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Empfehlung: Die Links der Woche

 

WeQ statt IQ, Familienfotos in Plattencover-Qualität, Filme für Kinder: Die besten Netzfunde – auch diese Woche wieder völlig subjektiv und ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

eins

Madeline Lu kocht nicht nur gut, sie macht vor allem auch ausgezeichnete Fotos. Dieser zimtig-beerige Kranzkuchen sieht so verführerisch aus, dass man beinahe davor zurückschreckt das Rezept auszuprobieren, um nicht von der Realität enttäuscht zu werden. Wir werden es trotzdem wagen.

zwei

„Digitalisierung ist eine Revolution“, sagt Ulrich Weinberg, der am Hasso-Plattner-Institut in Potsdam den Studiengang „Design Thinking“ leitet. Im Gespräch mit Zeit Online fordert er, dass darauf endlich auch in den Schulen reagiert werden muss. Nicht nur durch den Einzug von Smartphones, sondern vor allem auch durch eine stärkere Vernetzungskultur und die Förderung eines „WeQ“ – eines Wir-Quotienten anstelle des altbekannten Einzelkämpfer-Denkens.

drei

Illustratorin, Stylistin und Vierfach-Mutter Hannah Carpenter teilt auf Instagram Ausschnitte aus ihrem Familienalltag. Und das kann sich sehen lassen. Denn bei Carpenter haben die Bilder nicht selten Plattencover-Potential. Unser Account der Woche.

vier

Frau Gold macht Dinge. Dinge, für kleine und große Leute, Dinge, die praktisch sind, vor allem aber immer schön. Da sieht dann sogar die Waldorf Blöckchenrolle irgendwie lässig aus.

fuenf

In dieser Woche werden gleich an mehreren österreichischen Orten gute Filme für ein junges Publikum gezeigt, nämlich in Wien, Linz und in der Steiermark. Im Rahmen des Kinderfilmfestivals laufen zwölf Filme im Hauptprogramm, darunter etwa das brasilianische Road Movie „Auf Rädern“ oder die dokumentarisch-erzählte „Schatzsuche“ aus Mexiko.

sechs

Das klassische Puppenhaus bekommt einen neuen Anstrich, zumindest wenn es nach Little Houze geht. Die australische Manufaktur spezialisiert sich nämlich auf skandinavisches Design in Miniaturgröße. Die Prototypen sind fertig, um in Serienproduktion gehen zu können, werden die Entwürfe nun erstmal via Kickstarter feilgeboten.

Nostalgische Kindermode

Nostalgie im Kleiderschrank

Sie sehen ein bisschen aus, wie aus der Zeit heraus gefallen. Gekleidet in Wolle, Seide und Leinen streifen sie durch Wälder und Wiesen. Es sind die Kinder jener, die ein einfaches und bewusstes Leben propagieren und sich der Schnell-Schnell-Kultur damit ein Stück weit entziehen wollen. Die Rolemodels eines bestimmten Lebensstils, der nur auf den allerersten Blick einfach daher kommt und der gerade den Alltagsdingen einen besonderen Wert zuweist – dazu gehören eben nicht zuletzt auch die Stoffe und Schnitte, die wir tragen.

Im Grunde geht es um die verführerische Idee von einem einfachen Leben, die zwar nur selten hält, was sie verspricht, dabei aber zumindest Impulse und Anreize setzt: Was kann mit den eigenen Händen geschaffen werden? Was gibt die Natur für das tägliche Leben her? Da wird also gestrickt und genäht, Stoffe werden mit Naturmaterialien gefärbt und schnell wird klar: Das erfordert nicht nur Wissen, Können, Übung, sondern vor allem auch Zeit –  die vielleicht wertvollste Ressource.

Die schönsten Kleider, die wichtigsten Produzenten und Shops. Eine Übersicht:

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Die Geschichte von as we grow beginnt mit einem Wollpullover, den eine Mutter für ihren Sohn strickte – zumindest, erzählen es die Firmengründerinnen Gréta Hlöðversdóttir, María Ólafsdóttir und Guðrún Sigurjónsdóttir so. Besagter Pullover – der  übrigens in den 60er Jahren in Reykjavik entstanden sein soll –  sei nämlich so lange weitergereicht worden bis er 2012 für die Idee zur Labelgründung Pate stand. Die Stücke des isländischen Labels werden heute weltweit getragen, sie sind nicht nur aus hochwertigen Materialien, sondern vor allem auch in Island von Hand gearbeitet. Verfügbar etwa über Mama Owl.

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Retro-Design und Bio-Wolle. Der Instagram Account von Hank Knitwear gibt Einblicke in den Produktionsprozess des kleinen Familien-Unternehmens. Gestrickt wird in Australien, in die Welt verkauft über Etsy.

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Hank Knitwear.

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Es ist die klassische Geschichte von der Not und der Tugend, von Gelegenheit und Leidenschaft. Birgit Kadak, Absolventin des London College of Fashion, gab ihren Anspruch an Mode nämlich auch im Wochenbett nicht auf. Ganz in Gegenteil, er weitete sich in Windeseile auf die Kleiderschränke der Kinder aus. Also stellte sie kurzerhand eine kleine, feine Kinderkollektion zusammen und gründete 2013 das Label Bebe Organic. Zeitlose Schnitte und hochwertige Materialien stehen im Vordergrund.

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Das französische Label Linge Particulier ist auf Leinen spezialisiert. Neben klassisch-schönen Bettwäschekollektionen gibt es auch Basics für Kinder, etwa Taschen, Schals oder diese japanische Kochschürze. Erhältlich über Smalllable.

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Das klassische Sonntagskleid ist Herzstück der Kollektion des australischen Labels Daughter. Verwendet werden in erster Linie Leinen und Baumwolle, produziert wird nach ethischen Standards in Indonesien.

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Ein Hauch von Öl, Staub und schweren Maschinen weht durch die Kollektionen von Monty & Co. Denn die Modedesignerin Leigh Montague hat Anleihen bei Dockarbeitern und Seemannsleuten genommen und erweist mit ihren Latzhosen, Jacken und Wollmützen der traditionellen britischen Arbeiterklasse eine Referenz. Alle Stücke werden in England hergestellt. Erhältlich über BÖF.

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My Alpaca verbindet klassisches nordisches Design mit traditioneller peruanischer Handarbeitstechnik. Und so ist das Strickteam auch Herzstück des dänischen Label, das seit 2010 Kinderkleidung und Accessoires für Erwachsene produziert. Verfügbar etwa über Mama Owl.

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Direkt aus den Schweizer Bergen kommen die schönen Stücke von Selana. Seit 1984 wird hier im Familienverband Kinderkleidung aus Naturmaterialien hergestellt. Verarbeitet werden Merino Wolle, Seide und Baumwolle.

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Das Grazer Unternehmen Van Beren hat sich ganz dem Geruch längst vergangener Tage verschrieben. Das Bewahren besonderer Momente geht hier Hand in Hand mit der Pflege alter Handwerkskunst. Deswegen steht neben den eigenen Produkten auch Weitergabe und Austausch außergewöhnlicher Stricktechniken im Zentrum, in der Van Beren Wool School tauschen sich Gleichgesinnte aus.

Empfehlung: Links der Woche

Schöne Fotos, gute Geschichten, vielversprechende Rezepte: Die besten Netzfunde der Woche – völlig subjektiv und ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

 

eins

Handarbeit, Naturfunde und ein kleiner, feiner Shop.
Caro bloggt auf ihrem Blog Naturkinder von München aus über ihren Alltag mit drei Kindern, der ganz offensichtlich ein gutes Stück weit draußen in der Natur stattfindet. Was sie besonders gut kann, ist stricken (etwa dieses wunderbare Hustenlaibchen) und ihre Naturfunde einkochen und verwerten. Strick- und Häkelanleitungen gibt es außerdem in ihrem Dawanda-Shop.

zwei

Ideen gesucht!
Die Wirtschaftsagentur ruft zum Ideenwettbewerb auf.  „Kinder, Kinder!“ nennt sich der und soll den passenden Rahmen schaffen, um Strategien und Konzepte zu finden, die das Stadtleben aus Kinderperspektive verbessern könnten. Gesucht werden innovative Ideen in den Bereichen Umfeld, Produkte, Miteinander und Wohnen. Noch bis 31. November.

drei

Herzallerliebste Herbstbäckerei.
Die Foodbloggerin und Backbuchautorin Daniela Klein teilt auf Klitzekleines Blog Rezepte, die funktionieren und vor allem auch optisch was hermachen.  Diese Hefeteigmännchen sind dabei keine Ausnahme. Sie passen ganz wunderbar zur Jahreszeit, sind schnell gemacht und kommen bei Kindern gut an.

vier

Fernweh-Garantie.
Courtney Adamo, Teilhaberin des Onlinestores Babyccino-Kids, packte 2015 kurzerhand Mann und vier Kinder ein und startete von London aus eine Weltreise. Auf  Somewhere Slower lässt sich die Route des mittlerweile siebenköpfigen Tribes durch Frankreich, Italien und Portugal, Japan, Neuseeland und Australien nachverfolgen. Aktuell teilt Adamo ihre Empfehlungen für die Nordwestküste Amerikas, wo sie aufgewachsen ist.

fuenf

Kürbis, einmal anders.
Es ist November und mittlerweile sind wohl alle gängigen Kürbisrezepte durchgekocht. Dieses Gericht der Fotografin und Bloggerin Marie Reginato hat das Potential etwas Abwechslung in die Kürbisroutine zu bringen: Die Butternuss-Kürbis und Apfel Galette mit Salbei.

sechs

Aussteigeridylle.
Unser liebstes Instagram-Profil der Woche ist Growing Wildthings. Katrien van Deuren lebt mit ihrem Mann Francesco, ihren Zwillingsbuben und einem Baby in einem alten Bauernhaus auf einem Hügel in Italien. Auf ihrem Profil nimmt sie ihre Leser mit auf Beutezüge durch die Natur und Spaziergänge durch Schafherden, teilt stille Momente,  ebenso wie ihre Erfolge mit der Stricknadel und propagiert dabei einen bewussten, nachhaltigen Lebensstil, der nicht zuletzt auch schön anzusehen ist.

Willkommen bei Oh, Panama!

Wir freuen uns sehr, dass du in die Welt von Oh, Panama! gestolpert bist! Hier findet ab sofort all jenes Platz, was Familien interessieren könnte – die Großen und die Kleinen und alle dazwischen.

Denn wir schieben unseren Familientisch kurzerhand ein Stück weit ins Internet und machen dort ein paar Stühle für euch frei. Da wird gekocht und gegessen, gespielt und gebastelt, geredet, gelacht, und auch mal gestritten. Wir tauschen Rezepte aus, informieren über all das, was in unserer Stadt, und ein kleines Stückchen drum herum, passiert, probieren allerlei familienrelevante Dinge aus und unterhalten uns nicht zuletzt mit Menschen, die uns interessieren. Und dabei ist es vielleicht nicht immer aufgeräumt, dafür aber in den allermeisten Fällen doch ziemlich gemütlich.

Wir schaffen Momente für Familien.

Hier auf dem Blog, vor allem aber auch „ganz echt“ – in 3D und zum angreifen. Denn wie wir an dieser Stelle schon beschrieben haben: wir wollen zusammenbringen, was für uns zusammengehört, im Alltag aber leider viel zu oft auseinander dividiert wird: Raum für Eltern und Kinder. Mit groß geschriebenem und. Dazu gehören für uns schöne Musik und gutes Essen. Dinge, die außergewöhnlich sind, praktisch oder einfach gefallen und kleine Geschichten, an die man sich noch eine Weile erinnert. Den Anfang machen wir am 20. Januar mit unserem Oh, Panama! Wintermarkt. Im Packhaus, einem Ort für Zwischennutzung, entsteht an diesem Samstag ein kleines winterliches Familienuniversum mit den besten Ausstellern der Stadt, Live Musik und zwei, drei weiteren schönen Überraschungen. Und auch für die Zeit danach haben wir uns schon das eine oder andere überlegt, versprochen. Wir freuen uns sehr darauf, euch hier ab sofort an all den Plänen und Überlegungen, Ideen und Unternehmungen teilhaben lassen zu können,

Euer Team Panama

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Rezept für Rote Rüben Nockerl

Knollenliebe: Rote-Rüben-Nockerl

Die rote Rübe ist eine Lieblingsknolle. Und es gibt unzählige Möglichkeiten sie auf den Tisch zu bringen. Man kennt sie natürlich als Salat oder Saft, als Schmorgemüse oder ganz klassisch im Borschtsch. Sie versteht sich mit Ziegenkäse, bandelt behände mit Blattspinat an und findet im Zweifel auf beinahe jedem Teller einen passenden Platz.

Das trifft sich gut, denn sie ist auch noch voll mit Kalium, Magnesium und Eisen, ausgestattet mit Vitamin C und Folsäure und unterstützt das Immunsystem so gerade während der kalten Monate besonders gut.

In dieser Version kommt sie kurzerhand als Nockerl auf den Tisch.

Zutaten:
400g Dinkelmehl
4 Eier
150ml kaltes Wasser
1 mittelgroße Rote Rübe
100g Bergkäse, nach Belieben auch mehr
100ml Schlagobers

Zunächst die rote Rübe gemeinsam mit dem Wasser in der Küchenmaschine mixen. Das Mehl, die Eier und das Rübenwasser zu einem zähen Spätzleteig verrühren und 30 Minuten ruhen lassen.

Rezept für Rote Rüben-Nockerl

Für die Spätzle reichlich Wasser in einem großen Topf aufkochen. Den Teig portionsweise in den Aufsatz des Spätzlehobels geben und direkt ins kochende Wasser hobeln. Die Spätzle kräftig aufkochen und so lange garen lassen bis sie an die Oberfläche steigen. Dann herausnehmen und kurz mit warmen Wasser abspülen. Gut abtropfen lassen.

Unterdes in einem kleinen Topf das Schlagobers erwärmen, den geriebenen Käse einrühren und bei schwacher Hitze schmelzen lassen.

Die Spätzle nun in eine Auflaufform geben, mit der Käsesauce übergießen und bei 150°C für 15 Minuten backen.

Dazu passt Basilikum und Babyblattspinat.

Dosenfisch und Butterbrot

Kastanien auf bunten Nudeln aus der Pfanne, Herbstlaub mit frisch geernteten Stöcken im Suppentopf, eine Kanne, in der in einem Moment noch Kakao gekocht wird und schon im nächsten Augenblick wird daraus Tee oder Kaffee geschenkt. „Nicht verbrennen, der ist noch heiß!“ Die kleinen großen Gourmets servieren uns scheinbar endlos Schmankerl aus der wohl besten Küche der Welt: der Kinderküche. Und um das Angebot auf der Karte zu erweitern, gibt’s heute einmal Fisch aus der Dose. Ein Rezept für Groß und Klein.

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Zutaten:

  • Salzteig
  • Wasserfarbe/Acrylfarbe
  • dünner Stoff
  • Tapetenkleister
  • Sardinendose

Aus dem Salzteig Würste rollen. Ziehen – drücken – schneiden – ärgern – alles wieder rein in die Schüssel – neuer Teig – neues Glück – zurück zu den Würsten – und man möchte es nicht glauben – Sardinen. Einfach ein bisschen rum probieren. Die Salzteigsardine verlangt nicht nach großen Meistern des Modellierens. Wenn man den Dreh mal raushat, ist es tatsächlich nur ein kleines Stück von der Wurst zur Sardine.

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Nach dem backen nach Lust und Laune bemalen. Sitzt das neue Outfit? Schön! Ab in die Dose. Die scharfen Kanten werden nicht nur aus Sicherheitsgründen, sondern auch aus ästhetischen mit Stoff beklebt. Dabei die Dose zunächst mit dem Kleister bepinseln. Stoff in verschieden große Stücke schneiden und nach und nach die Dose mit den Stoffstücken belegen – jetzt nochmal mit dem Kleister drüber pinseln. Gut Ding braucht Weile und so empfiehlt sich das Butterbrot für die hungrigen Köche und Köchinnen, nach einem solch langen Basteltag doch sehr! Was täten wir nur ohne Butterbrot…

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BLW: Einfache Apfelteilchen ohne Zucker

Dieses Rezept eignet sich bereits für Essanfänger. Diese Kekse sind apfelig, krümelig und vor allem ganz ohne Zucker.

Es ist wieder soweit. Die Tage werden kürzer, die Erinnerungen an Freibad, Eis und  Abendsonne treten langsam in den Hintergrund. Sobald es kälter wird, orientieren wir uns nach drinnen, wir kuscheln uns ein für den Winter und machen es uns gemütlich. Nichts desto trotz wollen die letzten warmen Sonnenstunden ausgekostet werden. Etwa bei einem Herbstpicknick.

Rezept für Apfelplätzchen

Schließlich ist jetzt die allerbeste Zeit zum Kastanien und Stöcke sammeln, zum Blätter werfen und „Schau, ein Eichhörnchen“-Rufen. Ein paar Kekse für unterwegs können da auch nicht schaden. Zum Beispiel diese einfachen Apfelteilchen.

Rezept für Apfelplätzchen

Und die gehen so:

Den Ofen zunächst auf 175 Grad vorheizen. Dann

200g Dinkelmehl
1 TL Weinsteinpulver
100g geschmolzenes Kokosöl
1 Ei

zu einem Teig rühren, drei mittelgroße, kleingewürfelte Äpfel unterheben und mit einem Löffel Walnussgroße Häufchen auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen. Wichtig ist, zwischen den Teighäufchen ausreichend Platz zu lassen, weil der Teig ganz schön aufgeht. Die Apfelteilchen etwa 40 Minuten backen bis bei der Gabelprobe kein Teig mehr kleben bleibt.