Wochenende in Bildern

Wochenende in Bildern: Kitsch und Kerzen

Es geht los. Auch wenn es ringsherum eigentlich schon längst ganz schön weihnachtet, beginnt mit dem Advent nun endlich auch offiziell die schöne Zeit des Einigelns, Streichholzratschens, und Keksgeforme. Samstag. Nachts wurden feine Naschereien und kleine Begehrlichkeiten noch schnell eingetütet (und zwar in etwa so), während der erste (richtige) Schnee die Häuser ringsum einzuckerte, am Morgen strahlt das Kind gleich doppelt („Fängt Weihnachten jetzt wirklich an?“). Was darauf folgt, ist Kaffee bei Kerzenschein, der Blick ins sanfte Schneetreiben, sympathisch-kitschige Weihnachtsmusik (Wir Kinder vom Kleistpark). Außerdem: Nussgeknacke, Tütengeraschel, freudiges Rumgeschmatze. Die Smarties waren so schnell weg – keine Chance, die aufs Bild zu bekommen. Draußen Schnee, drinnen Schnee, überall Schnee. Und noch mehr Herumgebastel. Diese Weihnachtsfrau kommt bei uns auf den Baum, geht schnell und macht irgendwie umgehend gute Laune. Vielleicht bereite ich zu unseren kleinen Schmuck-Menschlein noch eine Anleitung vor. Auf das ausgiebige Herumgetrödel folgt eine Portion Schneegestöber und Frischluft. (Und der Wochenendeinkauf, den erspar ich euch an dieser Stelle) Stadtpflanze. Nach der kleinen Auslüftrunde kuscheln wir uns zuhause sofort wieder ein. Der Abend findet …

Liverpool mit Kind

Wochenende in Bildern: Unterwegs in Liverpool

Möwen, Pubs und nasse Füße. Wir sind in Liverpool, genießen den Weitblick und die schöne Atmosphäre, besuchen Dünenlandschaften und kinderfreundliche Museen. Nur die versprochenen Eichhörnchen, die suchen wir vergeblich. Dieses Wochenende hat sich eher zufällig ergeben. Gut so. Denn diese unaufgeregte, englische Hafenstadt hat einiges zu bieten. Doppeldecker, historische Segelschiffe und frittierter Fisch lassen doch die allermeisten Kinderherzen höher schlagen. Am Samstag überlassen wir die Liverpooler Innenstadt dennoch trinkfesterer Klientel und nehmen kurzerhand die U-Bahn ans Meer. Eine knappe halbe Stunde tingelt die Merseyline direkt aus dem Zentrum in das Städtchen Formby. Ein kleiner Spaziergang durch diesen gediegenen englischen Vorort und die allerschönste Dünenlandschaft bringt uns schließlich ans Meer. Dabei geht es zunächst den Red Squirrel Walk entlang, zahlreiche Eichhörnchen sollen hier beheimatet sein und einem fast unweigerlich begegnen, heißt es überall im Internet. Wir sehen kein einziges (und, ja, wir haben sogar ein paar Haselnüsse in der Tasche), der Weg lohnt aber trotzdem. Schließlich liegt an seinem Ende das Meer. Es ist gerade noch Ebbe als wir den Strand erreichen, kilometerweit entfaltet er sich …

Wochenende in Bildern

Wochenende in Bildern: Regensprünge und Herbstgefühle

Das erste Wochenende in Bildern nach einer etwas längeren Sommerpause ist eigentlich nur ein halbes. Macht aber nichts. Ein Sonntag voll mit gutem Essen, ausdauernden Spielen und nassen Hosen. Die vergangene Woche stand unter dem Motto „Kindergeburtstag“, war voller Freude, Feiern und Girlanden, voller Bewegung und allerschönster Aufregung. Wir haben Torte gegessen, Geschenke bestaunt und das Geburtstagskind ist vor lauter Glück und Stolz bestimmt gleich noch zwei Zentimeter gewachsen. Nach diesen Feierlichkeiten haben wir das Wochenende aber erst einmal nach drinnen verlegt, auch das Wetter war dabei auf unserer Seite. Der Samstag vergeht wie im Flug und ganz ohne, dass ich die Kamera zur Hand nehme. Immerhin müssen all die Spiele, die in unseren Haushalt eingezogen sind, nun auch einmal ausprobiert, der Hund gestreichelt und zwei, drei, vier Folgen Barbarpapas geschaut werden. Auch das Projekt „Auf der Suche nach dem besten Papierflieger“ startete samstags, zog sich aber noch weit in den Sonntag hinein. Nachdem schon Mitte der Woche Gnocchi-Gusto aufkam (schuld daran war dieses Bild von freiraum.14), war es beschlossene Sache. Sonntag ist Gnocchi-Tag. Statt …

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Wochenende in Bildern: Wiesenpicknick & Hängemattenglück

Dieses Wochenende war herrlich unspektakulär. Endlich. Ein Wochenende in Bildern zwischen Dinosaurier backen und Sommerregen. Viele Bilder, wenig Worte. So sieht der ideale Samstagvormittag aus. Die zweite Tasse Kaffee, saure Ribisel und die Flow – die allein optisch eine große Freude ist. Die Soundkulisse dazu: Endloses Kreisen der Aufziehautos in der Rennbahn. Spontanes Resteverbacken für das Nachmittagspicknick. Die große Freude über die Kuchenform ist keine Überraschung. Wiesenschönheit. Was gibt es schöneres als barfuß über Gras zu laufen. Wir verbringen viele Stunden auf einem kleinen Stück Wiese zwischen zwei Bäumen im Wiener Prater. Die vergangenen Wochen waren hektisch und voll, heute keinen großen Ausflug zu machen, sondern den Tag einfach auf der Stadtwiese zu verbringen, war die allerbeste Entscheidung – stressfrei und sehr erholsam. Gestaltgewordene gepflegte Langeweile. Kurzer Besuch. Treuer Begleiter. Der warme Sommerregen kommt zwar nicht überraschend, wir werden trotzdem klatschnass. Die Stimmung nach dem Regen ist wunderbar. Sonntag. Frühstück am Fenster. Kleiner Obstteller, dazu Podcast hören. Nämlich den hier – v.a. das Gespräch mit Manfred Meiner vom Felix Meiner-Verlag. Einfach und sehr, sehr gut. Griesnockerlsuppe …

Wochenende in Bildern

Wochenende in Bildern: Krankenlager, Pizza-Pause, Fussballfieber

Nach einer längeren Pause gibt es endlich wieder ein Wochenende in Bildern. Auch wenn es ein bisschen anders aussieht, als zuvor noch erhofft. Diese schöne kleine Rubrik hat in den vergangenen Wochen pausiert, wie der gesamte Blog eigentlich. Das ist nicht schlimm, bedeutet nur, dass das Leben selbst in letzter Zeit noch ein Stückchen mehr die Überhand gewonnen hat. Und die Fotokamera im Service war. Pünktlich zum Wochenende kam die nun zurück, Grund genug den Alltag ein bisschen mit zu fotografieren. Auch, wenn da schon klar war, dass diese Tage weder am See noch im Schanigarten stattfinden würden, denn das Kind kam schon am Donnerstag krank aus dem Kindergarten. Also lautete die Devise: Zuhause einigeln. Der Samstag vormittag ist ohnehin die beste Zeit der Woche und hat in erster Linie mit Nichts-tun zu tun, mit viel Kaffee und wenigen Plänen. Den zweiten Teil der Anna Jones Kochbuchreihe „a modern way to…“ habe ich erst kürzlich geschenkt bekommen und nun endlich genauer unter die Lupe genommen. Schon der erste Teil hat mich sehr überzeugt und auch …

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Wochenende in Bildern: Melonensterne, Chaos, Wabbelwiese

Wir haben sortiert, entsorgt, geflucht und am Ende selbst gestaunt. Das alles kann man in diesem Wochenende in Bildern aber nicht sehen. In der vergangenen Woche war es ruhig hier auf dem Blog. Das liegt daran, dass in Wahrheit ganz schön viel los war. Und mitten zwischen zweienthalb Abgabeterminen und dem ganz normalen übrigen Rest kommt der Freund auf die Idee die Wohnung einmal komplett zu entrümpeln. Dass, das nicht nur schöne Dinge zu Tage bringt, sondern vor allem Staub, Staub und noch mehr Staub, weiß jeder. Und, dass ich mich angesichts von Komplettchaos nur schwer konzentrieren kann, ist leider Tatsache. Nun gut, Samstag morgen steigen wir über die Trümmer unserer Wohnung und sind daher ganz gegen unsere Art verhältnismäßig früh aus der Tür. Den ersten Kaffee gibt es  beim Hornig, der den Schanigarten wegen der Block Party in der Kirchengasse kurzerhand erweitert hat. Zwei Tage lang wurde hier nämlich gefeiert. Mit lauter Musik, Flohmarktschnäppchen und freundlichen Gesichtern. Vater und Sohn spielen Fantasie-Schach und jeder erfindet seine eigenen Regeln. Es geht von einem Spiel zum …

Wochenende in Bildern: Ferien zuhause

Uns bringt der Sommer leider Schnupfen statt Schwimmbad. Macht nichts. Wir lassen es uns zuhause gut gehen und wagen uns gegen Ende sogar in die Natur. Dieses lange Wochenende nach Fronleichnam ist geradezu dazu prädestiniert sich komplett im Freibad abzuspielen. Nachdem die freien Tage bei uns allerdings mit einem kleinen Virenpotpourri daher kommen (Magen-Darm bis Schnupfen – es ist von allem etwas dabei) werden es bei uns zunächst eher Drinnen- statt Draußen-Tage. Macht nichts. Zum Frühstück gibt es eine Smoothiebowl mit Hafercrunch und frischen Marillen. Stockweben. Das habe ich mir schon länger vorgenommen, ist für nichts gut, außer schön auszusehen und zu entspannen, doch das ist manchmal schon genug. Und für Kinder ab circa fünf  Jahren ist es sicher auch eine ganz besonders nette Bastelei rund um gefundene Stöcke und Wollreste –  dazu wird es demnächst noch einen eigenen Beitrag geben. Die beiden anderen Familienmitglieder entdecken an diesem Wochenende ihre Liebe zu ferngesteuerten Autos neu. Es werden Rennstrecken und Tunnel gebaut, verschiedenste Terrains ausprobiert und ziemlich viele Batterien verbraucht. Am Nachmittag gehen wir kurz hinaus, …

Wochenende in Bildern: Sonne, Kekse, Piratenburgen

Wir haben uns die Bäuche vollgeschlagen, sind in der Sonne gelegen, haben uns in zielloser Bastelei verloren und Kübelweise herumgematscht. Ein ganz normales Wochenende, also. Samstag. Ein klassisches Samstagvormittags Stillleben. Der Kaffee ist essentiell, rund herum entwickelt sich im Laufe des Vormittags eine kleine Bastellandschaft. Erst ist nur das Malbuch dran… …aber schon sehr bald das ganze Kind. Wir waren die ganze Woche unterwegs, deswegen verbringen wir den Großteil des Tages trotz allerschönstem Sonnenwetter zuhause. Weil das rumsitzen, ramkramen, rumspielen und rumschauen auch wichtig ist. Weil man so am besten für sich sein kann, nebeneinander, miteinander, aber in erster Linie einfach für sich. Mittags gibt es Pizza, die ist ja schon wegen der herrlichen Herummatscherei sehr beliebt. Zwischendurch gehen wir einkaufen, erledigen ein klein wenig typischen Samstagskram bevor wir wieder zuhause am Tisch landen. Wieder wird irgendwas herausgezogen  – Wolle, diesmal. Eine Blitz-Onlinerecherche ergibt diese lustigen Püppchen. Geht schnell, einfach und macht Spaß. Viel mehr passiert an diesem Samstag dann auch nicht mehr. Sonntag. In unserer Familie hat jeder einzelne ganz eigene Frühstücksvorlieben, ist das …

Wochenende in Bildern: Matsch und Quatsch

Keine Zeit für Pläne. Bloß für Sommereis und Blumenwiese, ziellose Basteleien, Reste-Picknick, Pritschel- und Matschvergnügen. Der Samstag beginnt früh – entgegen aller Gewohnheiten. Freundlicherweise wird eine ganze Weile konzentriert Lego gespielt, was zumindest elterliches Weiterdösen erlaubt. Doch spätestens, wenn der Hunger kommt, ist damit natürlich Schluss. Ich ächze aus dem Bett. Die Frühstücksvorbereitungen werden von fröhlich-atonaler Herumgeklimperei begleitet. Wenn der Kühlschrank nichts mehr hergibt, sind Pfannkuchen immer eine Lösung. Begleitet von einem Spritzer Honig und einem – zugegebenermaßen nicht mehr ganz taufrischen – Apfel ist das Festmahl perfekt. Während der Regentage vergangene Woche haben wir begonnen einen Eiswagen zu basteln. Nach ersten Ansätzen dort weiter zu machen, wo wir aufgehört haben, lehne ich mich doch lieber zurück und gebe der konzentrierten Ziellosigkeit Raum. So kann ich bequem ins Leere schauen bis auch der Dritte im Bunde langsam aus dem Bett rollt. Zu Mittag gibt es Beilagen-Allerlei, denn wir kochen auf, was aufgebraucht werden soll. Das Ergebnis ist ein kunterbuntes Gemüse-Potpourri… … und Gurken in Schüsseln, Gläsern und auf Teller. Am Nachmittag fahren wir auf den …

Wochenende in Bildern: Bootfahren Alte Donau

Wochenende in Bildern: In der Stadt und auf dem Wasser

Erdbeerkuchen, Sonnenglitzern, Innenstadt-Spaziergänge und akute Lego-Euphorie. An diesem Wochenende haben wir gerade lang genug nichts gemacht, um wirklich entspannt etwas erleben zu können. Und das fühlt sich dann irgendwie gleich wie Urlaub an. Der Samstag starte ganz nach unserem Geschmack. Ultralangsam. Nach dem das großelterliche Lego-Lager vergangene Woche geplündert und zu uns übersiedelt wurde, ist das Kinderglück nämlich ohnehin perfekt. Es wird also geschaut und gebaut, verteilt und sortiert. Wir hören Musik, räumen ein bisschen auf und lassen den Vormittag so dahin rieseln. Früher oder später kommt ja dann doch immer der Punkt, an dem wir das Haus verlassen. Wir gehen ins Museumsquartier, weil hier Große und Kleine ganz unkompliziert nebeneinander auf ihre Kosten kommen, weil man hier genauso gut Rollerfahren und Rumlaufen kann, wie Kaffee trinken, ins Leere schauen oder sich in Ruhe unterhalten. Am Nachmittag gehen wir ins Packhaus und treffen Freunde. Hier kann man sehen wie Zwischennutzung funktionieren kann, ziemlich gut nämlich. Es ist ein wirklich schöner Ort,  statt Leerstand ist hier Lebendigkeit und man merkt gleich: Hier gibt es Platz für …