Hautärztin Verena Beck

Expertentipps: Der richtige Sonnenschutz für Babys und Kleinkinder

Es heißt nicht ohne Grund: „Die Haut vergisst nicht“. Der richtige Sonnenschutz ist das A und O, um den Sommer auch wirklich unbeschwert genießen zu können. Das gilt ganz besonders für Babys und Kleinkinder. Hautärztin Verena Beck beantwortet im Interview über die wichtigsten Fragen rund um das Thema. Was ist bei der Auswahl der richtigen Sonnencreme zu beachten? Man sagt, bis zum 1. Lebensjahr sollte man bei Sonnenexposition mit einer mineralischen Sonnencreme cremen, dann, je nach Produktzulassung, bis zum 2. oder 3. Lebensjahr weiter. Erst danach kann zu einer chemischen Creme gegriffen werden. Prinzipiell ist eine mineralische Sonnencreme für Kinder sicher zu bevorzugen, aber auch hier muss man immer den Einzelfall abwägen. Sonnenschutz geht immer vor. Lässt sich ein Kind etwa sehr ungern mit einer mineralischen Creme einschmieren, weil die eben dicker ist und einen weißen Film hinterlässt, dann lieber eine andere Creme als keine.  Gibt es eine Faustregel, an der sich Eltern orientieren können? Die wichtigste Regel ist reichlich einzuschmieren.Ein  hypoallergener  Sonnenschutz mit 50 +LSF, der extra für die Kinderhaut entwickelt ist, sollte die …

Links der Woche

Empfehlungen: Links der Woche KW24

Das schreiben die Anderen: die positiven Eigenschaften von Muttermilch beschäftigen die Krebsforschung, was man vom Muttersein für den Job lernen kann, und warum man nicht alles muss, nur weil man alles kann. Unsere Netzfunde der Woche im Überblick: Gedruckt. Im Freibad liest man doch besser Print. Zum Beispiel das neue The Mothering Journey  – hier dreht sich alles rund um die Themen selbstbestimmte Schwangerschaft und Geburt und bedürfnisorientierte Elternschaft – oder das neue Naturkindmagazin – das neue Familienmagazin gibt es kostenlos an verschiedenen Orten (etwa 3x in Wien). Selbstständige Mütter I. „Seit dem ich Mutter bin, verhandle ich besser“ sagt die Fotografin Jennifer Fey im Interview mit Edition F und erzählt darüber hinaus, warum ihre Selbstständigkeit gerade, wenn es um das Thema Vereinbarkeit geht,  ein Segen ist. Selbstständige Mütter II. Katharina und Sandra widmen sich in ihrer Podcastreihe allen Fragen rund um (selbstständige) Arbeit und Familie. Diese Woche sprechen sie über das Thema Elternzeit und warum sie die rückblickend anders organisieren würden. Muttermilch als Medizin. Das Muttermilch gesundheitsfördernde Wirkung hat, ist bekannt, nun will eine …

Links der Woche

Empfehlung: Links der Woche KW22

Basteleien, Lesetipps, Rezepte. Das sind unsere sommerlich-leichten Netzfunde der Woche. Eine Tasche zum Knoten. Eine gute Anleitung für diese schöne Tasche gibt es hier. Verstehen und begleiten. Nora Imlau ist bekannt für einen liebevollen und bedürfnisorientierten Umgang mit Kindern und findet dafür vor allem Worte, die auch anderen Eltern weiterhelfen ihren Kindern auf Augenhöhe zu begegnen. In ihrem neuen Buch setzt sie sich mit gefühlsstarken Kindern auseinander. Bananenbrot ohne Zucker. Wirklich sommerlich ist dieses Rezept zwar nicht, aber Bananenbrot hat doch irgendwie immer Saison. Dieses Rezept ist zuckerfrei, Cashewmus sorgt für einen Twist und sobald die Bananen hier ein wenig reifer sind, wird es auch ausprobiert. Einfach lecker. Und gleich noch ein Rezept. Das steckt voll sommerlicher Frische, geht aber vor allem richtig schnell (gerade im Sommer wichtig) und einfach. Die Akteure heißen grüne Spargel und dunkles Brot, wie es genau geht, hat Carola vom Blog Frische Brise  in diesem Instagram-Post aufgeschrieben. Wandern mit kleinen Kindern. Ob das zusammenpasst? Caroline von Wurzelinchen  ist sich da sicher und hat jede Menge Tipps und Tricks für entspannte …

Das Packhaus

Gewinnspiel: Ein Platz zum Arbeiten

***Dieser Beitrag enthält Werbung.*** Ideen verwirklichen, sie vorantreiben, und vor allem: die Arbeit an die eigenen Lebensumstände anpassen und nicht umgekehrt. Das Packhaus bietet den passenden Rahmen für genau das. Gemeinsam verlosen wir nun einen Arbeitsplatz für einen Monat! Vereinbarkeit. Es ist kein schönes Wort, aber eines, dass uns oft beschäftigt. Denn das Thema „Arbeit und Kind“ ist von jeder Menge Vorstellungen, Meinungen und Konzepten überfrachtet und dabei vor allem eines: individuell und nie ganz leicht zu lösen. Gerade selbstständigen Müttern fällt es dabei oft nicht leicht die richtige Balance zu finden und zwischen all dem Alltag vor allem auch einmal Raum für sich und ihre ganz eigenen Ideen. Das Packhaus in Wien kann so ein Raum sein. Auf 4000 Quadratmetern hat sich hier in den vergangenen Jahren das größte heimische Startup Hub in Zwischennutzung gebildet. Es ist ein Ort für Vordenker und Umsetzer, Kreative und Konzeptionisten, für mehr als 80 Unternehmen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, dabei aber eines gemeinsam haben: Sie haben nicht nur gute Ideen, sie setzen sie auch um. Ab Sommer …

Links der Woche KW20

Empfehlung: Links der Woche KW20

Federschmuck für die Wand, ein DIY für den Wickeltisch, ein neues Hörbuch, sommerliche Rezepte und ein ganz besonderes Projekt für die Mutter-Kind-Bindung, das sich vor allem gut anhört. Das sind unsere Netzfunde der Woche. Grundlagenküche. Pasta selber machen, ist immer eine gute Idee. Ohne Nudelmaschine klappt das z.b. mit diesem Rezept von „Kitchenstories Wörthersee“. Hörenswert. Hopes & Dreams heißt ein neues Album, dass das Ergebnis der Zusammenarbeit frischgebackener Mütter und arrivierter Musiker – gemeinsam haben sich die Beteiligten dem Phänomen Schlaflied angenommen. Weil das Vorsingen Kulturtechnik ist, dabei nicht nur Babys, sondern auch deren Mütter beruhigt und sich bewiesenermaßen positiv auf die Mutter-Kind-Bindung auswirkt. Initiiert von der Carnegie Hall Corporation, mit Fiona Apple, Diane Reeves und vielen mehr. Sommerfrische. Und noch ein schönes Rezept für einen Minze-Limetten-Sirup. Genäht und gewickelt. Dass aus ein paar Metern Seil ein schöner Wickelkorb werden kann, zeigt Claudia vom Blog „Was für mich“, mit einer detaillierten Anleitung, die auch kleine Schwierigkeiten und Selbermach-Herausforderungen nicht auslässt. Selbstfürsorge zum Hören. Gemeinsam mit Familienberaterin Lydia Syllaba hat Bloggerin Daniella Gaigg die Reihe „Mama …

Matthäus Bär im Interview

Matthäus Bär: Alles nur kein Märchenonkel

Was tun, wenn die kindliche Emanzipation als blinkendes, knallbuntes Plastikspielzeug daher kommt? Matthäus Bär macht Musik, die auch Eltern gefällt, dabei aber immer auf der Seite der Kinder ist. Der Musiker im Gespräch über Freiheits- und Depressionssongs, über die Kunst Gefühle zu transportieren und warum es nicht „eh wurscht ist“ wie Musik für Kinder klingt. Er macht Schluss mit dem Märchenonkel-Klischee und findet, dass Kinder musikalisch mehr verdient haben, als plumpe Après-Ski-Ästhetik. Matthäus Bär ist hierzulande ein Vorreiter dessen, was man Neue Deutsche Kinderwelle nennt. Gemeint ist Musik für Kinder, die auch Eltern mögen, bei der Hip Hop oder Punk Rock aber eben auf exakt jene Themen treffen, die in der Kindergarten-Garderobe für Zündstoff sorgen. Bei der nicht das ewige „Du sollst“ (Zähneputzen, z.b.), sondern auch endlich mal das „Du kannst“ (denken, träumen, fordern) im Vordergrund steht. Was gute Musik für Kinder ausmacht und wie es sich anfühlt vor einem Saal voller Siebenjähriger auf der Bühne zu stehen, erzählt Matthäus Bär im Interview. Wie hat denn das Projekt Matthäus Bär begonnen? Und: Warum braucht es überhaupt gute …

Links der Woche

Empfehlung: Links der Woche KW19

Diese Woche dreht sich alles rund um das Thema Schwangerschaft und Geburt. Naja, fast alles. Unsere Netzfunde der Woche: Hebammenwissen I. Kareen Dannhauer ist Großstadthebamme und Naturkunde-Expertin, seit 20 Jahren praktiziert sie in Berlin, ihre Tees aus der Reihe Into Life (Etwa „Weiches Wochenbett“ und „Milchmädchen“) kennt man auch ein ganzes Stück drum herum. Nun hat Dannhauer ein Buch geschrieben, in das sie jede Menge Wissen gepackt hat, ihre Leserinnen vor allem aber auch stärkt. Ein Begleitbuch für die Schwangerschaft. Kareen Dannhauer: Guter Hoffnung. Kösel Verlag. 24, 99 Euro Geburtsfotografie. Das Bild der Woche konnte man auf dem Instagram Account von The Byron Doula sehen, fotografiert von Leilani Rogers, die den ersten Moment nach der Geburt eingefangen hat. Außergewöhnlich und wunderschön. Schöner spielen. Diese tollen, pastellfarbenen Bauklötze, aber auch eine ganze Reihe an weiteren schönen Produkten, stellt das kleine russische Label „My Soulmate Place“ her. Bestellen kann man etwa hier. Familiengeschichten. Kleine Geschichten rund um den Mutteralltag, die vor allem Mut machen und zum Lachen bringen sollen, kommen von der Berliner Autorin Lucie Marshall. Texte übers Schlafen, …

Empfehlung: Links der Woche KW 16

Charlotte Roche über Kinderwunsch und falsche Kompromisse, ein neuer Podcast zum Thema Vereinbarkeit, Kindermode aus Polen, Selbermach-Ideen und gute Termine. Das sind unsere Netzfunde der Woche. Gut angezogen. Das Luna Mag hat die besten Kindermode-Produzenten aus Polen unter die Lupe genommen und dabei gleich eine ganze Reihe an interessanten Labels gefunden. Von verträumt bis farbenfroh, regional gefertigt und großteils aus nachhaltigen Materialien. Den Überblick gibt es hier. Keine falschen Kompromisse. Vergangene Woche haben wir auf einen Bericht zum Thema Co-Parenting verwiesen, in eine ähnliche Kerbe schlägt die neue Kolumne von Charlotte Roche im SZ-Magazin: „Erst ein Kind kriegen, dann den Partner suchen.“ so der Titel. Spätestens mit 40 müsse man den eigenen Kinderwunsch von der Idee einer perfekten Liebesbeziehung abkoppeln, meint die Autorin. Design am Bahnhof. Heute einmal ein Salzburgtermin. Im Rahmen des Projekts Kulturschiene – das kulturelle Angebot soll den Bahnhofsvorplatz beleben und aufwerten – findet ein Designmarkt statt. Von 12 bis 18 Uhr kann man hier schöne Stücke finden, darunter auch die schönen Designs von Sobini. 21. April. Bahnhofsvorplatz, 5020 Salzburg. 12 bis 18 …

Kinderbücher: Kunst ist zum Lesen da

Viele Kinderbücher sind ja ohnehin kleine Kunstwerke für sich. Die folgenden Titel befassen sich auch gleich mit dem Thema. Kunst aus der Kinderperspektive  – von der Wissensvermittlung bis zur Mal-Anleitung. Lust am Malen. Hier ist der Titel Programm, denn, ja, das sind tatsächlich ganz schön komische Vögel, die Carll Cneut uns da vorlegt. Der preisgekrönte Illustrator („Der goldene Käfig“) zeigt vor auf wie viele Arten man einen Vogel eigentlich malen kann: Viele.  Er füllt locker 80 Seiten mit Geschnatter und Gefieder und zeigt uns dünne Federn, bunte Federn, dichte Federn. Spitze Schnäbel, hungrige Schnäbel, Wurm im Schnabel. Vogel für Vogel regt dabei zum Weiterblättern an, aber – und darum geht es doch auch – nicht nur das, vor allem zum mit- und nach-malen. Für Kinder ab 3. Carll Cneut: Komische Vögel. Bohem Verlag. 15,40 Euro.   Hier wimmelt es nur so vor lauter Kunst. Dieses Buch ist vielleicht nicht ganz neu (2017), dafür aber ganz besonders empfehlenswert. Es ist ein Wimmelbuch, das Vermittlungsarbeit leistet, das aus verschiedensten Perspektiven zeigt, wie die Kunst eigentlich ins Museum …

Empfehlung: Links der Woche KW 15

Basteleien und Diskussionsstoff, gute Termine und Inspiration. Diesmal geht es unter anderem um Co-Elternschaft und Guerilla-Gardening, Benachteiligungen für Alleinerziehende und eine wunderschöne Liebeserklärung an das eigene Kind. Unsere Netzfunde der Woche: Guerilla-Gardening, kinderleicht. Ein schönes, frühlingshaftes DIY kommt von Sandra vom Blog „Lieblingsbande“: Eine Anleitung für Samenbomben. Die werden wir ganz bestimmt ausprobieren, schließlich hat es mit Matschehänden und Wurfkraft zu tun, klingt also nach ziemlich viel Spaß, und bringt noch dazu die Stadt zum Blühen. Der Kindsvater, mein Freund. Auf Edition F erzählt Jennifer von ihren Erfahrungen mit dem Thema Co-Elternschaft. Sie wollte ihren Kinderwunsch nämlich nicht mehr von der passenden Liebesbeziehung abhängig machen und hat ihn kurzerhand gemeinsam mit einem guten Freund umgesetzt. Wie das bisher funktioniert, kann man hier lesen.   Kindertheater. Schrauben, Hämmern, Bohren – eine „musikalisch-sinnliche Entdeckungsreise“ versprechen Sarah Gaderer und Laura-Lee Röckendorfer von der Theatergruppe NUU. Die Performance „Schrott“ richtet sich an Kinder ab 2. Zum Schauen, Staunen, Mitmachen. Schrott. 14. – 18. April, verschiedene Spielzeiten. WUK, Währingerstraße 59, 1090 Wien. Die richtige Falttechnik. Mobiles können auch schön aussehen und gerade Babys lieben …