Termine, Lokale, Tipps

Spielplatz im Liechtensteinpark

Spielplatz-Tipp: Klettern und Schwingen im Liechtensteinpark

Der Spielplatz im Liechtensteinpark befindet sich mitten in der Stadt – mit Blick auf das Palais, umgeben von schön-gepflegten Blumenwiesen kann man aber gerade die hier zwischenzeitlich gut vergessen. Für unsere kleine unregelmäßige Reihe „Lieblingsorte“ bietet sich bei diesen sommerlichen Temperaturen ein Spielplatz-Tipp geradewegs an. Ideal sind ja jene Orte, an denen für alle etwas geboten wird und genau das ist hier im Liechtensteinpark jedenfalls der Fall, weil man nicht nur gut auf den Spielplatz gehen kann, sondern im schattigen Schanigarten neben dem Palais auch hervorragend Kaffee trinken kann. Ja, und der Rest vom Park ist natürlich auch nicht schlecht. Der Spielplatz eignet sich besonders gut für größere Kinder, wobei es natürlich auch eine Sandkiste, eine kleine Rutsche und Babyschaukeln für die kleineren gibt. Aber besonders sind hier vor allem die Klettergerüste und Riesenrutschen. Es gibt eine Klettertrapez, einen Kletterturm mit Kletterwand, Seile zum balancieren und insgesamt drei große Rutschen. Außerdem eine Affenschaukel, Autoreifen zum schwingen und vieles mehr. Darüber hinaus sind auch ein Tischtennistisch und ein Fussballplatz vorhanden. Auch gut zu wissen: Es gibt …

Matthäus Bär

Wohin in Wien: Kinderkunst in der Seestadt

Diesen Samstag wird die Seestadt Aspern zum Schauplatz eines besonderen Kinderkunstfestivals. Kasper versammelt alles, was Spaß macht auf einem Platz: Gute Musik, verrückte Ideen und noch mehr Theater. Die Seestadt Aspern ist Neuland. Raum, der gestaltet werden will und vor allem auch gestaltet werden kann. Schon allein deswegen ist es der ideale Ort für ein Kinderkunstfestival. Mit „Kasper“ haben die Organisatorinnen Susanne Wolfram und Emilija Jovanovic ein ganz ausgezeichnetes Programm zusammengestellt und wollen damit verbinden, Dialoge initiieren und nicht zuletzt Hierarchien umdrehen. Die Programm-Highlights: tanzen, lachen, singen. Flöße bauen mit dem Künstler Florian Seiz, unterhaltende Spaziergänger mit dem BBC-Journalisten Eugene Quinn oder lachen und lauschen, wenn der Praterkasperl wieder einmal eines seiner Abenteuer durchlebt – das Festival ist dicht programmiert. Hier ein Überblick: 10 Uhr: Nachbarschaftsfrühstück mit Laia Fabre und Thomas Kasebacher von notfoundyet, die das Festival mit einer gemeinschaftsstiftenden Performance eröffnen. 12 Uhr: Solcherart gestärkt kann das Festkonzert beginnen. Das lokale Vokalensemble Seestimmen und die experimentelle Jazz-Formation Studio Dan stimmen auf den Tag ein. 13 Uhr: Verschiedene Workshops finden statt. Unter anderem von Dschungel …

Wien mit Kind: Deli Bluem im Volkskundemuseum

Lieblingsorte: Entspannte Sommernachmittage verbringen Eltern und Kinder im Deli Bluem im Schönbornpark. Gleich hinter dem Volkskundemuseum versteckt sich der wunderschöne Garten, es gibt gutes Essen und vor allem eine entspannt-kinderfreundliche Atmosphäre. Bekannt ist das Deli Bluem für seine moderne, gesunde Küche. Im Haupthaus beim Hammerlingplatz wird seit 2014 gute, vegane Küche serviert – und auch dort sind Kinder stets willkommen, das zeigt schon der eigene kleine Spielraum. Andrea Vaz-König, die erst Bankerin in der Londoner City war, bevor sie Gastronomin in Wien wurde, hat mit beiden Deli Bluem-Fillialen Orte geschaffen, in denen man sich ganz automatisch wohl fühlt. Der Garten hinter dem Volkskundemuseum ist eine kleine Oase mitten in der Stadt. Der Kaffee ist ausgezeichnet, die Plätze schattig, die Umgebung wunderschön und vor allem: Hier können sich die Kinder frei bewegen, durch den Garten laufen, Ameisenstraßen suchen, Freundschaften schließen. Unterdessen sind die Erwachsenen höchstens mit zusehen beschäftigt. Frisch gekocht wird am Hammerlingplatz, das Mittagsmenü wird täglich vorbeigeradelt – wer etwas davon haben will, muss also schnell sein. Was es aber immer gibt, sind die ausgezeichneten …

Wien mit Kind. Schmetterlingshaus.

Schmetterlingshaus: 365 Tage Sommer

Wien mit Kind.  Ob Klassiker oder Geheimtipp, alteingesessene Institution oder Neueröffnung – wir nehmen euch mit an unsere Lieblingsorte. Teil 1: Das Schmetterlingshaus. Es gibt einen Ort, der wie ein Pausenknopf für Minusgrade wirkt. Einen Ort, der nach Urlaub riecht und an dem immer T-Shirt-Wetter ist. Immer dann, wenn die Sonnen-Sehnsucht also besonders groß wird und der Winter extra grau wirkt, statten wir eben diesem Ort einen Besuch ab: Dem Schmetterlingshaus im Wiener Burggarten, nämlich. Es ist gar nicht groß, auch nicht spektakulär, trotzdem aber eine kleine Oase inmitten der Stadt. Tropisches Klima trifft auf Jugendstil-Architektur, Kinderlachen auf Touristen-Trubel. Rund 500 Schmetterlinge leben hier. Raupen und Puppen kann man genauso begutachten, wie das geschlüpfte Getier, das sich an Äpfeln, Bananen und Birnen labt. Drinnen ist es warm, selbst wenn es draußen kalt ist. Schmetterlingshaus im Burggarten. Burgring. Wien 1.  www.schmetterlingshaus.at Öffnungszeiten: November bis März (Winter): Mo – So: 10 Uhr bis 15. 45 Uhr April bis Oktober (Sommer): Mo – Fr: 10 Uhr bis 16.45 Uhr, Sa, So & Feiertage: 10 Uhr bis 18. 15 Uhr

Wohin in Wien: Bayrle auf der Spur

Wohin in Wien: Bayrle auf der Spur

In der laufenden Schau „Wenn etwas zu lang ist – mach es länger“ widmet sich das MAK dem Schaffen von Thomas Bayrle. Seiner Kunst des Verwebens, Verwickelns und Verdichtens können sich Kinder nun im Rahmen eines Workshops annähern. Er stapelt, schichtet, webt und wickelt. Durch die Verbindung dessen, was sich auf den ersten Blick widerspricht, werden Zusammenhänge sichtbar, hörbar, spürbar. Miniaturen werden zu Ornamenten, vieles zu Einem. Die Rede ist von Thomas Bayrle, 80 Jahre, deutsches Gesicht der Pop-Art. Im MAK sind schon seit dem Vorjahr seine „Superformen“ zu sehen, Collagen des Alltäglichen. Drucke, Teppiche, Gebilde. „Ich liebe die Monotonie, und die Langeweile und auch die Massenproduktion“, sagte Bayrle selbst einmal, und lässt mittels Handwerkskunst an Industrie denken, perfektioniert im Einzelstück die Kunst der Wiederholung. Er inszeniert also eine Art „soziale Fabrik“, die Bestandteile sind Autos, Daten, I-Phones, Alltagsgegenstände. Unter dem Motto „Stau auf der Autobahn“ findet nun ein Workshop der Reihe MAK4Family statt, dabei wird nicht bloß die Schau kindgerecht erklärt, sondern im Anschluss an die Führung vor allem selbst Hand angelegt. Inspiriert von …