Wochenende in Bildern

Wochenende in Bildern: Krankenlager, Pizza-Pause, Fussballfieber

Nach einer längeren Pause gibt es endlich wieder ein Wochenende in Bildern. Auch wenn es ein bisschen anders aussieht, als zuvor noch erhofft. Diese schöne kleine Rubrik hat in den vergangenen Wochen pausiert, wie der gesamte Blog eigentlich. Das ist nicht schlimm, bedeutet nur, dass das Leben selbst in letzter Zeit noch ein Stückchen mehr die Überhand gewonnen hat. Und die Fotokamera im Service war. Pünktlich zum Wochenende kam die nun zurück, Grund genug den Alltag ein bisschen mit zu fotografieren. Auch, wenn da schon klar war, dass diese Tage weder am See noch im Schanigarten stattfinden würden, denn das Kind kam schon am Donnerstag krank aus dem Kindergarten. Also lautete die Devise: Zuhause einigeln. Der Samstag vormittag ist ohnehin die beste Zeit der Woche und hat in erster Linie mit Nichts-tun zu tun, mit viel Kaffee und wenigen Plänen. Den zweiten Teil der Anna Jones Kochbuchreihe „a modern way to…“ habe ich erst kürzlich geschenkt bekommen und nun endlich genauer unter die Lupe genommen. Schon der erste Teil hat mich sehr überzeugt und auch …

Matthäus Bär

Wohin in Wien: Kinderkunst in der Seestadt

Diesen Samstag wird die Seestadt Aspern zum Schauplatz eines besonderen Kinderkunstfestivals. Kasper versammelt alles, was Spaß macht auf einem Platz: Gute Musik, verrückte Ideen und noch mehr Theater. Die Seestadt Aspern ist Neuland. Raum, der gestaltet werden will und vor allem auch gestaltet werden kann. Schon allein deswegen ist es der ideale Ort für ein Kinderkunstfestival. Mit „Kasper“ haben die Organisatorinnen Susanne Wolfram und Emilija Jovanovic ein ganz ausgezeichnetes Programm zusammengestellt und wollen damit verbinden, Dialoge initiieren und nicht zuletzt Hierarchien umdrehen. Die Programm-Highlights: tanzen, lachen, singen. Flöße bauen mit dem Künstler Florian Seiz, unterhaltende Spaziergänger mit dem BBC-Journalisten Eugene Quinn oder lachen und lauschen, wenn der Praterkasperl wieder einmal eines seiner Abenteuer durchlebt – das Festival ist dicht programmiert. Hier ein Überblick: 10 Uhr: Nachbarschaftsfrühstück mit Laia Fabre und Thomas Kasebacher von notfoundyet, die das Festival mit einer gemeinschaftsstiftenden Performance eröffnen. 12 Uhr: Solcherart gestärkt kann das Festkonzert beginnen. Das lokale Vokalensemble Seestimmen und die experimentelle Jazz-Formation Studio Dan stimmen auf den Tag ein. 13 Uhr: Verschiedene Workshops finden statt. Unter anderem von Dschungel …

Wochenende in Bildern

Wochenende in Bildern: Melonensterne, Chaos, Wabbelwiese

Wir haben sortiert, entsorgt, geflucht und am Ende selbst gestaunt. Das alles kann man in diesem Wochenende in Bildern aber nicht sehen. In der vergangenen Woche war es ruhig hier auf dem Blog. Das liegt daran, dass in Wahrheit ganz schön viel los war. Und mitten zwischen zweienthalb Abgabeterminen und dem ganz normalen übrigen Rest kommt der Freund auf die Idee die Wohnung einmal komplett zu entrümpeln. Dass, das nicht nur schöne Dinge zu Tage bringt, sondern vor allem Staub, Staub und noch mehr Staub, weiß jeder. Und, dass ich mich angesichts von Komplettchaos nur schwer konzentrieren kann, ist leider Tatsache. Nun gut, Samstag morgen steigen wir über die Trümmer unserer Wohnung und sind daher ganz gegen unsere Art verhältnismäßig früh aus der Tür. Den ersten Kaffee gibt es  beim Hornig, der den Schanigarten wegen der Block Party in der Kirchengasse kurzerhand erweitert hat. Zwei Tage lang wurde hier nämlich gefeiert. Mit lauter Musik, Flohmarktschnäppchen und freundlichen Gesichtern. Vater und Sohn spielen Fantasie-Schach und jeder erfindet seine eigenen Regeln. Es geht von einem Spiel zum …

Wien mit Kind: Deli Bluem im Volkskundemuseum

Lieblingsorte: Entspannte Sommernachmittage verbringen Eltern und Kinder im Deli Bluem im Schönbornpark. Gleich hinter dem Volkskundemuseum versteckt sich der wunderschöne Garten, es gibt gutes Essen und vor allem eine entspannt-kinderfreundliche Atmosphäre. Bekannt ist das Deli Bluem für seine moderne, gesunde Küche. Im Haupthaus beim Hammerlingplatz wird seit 2014 gute, vegane Küche serviert – und auch dort sind Kinder stets willkommen, das zeigt schon der eigene kleine Spielraum. Andrea Vaz-König, die erst Bankerin in der Londoner City war, bevor sie Gastronomin in Wien wurde, hat mit beiden Deli Bluem-Fillialen Orte geschaffen, in denen man sich ganz automatisch wohl fühlt. Der Garten hinter dem Volkskundemuseum ist eine kleine Oase mitten in der Stadt. Der Kaffee ist ausgezeichnet, die Plätze schattig, die Umgebung wunderschön und vor allem: Hier können sich die Kinder frei bewegen, durch den Garten laufen, Ameisenstraßen suchen, Freundschaften schließen. Unterdessen sind die Erwachsenen höchstens mit zusehen beschäftigt. Frisch gekocht wird am Hammerlingplatz, das Mittagsmenü wird täglich vorbeigeradelt – wer etwas davon haben will, muss also schnell sein. Was es aber immer gibt, sind die ausgezeichneten …

Wochenende in Bildern: Ferien zuhause

Uns bringt der Sommer leider Schnupfen statt Schwimmbad. Macht nichts. Wir lassen es uns zuhause gut gehen und wagen uns gegen Ende sogar in die Natur. Dieses lange Wochenende nach Fronleichnam ist geradezu dazu prädestiniert sich komplett im Freibad abzuspielen. Nachdem die freien Tage bei uns allerdings mit einem kleinen Virenpotpourri daher kommen (Magen-Darm bis Schnupfen – es ist von allem etwas dabei) werden es bei uns zunächst eher Drinnen- statt Draußen-Tage. Macht nichts. Zum Frühstück gibt es eine Smoothiebowl mit Hafercrunch und frischen Marillen. Stockweben. Das habe ich mir schon länger vorgenommen, ist für nichts gut, außer schön auszusehen und zu entspannen, doch das ist manchmal schon genug. Und für Kinder ab circa fünf  Jahren ist es sicher auch eine ganz besonders nette Bastelei rund um gefundene Stöcke und Wollreste –  dazu wird es demnächst noch einen eigenen Beitrag geben. Die beiden anderen Familienmitglieder entdecken an diesem Wochenende ihre Liebe zu ferngesteuerten Autos neu. Es werden Rennstrecken und Tunnel gebaut, verschiedenste Terrains ausprobiert und ziemlich viele Batterien verbraucht. Am Nachmittag gehen wir kurz hinaus, …

Wochenende in Bildern: Sonne, Kekse, Piratenburgen

Wir haben uns die Bäuche vollgeschlagen, sind in der Sonne gelegen, haben uns in zielloser Bastelei verloren und Kübelweise herumgematscht. Ein ganz normales Wochenende, also. Samstag. Ein klassisches Samstagvormittags Stillleben. Der Kaffee ist essentiell, rund herum entwickelt sich im Laufe des Vormittags eine kleine Bastellandschaft. Erst ist nur das Malbuch dran… …aber schon sehr bald das ganze Kind. Wir waren die ganze Woche unterwegs, deswegen verbringen wir den Großteil des Tages trotz allerschönstem Sonnenwetter zuhause. Weil das rumsitzen, ramkramen, rumspielen und rumschauen auch wichtig ist. Weil man so am besten für sich sein kann, nebeneinander, miteinander, aber in erster Linie einfach für sich. Mittags gibt es Pizza, die ist ja schon wegen der herrlichen Herummatscherei sehr beliebt. Zwischendurch gehen wir einkaufen, erledigen ein klein wenig typischen Samstagskram bevor wir wieder zuhause am Tisch landen. Wieder wird irgendwas herausgezogen  – Wolle, diesmal. Eine Blitz-Onlinerecherche ergibt diese lustigen Püppchen. Geht schnell, einfach und macht Spaß. Viel mehr passiert an diesem Samstag dann auch nicht mehr. Sonntag. In unserer Familie hat jeder einzelne ganz eigene Frühstücksvorlieben, ist das …

Wochenende in Bildern: Matsch und Quatsch

Keine Zeit für Pläne. Bloß für Sommereis und Blumenwiese, ziellose Basteleien, Reste-Picknick, Pritschel- und Matschvergnügen. Der Samstag beginnt früh – entgegen aller Gewohnheiten. Freundlicherweise wird eine ganze Weile konzentriert Lego gespielt, was zumindest elterliches Weiterdösen erlaubt. Doch spätestens, wenn der Hunger kommt, ist damit natürlich Schluss. Ich ächze aus dem Bett. Die Frühstücksvorbereitungen werden von fröhlich-atonaler Herumgeklimperei begleitet. Wenn der Kühlschrank nichts mehr hergibt, sind Pfannkuchen immer eine Lösung. Begleitet von einem Spritzer Honig und einem – zugegebenermaßen nicht mehr ganz taufrischen – Apfel ist das Festmahl perfekt. Während der Regentage vergangene Woche haben wir begonnen einen Eiswagen zu basteln. Nach ersten Ansätzen dort weiter zu machen, wo wir aufgehört haben, lehne ich mich doch lieber zurück und gebe der konzentrierten Ziellosigkeit Raum. So kann ich bequem ins Leere schauen bis auch der Dritte im Bunde langsam aus dem Bett rollt. Zu Mittag gibt es Beilagen-Allerlei, denn wir kochen auf, was aufgebraucht werden soll. Das Ergebnis ist ein kunterbuntes Gemüse-Potpourri… … und Gurken in Schüsseln, Gläsern und auf Teller. Am Nachmittag fahren wir auf den …

Wochenende in Bildern: Bootfahren Alte Donau

Wochenende in Bildern: In der Stadt und auf dem Wasser

Erdbeerkuchen, Sonnenglitzern, Innenstadt-Spaziergänge und akute Lego-Euphorie. An diesem Wochenende haben wir gerade lang genug nichts gemacht, um wirklich entspannt etwas erleben zu können. Und das fühlt sich dann irgendwie gleich wie Urlaub an. Der Samstag starte ganz nach unserem Geschmack. Ultralangsam. Nach dem das großelterliche Lego-Lager vergangene Woche geplündert und zu uns übersiedelt wurde, ist das Kinderglück nämlich ohnehin perfekt. Es wird also geschaut und gebaut, verteilt und sortiert. Wir hören Musik, räumen ein bisschen auf und lassen den Vormittag so dahin rieseln. Früher oder später kommt ja dann doch immer der Punkt, an dem wir das Haus verlassen. Wir gehen ins Museumsquartier, weil hier Große und Kleine ganz unkompliziert nebeneinander auf ihre Kosten kommen, weil man hier genauso gut Rollerfahren und Rumlaufen kann, wie Kaffee trinken, ins Leere schauen oder sich in Ruhe unterhalten. Am Nachmittag gehen wir ins Packhaus und treffen Freunde. Hier kann man sehen wie Zwischennutzung funktionieren kann, ziemlich gut nämlich. Es ist ein wirklich schöner Ort,  statt Leerstand ist hier Lebendigkeit und man merkt gleich: Hier gibt es Platz für …

Wochenende in Bildern: Die Straßen von Marrakesch

Wir nehmen euch ein Stück weit mit auf unsere Reise nach Marokko. Denn an diesem Wochenende stehen wir früh auf, haben leider nicht nur Sandalen und Lego-Maxerl, sondern auch Wolken mit im Gepäck und tauschen das Wiener Pflaster gegen die Souks von Marrakesch. Flugzeug-Glück, Schlangen-Geflüster, Medina-Gewimmel, Concept-Stores und Pflanzenliebe. Am Samstag geht es auch schon früh los. Nach einer kurzen Nacht schnappen wir uns Kind und Koffer und fahren zum Flughafen. Ein bisschen spielen, ein bisschen essen, ein bisschen schlafen und schon sind wir da. Marrakesch. Die rote Stadt. Stadt der Berber, Händler, Gaukler, des Teppich-Bommel-Körbe-Chics, der Tagines und Riesenkakteen und natürlich vielem mehr. Während in Wien der Sommer beginnt, herrscht hier sehr, sehr untypisches Aprilwetter um die 20 Grad. An diesem Nachmittag ziehen wir durch die Souks der Stadt, trinken abwechselnd Thé à la Menthe und (jede Menge) Kaffee, essen Fisch am Djemna el Fna, dem berühmten Platz der Geschichtenerzähler, und setzen uns zum Sonnenuntergang  auf die schöne, neue  Terrasse des Shtatto. Unterwegs im Souk. Sonntag. Wir gehen zu Fuß nach Gueliz, in die …

Wochenende in Bildern: Vom Backen und Springen

Zum in die Luft springen war dieses Wochenende – aber im allerbesten Sinne. Draußenzeit, Trampolinglück (gleich zweimal) und Kuchenfreuden haben die Tage bestimmt. Den Samstag verbrachten wir bei Freunden im Garten. Zuvor ließen wir es aber gewohnt ruhig angehen, spazierten mit offenen Augen durch die Stadt und ließen uns von der Frühlingsluft treiben. Genau jetzt ist einfach die schönste Zeit des Jahres. Beinahe jeder ist gut gelaunt, Eiszeit hat plötzlich nur mehr mit Stanitzl und Schokolade zu tun und auf den Wiesen und Spielplätzen herrscht das allerschönste Gewusel. Da kann man dann auch frohgemut 15 Minuten vor rostigen Schienen stehen. Ist ja auch ziemlich interessant, wie das Schienennetz aussieht, wenn es gerade nicht einbetoniert ist. Als wir es dann doch noch zu unserer Verabredung schaffen, wird das Trampolin natürlich umgehend erklommen und anhaltend behüpft. Draußen sitzen in der Dämmerung, Abendgrillen, Gartenglück. Sonntag. Den Kaffee trinke ich auf Fliesen sitzend, während das Kind sich zufrieden schrumpelig badet. Das Trampolin vom Vortag hat Eindruck hinterlassen und sofort werden neue Hüpfpläne geschmiedet.   Aber zuerst wird gebacken und …