Die schönsten bilderbücher

Was wir lesen: Kinderbücher im September

Das sind unsere Lieblingsbücher im September. Klassiker und Novitäten. Wundersame Erzählungen, Alltagsgeschichten und kleine Kunstwerke. Empfehlungen für das Vorlesealter. Maus im Haus: Dieses Kinderbuch hat nicht nur literarische Qualität, seit der Neuauflage von 2016 ist es auch optisch außergewöhnlich schön. Denn Elsa Klever hat H.C.Artmanns Geschichte rund um die Robbe Ompül neu illustriert und dieser skurrilen, kleinen Geschichte damit gekonnt die perfekte Bildebene verpasst. Artmann erzählt uns also von dem Robbenmännchen Ompül, der früher einmal Seemann war, heute aber Leuchtturmwächter irgendwo in der Nähe von Feuerland ist. Dieser Ompül ist ein wenig behäbig, ein Tagträumer und Zeitungsleser, ein in-die-Luftschauer und Gewohnheitstier, aber ein Dummrian, nein, ein Dummrian ist er nicht. Als eine kleine pfiffige Maus mitsamt einer Großpackung Strickleitern (ein praktisches Geschenk vom Onkel aus Amerika) und dem halben Mäuseclan im Haus ein- und über Käse, Keks und Speck herfällt, findet Ompül dann doch einen Weg die ganze Bande wieder aus dem Haus zu jagen. H.C.Artmann, Elsa Klever: Maus im Haus. Nilpferd Verlag, 18 Euro. (ab 5 Jahren)   Das große Conni-Buch: Alle lieben Conni. …

Post Partum Positivity: Interview mit Didi Resch

Post Partum Positivity: Scheisst euch nicht vor eurer Cellulite an!

Aus unserer Post-Partum-Positivity-Serie: Didi Resch ist nicht nur zweifache Mutter, sondern auch Yogalehrerin. Dabei unterstützt sie regelmäßig Frauen nach der Geburt bei der Rückbildung. Sie weiß, dass man sich seinen Körper nach einer Schwangerschaft erst wieder zurück erobern muss und ruft dazu auf, sich von einer Welt der Scheinbilder und Inszenierungen nicht einschüchtern zu lassen. Wie war dein Körpergefühl nach der Geburt? Nach meiner ersten Geburt – es war ein Notkaiserschnitt – war ich zuallererst mit den Folgen des Eingriffs beschäftigt. Ich könnte nicht sagen, dass mir mein Körper danach fremd gewesen wäre, aber aufgrund der großen Narbe, die nun meinen Unterleib ziert, musste ich ihn mir auf gewisse Weise wieder zurück erobern. Nachdem alles gut verheilt war, begann ich schon bald mit Rückbildungsübungen und Yoga, was mir ermöglichte mich wieder kräftig zu fühlen und meinen Körper so wie er ist, anzunehmen. Die zweite Geburt war eine Spontangeburt und da ich auch keinerlei Verletzungen hatte, war ich sehr rasch wieder fit. Allerdings fand ich aufgrund der neuen Familiensituation kaum Zeit mich körperlich zu betätigen – …

Post Partum Positivity: Tina Valaker Brotke

Post Partum Positivity: Die Schönheit der Mütter

Der weibliche Körper hat sich Wohlwollen und Anerkennung verdient – gerade in der Zeit nach einer Geburt. Da kommt die Body-Positivity-Bewegung gerade recht. Die hat sich nämlich zum Ziel gesetzt, die Realität abzubilden und sie damit zu einem neuen Ideal zu erheben. Plus: Ein Aufruf zu unserer neuen „Post Partum Positivity“-Serie – Mütter erzählen, wie es ihnen mit dem Thema geht. Ein Kind auf die Welt zu bringen, ist ein extrem körperlicher Akt. Ein Hochleistungsakt. Dennoch wird der Körper, der ihn vollbringt, nicht selten vor allem daran gemessen, ob man ihm diese Leistung ansieht oder nicht. Wobei „nicht“ in der Regel als gut gilt. Bei Müttern sorgt das wiederum vor allem für Selbstzweifel, Unsicherheit, Unwohlsein. Bereits in der Schwangerschaft werden also Kalorien gezählt, im Wochenbett auf die ärztliche Freigabe fürs Sportprogramm gewartet, und viele Schönheitschirurgen haben sogenannte „Mommy Make-overs“ im Programm – eine Kombination aus Bruststraffung, Bauchdeckenstraffung und Fettabsaugung. „Der Körper wird einfach nicht wertgeschätzt“, sagt Autorin Nunu Kaller, die sich bei der Recherche für ihr Buch „Fuck Beauty“ intensiv mit den Themen verschrobene Körperwahrnehmung und …

Deezer: Der Soundtrack des Sommers

Sommerhits für die ganze Familie

***Dieser Beitrag enthält Werbung*** Musik für Kinder macht auch Eltern Spaß. Deswegen teilen wir unsere sommerliche Familienplaylist mit euch – und die ist bis oben hin voll mit Gute-Laune-Geschichten und Mit-Tanz-Hits. Die Fenster weit geöffnet, die wichtigsten Freibad-Utensilien zurecht gelegt, im Takt Richtung Spiel, Spaß und Abenteuer. Gute Musik macht jeden Alltag schöner. Umso erfreulicher, dass das Angebot an schöner Familienmusik stetig steigt. Gemeinsam mit Deezer wollen wir also auch heute wieder einen kleinen Einblick in unsere aktuelle Playlist geben. Zur Erinnerung: Deezer ist ein Musikstreamingservice, das sein Angebot auch gezielt auf die Bedürfnisse von Familien ausgelegt hat. Das gilt für die Inhalte – so gibt es etwa besonders viele Hörbücher und Hörspiele – genau so wie für die technischen Eigenschaften: Denn bei Deezer können pro (Family-)Account gleich sechs verschiedene Profile auf neun verschiedenen Geräten angelegt, seperat verwaltet und, wenn gewünscht, mit gewissen Altersfreigaben belegt werden. So kommen sich die einzelnen Familienmitglieder geschmacklich nicht in die Quere und Inhalte, die als nicht alteradäquat eingeschätzt werden, können für bestimmte Profile einfach gesperrt werden. Viel wichtiger als das, was nicht …

Muckemacher: Coole Kindermusik

Empfehlung. Die Berliner Formation Muckemacher macht großartige Musik für alle. Das klingt nach Beatbox, Reggae, Afrobeat, Hip Hop und macht großen Spaß. Wie uns diese Band trotz regelmäßiger, einschlägiger Recherche bisher entgehen konnte, ist uns ein Rätsel. Macht aber nichts, denn um so mehr freuen wir uns nun über diesen erfreulichen Neuzugang auf der Familien-Playlist. „Kurukuku“ heißt das zweite Album von Muckemacher, frei nach dem Ruf des Pinguins, der sich auf die Reise in den Süden macht. Und nach Urlaub klingen dann auch die meisten dieser Lieder, die die ganze Familie unweigerlich durch die Wohnung tanzen lassen. Florian Erlbeck und Verena Roth – beide waren Teil der Band „Les Babacools“ – sind die Masterminds des „Muckemacher“-Universums. „Global Sound“ nennen sie ihren Stil, bei dem Balkanbeats auf Rocksteady trifft, und Hip Hop sich mit Gypsy Swing versteht. Dabei machen sie alles selbst und das geht über Komposition und Text weit hinaus, reicht vom Art Work der Plattencover bis hin zur Gestaltung der Musikvideos (siehe unten) und die Vertriebsarbeit über das eigene, kleine Label.  Und:  Roth hat …

Hautärztin Verena Beck

Expertentipps: Der richtige Sonnenschutz für Babys und Kleinkinder

Es heißt nicht ohne Grund: „Die Haut vergisst nicht“. Der richtige Sonnenschutz ist das A und O, um den Sommer auch wirklich unbeschwert genießen zu können. Das gilt ganz besonders für Babys und Kleinkinder. Hautärztin Verena Beck beantwortet im Interview über die wichtigsten Fragen rund um das Thema. Was ist bei der Auswahl der richtigen Sonnencreme zu beachten? Man sagt, bis zum 1. Lebensjahr sollte man bei Sonnenexposition mit einer mineralischen Sonnencreme cremen, dann, je nach Produktzulassung, bis zum 2. oder 3. Lebensjahr weiter. Erst danach kann zu einer chemischen Creme gegriffen werden. Prinzipiell ist eine mineralische Sonnencreme für Kinder sicher zu bevorzugen, aber auch hier muss man immer den Einzelfall abwägen. Sonnenschutz geht immer vor. Lässt sich ein Kind etwa sehr ungern mit einer mineralischen Creme einschmieren, weil die eben dicker ist und einen weißen Film hinterlässt, dann lieber eine andere Creme als keine.  Gibt es eine Faustregel, an der sich Eltern orientieren können? Die wichtigste Regel ist reichlich einzuschmieren.Ein  hypoallergener  Sonnenschutz mit 50 +LSF, der extra für die Kinderhaut entwickelt ist, sollte die …

Links der Woche

Empfehlungen: Links der Woche KW24

Das schreiben die Anderen: die positiven Eigenschaften von Muttermilch beschäftigen die Krebsforschung, was man vom Muttersein für den Job lernen kann, und warum man nicht alles muss, nur weil man alles kann. Unsere Netzfunde der Woche im Überblick: Gedruckt. Im Freibad liest man doch besser Print. Zum Beispiel das neue The Mothering Journey  – hier dreht sich alles rund um die Themen selbstbestimmte Schwangerschaft und Geburt und bedürfnisorientierte Elternschaft – oder das neue Naturkindmagazin – das neue Familienmagazin gibt es kostenlos an verschiedenen Orten (etwa 3x in Wien). Selbstständige Mütter I. „Seit dem ich Mutter bin, verhandle ich besser“ sagt die Fotografin Jennifer Fey im Interview mit Edition F und erzählt darüber hinaus, warum ihre Selbstständigkeit gerade, wenn es um das Thema Vereinbarkeit geht,  ein Segen ist. Selbstständige Mütter II. Katharina und Sandra widmen sich in ihrer Podcastreihe allen Fragen rund um (selbstständige) Arbeit und Familie. Diese Woche sprechen sie über das Thema Elternzeit und warum sie die rückblickend anders organisieren würden. Muttermilch als Medizin. Das Muttermilch gesundheitsfördernde Wirkung hat, ist bekannt, nun will eine …

Links der Woche

Empfehlung: Links der Woche KW22

Basteleien, Lesetipps, Rezepte. Das sind unsere sommerlich-leichten Netzfunde der Woche. Eine Tasche zum Knoten. Eine gute Anleitung für diese schöne Tasche gibt es hier. Verstehen und begleiten. Nora Imlau ist bekannt für einen liebevollen und bedürfnisorientierten Umgang mit Kindern und findet dafür vor allem Worte, die auch anderen Eltern weiterhelfen ihren Kindern auf Augenhöhe zu begegnen. In ihrem neuen Buch setzt sie sich mit gefühlsstarken Kindern auseinander. Bananenbrot ohne Zucker. Wirklich sommerlich ist dieses Rezept zwar nicht, aber Bananenbrot hat doch irgendwie immer Saison. Dieses Rezept ist zuckerfrei, Cashewmus sorgt für einen Twist und sobald die Bananen hier ein wenig reifer sind, wird es auch ausprobiert. Einfach lecker. Und gleich noch ein Rezept. Das steckt voll sommerlicher Frische, geht aber vor allem richtig schnell (gerade im Sommer wichtig) und einfach. Die Akteure heißen grüne Spargel und dunkles Brot, wie es genau geht, hat Carola vom Blog Frische Brise  in diesem Instagram-Post aufgeschrieben. Wandern mit kleinen Kindern. Ob das zusammenpasst? Caroline von Wurzelinchen  ist sich da sicher und hat jede Menge Tipps und Tricks für entspannte …

Das Packhaus

Gewinnspiel: Ein Platz zum Arbeiten

***Dieser Beitrag enthält Werbung.*** Ideen verwirklichen, sie vorantreiben, und vor allem: die Arbeit an die eigenen Lebensumstände anpassen und nicht umgekehrt. Das Packhaus bietet den passenden Rahmen für genau das. Gemeinsam verlosen wir nun einen Arbeitsplatz für einen Monat! Vereinbarkeit. Es ist kein schönes Wort, aber eines, dass uns oft beschäftigt. Denn das Thema „Arbeit und Kind“ ist von jeder Menge Vorstellungen, Meinungen und Konzepten überfrachtet und dabei vor allem eines: individuell und nie ganz leicht zu lösen. Gerade selbstständigen Müttern fällt es dabei oft nicht leicht die richtige Balance zu finden und zwischen all dem Alltag vor allem auch einmal Raum für sich und ihre ganz eigenen Ideen. Das Packhaus in Wien kann so ein Raum sein. Auf 4000 Quadratmetern hat sich hier in den vergangenen Jahren das größte heimische Startup Hub in Zwischennutzung gebildet. Es ist ein Ort für Vordenker und Umsetzer, Kreative und Konzeptionisten, für mehr als 80 Unternehmen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, dabei aber eines gemeinsam haben: Sie haben nicht nur gute Ideen, sie setzen sie auch um. Ab Sommer …

Links der Woche KW20

Empfehlung: Links der Woche KW20

Federschmuck für die Wand, ein DIY für den Wickeltisch, ein neues Hörbuch, sommerliche Rezepte und ein ganz besonderes Projekt für die Mutter-Kind-Bindung, das sich vor allem gut anhört. Das sind unsere Netzfunde der Woche. Grundlagenküche. Pasta selber machen, ist immer eine gute Idee. Ohne Nudelmaschine klappt das z.b. mit diesem Rezept von „Kitchenstories Wörthersee“. Hörenswert. Hopes & Dreams heißt ein neues Album, dass das Ergebnis der Zusammenarbeit frischgebackener Mütter und arrivierter Musiker – gemeinsam haben sich die Beteiligten dem Phänomen Schlaflied angenommen. Weil das Vorsingen Kulturtechnik ist, dabei nicht nur Babys, sondern auch deren Mütter beruhigt und sich bewiesenermaßen positiv auf die Mutter-Kind-Bindung auswirkt. Initiiert von der Carnegie Hall Corporation, mit Fiona Apple, Diane Reeves und vielen mehr. Sommerfrische. Und noch ein schönes Rezept für einen Minze-Limetten-Sirup. Genäht und gewickelt. Dass aus ein paar Metern Seil ein schöner Wickelkorb werden kann, zeigt Claudia vom Blog „Was für mich“, mit einer detaillierten Anleitung, die auch kleine Schwierigkeiten und Selbermach-Herausforderungen nicht auslässt. Selbstfürsorge zum Hören. Gemeinsam mit Familienberaterin Lydia Syllaba hat Bloggerin Daniella Gaigg die Reihe „Mama …