Weben

Wandschmuck DIY: Weben am Stock

Wer erinnert sich noch an Weben in der Volksschule? Viele Wochen brachten wie damals damit zu, einen Webrahmen zu bauen, ein wenig zu hämmern und zu sägen, bevor wir  schließlich viele bunte Schnüre einfädeln konnten. Das machte Spaß und ergab immerhin den einen oder anderen Flickenteppiche für die Puppenstube. Dabei ist Weben natürlich mehr als bloßer Kinderkram. Ausgeklügelte Webtechniken sorgen für wunderschöne Ergebnisse, die sich an der Wand genauso gut machen wie auf dem Boden. Wie das aussehen kann, kann man etwa bei Christina vom Blog „Federleicht“ sehen. Trotzdem lassen sich bereits mit einfachen Grundkenntnisse schöne Stücke fertigen. Und Kinder ab fünf machen da in der Regel auch gerne mit.   Wall Hanging DIY Anleitung   Augen auf beim Waldspaziergang. Denn mit einer Astgabel lässt sich ein Webrahmen besonders leicht improvisieren. Außerdem eignen sich Wollreste gut für diese Bastelei. Besondere Anschaffungen sind also nicht nötig. Materialien: Astgabel eine reissfeste Schnur, z.b. gewachsten Hanfgarn Wolle in verschiedenen Farben und Stärken Zunächst muss mit dem Garn eine Art Grundgerüst gebunden werden. Dafür schlingt man die Schnur zunächst …

Wien mit Kind

Termine, Termine: Wien mit Kind KW 47

Diese Woche gibt es dichtes Programm. Das Kinderfilmfestival bringt Sehenswertes auf die Leinwand, die Wiener Büchereien haben sich im Rahmen des Lesofantenfests einiges überlegt, die Weihnachtsmärkte starten und im Kunsthistorischen Museum baut man Bruegel nach. Filme sehen. Noch bis 25. November läuft das 30. Internationale Kinderfilmfestival. Gezeigt werden Filme aus 13 Ländern, die sich rund um die Zeit des Heranwachsens drehen. Für Kleine ab 4 gibt es darüber hinaus speziell gestaltete Beiträge, diese Woche etwa noch Eine kleine Weihnachtsgeschichte im Votiv-Kino (Samstag, 15 Uhr) oder Mama Muh und die Krähe im Cinemagic in der Urania (Sonntag, 11 Uhr). Karten ab 4 Euro. Das ganze Programm gibt es auf www.kinderfilmfestival.at Das Fest der Bücher. Auch rund um das Buch gibt es diese Woche eine ganze Reihe an Veranstaltungen. Die Städtischen Büchereien begehen nämlich noch bis Freitag das jährliche Lesofantenfest. Am Mittwoch gibt es am Standort Liesing Musik und Tanz in Anlehnung an Pieter Bruegel. (Die Kinderspiele: Ein Tanz der Flöten, 16 Uhr) und am Freitag steht auch am Standort Hernals eine Spurensuche nach üblichen Kinderspielen aus der …

Papierfedern

Blitz-Anleitung: Federn aus Papier – mit Vorlage

Basteln mit Papier. Diese einfachen Papierfedern sind schnell gemacht und sehen bei vielen Gelegenheiten schön aus. Etwa als Girlande an einen Ast gebunden oder als Dekoelement bei der nächsten Geschenke-Verpackungsaktion. Wir haben einen unendlichen Fundus an Stöcken und Ästen, bei beinahe jedem Spaziergang kommen neue dazu. Also habe ich kurzerhand aus vier Ästen und ein wenig Paketschnur eine Art Rahmen gebunden. Dann ging es auch schon an die Federn. Dafür einfach eine Vorlage ausdrucken, z.b. diese hier und die Federn ausschneiden. Die Schablonen schließlich auf die gewünschte Unterlage pausen und wieder ausschneiden. Für einen Hauch von Dreidimensionalität einfach mit der Scherenspitze eine Mittellinie eindrücken. Die Papierfedern schließlich vom Rand her fein einschneiden. Mit einer Nadel Löcher stechen, Schnur einfädeln, aufhängen, fertig. Das Schöne an dieser Bastelei ist, dass sie so unkompliziert ist, keiner Vorbereitung bedarf und so auch spontan gut klappt. Das könnte dich auch interessieren: Basteln mit Blättern: Traumfänger aus Naturmaterialien DIY: Blättertiere aus dem Wald    

Traumfänger basteln

DIY: Traumfänger aus Naturmaterialien

Es heißt, nur die guten Träume schaffen es durch das Netz, die bösen bleiben hängen. Und das ist nicht alles: Obendrauf macht die Herstellung eines Traumfängers auch noch jede Menge Spaß. Wer sagt eigentlich, dass ein Traumfänger immer aus einem symmetrischen Kreis, gleichförmigem Fadennetz und braun-beigen Federn bestehen muss? Wir sagen: Muss er nicht und haben kurzerhand zwei Exemplare aus kleinen Mitbringseln vom letzten Waldspaziergangs, Schnüren, Bändern und ein paar Perlen geknüpft und gebunden. Für einen Traumfänger braucht man: Einen dünnen, gut biegsamen Ast Verschiedene Schnüre, etwa Geschenkbänder, Paketschnur & Co Perlen Kleine Naturfunde, in unserem Fall getrocknete und mit Acrylstiften bemalte Blätter   Den Ast zurecht biegen und an den Enden verknoten. Wenn er zunächst nicht rund genug ist, macht das nichts, am besten man bindet eine Schnur mittig an den gegenüberliegenden Ästen fest und zieht sie damit in Kreisform. Nun lässt sich der Traumfänger nach Belieben verzieren. Man kann die Äste mit Schnüren umwickeln, Perlen einfädeln, Bänder flechten. Getrocknete Blätter eignen sich als Federersatz, mit Acrylmarkern können sie darüber hinaus leicht bunt verziert …

DIY: Tiere aus Blättern

DIY: Blättertiere aus dem Wald

Aus getrockneten Blättern lassen sich wunderschöne Bilder kleben. Zum Beispiel diese einfachen Tiermotive. Ein schönes DIY für den Herbst. Fallendes Laub gehört zu den offensichtlichsten Merkmalen des Herbst. Blätter in den unterschiedlichsten Formen und Farben fallen nun von den Bäumen, mit wenig Aufwand verschaffen wir ihnen eine zweite Existenz im Bilderrahmen. Am Anfang dieser netten Bastelei steht ein Spaziergang. Wichtig ist die Blätter schon jetzt gut zu verwahren, am besten schlichtet man sie in ein Magazin o.ä. Zuhause geht es dann ans sortieren und pressen. Die Blätter sollten mindestens 24 Stunden zwischen zwei Buchdeckeln vor sich hin trocknen. Sind die Blätter ausreichend durchgetrocknet, kann der Spaß auch schon beginnen. Einfach auf einem Blatt Papier Formen legen, der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Hilfreich ist es jedenfalls bereits im Vorfeld nicht nur große, sondern auch kleine Blätter zu sammeln – für Ohren, Nasen und Augen kann man die nämlich gut brauchen. Sobald die Formen festgelegt sind, können die Blätter auch schon mit Hilfe eines Uhusticks aufgeklebt werden. Dabei lassen sich leicht schöne Tierwelten erschaffen. Inspirationen gibt …

DIY: Indianerkopfschmuck

DIY: Kunterbunter Indianerkopfschmuck

Basteln mit Blättern, Teil 1. Sie fallen allerorts von den Bäumen, bieten sich zum sammeln, sortieren und bestaunen an: Blätter. Dabei machen sie sich auch als Bastelmaterial ziemlich gut. Bei diesem Indianerkopfschmuck werden die Blätter kurzerhand zu Federn. Und das Beste ist: Die Verkleidung ist so schnell gemacht, dass sie sich als spontanes Spaßprojekt genauso eignet, wie zur General-Ausstattung für das nächste Kinderfest. Alles was man dazu braucht ist: Bastelkarton Washi-Tape Acrylmarker in verschiedenen Farben Blätter Zahnstocher Tackermaschine Den Bastelkarton in einer Höhe von etwa 4 Zentimeter und der Breite des Kopfumfangs zuschneiden und am offenen Ende zusammen tackern. Mit dem Washitape in ein Zentimeter-Abständen Streifen abkleben und mit dem Acrylmarker Pfeile aufzeichnen. Die Blätter mit Mustern verzieren und innen an den Kartonstreifen kleben. Ein Streichholz zwischen Blatt und Klebeband stecken, damit das Blatt abgestützt wird und auch aufrecht stehen bleibt. Fertig ist das Festband!   Das könnte dich auch interessieren: Basteln mit Blättern, Teil 2: DIY für Tierbilder aus Blättern

Schnelles Salzteigrezept

Knete selbermachen: Einfaches Salzteig-Rezept

Kaum wird es ein wenig kühler, geht das Bastelfieber wieder los. Kneten, rollen, matschen, backen – klassischer Salzteig ist schnell zusammengerührt und kann dafür umso länger  verarbeitet werden. Zugegeben, Salzteig hat nicht das allerbeste Image. Schnell hat man jene auf Kindergartentischen gefertigten Objekte vor Augen, die über Jahre hinweg in ihren Ecken vor sich hinstauben. Das Herz zum Muttertag, der Engel an Weihnachten. Gut möglich, dass es an diesen Assoziationen liegt, dass die Knetobjekte, die an unserem Esstisch gefertigt werden nur in Ausnahmefällen hart gebacken werden. Als einfache Knete lieben wir den Salzteig aber sehr. Und das beste ist: Die Zutaten für einen einfachen Salzteig hat man so gut wie immer im Haus. So funktioniert’s: Rezept für schnellen Salzteig: 2 Tassen Mehl 1 Tasse Salz 1 Tasse Wasser 1 EL Öl Alle Zutaten zusammenkneten, fertig ist der Teig. Er sollte gut formbar sein und nicht an den Fingern kleben. Klebt er doch, kann noch ein wenig Mehl zugegeben werden. Schon kann es los gehen. In einem luftdichten Behälter (Jausenbox) bleibt der Teig über Monate hinweg …

Marrakesch mit Kind (c) Marlene Mayer

Marrakesch mit Kind: Die besten Adressen

Hier habe ich schon erzählt, wie unsere Reise nach Marrakesch war. Was da noch fehlt, sind die besten Adressen für Ausflüge, Essen und Shopping: Unsere Tipps für die nächste Reise nach Marrakesch. Alle selbst ausprobiert und für gut befunden. ESSEN Amal. Dieses Restaurant in Gueliz, der Neustadt von Marrakesch sieht unspektakulär aus, man sollte trotzdem unbedingt reservieren. Serviert wird traditionelle marokkanische Küche auf hohem Niveau (Freitags gibt es Cous Cous), betrieben wird das Lokal als Non-Profit-Kooperative, die Frauen in Notsituationen – meist kommen sie aus den Bergen – unterstützt und einen Arbeitsplatz bietet. Chez Yassine. Solide Pizza, klassische marokkanische Speisen und eine besonders herzliche, familienfreundliche Atmosphäre (Spielkiste!) gibt es bei Chez Yassine in der Rue Fatima Zahra Rmila, etwa fünf Minuten vom Djemna el fna. Shtatto Neuer, noch eine Spur unaufgeregter und nicht zuletzt günstiger als das Café des Epices ist die Terrasse des Shtatto, eines neuen Conceptstores, der neben ausgesuchten Interieur- und Modestücken auch einen Barbershop für den modernen, bärtigen Mann beheimatet. Café des Epices. Vor etwa zehn Jahren eröffnete das Café des Epices …

Marrakesch mit Kind

Marrakesch mit Kind: Bussi, bussi Habibi

Ein Tuch in knallorange, freundliches Kopfgetätschel, aufregendes Soukgewimmel und eine Handvoll struppiger Störche – das ist Marrakesch aus der Kinderperspektive. Wir reisen den Störchen entgegen, um Kamele, Schlangen und anderes Getier zu treffen. Schieben uns auf der Suche nach ungewohnten Blickwinkeln und kleinen Abenteuern durch Gassen und Gässchen, stürzen uns ins Gewimmel, um zur Ruhe zu kommen. Wir sind in Marrakesch. In einer Stadt, die gar nicht so leicht auf einen Nenner zu bringen ist, in der es staubt und glitzert, die sich dem Fortschritt verpflichtet, dabei in alle Richtungen ausbreitet und einen trotzdem immer wieder aus der Zeit wirft. Es ist eine Stadt der Sehnsüchte, der Widersprüche und des Gleichzeitigen, irgendwo zwischen Europa und Afrika, zwischen verschiedenen Interessen und Glaubenssätzen, zwischen Kelim-Folklore und ernstgemeinten Fluchtbewegungen – eingeklemmt zwischen Gestern und Morgen. Hier sind wir also, in diesem Marrakesch, und unser Reiseleiter ist ein Dreijähriger. Er heißt Felix und hat eine Mission. Nur wenige Wochen zuvor hat er ein Buch in die Hände bekommen, ein Buch über Störche. Und die, so lehrte uns die Lektüre, …

Spielplatz im Liechtensteinpark

Spielplatz-Tipp: Klettern und Schwingen im Liechtensteinpark

Der Spielplatz im Liechtensteinpark befindet sich mitten in der Stadt – mit Blick auf das Palais, umgeben von schön-gepflegten Blumenwiesen kann man aber gerade die hier zwischenzeitlich gut vergessen. Für unsere kleine unregelmäßige Reihe „Lieblingsorte“ bietet sich bei diesen sommerlichen Temperaturen ein Spielplatz-Tipp geradewegs an. Ideal sind ja jene Orte, an denen für alle etwas geboten wird und genau das ist hier im Liechtensteinpark jedenfalls der Fall, weil man nicht nur gut auf den Spielplatz gehen kann, sondern im schattigen Schanigarten neben dem Palais auch hervorragend Kaffee trinken kann. Ja, und der Rest vom Park ist natürlich auch nicht schlecht. Der Spielplatz eignet sich besonders gut für größere Kinder, wobei es natürlich auch eine Sandkiste, eine kleine Rutsche und Babyschaukeln für die kleineren gibt. Aber besonders sind hier vor allem die Klettergerüste und Riesenrutschen. Es gibt eine Klettertrapez, einen Kletterturm mit Kletterwand, Seile zum balancieren und insgesamt drei große Rutschen. Außerdem eine Affenschaukel, Autoreifen zum schwingen und vieles mehr. Darüber hinaus sind auch ein Tischtennistisch und ein Fussballplatz vorhanden. Auch gut zu wissen: Es gibt …