat sich zwischen Küche und Wohnzimmer abgespielt. Während am einen Ende der Wohnung also Legoboote gebaut und Kuscheltiere verarztet wurden, lief am anderen Ende der Ofen …

Süßkartoffel-Topfenkuchen: Mit der Süße der Datteln

Für diesen cremigen Winterkuchen gehen knollige Süßkartoffeln und frischer Topfen eine köstliche Verbindung ein. Backen mit Gemüse. Diese gesunde Alternative für die Kuchenjause basiert auf einer lockeren Süßkartoffel-Topfencreme. Für den Tortenboden kann man ganz einfach auf fertigen Blätterteig oder auch auf die Reste aus der Keksdose zurück greifen. Zusätzliche Süße kommt von Banane und Dattel – so eignet sich das Rezept auch schon für kleine Esser. Zutaten: Blätterteig 300g Süßkartoffeln 30g Datteln/Dattelsüße 1 reife Banane 1 Msp. Vanillemark 400g Topfen 60ml Schlagobers 3 Eier 2 EL Mehl Die Süßkartoffel mit Wasser bedecken und weich kochen. Backrohr auf 160 Grad Umluft vorheizen. Die Süßkartoffel gemeinsam mit den Datteln und der Banane zu einem feinen Mus pürieren. In einer zweiten Schüssel Topfen, Schlagobers, Eier und Vanillemark cremig rühren und das ausgekühlte Mus in die Masse einrühren. Zum Schluss das Mehl unterrühren. Den Blätterteig in die Springform geben. Anstelle des Blätterteigs können übrigens auch Kekse verwendet werden, zum Beispiel unsere Haferflockenkeckse ohne Zucker. Die Kekse einfach in der Springform zerbröseln, mit Nüssen vermischen, 50g geschmolzene Butter drüber gießen und fest …

Auf der Hefewelle: Zupfige Muffins mit Oliven

Hefeteig und Pullapart-Konzept funktionieren auch salzig. Diese Muffins mit Oliven-Tapenade sind perfekt für unterwegs und zwischendurch. Vergangene Woche gab das zimtige Zupfbrot den Anlass für eine intensivere Auseinandersetzung mit dem Thema Hefeteig. Von dort war der Schritt zum Pullapart-Muffin dann nicht mehr weit. Das Konzept der gestapelten und gefächerten Teigschichten geht auch in der Miniaturversion voll auf, die schwarzen Oliven unterstreichen den Brotcharakter und machen aus der kleinen Bäckerei eine vollwertige Zwischenmahlzeit. Zutaten für Pullapart-Muffins: Für den Teig: Für die Tapenade: Die Zubereitung: Für den Hefeteig Milch und Butter in einem Topf erwärmen, die Butter dabei schmelzen und die Milch-Butter-Mischung abkühlen lassen bis sie lauwarm ist. Mehl, Zucker, Salz und Hefe in eine Schüssel geben und verrühren. Die abgekühlte Milch und das Ei beigeben und die Masse durchkneten. Wenn möglich mit der Küchenmaschine, in jedem Fall aber mit Ausdauer, also etwa 10 bis 15 Minuten lang. Der Teig sollte sich leicht vom Schüsselrand lösen und sich zu einer Kugel formen lassen. Den Teig in eine Schüssel geben, zudecken und an einem warmen Ort für etwa eine Stunde …

Calimero-Projekt: Mütter, die für Mütter da sind

Mit dem Projekt „Calimero“ legt die Caritas Wien den Fokus verstärkt auf junge Eltern. Denn die erste Zeit mit Baby ist zwar schön, birgt aber auch jede Menge Herausforderungen. Wer sich ohnehin schon in einer Notsituation befindet, hat es da nicht leicht. „Oft sind es schon die kleinen Dinge, die helfen. Zuhören, verstehen, Struktur geben. Oder einfach mal mit den Kindern auf den Spielplatz gehen.“ Beate Loidl koordiniert  das Projekt „Calimero“ der Caritas Wien. Dabei wird Hilfe während einer besonders sensiblen Lebensphase vermittelt, nämlich für frischgebackene Eltern in Notsituationen. Im Grunde ist es „eine zeitgemäße Form der Nachbarschaftshilfe“, so Loidl. Die Freiwilligen besuchen junge Familien in regelmäßigen Abständen, bauen im Idealfall eine  langfristige Beziehung auf und unterstützen bei  alltäglichen Herausforderungen. Besonders wichtig sei dabei der Erfahrungsaustausch, erzählt Loidl, in den allermeisten Fällen sind es Mütter, die für Mütter da sind, die dort einspringen, wo das soziale und familiäre Netz fehlt. Vorraussetzungen für die Freiwilligenarbeit sind neben einem einwandreiem Leumund, eine gewisse Erfahrung mit Kindern und ein Mindestalter von 20 Jahren. Die Teilnehmer erhalten eine Einschulung …

Zupfbrot: Flaumig, zimtig, wunderbar

Flaumiger Hefeteig, zimtscheckige Fülle und großer Zupfspaß – dieses Pull-apart-Brot passt zu jeder Gelegenheit. Und allfällige Hefeteig-Traumata können mit diesem Rezept auch gleich überwunden werden. Immer häufiger stolpert man über den Begriff Pullapart-Brot. Gemeint ist damit ein Hefekuchen (der übrigens auch salzig sein darf), dessen Teigschichten auf eine bestimmte Weise gestapelt werden, nämlich so, dass die einzelnen Stücke nicht vom Kuchen geschnitten, sondern ganz leicht abgezupft werden können. Hefeteig braucht besonders viel Zuwendung, Knetkraft, Zeit und vor allem angenehme Wärme. Hält man sich an diese Parameter, kann dafür aber gar nicht viel schief gehen. Es hat sich bewährt den Ofen auf etwa 45° Celsius vorzuheizen, auszuschalten und den Teig im geöffneten Backrohr gehen zu lassen.  Aber erst mal der Reihe nach. Zutaten: Für den Teig: 300ml Milch 60g weiche Butter 475g Mehl (Type 550) 1 Packung Trockenhefe 60g Birkenzucker 1 Ei  Für die Fülle: 100g weiche Butter 100g Zucker 1 1/2 EL Zimt Zubereitung: Als erstes den Hefeteig zubereiten. Milch und Butter in einem Topf  bei leichter bis mittlerer Temperatur erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist …

Schöne Stücke: Design, Accessoires und andere Köstlichkeiten

Beim Oh, Panama! Wintermarkt am vergangenen Samstag wurde das Packhaus zu einem kleinen Winteruniversum für die ganze Familie. Mit Pop und Popcorn, Spiel und Spaß. Mit köstlichen Kleinigkeiten und schönen Stücken. Diese Aussteller waren mit dabei: Badala Sticker Die Idee ist so einfach wie genial: Weil sie auf der Suche nach nachhaltigem und leistbarem Spielzeug für ihre Kinder nicht fündig wurde, gestaltete Designerin Barbara Höller kurzerhand Aufkleber, die aus einfachen Kartons Küchen, Autos und sogar Piratenschiffe machen und so lassen Badala Sticker alte Schachteln spielend gut aussehen. Hanoj Das Label Hanoj steht für minimalistische und nachhaltige Kindermode. Designerin Svea Handle entwirft schlicht-schöne Stücke mit dem gewissen Twist, Kleidung mit Lieblingsstück-Potential, die immer und immer wieder getragen werden kann. Verarbeitet werden die Biostoffe allesamt in der integrativen Werkstätte Tema in Wien.   Majavia Ganz besondere Reisebegleiter kommen von Majavia. Denn das Wiener Label produziert hochwertige Kosmetiktaschen, Kofferanhänger und Reisepasshüllen aus recycletem Leder und schafft damit Unikate, die so manches Abenteuer mitmachen.   schön & gut Der Name ist Programm, denn bei schön und gut dreht sich …