Post Partum Positivity: Interview mit Didi Resch

Post Partum Positivity: Scheisst euch nicht vor eurer Cellulite an!

Aus unserer Post-Partum-Positivity-Serie: Didi Resch ist nicht nur zweifache Mutter, sondern auch Yogalehrerin. Dabei unterstützt sie regelmäßig Frauen nach der Geburt bei der Rückbildung. Sie weiß, dass man sich seinen Körper nach einer Schwangerschaft erst wieder zurück erobern muss und ruft dazu auf, sich von einer Welt der Scheinbilder und Inszenierungen nicht einschüchtern zu lassen. Wie war dein Körpergefühl nach der Geburt? Nach meiner ersten Geburt – es war ein Notkaiserschnitt – war ich zuallererst mit den Folgen des Eingriffs beschäftigt. Ich könnte nicht sagen, dass mir mein Körper danach fremd gewesen wäre, aber aufgrund der großen Narbe, die nun meinen Unterleib ziert, musste ich ihn mir auf gewisse Weise wieder zurück erobern. Nachdem alles gut verheilt war, begann ich schon bald mit Rückbildungsübungen und Yoga, was mir ermöglichte mich wieder kräftig zu fühlen und meinen Körper so wie er ist, anzunehmen. Die zweite Geburt war eine Spontangeburt und da ich auch keinerlei Verletzungen hatte, war ich sehr rasch wieder fit. Allerdings fand ich aufgrund der neuen Familiensituation kaum Zeit mich körperlich zu betätigen – …

Matthäus Bär im Interview

Matthäus Bär: Alles nur kein Märchenonkel

Was tun, wenn die kindliche Emanzipation als blinkendes, knallbuntes Plastikspielzeug daher kommt? Matthäus Bär macht Musik, die auch Eltern gefällt, dabei aber immer auf der Seite der Kinder ist. Der Musiker im Gespräch über Freiheits- und Depressionssongs, über die Kunst Gefühle zu transportieren und warum es nicht „eh wurscht ist“ wie Musik für Kinder klingt. Er macht Schluss mit dem Märchenonkel-Klischee und findet, dass Kinder musikalisch mehr verdient haben, als plumpe Après-Ski-Ästhetik. Matthäus Bär ist hierzulande ein Vorreiter dessen, was man Neue Deutsche Kinderwelle nennt. Gemeint ist Musik für Kinder, die auch Eltern mögen, bei der Hip Hop oder Punk Rock aber eben auf exakt jene Themen treffen, die in der Kindergarten-Garderobe für Zündstoff sorgen. Bei der nicht das ewige „Du sollst“ (Zähneputzen, z.b.), sondern auch endlich mal das „Du kannst“ (denken, träumen, fordern) im Vordergrund steht. Was gute Musik für Kinder ausmacht und wie es sich anfühlt vor einem Saal voller Siebenjähriger auf der Bühne zu stehen, erzählt Matthäus Bär im Interview. Wie hat denn das Projekt Matthäus Bär begonnen? Und: Warum braucht es überhaupt gute …

(c) Rania Moslam

Violetta Parisini: „Zwischendurch glaubt man, das war’s jetzt“

Mutter zu werden kann so schockierend wie schön sein. Musikerin Violetta Parisini im Interview über Vereinbarkeit, gute Männer und Kreativität auf Knopfdruck. In ihren Liedern lässt sie das Flüchtige greifbar werden. Sie verdichtet Gedanken und Gefühle, um ihnen dann mit ihren Melodien die nötige Leichtigkeit zu geben. Violetta Parisini ist Sängerin, Liedermacherin, Erzählerin. 2010 fiel sie mit ihrem Album „Giving You My Heart To Mend“ auf, 2014 kuratierte sie gemeinsam mit Wolfgang Schlögl das Popfest Wien. Jetzt kehrt sie mit neuen Liedern auf die Bühne zurück. In der Zwischenzeit ist Parisini Mutter geworden, ihre beiden Töchter sind heute 5 und 2 Jahre alt. Warum sie mit dieser neuen Rolle zwischendurch auch mal gehadert hat, was das Muttersein mit ihrer Musik gemacht hat und warum es gar nicht schlimm ist, wenn vielleicht nicht immer alles geht, erzählt sie uns im Interview. Reden wir über Vereinbarkeit. Bei deiner letzten Albumpräsentation bist du hochschwanger auf der Bühne gestanden. Mittlerweile bist du Mutter zweier Töchter und jetzt kehrst du mit neuen Songs zurück auf die Bühne. Das ist jetzt …