Süßkartoffel-Topfenkuchen: Mit der Süße der Datteln

Für diesen cremigen Winterkuchen gehen knollige Süßkartoffeln und frischer Topfen eine köstliche Verbindung ein. Backen mit Gemüse. Diese gesunde Alternative für die Kuchenjause basiert auf einer lockeren Süßkartoffel-Topfencreme. Für den Tortenboden kann man ganz einfach auf fertigen Blätterteig oder auch auf die Reste aus der Keksdose zurück greifen. Zusätzliche Süße kommt von Banane und Dattel – so eignet sich das Rezept auch schon für kleine Esser. Zutaten: Blätterteig 300g Süßkartoffeln 30g Datteln/Dattelsüße 1 reife Banane 1 Msp. Vanillemark 400g Topfen 60ml Schlagobers 3 Eier 2 EL Mehl Die Süßkartoffel mit Wasser bedecken und weich kochen. Backrohr auf 160 Grad Umluft vorheizen. Die Süßkartoffel gemeinsam mit den Datteln und der Banane zu einem feinen Mus pürieren. In einer zweiten Schüssel Topfen, Schlagobers, Eier und Vanillemark cremig rühren und das ausgekühlte Mus in die Masse einrühren. Zum Schluss das Mehl unterrühren. Den Blätterteig in die Springform geben. Anstelle des Blätterteigs können übrigens auch Kekse verwendet werden, zum Beispiel unsere Haferflockenkeckse ohne Zucker. Die Kekse einfach in der Springform zerbröseln, mit Nüssen vermischen, 50g geschmolzene Butter drüber gießen und fest …

Frauenvolksbegehren: Die Forderungen im Überblick

Noch bis zum 13. März kann die Initiative zum Frauenvolksbegehren unterschrieben und damit ins Parlament gebracht werden.  Von der 30-Stunden-Woche für Alle bis zur Gewalt-Prävention – das sind die wichtigsten Forderungen im Überblick. Die Gleichstellung von Mann und Frau ist Basis für eine funktionierende Familienpolitik. Das haben sich wohl auch die knapp 650.000 Unterstützer gedacht, die das letzte Frauenvolksbegehren unterschrieben haben. Das ist nun 20 Jahre her und in der Zwischenzeit ist einiges passiert, vieles aber eben auch nicht. Um den politischen Fokus wieder stärker auf Frauenrechte zu lenken, gibt es nun also eine neue Initiative. 8401 Stimmen werden gebraucht, damit die im Parlament überhaupt erst behandelt wird und schließlich zu einem eigentlichen Volksbegehren werden kann. Die Schwerpunkte der Initiative liegen dabei auf drei Themenbereichen, nämliche Arbeit, Teilhabe und Wertschätzung, sowie Familie und Gesundheit. Neu ist, dass neben bekannten Forderungen, wie einem flächendeckenden Kinderbetreuungsangebot und gleichem Lohn für alle, auch allgemeine sozialpolitische Themen diskutiert werden. Das sind also die Forderungen: Macht und Arbeit: Quotenlösung. Die Hälfte aller Plätze auf Wahllisten, in politischen Interessensvertretungen, in öffentlichen Beiräten, …

Empfehlungen: Links der Woche KW07

Keine Zeit für „Bullshit“, das Thema Teilzeit und wie Frauen nach einer Geburt wirklich aussehen. Die besten Netzfunde – auch diese Woche wieder völlig subjektiv und ohne Anspruch auf Vollständigkeit.   Zitat der Woche. Das Mother Mag war zuhause bei Regisseurin und Polit-Aktivistin Paola Mendoza. Mendoza wohnt nicht nur schön, sie sagt auch gute Dinge während sie einen durch ihre vier Wände führt, etwa „The great thing about being a mom is I don’t have time for bullshit.“ Sehen wir ganz genauso. Noch mehr gute Sager gibt es hier. Kinderbuch-Klassiker. Der nächste Familiensamstag in der Buchhandlung Herder steht ganz im Zeichen des Kinderbuch-Klassikers „Das kleine Ich bin Ich“ von Mira Lobe. Gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen des Vereins e.motion (bietet Rückhalt für Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebensphasen) wird gelesen und vor allem auch gebastelt. Um Anmeldung wird gebeten. 24. Februar, Kinderwelt Herder, ab 10:30 Uhr oder 14 Uhr. Zwischen Baby und Büro. Aus welchen Gründen arbeiten Menschen Teilzeit und handelt es sich tatsächlich um ein weibliches Phänomen? Werden die Stunden in der Regel freiwillig reduziert oder …

Wochenende in Bildern: 10. und 11. Februar

Weite Schneelandschaften, heiße Schokolade und ein wenig Franz- und Sissi-Nostalgie. Wir hatten Draussen-Sehnsucht und haben das Wochenende spontan im Salzkammergut verbracht. Seit mehr als 100 Jahren zieht Bad Ischl Reisende an. Zwischen Postalm und Siriuskogel erholten sich schon Metternich und Erzherzog Rudolph von der Tagespolitik, Johann Strauß, Franz Léhar und Johannes Brahms arbeiteten hier an ihren Kompositionen und im Seeauerhaus verlobten sich Kaiser Franz Joseph und Sissi. Auch, wenn Bad Ischl seine Glanzzeiten als Kurort von europäischer Bedeutung mittlerweile hinter sich hat, lohnt ein Besuch noch immer allemal. Und weil der Schnee in Wien vergangene Woche nur ganz, ganz kurz zu Besuch war, dabei aber Lust auf mehr gemacht hat, sind wir Samstag früh spontan in den Zug gestiegen. Vorher haben wir noch rasch dieses Bed and Breakfast gebucht, das ganz wunderbar geführt ist und schöne Zimmer und gutes Frühstück bietet. Bad Ischl ist nicht ohne Grund für seine „Winterwärme“ berühmt. Wir hatten großes Glück  und die Sonne zeigte sich die allermeiste Zeit. Also spazierten wir erst einmal zwischen Rettenbach und Bad Ischl hin und her, …

Frische Krapfen: So schmeckt der Fasching

Faschingszeit ist Krapfenzeit. Frisch aus der Pfanne schmecken die kleinen Teiglinge am besten. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung. Allein in Österreich werden Jahr für Jahr etwa 100 Millionen Krapfen gegessen, so wurde es zumindest einmal in einer Studie der AMA Austria verlautbart. Dabei sind die Qualitätsunterschiede groß und jeder weiß: nur frische Krapfen sind gute Krapfen. Mit diesem Rezept kann man sie jedenfalls ganz leicht selber machen. Und das beste daran ist, dass man dabei auch variieren kann. Formt man keine Kugeln, sondern etwas flache „Teigteller“ können sie etwa belegt, statt gefüllt werden – zum Beispiel mit Apfelkompott oder mit Sauerkraut. Denn: Krapfen schmecken auch pikant! Einfach den Zucker im Teig ein wenig reduzieren und schon taugt der Krapfen als Basis fürs Mittagessen. Wie für jeden Hefeteig gilt jedenfalls: Angenehm muckelige Wärme und Ausdauer beim Kneten hängen direkt und proportional mit dem Backerfolg zusammen. Zutaten: 500g  Mehl 250 ml Milch 40g Zucker (optional) 1 Pkg Trockenhefe 4 Dotter 1 Prise Salz Schale einer halben, unbehandelten Zitrone reichlich Öl zum ausbacken Staubzucker zum bestreuen Zubereitung: Die Milch mit der …

Fruchtschnitten: Ein kleiner Sommergruß

Diese Schnitten bringen uns gut durch den Winter – mit der ganzen Kraft aus Himbeeren, Heidelbeeren, Cranberries und Äpfeln. Fruchtschnitten sind eine schöne Alternative zu herkömmlichen Süßigkeiten, immerhin gesellen sich hier jede Menge Vitamine zum Zucker. Und das Beste ist, man kann sie ganz einfach selbermachen. Dieses Rezept ist ein bisschen frischer als herkömmliche Riegel und die leckeren Beeren retten den Geschmack des Sommers in die kalte Jahreszeit hinüber. Wer es trotzdem lieber süßer hat, der ersetzt, je nach Geschmack, die Cranberries (nicht alle, wegen der schönen Farbe) gegen Datteln. Zutaten für 12 Schnitten: 100g Haferflocken 38g Apfelmark 30g Cranberries (ohne zugesetzten Zucker) 20g gefriergetrocknete Himbeeren/Heidelbeeren 20g Kokosöl/Sonnenblumenöl 18g Apfelsaft Zutaten in einem Zerkleinerer (ein Stabmixer reicht nicht aus) zu einer klebrigen Masse verarbeiten. Aus der Masse eine Kugel formen und in Backpapier hüllen. Ausrollen. Backpapier abziehen und in Stücke schneiden. Ab in den Kühlschrank. Eine halbe Stunde kalt stellen ist mehr als ausreichend, da die Fruchtschnitten durch das Kokosöl sehr schnell fest werden. Et voilà, die beerigen Schnitten — die geschmacklich an die klassischen …

Auf der Hefewelle: Zupfige Olivenmuffins

Hefeteig und Pullapart-Konzept funktionieren auch salzig. Diese Muffins mit Oliven-Tapenade sind perfekt für unterwegs und zwischendurch. Vergangene Woche gab das zimtige Zupfbrot den Anlass für eine intensivere Auseinandersetzung mit dem Thema Hefeteig. Von dort war der Schritt zum Pullapart-Muffin dann nicht mehr weit. Das Konzept der gestapelten und gefächerten Teigschichten geht auch in der Miniaturversion voll auf, die schwarzen Oliven unterstreichen den Brotcharakter und machen aus der kleinen Bäckerei eine vollwertige Zwischenmahlzeit. Die Zutaten: Für den Teig: 300 ml Milch 75g weiche Butter 475 Mehl 1 Prise Salz 1 Packung Trockenhefe (ohne Anrühren) 1 Ei Für die Tapenade: 200g schwarze Oliven 2 Knoblauchzehe 2 EL Olivenöl Die Zubereitung: Für den Hefeteig Milch und Butter in einem Topf erwärmen, die Butter dabei schmelzen und die Milch-Butter-Mischung abkühlen lassen bis sie lauwarm ist. Mehl, Zucker, Salz und Hefe in eine Schüssel geben und verrühren. Die abgekühlte Milch und das Ei beigeben und die Masse durchkneten. Wenn möglich mit der Küchenmaschine, in jedem Fall aber mit Ausdauer, also etwa 10 bis 15 Minuten lang. Der Teig sollte sich leicht vom …

Calimero-Projekt: Mütter, die für Mütter da sind

Mit dem Projekt „Calimero“ legt die Caritas Wien den Fokus verstärkt auf junge Eltern. Denn die erste Zeit mit Baby ist zwar schön, birgt aber auch jede Menge Herausforderungen. Wer sich ohnehin schon in einer Notsituation befindet, hat es da nicht leicht. „Oft sind es schon die kleinen Dinge, die helfen. Zuhören, verstehen, Struktur geben. Oder einfach mal mit den Kindern auf den Spielplatz gehen.“ Beate Loidl koordiniert  das Projekt „Calimero“ der Caritas Wien. Dabei wird Hilfe während einer besonders sensiblen Lebensphase vermittelt, nämlich für frischgebackene Eltern in Notsituationen. Im Grunde ist es „eine zeitgemäße Form der Nachbarschaftshilfe“, so Loidl. Die Freiwilligen besuchen junge Familien in regelmäßigen Abständen, bauen im Idealfall eine  langfristige Beziehung auf und unterstützen bei  alltäglichen Herausforderungen. Besonders wichtig sei dabei der Erfahrungsaustausch, erzählt Loidl, in den allermeisten Fällen sind es Mütter, die für Mütter da sind, die dort einspringen, wo das soziale und familiäre Netz fehlt. Vorraussetzungen für die Freiwilligenarbeit sind neben einem einwandreiem Leumund, eine gewisse Erfahrung mit Kindern und ein Mindestalter von 20 Jahren. Die Teilnehmer erhalten eine Einschulung …

Frances England: Familienmusik

Dass Musik für Kinder auch schön sein darf, zeigen glücklicherweise immer mehr Interpreten vor. Frances England zum Beispiel. Sie startete ihre Bühnenkarriere beinahe zufällig an der Schule ihrer Kinder, 2017 wurde sie dann für einen Grammy nominiert. Eine Empfehlung. Es gibt jede Menge gute Liedermacher, die für Kinder schreiben, texten, musizieren – um sie zu finden, muss man sich aber oft sehr bemühen und durch allerlei  Um-Ta-Ta’s wühlen. Um so schöner, wenn man dann auf Künstler wie Frances England stößt. Die Sängerin aus San Francisco zaubert bereits seit 2006 kleine Geschichten rund um Freundschaften und Radfahren, um Pfannkuchen und Lieblingsbücher. Geschichten, die ganz sanft daherkommen und trotzdem Mit-Sing-Qualität haben. Und die auch funktionieren, wenn man eine andere Sprache spricht. Ihr sechstes Album „Explorer of the World“ brachte England im Vorjahr dann auch eine Grammy-Nominierung in der Kategorie „Best Children’s Album“ ein. Dabei startete sie ihre Karriere eher zufällig: Für eine Wohltätigkeitsveranstaltung an der Schule ihres Sohnes schrieb sie ihr Album „Fascinating Creatures“ und ließ dafür ein paar CD’s brennen. Die kamen bei Eltern und Kindern …

Zupfbrot: Flaumig, zimtig, wunderbar

Flaumiger Hefeteig, zimtscheckige Fülle und großer Zupfspaß – dieses Pull-apart-Brot passt zu jeder Gelegenheit. Und allfällige Hefeteig-Traumata können mit diesem Rezept auch gleich überwunden werden. Immer häufiger stolpert man über den Begriff Pullapart-Brot. Gemeint ist damit ein Hefekuchen (der übrigens auch salzig sein darf), dessen Teigschichten auf eine bestimmte Weise gestapelt werden, nämlich so, dass die einzelnen Stücke nicht vom Kuchen geschnitten, sondern ganz leicht abgezupft werden können. Hefeteig braucht besonders viel Zuwendung, Knetkraft, Zeit und vor allem angenehme Wärme. Hält man sich an diese Parameter, kann dafür aber gar nicht viel schief gehen. Es hat sich bewährt den Ofen auf etwa 45° Celsius vorzuheizen, auszuschalten und den Teig im geöffneten Backrohr gehen zu lassen.  Aber erst mal der Reihe nach. Zutaten: Für den Teig: 300ml Milch 60g weiche Butter 475g Mehl (Type 550) 1 Packung Trockenhefe 60g Birkenzucker 1 Ei  Für die Fülle: 100g weiche Butter 100g Zucker 1 1/2 EL Zimt Zubereitung: Als erstes den Hefeteig zubereiten. Milch und Butter in einem Topf  bei leichter bis mittlerer Temperatur erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist …