Fruchtschnitten: Ein kleiner Sommergruß

Diese Schnitten bringen uns gut durch den Winter – mit der ganzen Kraft aus Himbeeren, Heidelbeeren, Cranberries und Äpfeln. Fruchtschnitten sind eine schöne Alternative zu herkömmlichen Süßigkeiten, immerhin gesellen sich hier jede Menge Vitamine zum Zucker. Und das Beste ist, man kann sie ganz einfach selbermachen. Dieses Rezept ist ein bisschen frischer als herkömmliche Riegel und die leckeren Beeren retten den Geschmack des Sommers in die kalte Jahreszeit hinüber. Wer es trotzdem lieber süßer hat, der ersetzt, je nach Geschmack, die Cranberries (nicht alle, wegen der schönen Farbe) gegen Datteln. Zutaten für 12 Schnitten: 100g Haferflocken 38g Apfelmark 30g Cranberries (ohne zugesetzten Zucker) 20g gefriergetrocknete Himbeeren/Heidelbeeren 20g Kokosöl/Sonnenblumenöl 18g Apfelsaft Zutaten in einem Zerkleinerer (ein Stabmixer reicht nicht aus) zu einer klebrigen Masse verarbeiten. Aus der Masse eine Kugel formen und in Backpapier hüllen. Ausrollen. Backpapier abziehen und in Stücke schneiden. Ab in den Kühlschrank. Eine halbe Stunde kalt stellen ist mehr als ausreichend, da die Fruchtschnitten durch das Kokosöl sehr schnell fest werden. Et voilà, die beerigen Schnitten — die geschmacklich an die klassischen …

Auf der Hefewelle: Zupfige Olivenmuffins

Hefeteig und Pullapart-Konzept funktionieren auch salzig. Diese Muffins mit Oliven-Tapenade sind perfekt für unterwegs und zwischendurch. Vergangene Woche gab das zimtige Zupfbrot den Anlass für eine intensivere Auseinandersetzung mit dem Thema Hefeteig. Von dort war der Schritt zum Pullapart-Muffin dann nicht mehr weit. Das Konzept der gestapelten und gefächerten Teigschichten geht auch in der Miniaturversion voll auf, die schwarzen Oliven unterstreichen den Brotcharakter und machen aus der kleinen Bäckerei eine vollwertige Zwischenmahlzeit. Die Zutaten: Für den Teig: 300 ml Milch 75g weiche Butter 475 Mehl 1 Prise Salz 1 Packung Trockenhefe (ohne Anrühren) 1 Ei Für die Tapenade: 200g schwarze Oliven 2 Knoblauchzehe 2 EL Olivenöl Die Zubereitung: Für den Hefeteig Milch und Butter in einem Topf erwärmen, die Butter dabei schmelzen und die Milch-Butter-Mischung abkühlen lassen bis sie lauwarm ist. Mehl, Zucker, Salz und Hefe in eine Schüssel geben und verrühren. Die abgekühlte Milch und das Ei beigeben und die Masse durchkneten. Wenn möglich mit der Küchenmaschine, in jedem Fall aber mit Ausdauer, also etwa 10 bis 15 Minuten lang. Der Teig sollte sich leicht vom …

Zupfbrot: Flaumig, zimtig, wunderbar

Flaumiger Hefeteig, zimtscheckige Fülle und großer Zupfspaß – dieses Pull-apart-Brot passt zu jeder Gelegenheit. Und allfällige Hefeteig-Traumata können mit diesem Rezept auch gleich überwunden werden. Immer häufiger stolpert man über den Begriff Pullapart-Brot. Gemeint ist damit ein Hefekuchen (der übrigens auch salzig sein darf), dessen Teigschichten auf eine bestimmte Weise gestapelt werden, nämlich so, dass die einzelnen Stücke nicht vom Kuchen geschnitten, sondern ganz leicht abgezupft werden können. Hefeteig braucht besonders viel Zuwendung, Knetkraft, Zeit und vor allem angenehme Wärme. Hält man sich an diese Parameter, kann dafür aber gar nicht viel schief gehen. Es hat sich bewährt den Ofen auf etwa 45° Celsius vorzuheizen, auszuschalten und den Teig im geöffneten Backrohr gehen zu lassen.  Aber erst mal der Reihe nach. Zutaten: Für den Teig: 300ml Milch 60g weiche Butter 475g Mehl (Type 550) 1 Packung Trockenhefe 60g Birkenzucker 1 Ei  Für die Fülle: 100g weiche Butter 100g Zucker 1 1/2 EL Zimt Zubereitung: Als erstes den Hefeteig zubereiten. Milch und Butter in einem Topf  bei leichter bis mittlerer Temperatur erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist …

Winterfrühstück: Porridge mit Apfel, Kurkuma, Zimt

Die Kraft des Hafers, die Süße des Apfels und die Wärme von Kurkuma. Dieser Porridge stärkt für lange Wintertage. Kurkuma werden ja allerlei Wunderkräfte nachgesagt. Entzündungshemmend soll er sein, schmerzstillend, entgiftend und vieles, vieles mehr. Besonders gut macht sich die gelbe Safranwurzel auf dem Teller jedenfalls, wenn sie auf die leichte Süße von Apfel und Zimt trifft. Und genau das kommt diesem Frühstücksbrei zugute. Zutaten für eine Erwachsenen- und eine Kinderportion: 1 TL Kokosöl 100g Haferflocken 2 Äpfel 1 Prise Kurkuma 1 Prise Zimt 10 kleingeschnittene Rosinen Wasser Zubereitung: Das Kokosöl in einem Topf schmelzen, die Gewürze kurz anrösten, die Haferflocken zu geben und mit Wasser aufgießen. Einen Apfel schälen und entkernen und zu den Haferflocken reiben. Rosinen zugeben und den Brei auf kleiner Flamme etwa zehn Minuten köcheln lassen. Regelmäßig umrühren. In eine Schüssel geben und mit kleingewürfeltem Apfel und Rosinen bestreuen. Guten Appetit!

Rezept Spinatgnocchi.

Nachgekocht: Spinat-Gnocchi mit Minz-Pesto

In ihrem zweiten Kochbuch widmet sich Foodbloggerin Katharina Küllmer der saisonalen Landküche. Ihre Rezepte sind alltagstauglich und verströmen Leichtigkeit. Zeit für ein bisschen Grün auf dem Teller. Nicht weniger als ein Aromenfeuerwerk kündigt schon der Titel an – und tatsächlich – über weite Teile des Kochbuches wird dieses Versprechen auch eingelöst. Autorin und Fotografin Katharina Küllmer hat die Rezepte dabei nicht nur entwickelt, sie hat die Gerichte auch ganz ausgezeichnet in Szene gesetzt. Yoghurt-Popsicles oder Karotten-Pancakes, Kartoffelsalat oder Miso-Suppe – als roter Faden fungiert Küllmers Lust an der Komposition. Dabei bereichern sich die unterschiedlichen Zutaten stets, anstatt sich zu überdecken. Mit ihrem neuen Kochbuch orientiert sich die Autorin an den Jahreszeiten, regionale Produkte bilden die Basis, Gewürze und Kräuter aus aller Welt lassen daraus ansprechende Gerichte entstehen. Wir haben uns ein Rezept aus dem Buch ganz genau angesehen, die Spinat-Gnocchi nämlich. Die Zutaten: Für die Gnocchi: 500g mehlige Kartoffeln 140g Babyspinat 200g Ricotta 2 Eigelb 200g Mehl 2 TL Salz geriebene Muskatnuss 50g Parmesan 2 EL Butter Für das Minzpesto: 20g Ingwer 2 Bund Minze …

Nachgekocht: Dal mit Süßkartoffeln und Kokos-Chutney

Genuss und Gemüse. Anna Jones hat bei Jamie Oliver gelernt und lässt in ihren Rezepten das Fleisch weg. Grund genug sich ihr Kochbuch „a modern way to eat“ genauer anzusehen. Essen soll eine fröhliche Angelegenheit sein“, sagt Anna Jones. Und tatsächlich: Mit „a modern way to eat“ ist ihr ein vegetarisches Kochbuch gelungen, das nicht den Verzicht in den Vordergrund stellt, sondern einfach Lust auf den nächsten Gemüseeinkauf macht. Man merkt den Rezepten an, dass Jones ihr Handwerk gelernt hat, es im Alltag dennoch lieber entspannt und unkompliziert hält. Hat man also ein paar der Gerichte durchgekocht, kennt man auch ihre Vorliebe für geduldig weichgeschmorte rote Zwiebel, zerstoßene Senfkörner und frische Curryblätter, vor allem weiß man aber, dass die nicht von ungefähr kommt. Jones füllt für ihr Buch also die Tacos mit Popcorn und schmeckt die Rote Rübe mit Salsa verde ab, sie backt Pizzateig aus Karfiol und formt Burgerlaibchen aus verschiedenen Bohnen. Das Dal mit knuspriger Süßkartoffel und schnellem Kokos-Chutney kommt bei uns regelmäßig auf den Tisch, allerdings in einer kleinkinderfreundlichen Variante. Heißt: Das Chili …

Nachgekocht: Erdnusseintopf mit Süßkartoffeln und Roti-Broten

„Ach, wie kitzelt es uns auf der Zunge, wenn wir von diesem Luxusschmaus nur hören!“ hat man unweigerlich Janosch im Ohr. Die Erdnüsse werden heute nicht geknabbert oder aufs Brot geschmiert, sondern kommen in den Kochtopf und bilden so die Grundlage für eine cremig, würzige Sauce. Schnell, gesund und lecker. Katharina Seiser stellt dieses Rezept in ihrem Kochbuch „Immer schon vegan“ vor. Es braucht weder viele Zutaten, noch viel Zeit um den Erdnusseintopf mit Süßkartoffeln selbst zu zubereiten. Und das gilt für alle Rezepte aus diesem Kochbuch – das eine kulinarische Reise durch  mehr als 20 Ländern ist. Und doch findet man die meisten Zutaten im nächsten Supermarkt wieder. Die über 70 Rezepte lassen sich wunderbar adaptieren, so das auch die Kleinsten am Tisch ihre Freude mit den ausgewogenen Rezepten haben. Ein Hauch von Griechenland mit den Orangen-Olivenöl-Keksen. Ein Ausflug nach Italien: Pizza Marinara. Oder ein kleiner Zwischenstopp in Indien, wegen der knusprigen Kartoffellaibchen! Frühling, Sommer, Herbst, Winter und Jederzeit. Brandstätter, 25 Euro  Zutaten:  1 große Zwiebel 2 Knoblauchzehen gut 500g Süßkartoffeln 2 EL Pflanzenöl …

Rezept für Rote Rüben Nockerl

Knollenliebe: Rote-Rüben-Nockerl

Die rote Rübe ist eine Lieblingsknolle. Und es gibt unzählige Möglichkeiten sie auf den Tisch zu bringen. Man kennt sie natürlich als Salat oder Saft, als Schmorgemüse oder ganz klassisch im Borschtsch. Sie versteht sich mit Ziegenkäse, bandelt behände mit Blattspinat an und findet im Zweifel auf beinahe jedem Teller einen passenden Platz. Das trifft sich gut, denn sie ist auch noch voll mit Kalium, Magnesium und Eisen, ausgestattet mit Vitamin C und Folsäure und unterstützt das Immunsystem so gerade während der kalten Monate besonders gut. In dieser Version kommt sie kurzerhand als Nockerl auf den Tisch. Zutaten: 400g Dinkelmehl 4 Eier 150ml kaltes Wasser 1 mittelgroße Rote Rübe 100g Bergkäse, nach Belieben auch mehr 100ml Schlagobers Zunächst die rote Rübe gemeinsam mit dem Wasser in der Küchenmaschine mixen. Das Mehl, die Eier und das Rübenwasser zu einem zähen Spätzleteig verrühren und 30 Minuten ruhen lassen. Für die Spätzle reichlich Wasser in einem großen Topf aufkochen. Den Teig portionsweise in den Aufsatz des Spätzlehobels geben und direkt ins kochende Wasser hobeln. Die Spätzle kräftig aufkochen …

Rezept für Zwetschgenknödel

Familienküche: Zwetschgenknödel für Alle

Es gibt Gerichte, die kommen einfach immer gut an. Selbstgemachte Zwetschgenknödel zum Beispiel. Sie sind süß, flaumig, fruchtig und, ja, satt machen sie auch. In dieser Version kommt der Klassiker aus der Böhmischen Küche mit Dinkelmehl und, wenn gewünscht, ganz ohne Zucker daher. Und das geht so. Für den Teig braucht man: 250g Speisetopfen 250g Dinkelmehl 50g Butter 1 Ei Auf die Zwetschgen darf man natürlich nicht vergessen. Der Teig sollte für acht mittelgroße Früchte reichen. Abgerundet werden die Knödel am Teller mit etwa 100g Semmelbrösel, großzügig Butter und – ganz nach Bedarf – bis zu 100g Zucker. Bei uns hat Birkenzucker gut funktioniert, noch runder wird es bestimmt mit dem etwas malzigeren Kokosblütenzucker. Aber zunächst muss erst ein Teig geknetet werden. Und zwar mit viel Kraft und ein wenig Geduld aus Topfen, Mehl und zerlassener Butter. Nachdem der Teig 20 Minuten an einem kühlen Ort geruht hat, kann er leicht zu einer Rolle geformt und in Stücke geschnitten werden. Die gewaschenen und entkernten Zwetschgen können dann in die Teigstücke gedrückt und ummantelt werden. Dann …