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Rezept: Rhabarberkuchen mit Streusel

Frühlingsbäckerei: Rhabarberkuchen mit Streusel

Ein einfacher Rührkuchen und eine ordentliche Portion Streusel sind die perfekten Begleiter für frühlingsfrischen Rhabarber. Die Saison dauert nicht lange, umso besser muss sie Jahr für Jahr genutzt werden. Der Rhabarber – der in Wahrheit ein Gemüse ist, sauer schmeckt und dabei trotzdem glücklich macht – macht sich gut als Kompott, in der Limonade oder klassisch als frisch-fruchtiger Kuchen. Und gerade davon können wir nicht genug bekommen. Dieses Rezept ist schön einfach und damit perfekt für spontane Morgenbäckerei am Wochenende. Und wenn man die Menge verdoppelt, reicht sie auch für einen Blechkuchen. Zutaten: Für den Teig: 100g weiche Butter 80 g Rohrohrzucker 1 ausgekratzte Vanilleschote 1 Prise Salz 2 Eier 125 g Mehl 3 EL Milch 2 Stangen Rhabarber 125g frische Himbeeren 2EL Zucker Für die Streusel: 100g Mehl 40g Zucker 100g Butter Zubereitung: Das Backrohr auf 180° C vorheizen. Zunächst den Rhabarber vorbereiten: Waschen, schälen und in etwa 1-Zentimeter-breite Stücke schneiden. Mit zwei Löffeln Zucker in einer Schüssel verrühren und stehen lassen. Die weiche Butter mit dem Handmixer schaumig schlagen, nach wenigen Minuten den …

Holt die Umwelt in die Schule!

Klimafragen und Nachhaltigkeit beschäftigen die Jugend. Neben Mathe, Deutsch und Englisch bringen deswegen immer mehr Schulen auch wichtige Zukunftsfragen auf den Stundenplan. Das Erleben von Natur, Teilhabe an der Gesellschaft und nachhaltige Alltagsgestaltung stehen dabei im Fokus. Das passende Programm heißt Ökolog. In der Kiste, die hinten in der Klasse steht, leben Würmer. Was gemeinhin durchaus Ekel auslösen könnte, sorgt hier für anhaltende Faszination. Jeden Tag sammeln die Schüler nach der Jause ihre Obst- und Gemüsereste ein, um sie in die Kiste zu leeren. Denn was die Kinder übrig lassen, bekommen die Würmer. Und der Kompost, der dabei unweigerlich entsteht, wandert anschließend in den Schulgarten. Wie nebenbei wird dabei etwas über natürliche Kreisläufe gelernt – für die meisten Kinder sind diese nicht unbedingt und von vornherein selbstverständlich. Die Wurmkiste ist nur eines von insgesamt zwölf Projekten, die in der Volksschule Vereinsgasse im vergangenen Jahr stattgefunden haben Denn in der kleinen Schule in Wien Leopoldstadt wurde fleißig gegärtnert und upgecycelt, aber auch debattiert und demonstriert. Das hat einen guten Grund: Die Vereinsgasse ist eine Ökolog-Schule. „Bei …

(c) Unsplash Annie Spratt

Abenteuer Freiheit: Selbstständig die Welt entdecken

Alleine zum Bäcker, eigenständig Konflikte lösen, im Freien übernachten – Kinder wollen die Welt entdecken. Dafür müssen wir sie aber auch ziehen lassen. Noah ist acht. Täglich fährt sein Vater ihn mit dem Auto in die Schule, sie liegt praktisch auf dem Weg zur Arbeit. Nach der Schule werden Noah und seine Klassenkollegen schon von der Hortbetreuung vor dem Schultor erwartet. Sonja ist zehn. An den Nachmittagen ist sie meistens zuhause, alleine hinaus geht sie nie. Der sechsjährige Levi besucht seit diesem Jahr eine Ganztagsschule, drei mal die Woche geht es nach dem Unterricht noch zu Klavierunterricht, Tanzen und Turnen. Das macht Spaß, aber wenn er danach endlich nach Hause kommt, ist meist nur noch Zeit für das Essen und es geht ab ins Bett. Noah, Sonja und Levi leben das ganz normale Leben Sechs- bis Zehnjähriger. Sie haben volle Terminkalender, fürsorgliche Eltern – nur Zeit für Abenteuer bleibt dabei kaum. Damit stehen sie prototypisch für ein Phänomen, das unsere Gesellschaft bereits seit etwa 20 Jahren mehr und mehr durchzieht. Soziologen nennen das „Verinselte Kindheit“. …

wrap

Gut gewickelt: Wraps mit Süßkartoffel-Blumenkohl-Fülle

Dieses Rezept gehört eindeutig in die Kategorie Comfort Food. Die Zubereitung ist unkompliziert, das Wintergemüse wärmt, stärkt und schmeckt besonders im Zusammenspiel mit Fenchel und Kräutern. Wir nennen es Bastelessen. Gerichte, die aus verschiedenen Komponenten bestehen – Salaten, Gemüse, Dips, Getreide, Nudeln und mehr – die man sich individuell und direkt auf dem Teller zusammenstellt. Denn das sind Speisen, bei denen alle auf ihre Kosten kommen. So ist die Bastel-Methode zur Basis unserer Familienküche geworden ist. Sie bewahrt uns regelmäßig davor nur Gerichte mit kleinstem gemeinsamen Nenner (Nudeln, also) auf den Tisch zu bringen oder ständig in die „Bitte, probier doch mal“-Falle zu tappen und am Ende des Tages doch wieder nur Butterbrot zu schmieren. Wraps sind ein Klassiker der Bastelküche. Man kann sie auf so viele unterschiedliche Weisen füllen, dass es eigentlich niemals langweilig wird. Besonders beliebt ist bei uns zur Zeit diese Version: Wraps mit Süßkartoffel-Blumenkohl-Fülle: Die Gemüsefülle kommt aus dem Rohr, trifft im Wrap auf eine schnelle Tomatensauce, verschiedene Salate und einen Klecks Hummus. Die Zutaten: Für das Gemüse: 1 große Süßkartoffel …

Erdnussbutter-Haferflockenkekse

Knusprig-flaumig: Rezept für Erdnussbutter-Haferflockenkekse

Der Winter ist zum backen da. Diese Erdnussbutter-Haferflockenkekse sind außen knusprig, innen flaumig und funktionieren auch in einer glutenfreien Variante gut. Auch wenn Haferflocken zu den Hauptbestandteilen dieser Kekse gehören: Gesund sind sie deswegen noch lange nicht. Reichlich Erdnussbutter, jede Menge Butter und gleich zwei Sorten Zucker sorgen dafür für jede Menge Genuss. Zutaten für drei Blech Erdnussbutter-Haferflockenkekse (ca.24 Stück): 200g Butter 150 g Zucker 100g Rohrohrzucker 2 Eier 200g Erdnussbutter 180g Weizenmehl (lässt sich auch durch 200g glutenfreies Mehl ersetzen) 1 EL Backpulver 1 Prise Salz 200g Haferflocken Zubereitung: Zunächst den Backofen auf 180°C vorheizen. Die Butter in einem Topf auf kleiner Flamme schmelzen, aber nicht aufkochen. Gemeinsam mit beiden Sorten Zucker in einer Teigschüssel mit einem Holzspatel zusammen mixen bis eine homogene Masse entsteht. Nun Eier und Erdnussbutter einrühren, bevor Mehl, Backpulver und Salz folgen. Alles vermischen, aber nicht zu lang und stark rühren. Ganz zum Schluss die Haferflocken unterheben. Das Backblech mit Backpapier auslegen und mit Hilfe eines Löffels kleine Teighäufchen auflegen, zwischen den Teigstückchen aber genügend Platz lassen, der Teig zerläuft …

Rezept Zimtschnecken

Rezept: Zimtschnecken mit Apfelfülle und Zitronen-Guss

Flaumiger Hefeteig trifft auf aromatische Apfelzimtfülle, reichlich Zitronen-Zuckerguss macht das Geschmackserlebnis perfekt: Diese kleinen Zimtschnecken überzeugen bei jeder Gelegenheit. Dieser Miniatur-Zimtschnecken-Kranz ist nicht nur schön anzusehen, er schmeckt vor allem richtig gut. Die Menge reicht für etwa 16 kleine Schnecken, die eine Tarteform mit einem Durchmesser von etwa 31 Zentimeter ausfüllen. Zutaten für 16 Mini-Zimtschnecken: Für den Teig: 250g Mehl 1/2 Packung Trockenhefe 30g Zucker 150 ml Milch 40g Butter 1 verquirltes Ei Für die Fülle: Zwei Äpfel 3 EL Zucker 1 EL Zimt der Saft einer halben Zitrone Für den Guss: Der Saft einer Zitrone 2 EL Zucker bei Bedarf ein wenig Wasser   Zubereitung: Zunächst den Hefeteig zubereiten. Milch und Butter in einem Topf  bei leichter bis mittlerer Temperatur erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist. Dann wieder abkühlen lassen bis die Mischung lauwarm ist. Mehl, Zucker und Hefe (wichtig: keine Hefe zum anrühren verwenden!) zusammen mischen. Die buttrige Milch und das Ei mischen und zu den trockenen Zutaten geben. Wer eine hat, sollte nun zur Küchenmaschine greifen und den Teig mit dem Knethacken bearbeiten. …

Papierfedern

Blitz-Anleitung: Federn aus Papier – mit Vorlage

Basteln mit Papier. Diese einfachen Papierfedern sind schnell gemacht und sehen bei vielen Gelegenheiten schön aus. Etwa als Girlande an einen Ast gebunden oder als Dekoelement bei der nächsten Geschenke-Verpackungsaktion. Wir haben einen unendlichen Fundus an Stöcken und Ästen, bei beinahe jedem Spaziergang kommen neue dazu. Also habe ich kurzerhand aus vier Ästen und ein wenig Paketschnur eine Art Rahmen gebunden. Dann ging es auch schon an die Federn. Dafür einfach eine Vorlage ausdrucken, z.b. diese hier und die Federn ausschneiden. Die Schablonen schließlich auf die gewünschte Unterlage pausen und wieder ausschneiden. Für einen Hauch von Dreidimensionalität einfach mit der Scherenspitze eine Mittellinie eindrücken. Die Papierfedern schließlich vom Rand her fein einschneiden. Mit einer Nadel Löcher stechen, Schnur einfädeln, aufhängen, fertig. Das Schöne an dieser Bastelei ist, dass sie so unkompliziert ist, keiner Vorbereitung bedarf und so auch spontan gut klappt. Das könnte dich auch interessieren: Basteln mit Blättern: Traumfänger aus Naturmaterialien DIY: Blättertiere aus dem Wald    

Baby Led Weaning: Spinatküchlein mit frischen Kräutern

Hier kommt gleich das nächste Rezept aus der Kategorie „Fingerfood für Babys, das auch dem Rest der Familie schmeckt“: Gesunde Pfannkuchen mit viel Spinat und frischen Kräuter. Pfannkuchen sind wahre Alleskönner, wenn es um die gesunde Familienküche geht. Sie funktionieren süß, ebenso gut wie salzig, die nötigen Zutaten sind fast immer schon eingekauft und die Wahrscheinlichkeit sich daran zu verschlucken, ist auch für ein Baby eher gering. Ja, und manchmal dürfen sie auch grün sein. In diesen kleinen Spinatküchlein steckt sehr, sehr viel Spinat und die frischen Kräuter sorgen obendrauf für eine Extraportion Geschmack. Statt Babyblattspinat kann man natürlich auch ganz normalen Spinat oder Mangold nehmen, den müsste man dann zuerst allerdings noch kurz in köchelndes Wasser legen bis er zusammenfällt. Zutaten: 300g frischer Babyblattspinat 30g Koriander 20g Dill 2 Knoblauchzehen 3 EL Mehl 2 Eier 80g Feta (optional, Babys unter einem Jahr sollen ja nur wenig Salz essen, besser schmeckt es aber natürlich mit) Zubereitung: Spinat, Kräuter, Knoblauch und Eier in der Küchenmaschine pürieren. Die Masse in eine Schüssel geben, das Mehl unterrühren. Das …

Gerichte für Frauen: Kochen nach dem Zyklus

Der weibliche Zyklus ist nach wie vor jeder Menge Tabus unterworfen. Denn obwohl die Menstruation Grundlage von Fruchtbarkeit und Fortpflanzung ist, hat sie für viele vor allem mit Unwohlsein und Unbehagen zu tun. Dass das nicht sein muss, zeigt nun ausgerechnet ein Kochbuch. Eine blutende Frau an Bord bringt Unglück, heißt es in Seemannskreisen. Noch heute schließen nicht wenige Kulturen menstruierende Frauen rigoros vom gesellschaftlichen Leben aus und eine Umfrage aus dem Vorjahr zeigt, dass die Regelblutung auch hierzulande nicht den besten Ruf hat: 60 Prozent der befragten Mädchen zwischen 13 und 17 Jahren bewerten die Menstruation da als negativ. Auf diesen Fakten bauen die Autorinnen Andrea Haselmayr, Verena Haselmayr und Denise Rosenberger ihr neues Kochbuch „Eat like a Woman“ auf. Dabei ist das Buch mehr als eine Rezeptsammlung, es ist eine Hommage an die Frau und würdigt die Höchstleistung, die ihr Körper Monat für Monat, Jahr für Jahr leistet. Die Autorinnen nähern sich dem Thema ausgehend von ihren persönlichen Erfahrungen und die sind so unterschiedlich, wie beispielhaft für die Erfahrungen vieler Frauen. Wer blutet, …

Zupfbrot: Flaumig, zimtig, wunderbar

Flaumiger Hefeteig, zimtscheckige Fülle und großer Zupfspaß – dieses Pull-apart-Brot passt zu jeder Gelegenheit. Und allfällige Hefeteig-Traumata können mit diesem Rezept auch gleich überwunden werden. Immer häufiger stolpert man über den Begriff Pullapart-Brot. Gemeint ist damit ein Hefekuchen (der übrigens auch salzig sein darf), dessen Teigschichten auf eine bestimmte Weise gestapelt werden, nämlich so, dass die einzelnen Stücke nicht vom Kuchen geschnitten, sondern ganz leicht abgezupft werden können. Hefeteig braucht besonders viel Zuwendung, Knetkraft, Zeit und vor allem angenehme Wärme. Hält man sich an diese Parameter, kann dafür aber gar nicht viel schief gehen. Es hat sich bewährt den Ofen auf etwa 45° Celsius vorzuheizen, auszuschalten und den Teig im geöffneten Backrohr gehen zu lassen.  Aber erst mal der Reihe nach. Zutaten: Für den Teig: 300ml Milch 60g weiche Butter 475g Mehl (Type 550) 1 Packung Trockenhefe 60g Birkenzucker 1 Ei  Für die Fülle: 100g weiche Butter 100g Zucker 1 1/2 EL Zimt Zubereitung: Als erstes den Hefeteig zubereiten. Milch und Butter in einem Topf  bei leichter bis mittlerer Temperatur erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist …