Frauenvolksbegehren: Die Forderungen im Überblick

Noch bis zum 13. März kann die Initiative zum Frauenvolksbegehren unterschrieben und damit ins Parlament gebracht werden.  Von der 30-Stunden-Woche für Alle bis zur Gewalt-Prävention – das sind die wichtigsten Forderungen im Überblick. Die Gleichstellung von Mann und Frau ist Basis für eine funktionierende Familienpolitik. Das haben sich wohl auch die knapp 650.000 Unterstützer gedacht, die das letzte Frauenvolksbegehren unterschrieben haben. Das ist nun 20 Jahre her und in der Zwischenzeit ist einiges passiert, vieles aber eben auch nicht. Um den politischen Fokus wieder stärker auf Frauenrechte zu lenken, gibt es nun also eine neue Initiative. 8401 Stimmen werden gebraucht, damit die im Parlament überhaupt erst behandelt wird und schließlich zu einem eigentlichen Volksbegehren werden kann. Die Schwerpunkte der Initiative liegen dabei auf drei Themenbereichen, nämliche Arbeit, Teilhabe und Wertschätzung, sowie Familie und Gesundheit. Neu ist, dass neben bekannten Forderungen, wie einem flächendeckenden Kinderbetreuungsangebot und gleichem Lohn für alle, auch allgemeine sozialpolitische Themen diskutiert werden. Das sind also die Forderungen: Macht und Arbeit: Quotenlösung. Die Hälfte aller Plätze auf Wahllisten, in politischen Interessensvertretungen, in öffentlichen Beiräten, …

Empfehlungen: Links der Woche KW07

Keine Zeit für „Bullshit“, das Thema Teilzeit und wie Frauen nach einer Geburt wirklich aussehen. Die besten Netzfunde – auch diese Woche wieder völlig subjektiv und ohne Anspruch auf Vollständigkeit.   Zitat der Woche. Das Mother Mag war zuhause bei Regisseurin und Polit-Aktivistin Paola Mendoza. Mendoza wohnt nicht nur schön, sie sagt auch gute Dinge während sie einen durch ihre vier Wände führt, etwa „The great thing about being a mom is I don’t have time for bullshit.“ Sehen wir ganz genauso. Noch mehr gute Sager gibt es hier. Kinderbuch-Klassiker. Der nächste Familiensamstag in der Buchhandlung Herder steht ganz im Zeichen des Kinderbuch-Klassikers „Das kleine Ich bin Ich“ von Mira Lobe. Gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen des Vereins e.motion (bietet Rückhalt für Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebensphasen) wird gelesen und vor allem auch gebastelt. Um Anmeldung wird gebeten. 24. Februar, Kinderwelt Herder, ab 10:30 Uhr oder 14 Uhr. Zwischen Baby und Büro. Aus welchen Gründen arbeiten Menschen Teilzeit und handelt es sich tatsächlich um ein weibliches Phänomen? Werden die Stunden in der Regel freiwillig reduziert oder …

Empfehlung: Links der Woche KW06

Singende Hasen, schnorchelnde Schafe und gute Gedanken. Die besten Netzfunde – auch diese Woche wieder völlig subjektiv und ohne Anspruch auf Vollständigkeit.   Rock’n’Roll für Kinder. Die Lieder heißen „A Chicken is not a Fruit“ oder „Jingle Jangle Jaguar“, der Bandleader trägt das abgewetzte Jeansgilet über dem Hasenkostüm und „The Doors“-Gitarrist Robby Krieger spielt die Chords ein. Die Rede ist von „Bunny Racket“ einem Rock’n’Roll-Projekt, das sich an Kinder wendet. Im Interview mit dem australischen Familienmagazin „Hello Lunchlady“ erzählt Erfinder Andy Walker, was es mit seinem Alter Ego auf sich hat. Sehr lustig.   Färben mit Pflanzen. Wer hätte gedacht, dass Avocadoschale und Kerne für sanfte Pfirsichfarbene Töne auf dem Textil sorgen, wenn sie lange genug einwirken. Ein besonders schönes Ergebnis zeigt Fotografin Michèle Brunnmeier auf ihrem Blog Lillemor Rosenresli.   Wien-Termin. Idee der Brunnenpassage ist die Vermittlung von Kunst und Kultur für Menschen unterschiedlicher Herkunft. Dabei ist durchaus auch Teilnahme und Eigeninitiative gefragt. Bei ihrem Programm denken die Initiatoren auch an Kinder, neben verschiedenen Workshops etwa auch bei der Kinderdisco. 11. Feburar, Brunnengasse 71/Yppenplatz, Wien …

Calimero-Projekt: Mütter, die für Mütter da sind

Mit dem Projekt „Calimero“ legt die Caritas Wien den Fokus verstärkt auf junge Eltern. Denn die erste Zeit mit Baby ist zwar schön, birgt aber auch jede Menge Herausforderungen. Wer sich ohnehin schon in einer Notsituation befindet, hat es da nicht leicht. „Oft sind es schon die kleinen Dinge, die helfen. Zuhören, verstehen, Struktur geben. Oder einfach mal mit den Kindern auf den Spielplatz gehen.“ Beate Loidl koordiniert  das Projekt „Calimero“ der Caritas Wien. Dabei wird Hilfe während einer besonders sensiblen Lebensphase vermittelt, nämlich für frischgebackene Eltern in Notsituationen. Im Grunde ist es „eine zeitgemäße Form der Nachbarschaftshilfe“, so Loidl. Die Freiwilligen besuchen junge Familien in regelmäßigen Abständen, bauen im Idealfall eine  langfristige Beziehung auf und unterstützen bei  alltäglichen Herausforderungen. Besonders wichtig sei dabei der Erfahrungsaustausch, erzählt Loidl, in den allermeisten Fällen sind es Mütter, die für Mütter da sind, die dort einspringen, wo das soziale und familiäre Netz fehlt. Vorraussetzungen für die Freiwilligenarbeit sind neben einem einwandreiem Leumund, eine gewisse Erfahrung mit Kindern und ein Mindestalter von 20 Jahren. Die Teilnehmer erhalten eine Einschulung …

Frances England: Familienmusik

Dass Musik für Kinder auch schön sein darf, zeigen glücklicherweise immer mehr Interpreten vor. Frances England zum Beispiel. Sie startete ihre Bühnenkarriere beinahe zufällig an der Schule ihrer Kinder, 2017 wurde sie dann für einen Grammy nominiert. Eine Empfehlung. Es gibt jede Menge gute Liedermacher, die für Kinder schreiben, texten, musizieren – um sie zu finden, muss man sich aber oft sehr bemühen und durch allerlei  Um-Ta-Ta’s wühlen. Um so schöner, wenn man dann auf Künstler wie Frances England stößt. Die Sängerin aus San Francisco zaubert bereits seit 2006 kleine Geschichten rund um Freundschaften und Radfahren, um Pfannkuchen und Lieblingsbücher. Geschichten, die ganz sanft daherkommen und trotzdem Mit-Sing-Qualität haben. Und die auch funktionieren, wenn man eine andere Sprache spricht. Ihr sechstes Album „Explorer of the World“ brachte England im Vorjahr dann auch eine Grammy-Nominierung in der Kategorie „Best Children’s Album“ ein. Dabei startete sie ihre Karriere eher zufällig: Für eine Wohltätigkeitsveranstaltung an der Schule ihres Sohnes schrieb sie ihr Album „Fascinating Creatures“ und ließ dafür ein paar CD’s brennen. Die kamen bei Eltern und Kindern …

Empfehlung: Die Links der Woche KW 05

Schokolade auf Hummusbasis, gute Filme, Hebammenwissen. Und: Der Ticketverkauf für das Rrriot-Festival startet. Das sind unsere Netzfunde der Woche:   Wunder Film. Die Reihe Filmwunder im Filmcasino Wien gibt Kindern regelmäßig die Möglichkeit für cineastische Freuden. Diese Woche wird der Stummfilmklassiker „Die Abenteuer des Prinzen Achmed“ gezeigt, dazu gibt es Live Musik von Otto Lechner und Peter Rosmanith. Samstag, 27.Januar, 14 Uhr Filmcasino, Margaretenstr. 78, Wien 5.   Günstige Gelegenheit. Die Abverkaufswelle arbeitet auf ihren Höhepunkt zu, eine gute Möglichkeit ein paar schöne, handgefertigte und fairproduzierte Kleidungsstücke für den Nachwuchs zu besorgen. Etwa bei Hanoj, denn das Wiener Label hat sein komplettes Online-Sortiment stark reduziert, darunter auch Wollfleece-Overalls und schöne Stücke aus Baumwollmoussline.   Schnell und gesund. Es ist Ende Januar und das bedeutet: Der Winter beginnt sich in die Länge zu ziehen und die Lust auf grün und leicht und gesund kommt langsam aber sicher zurück. Da kommt dieses schnelle Rezept für einen frischen, zitronigen Bohnensalat mit Rosmarin, Koriander und Avocado gelegen.   Aus dem Kreissaal. In der SZ-Serie „Wie wir euch sehen“ erzählen Menschen, …

(c) Rania Moslam

Violetta Parisini: „Zwischendurch glaubt man, das war’s jetzt“

Mutter zu werden kann so schockierend wie schön sein. Musikerin Violetta Parisini im Interview über Vereinbarkeit, gute Männer und Kreativität auf Knopfdruck. In ihren Liedern lässt sie das Flüchtige greifbar werden. Sie verdichtet Gedanken und Gefühle, um ihnen dann mit ihren Melodien die nötige Leichtigkeit zu geben. Violetta Parisini ist Sängerin, Liedermacherin, Erzählerin. 2010 fiel sie mit ihrem Album „Giving You My Heart To Mend“ auf, 2014 kuratierte sie gemeinsam mit Wolfgang Schlögl das Popfest Wien. Jetzt kehrt sie mit neuen Liedern auf die Bühne zurück. In der Zwischenzeit ist Parisini Mutter geworden, ihre beiden Töchter sind heute 5 und 2 Jahre alt. Warum sie mit dieser neuen Rolle zwischendurch auch mal gehadert hat, was das Muttersein mit ihrer Musik gemacht hat und warum es gar nicht schlimm ist, wenn vielleicht nicht immer alles geht, erzählt sie uns im Interview. Reden wir über Vereinbarkeit. Bei deiner letzten Albumpräsentation bist du hochschwanger auf der Bühne gestanden. Mittlerweile bist du Mutter zweier Töchter und jetzt kehrst du mit neuen Songs zurück auf die Bühne. Das ist jetzt …

Empfehlung: Die Links der Woche

Schönes für die Wand, Gutes fürs Regal und ein wenig Selbstfürsorge. Das sind unsere Netzfunde der Woche:   Knüpftechniken für die Wand. Wir haben uns noch lange nicht an Macrames satt gesehen. Vor allem nicht, wenn sie so schön sind, wie die von Daniela Matthies. Erhältlich sind ihre sorgfältig von Hand geknüpften Ensembles über Etsy. Familienalbum. „Paulinchen war allein zuhaus“ – so heißt unser Instagram-Account der Woche. Denn das Fotografen-Duo Karl und Pauline dokumentiert hier den eigenen Familienalltag und der ist erfrischend unverkrampft und sieht trotzdem gut aus. In ihrem Portfolio zeigen sie dann auch Familien-Fotografie, die sich nicht nur bei Oma über dem Kamin gut macht. Ein Tipp für Familien in und um Kassel! Neuerscheinung. Das man mit genug Phantasie große Abenteuer erleben kann, beweist die Geschichte von Kalle und Elsa. Denn hier wird der Garten zum Dschungel und wer ganz genau aufpasst, kann dort sogar Wölfe heulen hören. Für Kinder ab 3. Jenny Westin Verona und Jesús Verona: „Kalle und Elsa“, 17,50, Bohem Verlag. Traumküche. Eine Kinderküche, die auch Eltern gerne hätten, hat das holländische …

Empfehlung: Links der Woche

Wir haben Lesestoff für die Feiertage gesammelt. Über Vereinbarkeit, das Phänomen des Gender Pricings und kreative Wege den Geschenkpapierberg wieder loszuwerden. Die besten Netzfunde –auch diese Woche wieder völlig subjektiv und ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Trügerische Erinnerungen. Die Tante, die einen immer zu fest in die Wange kniff. Der Fall von der Schaukel, der einem die kleine Narbe eingebracht hat – können wir uns an diese Geschichten aus unserer Kindheit wirklich erinnern oder wurden sie uns nur oft genug erzählt? Das Gehirn kann den Unterschied zwischen Wahrheit und einer falschen Erinnerung nämlich gar nicht erkennen, schreibt die SZ. Saubere Sache. Ende der Woche werden wieder Schweinchen und Kleeblätter verschenkt, die den Rest ihres Daseins in den Tiefen einer Schublade fristen werden. Warum nicht lieber zu Glücksbringern greifen, die wirklich nützen und Freude machen. Ein Rezept für selbstgemachte Seife gibt es etwa auf dem Blog Regionalis. Baustoff statt Müll. Nach den Feiertagen sind die Geschenkpapierberge vielerorts hoch. Diesen Umstand kann man sich im Wiener Mumok zu Nutzen machen. Im Rahmen der GVVZ (Geschenkverpackungsverwertungszentrale) nützen Kinder ab …

Empfehlung: Die Links der Woche

Instagram zum Wohnen, Wien zum Durchblättern und Lamas zum Mieten. Wir zeigen, was war und was kommt. Die besten Netzfunde – auch diese Woche wieder völlig subjektiv und ohne Anspruch auf Vollständigkeit.   Wohn-Inspirationen. Dieses Airbnb ist fast zu schön, um seine Reisetasche darin abzustellen. Kann man aber, sollte es einen in die Ecke verschlagen. Die Villa Ajurna steht auf Bali und macht Interieur-Begeisterte glücklich.   Lesenswert. Das Hieb-Magazin hat es vom Crowdfunding-Projekt zum Druckwerk geschafft. Herausgekommen ist eine Hommage an alle 23 Wiener Gemeindebezirke,  ein Besuch im armenischen Kloster, eine Reportage aus dem Donaupark und ein Essen im AKH inklusive. Wien kann man jetzt also lesen.   Gelassenheit zum Nachlesen: Die Erfolgs-Serie rund um das „gewünschteste Wunschkind“ geht in die dritte Runde. Diesmal geht es um die Kinderjahre zwischen 5 bis 10. Danielle Graf, Katharina Seide: Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn, Beltz Verlag, 16, 95 Euro    Zeit für Begegnung. Einfühlungsvermögen und ein behutsamer Umgang mit Tieren sind bei einer Lama-Wanderung gefragt. Da muss man sich dem Tempo der …