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Wien mit Kind. Schmetterlingshaus.

Schmetterlingshaus: 365 Tage Sommer

Wien mit Kind.  Ob Klassiker oder Geheimtipp, alteingesessene Institution oder Neueröffnung – wir nehmen euch mit an unsere Lieblingsorte. Teil 1: Das Schmetterlingshaus. Es gibt einen Ort, der wie ein Pausenknopf für Minusgrade wirkt. Einen Ort, der nach Urlaub riecht und an dem immer T-Shirt-Wetter ist. Immer dann, wenn die Sonnen-Sehnsucht also besonders groß wird und der Winter extra grau wirkt, statten wir eben diesem Ort einen Besuch ab: Dem Schmetterlingshaus im Wiener Burggarten, nämlich. Es ist gar nicht groß, auch nicht spektakulär, trotzdem aber eine kleine Oase inmitten der Stadt. Tropisches Klima trifft auf Jugendstil-Architektur, Kinderlachen auf Touristen-Trubel. Rund 500 Schmetterlinge leben hier. Raupen und Puppen kann man genauso begutachten, wie das geschlüpfte Getier, das sich an Äpfeln, Bananen und Birnen labt. Drinnen ist es warm, selbst wenn es draußen kalt ist. Schmetterlingshaus im Burggarten. Burgring. Wien 1.  www.schmetterlingshaus.at Öffnungszeiten: November bis März (Winter): Mo – So: 10 Uhr bis 15. 45 Uhr April bis Oktober (Sommer): Mo – Fr: 10 Uhr bis 16.45 Uhr, Sa, So & Feiertage: 10 Uhr bis 18. 15 Uhr

Wohin in Wien: Bayrle auf der Spur

Wohin in Wien: Bayrle auf der Spur

In der laufenden Schau „Wenn etwas zu lang ist – mach es länger“ widmet sich das MAK dem Schaffen von Thomas Bayrle. Seiner Kunst des Verwebens, Verwickelns und Verdichtens können sich Kinder nun im Rahmen eines Workshops annähern. Er stapelt, schichtet, webt und wickelt. Durch die Verbindung dessen, was sich auf den ersten Blick widerspricht, werden Zusammenhänge sichtbar, hörbar, spürbar. Miniaturen werden zu Ornamenten, vieles zu Einem. Die Rede ist von Thomas Bayrle, 80 Jahre, deutsches Gesicht der Pop-Art. Im MAK sind schon seit dem Vorjahr seine „Superformen“ zu sehen, Collagen des Alltäglichen. Drucke, Teppiche, Gebilde. „Ich liebe die Monotonie, und die Langeweile und auch die Massenproduktion“, sagte Bayrle selbst einmal, und lässt mittels Handwerkskunst an Industrie denken, perfektioniert im Einzelstück die Kunst der Wiederholung. Er inszeniert also eine Art „soziale Fabrik“, die Bestandteile sind Autos, Daten, I-Phones, Alltagsgegenstände. Unter dem Motto „Stau auf der Autobahn“ findet nun ein Workshop der Reihe MAK4Family statt, dabei wird nicht bloß die Schau kindgerecht erklärt, sondern im Anschluss an die Führung vor allem selbst Hand angelegt. Inspiriert von …