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Wochenende in Bildern

Wochenende in Bildern: Regensprünge und Herbstgefühle

Das erste Wochenende in Bildern nach einer etwas längeren Sommerpause ist eigentlich nur ein halbes. Macht aber nichts. Ein Sonntag voll mit gutem Essen, ausdauernden Spielen und nassen Hosen.

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Die vergangene Woche stand unter dem Motto „Kindergeburtstag“, war voller Freude, Feiern und Girlanden, voller Bewegung und allerschönster Aufregung. Wir haben Torte gegessen, Geschenke bestaunt und das Geburtstagskind ist vor lauter Glück und Stolz bestimmt gleich noch zwei Zentimeter gewachsen. Nach diesen Feierlichkeiten haben wir das Wochenende aber erst einmal nach drinnen verlegt, auch das Wetter war dabei auf unserer Seite.

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Der Samstag vergeht wie im Flug und ganz ohne, dass ich die Kamera zur Hand nehme. Immerhin müssen all die Spiele, die in unseren Haushalt eingezogen sind, nun auch einmal ausprobiert, der Hund gestreichelt und zwei, drei, vier Folgen Barbarpapas geschaut werden. Auch das Projekt „Auf der Suche nach dem besten Papierflieger“ startete samstags, zog sich aber noch weit in den Sonntag hinein.

Spinatgnocchi

Nachdem schon Mitte der Woche Gnocchi-Gusto aufkam (schuld daran war dieses Bild von freiraum.14), war es beschlossene Sache. Sonntag ist Gnocchi-Tag. Statt dem Auflauf gab es allerdings die bewährten Spinat-Gnocchi mit Minzpesto. Schon allein, weil die Kräuter von der Fensterbank dringend abgeerntet werden mussten.

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Ein klarer Auftrag für den Kleinsten im Haus. Schnippelmeister.

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Die Gnocchi waren ein Traum. Das Kind wollte trotzdem lieber Apfelmus. Oder Honig. Oder irgendwas Süßes.

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Noch mehr Grün. Nach mehrstündigem Spielmarathon (inklusive sanften Umbauten des Wohnzimmers Richtung Flughafen) und beherzten Tanzeinlagen, überrede ich die Meute zu einer kleinen Spazierrunde und wir ziehen die Regenmäntel über den Sonntagsstaat. Frische Luft und so.

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Die Minigolfsaison neigt sich dem Ende zu.

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Das Projekt Open Piano for Refugees gastiert an diesem Wochenende im Museumsquartier. Aufgrund des Regens findet das offene Konzert nicht im Freien, sondern in der Ovalhalle statt. Die Menschen finden trotzdem her, setzen sich, hören zu. Ziel der Veranstaltung ist es zu verbinden, das Konzept lautet in Kurzfassung: „Alle dürfen spielen. Alle dürfen zuhören“.

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Die Bandbreite ist beachtlich, ebenso wie das Können der Teilnehmer. Die Initiatoren der Veranstaltungsreihe haben übrigens auch eine Musikschule gegründet. Bei „Doremi“ werden SchülerInnen stets paarweise unterrichtet, wobei Geflüchtete und sozial Benachteiligte im Doppel mit einkommenstärkeren Personen unterrichtet werden, wovon wiederum alle profitieren (Stichwort: Sprachkenntnisse, Wertschätzung, kulturelle Vielfalt und neue Blickwinkel).Das kann man unterstützen, etwa als  Musikpate.

Wochenende in BIldern

Der Sprung in die Regenpfütze ist an einem Tag wie diesem natürlich Pflicht. Gehüpft wird bis die Hosen nass sind und noch ein kleines bisschen länger. Das Abendessen wird zuhause kurzerhand in die Badewanne verlegt, weil: warum nicht? Es folgt Eingekuschel und Vorgelese und eine eigenartige Vorfreude auf diesen Herbst, der da in großen Schritten auf uns zu kommt.

 

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Noch mehr Wochenenden in Bildern gibt es bekanntlich auf Susanne Miraus Blog Geborgen Wachsen.

Schnelles Salzteigrezept

Knete selbermachen: Einfaches Salzteig-Rezept

Kaum wird es ein wenig kühler, geht das Bastelfieber wieder los. Kneten, rollen, matschen, backen – klassischer Salzteig ist schnell zusammengerührt und kann dafür umso länger  verarbeitet werden.

Zugegeben, Salzteig hat nicht das allerbeste Image. Schnell hat man jene auf Kindergartentischen gefertigten Objekte vor Augen, die über Jahre hinweg in ihren Ecken vor sich hinstauben. Das Herz zum Muttertag, der Engel an Weihnachten. Gut möglich, dass es an diesen Assoziationen liegt, dass die Knetobjekte, die an unserem Esstisch gefertigt werden nur in Ausnahmefällen hart gebacken werden. Als einfache Knete lieben wir den Salzteig aber sehr.

Salzteigrezept

Und das beste ist: Die Zutaten für einen einfachen Salzteig hat man so gut wie immer im Haus. So funktioniert’s:

Rezept für schnellen Salzteig:

  • 2 Tassen Mehl
  • 1 Tasse Salz
  • 1 Tasse Wasser
  • 1 EL Öl

Alle Zutaten zusammenkneten, fertig ist der Teig. Er sollte gut formbar sein und nicht an den Fingern kleben. Klebt er doch, kann noch ein wenig Mehl zugegeben werden.

Schnelles Salzteigrezept

Schon kann es los gehen. In einem luftdichten Behälter (Jausenbox) bleibt der Teig über Monate hinweg weich, er kann also immer wieder verwendet werden. Möchte man die Knet-Objekte für die Ewigkeit härten, lässt man sie einfach zwei Tage trocknen und backt sie dann etwa eine Stunde bei 120° Celsius im Backrohr

Salzteigrezept: Knete selbermachen

Marrakesch mit Kind (c) Marlene Mayer

Marrakesch mit Kind: Die besten Adressen

Ausflüge, Essen, Shopping: Gute Adressen für die nächste Reise nach Marrakesch. Alle selbst ausprobiert und für gut befunden.

ESSEN

Marrakesch mit Kind (c) Marlene Mayer

Amal.

Dieses Restaurant in Gueliz, der Neustadt von Marrakesch sieht unspektakulär aus, man sollte trotzdem unbedingt reservieren. Serviert wird traditionelle marokkanische Küche auf hohem Niveau (Freitags gibt es Cous Cous), betrieben wird das Lokal als Non-Profit-Kooperative, die Frauen in Notsituationen – meist kommen sie aus den Bergen – unterstützt und einen Arbeitsplatz bietet.

Chez Yassine.

Solide Pizza, klassische marokkanische Speisen und eine besonders herzliche, familienfreundliche Atmosphäre (Spielkiste!) gibt es bei Chez Yassine in der Rue Fatima Zahra Rmila, etwa fünf Minuten vom Djemna el fna.

Marrakesch mit Kind (c) Marlene Mayer

Shtatto

Neuer, noch eine Spur unaufgeregter und nicht zuletzt günstiger als das Café des Epices ist die Terrasse des Shtatto, eines neuen Conceptstores, der neben ausgesuchten Interieur- und Modestücken auch einen Barbershop für den modernen, bärtigen Mann beheimatet.

AUSFLÜGE

Marrakesch mit Kind (c) Marlene Mayer

Beldi Country Club.

Gerade in den ersten Tagen kann das Soukgewimmel auch überfordernd sein. Da kommt ein Angebot des Beldi Clubs gerade recht, nämlich der Tagespass für den Pool (100 Dirham pro Person), wenn gewünscht mit einem soliden Mittagsmenü (270 Dirham pro Person). Wunderschönes Areal vor den Toren der Stadt, mit Rosengärten, Bouleplatz und angeschlossener Glasbläserei.

Marrakesch mit Kind (c) Marlene Mayer

Agafay:

Etwa 40 Minuten außerhalb von Marrakesch befindet sich Agafay, ein Ort, der sich touristisch als eine Art „kleine Sahara“ positionieren möchte, mit einer echten Wüste aber nicht sehr viel zu tun hat. Die unendlichen Weiten dieser sanfthügeligen Landschaft sind dennoch wunderschön und lohnen einen Besuch. Am bequemsten von einem der Lodge-Hotels aus, etwa dem „Terre des Etoiles“, hier nächtigt man in luxuriösen Zelten, man darf aber auch nur für das ausgezeichnete Mittagessen vorbei kommen.

KULTUR

Marrakesch mit Kind (c) Marlene Mayer

Yves Saint Laurent Museum:

Pflichtbesuch. Das neue Yves Saint Laurent-Museum hat im Vorjahr eröffnet und zeigt auf 4000 Quadratmetern die schönsten Haute-Couture-Entwürfe des Wahlmarrokaners Saint Laurent, dabei aber auch ausgezeichnete Museumsarchitektur. Kann auch im Paket mit dem Jardin Majorelle besucht werden, dem botanischen Garten des Malers Jacques Majorelle, den Saint-Laurent 1980 der Öffentlichkeit zugängig machte.

SHOPPING

Marrakesch mit Kind (c) Marlene Mayer

Marrakesch mit Kind (c) Marlene Mayer

Max & Jan Concept Store

Ausgewählte Kleidung, Accessoires und Interieur versammelt der Conceptstore auch an seiner neuen Adresse in der Rue Amsefah in der Medina. Dabei wird Wert darauf gelegt, traditionelle marokkanische Produktionstechniken zu nutzen – weben, knüpfen, töpfern. Ganz neu ist das Restaurant im Innenhof des Shops.

Marrakesch mit Kind (c) Marlene Mayer

Marrakesch mit Kind (c) Marlene Mayer

Some – Slow Concept Store

Besondere Einblicke bietet Some, ein Laden, der sich dem Thema Slow Shopping verschreibt. Der befindet sich nämlich in einer alten, restaurierten Bauhausvilla in Gueliz, der Neustadt und verschafft dem Besucher dadurch ungewohnte Einblicke. Ausgesuchte Produkte verteilen sich über Küche, Badezimmer und Wohnzimmer, neben Möbel, Keramiken, & Co gibt es auch ein schönes Kindersortiment.

Marrakesch mit Kind

Marrakesch mit Kind: Bussi, bussi Habibi

Ein Tuch in knallorange, freundliches Kopfgetätschel, aufregendes Soukgewimmel und eine Handvoll struppiger Störche – das ist Marrakesch aus der Kinderperspektive.

Wir reisen den Störchen entgegen, um Kamele, Schlangen und anderes Getier zu treffen. Schieben uns auf der Suche nach ungewohnten Blickwinkeln und kleinen Abenteuern durch Gassen und Gässchen, stürzen uns ins Gewimmel, um zur Ruhe zu kommen. Wir sind in Marrakesch. In einer Stadt, die gar nicht so leicht auf einen Nenner zu bringen ist, in der es staubt und glitzert, die sich dem Fortschritt verpflichtet, dabei in alle Richtungen ausbreitet und einen trotzdem immer wieder aus der Zeit wirft. Es ist eine Stadt der Sehnsüchte, der Widersprüche und des Gleichzeitigen, irgendwo zwischen Europa und Afrika, zwischen verschiedenen Interessen und Glaubenssätzen, zwischen Kelim-Folklore und ernstgemeinten Fluchtbewegungen – eingeklemmt zwischen Gestern und Morgen.

Marrakesch mit Kind: Bussi, Bussi Habibi

Dieser Text erschien zuerst im Focus, Ausgabe 33/18 (www.focus-magazin.de).

Hier sind wir also, in diesem Marrakesch, und unser Reiseleiter ist ein Dreijähriger. Er heißt Felix und hat eine Mission. Nur wenige Wochen zuvor hat er ein Buch in die Hände bekommen, ein Buch über Störche. Und die, so lehrte uns die Lektüre, erholen sich im Winter in Nordafrika und brüten im Sommer in Mitteleuropa. Ihre Reiseroute verläuft unserer diametral entgegengesetzt, also – Achtung: Kleinkinderlogik – könnten wir sie doch einfach in Marrakesch abholen. Und, tatsächlich, wir werden zu den Störchen kommen, zuvor müssen wir aber noch eine andere Welt entdecken.

Der Schritt raus aus dem Menara Airport zeigt davon erst einmal nicht viel. Zu sehen ist bloß klassische, internationale Betonwüste, Parkplatzweiten, Neubauten. Doch bereits auf der Fahrt in die Stadt geht es los: Kamele lümmeln wie bestellt an der Ecke herum, die alte Stadtmauer windet sich an der Straße entlang, der Turm der Koutoubia, der wichtigsten Moschee der Stadt, schraubt sich in die Höhe. Die Eltern zeigen aus dem Fenster, sagen „Schau!“ und „Da!“, der warme Wind kommt aus der Sahara. Wir erreichen den berühmten Djemna el fna, den Platz der Gehängten, der Gestrandeten, der Geschichtenerzähler und das Kind schläft ein. Lektion Nummer 1: Reisen ist anstrengend. Und alles hat seine Zeit.

Marrakesch mit Kind

Das Neue, das Alte und alles dazwischen.

Wir verbringen die folgenden Tage in der Medina, der Altstadt, und die ist vollbehängt mit Tüchern und Teppichen, Spiegelchen und Strohhüten, gusseisernen Lampen und müffelndem Leder. An den hübsch drapierten Keramiken huschen Katzen vorbei, die alle miteinander verwandt scheinen. Alles ist dicht an dicht und drängt, die Mopeds, die hier im Souk angeblich verboten sind, genauso wie die Haben-Wollen-Impulse bei Felix. Holzschlangen, kleine Kamele, handgeschnitzte Kochlöffelchen, im Minutentakt passieren wir neue Begehrlichkeiten. Und das ist gar nicht so schlecht, denn der Kitsch schlägt Brücken für das Kind, ist eine Art Kontaktmittel, das es ankommen lässt in der ungewohnten Umgebung.

Dabei verläuft das Leben nicht nur entlang der belebten Gassen, es findet drinnen und draußen statt, genauso wie obenauf: Auf den Dächern der Stadt. Hier sind nicht nur Wohnräume, Kakteengärten, Sat-Schüsseln, Waschmaschinen, sondern auch die Cafés und Bars, Aussichtspunkte und Wohlfühl- Lounges. Berühmt ist immer noch das Café des Epices, weil die Betreiber einst Pionierarbeit geleistet haben, als sie sanft an der traditionellen Medina-Ästhetik geschraubt haben und sie damit jung, modern und vor allem leicht zugänglich wirken ließen. Hier und anderswo isst man nun Salate und Sandwiches, genauso wie Tajine und Cous Cous und Felix immer wieder Melaoui – eine Art frittierter Crepe – mit Honig zum frischgepressten Orangensaft. Das Kind wird also auch in Marrakesch satt, Angst vor Zucker darf man freilich keine haben.

Marrakesch mit Kind (c) Marlene Mayer

Kinder sind immer willkommen

Mit einem Kinderwagen kommt man nicht weit. Das ist Lektion Nummer 2. Mit ihm schafft man es weder über wackelige Stiegen in die oberen Etagen, noch halbwegs entspannt durch die Souks. Auch für etwas größere Kinder empfiehlt es sich also eine geeignete Tragehilfe einzupacken, nicht nur wegen den immermüden, kleinen Beinen, sondern vor allem weil sich die Eindrücke so in sicherer Distanz und dennoch auf Augenhöhe verarbeiten lassen. Tagelang hängt Felix also am vertrauten Rücken, sieht von hier aus Yves Saint Laurents berühmte Kreationen, die breiten Boulevards von Gueliz, schicke Conceptstores und die Schlangen, die ihren Job am Djemna el-Fna machen. Vor allem sieht er aber die Menschen, die ihm immer und überall mit einem Lächeln, mit einem freundlichen Wort, ja, manchmal auch mit einem Keks begegnen.

Marrakesch mit Kind (c) Marlene Mayer

Auf den ersten Blick wirkt die Stadt nicht besonders kindertauglich (Hitze, steile Treppen, verrückter Verkehr, Gewusel), schnell stellt sich aber heraus: Genau das Gegenteil ist der Fall. Denn Kinder sind einfach überall, mittags am Platz und spätabends im Restaurant, sie spielen auf den Straßen der Wohnviertel Fussball, schäkern frech-freundlich mit den Touristen. Was aber besonders auffallend ist: Die Erwachsenen begegnen ihnen mit ehrlichem Wohlwollen, die ständige „Pst“- und „Nicht anfassen“-Diktion, die einen in Europa oft begleitet, fällt komplett weg. Das macht das Leben natürlich auch für Eltern einfacher.

Marrakesch mit Kind (c) Marlene Mayer

Auch bei Felix kommt das sichtlich gut an und irgendwann zwischen Tag vier und fünf unserer Reise wird der Souk zu seinem natürlichen Habitat. Während wir immer noch instinktiv die Händler meiden (sie könnten uns ja etwas verkaufen wollen!), bleibt Felix überall stehen, bewundert die Waren, schließt allerorts kleine Freundschaften. Und wir hinterher. Er wird gedrückt und geherzt, viele, viele Bussis werden auf Stirn und Wange gedrückt und merkwürdiger Weise scheint ihn das gar nicht zu stören. Beim Händler ums Eck wird er besonders regelmäßig vorstellig und irgendwann verteilt sich plötzlich ein enormes Stück Stoff auf 100 Zentimeter Kind. Ein Tuch in Palästinenseroptik und knallorange. Ein Geschenk, das sich ästhetisch nicht sicher einordnen lässt, diesen Dreijährigen hier aber sehr, sehr glücklich macht.

Und die Störche? Die haben wir auch gefunden. Ihre enormen Nester verteilen sich gut sichtbar auf den dicken, alten Stadtmauern. Sie wären kurz davor ihre jährliche Reise in den Norden anzutreten, hören wir. Wer weiß, vielleicht treffen wir einander ja tatsächlich wieder, an einem Sommertag am Neusiedler See. Die Chancen stehen gut, dass Felix auch dabei noch sein knallorangenes Tuch tragen wird.

 

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Reise: Marrakesch mit KindReise: Marrakesch mit Kind

Reise: Marrakesch mit Kind

Post Partum Positivity: Interview mit Didi Resch

Post Partum Positivity: Scheisst euch nicht vor eurer Cellulite an!

Aus unserer Post-Partum-Positivity-Serie: Didi Resch ist nicht nur zweifache Mutter, sondern auch Yogalehrerin. Dabei unterstützt sie regelmäßig Frauen nach der Geburt bei der Rückbildung. Sie weiß, dass man sich seinen Körper nach einer Schwangerschaft erst wieder zurück erobern muss und ruft dazu auf, sich von einer Welt der Scheinbilder und Inszenierungen nicht einschüchtern zu lassen.

Wie war dein Körpergefühl nach der Geburt?

Nach meiner ersten Geburt – es war ein Notkaiserschnitt – war ich zuallererst mit den Folgen des Eingriffs beschäftigt. Ich könnte nicht sagen, dass mir mein Körper danach fremd gewesen wäre, aber aufgrund der großen Narbe, die nun meinen Unterleib ziert, musste ich ihn mir auf gewisse Weise wieder zurück erobern. Nachdem alles gut verheilt war, begann ich schon bald mit Rückbildungsübungen und Yoga, was mir ermöglichte mich wieder kräftig zu fühlen und meinen Körper so wie er ist, anzunehmen. Die zweite Geburt war eine Spontangeburt und da ich auch keinerlei Verletzungen hatte, war ich sehr rasch wieder fit. Allerdings fand ich aufgrund der neuen Familiensituation kaum Zeit mich körperlich zu betätigen – im Sinne eines Trainings. Es dauerte bedeutend länger bis sich mein Bauch zurück gebildet hatte. Aber mit ein paar Übungen zwischen dem Kochen und den älteren Sohn vom Kiga Abholen hat auch das dann funktioniert.

Inwiefern hat sich deine Körperwahrnehmung durch das Mutterwerden / Muttersein verändert?

Das Mutterwerden und – sein verlangt dem Körper Enormes ab. Durch die tagtäglichen körperlichen Herausforderungen, den Hormonachterbahnfahrten und den schlaflosen Nächten hat sich viel verändert, schätze meinen Körper aber als einen an der Mutterschaft gereiften, der mich immer wieder mit seinem Kraftpotenzial überrascht. So wie ich meine Kinder heranwachsen sehe, wachse auch ich mit diesen Veränderungen und bin stolz auf meinen Körper das alles geschafft zu haben und weiterhin so vieles zu leisten, auch wenn es oft grenzwertig ist.

Der weibliche Körper ist zwar omnipräsent, in den allermeisten Fällen begegnen wir ihm aber in einem idealisierten und vor allem auch sexualisierten Kontext. Hatte das Einfluss auf dich, gerade in der Zeit nach der Geburt? Hast du eine Art Leistungsdruck verspürt schnell wieder auszusehen wie vorher?

Ganz ehrlich gesagt, nach der Geburt hatte ich andere Dinge in meinem Kopf. Die Hormone und Gefühle die mich da geleitet haben, waren ganz auf Baby Ernähren und Familienpflege eingestellt. Da hatte ich keine Zeit und auch keinen Bedarf mich dem Wettbewerb „Idealkörper in Bestzeit“ zu stellen. Mir war wichtig mich wohl zu fühlen und körperlich fit zu sein, dh. ich habe die Rückbildung sehr ernst genommen und so oft wie möglich Übungen in den Alltag eingebaut. Bin aber keinem Idealbild hinter her gelaufen. Ich weiß, dass es speziell unter „frischen“ Müttern ein riesen Thema ist und der Wettbewerb ist spürbar, aber für mich hatte es deshalb keinen Reiz mich da mitreißen zu lassen, da die Frauen in den meisten Fällen frustriert daraus hervorgehen, da die gesteckten Ziele oft so nicht erreicht werden können.

Die Body Positivity Bewegung will vor allem Sehgewohnheiten ändern, in dem „normale Körper“ gezeigt werden. Kann das funktionieren?

In der selbstoptimierungs- und selbstdarstellungssüchtigen Zeit wie dieser nicht. Nein. Da müsste die gesamte mediale Welt wie ein Computer neu aufgesetzt werden. Es wird immer die zwei Frauen-Bilder geben: der schlanke, trainierte, dellenlose, enthaarte, glänzende Körper, sowie der „normale“ – aber den sehen wir ja eh auf der Straße oder im Schwimmbad. Die Gesellschaft will sich da ja bekanntlich wenig aufhalten und beamt sich lieber in eine großartig inszenierte Fake-Welt.

Eine Geburt ist ein urweiblicher und extrem körperlicher Akt, gleichzeitig soll man sie dem weiblichen Körper im Idealfall nicht ansehen. Kannst du dir diesen Widerspruch erklären?

Ich bin nicht sicher ob hier von einem Widerspruch gesprochen werden kann, denn das eine von dem gesprochen wird, ist eine Erfahrung die eine Frau auf ganz individuelle Weise erlebt und das andere der Begriff des Schönheitsideals, der eben eine Idealisierung ist und somit nicht alle realen Lebensbereiche und -erfahrungen mitberücksichtigen kann.

Aber wie schon angesprochen lastet auf den Frauen oft ein enormer Druck da sich viele Frauen ja geradezu in einem Wettbewerb befinden, wer wann und wie wieder zum Traumbody gelangt, am besten nach einer Traumschwangerschaft und einer Traumgeburt. Frau muss funktionieren. Auf allen Ebenen: Schwanger werden, Mutter sein, mit der perfekten Wohnung, dem perfekten Essen, einer guten Arbeit und auch noch gut aussehen. Harte Arbeit wenn frau sich dem ausliefert.

Hast du Tipps und Tricks die speziell Müttern auf dem Weg zu einem positiven Körperbild helfen können?

Ich denke unsere Generation hatte schon zur Genüge die Möglichkeit sich „selbst zu finden“, „Sich Gutes zu tun“, eine Detox-Lebensweise zu führen. Meine Meinung ist : Löst euch von gephotoshopten Blogs – einer Welt voller Scheinbildern und Scheinszenarien; löst euch von Ratgeber-Seiten; Schaut euren Kindern mehr in die Augen als auf den Black Mirror, hört ihnen zu und reagiert darauf und hört auf eure Bedürfnisse und handelt danach. Will euer Körper sich gerade strecken, dann streckt euch. Gönnt euch ein Bier wenn ihr darauf Lust habt und scheißt euch nicht vor eurer Cellulite an, sondern schaut einfach darauf, dass alles irgendwie im Rahmen ist. Ich glaube so könnte frau sich wohl fühlen.

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Rezept für Zwetschgenknödel

Familienküche: Zwetschgenknödel für Alle

Es gibt Gerichte, die kommen einfach immer gut an. Selbstgemachte Zwetschgenknödel zum Beispiel. Sie sind süß, flaumig, fruchtig und, ja, satt machen sie auch.

In dieser Version kommt der Klassiker aus der Böhmischen Küche mit Dinkelmehl und, wenn gewünscht, ganz ohne Zucker daher. Und das geht so.

Zutaten für 8 Zwetschgenknödel:

  • 250g Speisetopfen
  • 250g Dinkelmehl
  • 50g Butter
  • 1 Ei
  • 8 mittelgroße Zwetschgen

Der Teig sollte für acht mittelgroße Früchte reichen. Abgerundet werden die Knödel am Teller mit etwa 100g Semmelbrösel, großzügig Butter und – ganz nach Bedarf – bis zu 100g Zucker. Bei uns hat Birkenzucker gut funktioniert, noch runder wird es bestimmt mit dem etwas malzigeren Kokosblütenzucker.

Rezept für Zwetschgenknödel

Aber zunächst muss erst ein Teig geknetet werden. Und zwar mit viel Kraft und ein wenig Geduld aus Topfen, Mehl und zerlassener Butter. Nachdem der Teig 20 Minuten an einem kühlen Ort geruht hat, kann er leicht zu einer Rolle geformt und in Stücke geschnitten werden.

Rezept für Zwetschgenknödel

Die gewaschenen und entkernten Zwetschgen können dann in die Teigstücke gedrückt und ummantelt werden.

Rezept für Zwetschgenknödel

Dann kommen die fertigen Knödel in kochendes Wasser, wo sie etwa zehn Minuten ziehen. Danach können die abgetropften Knödel in einer warmen Pfanne in der Butter-Semmelbrösel-(Zucker)-Mischung geschwenkt werden.

Rezept für Zwetschgenknödel

 

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Rezept für Zwetschgenknödel

Post Partum Positivity: Tina Valaker Brotke

Post Partum Positivity: Die Schönheit der Mütter

Der weibliche Körper hat sich Wohlwollen und Anerkennung verdient – gerade in der Zeit nach einer Geburt. Da kommt die Body-Positivity-Bewegung gerade recht. Die hat sich nämlich zum Ziel gesetzt, die Realität abzubilden und sie damit zu einem neuen Ideal zu erheben. Plus: Ein Aufruf zu unserer neuen „Post Partum Positivity“-Serie – Mütter erzählen, wie es ihnen mit dem Thema geht.

Ein Kind auf die Welt zu bringen, ist ein extrem körperlicher Akt. Ein Hochleistungsakt. Dennoch wird der Körper, der ihn vollbringt, nicht selten vor allem daran gemessen, ob man ihm diese Leistung ansieht oder nicht. Wobei „nicht“ in der Regel als gut gilt. Bei Müttern sorgt das wiederum vor allem für Selbstzweifel, Unsicherheit, Unwohlsein. Bereits in der Schwangerschaft werden also Kalorien gezählt, im Wochenbett auf die ärztliche Freigabe fürs Sportprogramm gewartet, und viele Schönheitschirurgen haben sogenannte „Mommy Make-overs“ im Programm – eine Kombination aus Bruststraffung, Bauchdeckenstraffung und Fettabsaugung. „Der Körper wird einfach nicht wertgeschätzt“, sagt Autorin Nunu Kaller, die sich bei der Recherche für ihr Buch „Fuck Beauty“ intensiv mit den Themen verschrobene Körperwahrnehmung und falsches Selbstbild auseinandergesetzt hat. „Dieser Körper hat gerade ein Leben produziert, es ist also völlig okay, dass er jetzt mal kurz schlaff in den Seilen hängt. Aber die Zeit wird nicht gegeben und der Körper nur als optische Schale gesehen. Dabei ist der Körper doch dazu da, dass wir überhaupt leben.“

Es birgt jedenfalls eine gewisse Ironie, dass Schwangerschaft und Geburt zweifelsfrei urweibliche Attribute sind, es aber als besonders attraktiv gilt, wenn man eben diese Weiblichkeit nicht sehen kann. Der Postpartum-Körper ist medial nicht existent – das macht es besonders unangenehm, wenn er einem plötzlich im Spiegel gegenüber steht. Genau an diesem Punkt setzt die Body-Positivity- Bewegung an. Die formiert sich über soziale Medien wie Instagram und hat sich vor allem eines vorgenommen: sich nicht zu verstecken und eben dadurch Sehgewohnheiten zu ändern. Eine von ihnen ist Tina Brotke (@tina.v.b). Vom Brotberuf Fitnesstrainerin, will sich die Norwegerin vom Konzept des perfekten „After Baby Body“ nicht unter Druck setzen lassen und postet deswegen schöne, positive, vor allem aber ehrliche Bilder von sich und ihrer persönlichen Postpartum-Reise – und die hat eben auch mit Windeln für Erwachsene, Augenringen und überschüssiger Haut zu tun.

Anerkennung statt Zweifel.

Sich nicht unter Druck zu setzen – das ist natürlich nicht immer so einfach, und auch Brotke schlagen Restbauch und Dehnungsstreifen zwischendurch mal aufs Gemüt. „Dabei sollten sie mich stolz machen“, sagt sie. „In einer Welt, in der alles und jeder immer perfekt sein muss und das eben auch für den Post-Baby-Körper gilt, ist das aber gar nicht so leicht.“ Es geht vor allem um Wertschätzung, um eine wohl- wollende Haltung sich selbst gegenüber. Die ist es nämlich, die aus sogenannten Makeln ganz plötzlich Zeugen macht. Zeugen dessen, was der Körper eigentlich leisten kann. „Das Mutterwerden, Muttersein verlangt dem Körper Enormes ab. Die körperlichen Herausforderungen, Hormo- nachterbahnfahrten und schla osen Nächte haben viel verändert. Ich schätze meinen Körper aber als einen an der Mutterschaft gereiften, der mich immer wieder mit seinem Kraftpotenzial überrascht“, erzählt etwa die Wienerin Didi Resch, die sich als Yogalehrerin auch berufsbedingt mit der körperlichen Rückbildung nach der Geburt beschäftigt hat.

Erholsamer Perspektivenwechsel.

Denn die Veränderungen anzunehmen, bedeutet keineswegs, den Körper nicht bei seiner Rückbildung zu unterstützten. Im Gegenteil: Begegnet man ihm wohlwollend, will man ihm automatisch auch Gutes tun, ihn stärken und bewegen. Oder, wie Resch sagt: „Hört auf eure Bedürf- nisse und handelt danach. Will euer Körper sich gerade strecken, dann streckt euch. Gönnt euch ein Bier, wenn ihr darauf Lust habt, und macht euch nicht vor eurer Cellulite an!“ Auch der Versuch eines Perspektivenwechsels kann heilsam sein, und zwar in jene der Kinder. Davon erzählt etwa die zweifache Mutter Verena Langner, wenn sie sagt: „Was die Körperwahrnehmung für mich positiv verändert hat, ist, dass meine Kinder mir das Gefühl geben genau richtig zu sein, so wie ich bin. Durch ihre Liebe und ihren Umgang mit meinem Körper, wie sie ihn anfassen, anschauen – einfach ohne zu werten.“

Dieser Text erschien zuerst im hello familiii-MagazinDas Foto zur Geschichte kommt von Tina V. Brotke. Auf Instagram teilt @tina.v.b ihre persönliche Post-Partum-Geschichte.

 

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Spielplatz im Liechtensteinpark

Spielplatz-Tipp: Klettern und Schwingen im Liechtensteinpark

Der Spielplatz im Liechtensteinpark befindet sich mitten in der Stadt – mit Blick auf das Palais, umgeben von schön-gepflegten Blumenwiesen kann man aber gerade die hier zwischenzeitlich gut vergessen.

Spielplatz im Liechtensteinpark

Für unsere kleine unregelmäßige Reihe „Lieblingsorte“ bietet sich bei diesen sommerlichen Temperaturen ein Spielplatz-Tipp geradewegs an. Ideal sind ja jene Orte, an denen für alle etwas geboten wird und genau das ist hier im Liechtensteinpark jedenfalls der Fall, weil man nicht nur gut auf den Spielplatz gehen kann, sondern im schattigen Schanigarten neben dem Palais auch hervorragend Kaffee trinken kann. Ja, und der Rest vom Park ist natürlich auch nicht schlecht.

Spielplatz im Liechtensteinpark

Der Spielplatz eignet sich besonders gut für größere Kinder, wobei es natürlich auch eine Sandkiste, eine kleine Rutsche und Babyschaukeln für die kleineren gibt. Aber besonders sind hier vor allem die Klettergerüste und Riesenrutschen.

Soielplatz im Liechtensteinpark

Es gibt eine Klettertrapez, einen Kletterturm mit Kletterwand, Seile zum balancieren und insgesamt drei große Rutschen. Außerdem eine Affenschaukel, Autoreifen zum schwingen und vieles mehr.

Spielplatz im Liechtensteinpark

Darüber hinaus sind auch ein Tischtennistisch und ein Fussballplatz vorhanden. Auch gut zu wissen: Es gibt eine akzeptable öffentliche Toilette direkt vor Ort.

Spielplatz im Liechtensteinpark

Spielplatz im Liechtensteinpark.
Fürstengasse 1, 1090 Wien
Erreichbar über die Porzellangasse (Straßenbahn D) oder fußläufig über die Nussdorferstraße (Straßenbahn 5, 33)
Sommeröffnungszeiten: 7 – 19. 45 Uhr

 

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Wochenende in Bildern: Wiesenpicknick & Hängemattenglück

Dieses Wochenende war herrlich unspektakulär. Endlich. Ein Wochenende in Bildern zwischen Dinosaurier backen und Sommerregen. Viele Bilder, wenig Worte.

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So sieht der ideale Samstagvormittag aus. Die zweite Tasse Kaffee, saure Ribisel und die Flow – die allein optisch eine große Freude ist. Die Soundkulisse dazu: Endloses Kreisen der Aufziehautos in der Rennbahn.

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Spontanes Resteverbacken für das Nachmittagspicknick.

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Die große Freude über die Kuchenform ist keine Überraschung.

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Wiesenschönheit.

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Was gibt es schöneres als barfuß über Gras zu laufen. Wir verbringen viele Stunden auf einem kleinen Stück Wiese zwischen zwei Bäumen im Wiener Prater. Die vergangenen Wochen waren hektisch und voll, heute keinen großen Ausflug zu machen, sondern den Tag einfach auf der Stadtwiese zu verbringen, war die allerbeste Entscheidung – stressfrei und sehr erholsam.

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Gestaltgewordene gepflegte Langeweile.

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Kurzer Besuch.

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Treuer Begleiter.

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Der warme Sommerregen kommt zwar nicht überraschend, wir werden trotzdem klatschnass. Die Stimmung nach dem Regen ist wunderbar.

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Sonntag. Frühstück am Fenster.

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Kleiner Obstteller, dazu Podcast hören. Nämlich den hier – v.a. das Gespräch mit Manfred Meiner vom Felix Meiner-Verlag.

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Einfach und sehr, sehr gut. Griesnockerlsuppe mit frischem Basilikum von der Fensterbank.

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Nach dem Mittagessen ist vor der Jause. Eiskaffee – kleiner Espresso und ein Brickerl im Café im Liechtensteinpark.

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Sommerblumen.

Für kletterfreudige Kinder ist der Spielplatz im Liechtensteinpark genau das Richtige, noch mehr Bilder gibt es hier.

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Und wieder essen. Der Regen fegt uns am späten Nachmittag sanft vom Spielplatz. Wir gehen spontan ins 1090, essen dort mittelok und spazieren dann langsam nach Hause. Das Kind ist ganz schön müdegespielt und schläft noch unterwegs ein. Auch nicht schlecht.

Noch mehr Wochenenden in Bildern gibt es bekanntlich auf Susanne Miraus Blog Geborgen Wachsen.

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Wochenende in Bildern: Krankenlager, Pizza-Pause, Fussballfieber

Nach einer längeren Pause gibt es endlich wieder ein Wochenende in Bildern. Auch wenn es ein bisschen anders aussieht, als zuvor noch erhofft.

Diese schöne kleine Rubrik hat in den vergangenen Wochen pausiert, wie der gesamte Blog eigentlich. Das ist nicht schlimm, bedeutet nur, dass das Leben selbst in letzter Zeit noch ein Stückchen mehr die Überhand gewonnen hat. Und die Fotokamera im Service war.

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Pünktlich zum Wochenende kam die nun zurück, Grund genug den Alltag ein bisschen mit zu fotografieren. Auch, wenn da schon klar war, dass diese Tage weder am See noch im Schanigarten stattfinden würden, denn das Kind kam schon am Donnerstag krank aus dem Kindergarten.

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Also lautete die Devise: Zuhause einigeln. Der Samstag vormittag ist ohnehin die beste Zeit der Woche und hat in erster Linie mit Nichts-tun zu tun, mit viel Kaffee und wenigen Plänen.

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Den zweiten Teil der Anna Jones Kochbuchreihe „a modern way to…“ habe ich erst kürzlich geschenkt bekommen und nun endlich genauer unter die Lupe genommen. Schon der erste Teil hat mich sehr überzeugt und auch viele Rezepte aus dem neuen Buch machen Lust darauf, etwas neues auszuprobieren.

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Während ich also so vor mich hin aufwache, ist das Kind schwer beschäftigt. Mit schütten, rühren, kippen, mischen, nämlich.

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Es muss eine „Medizin gebraut“ werden, erfahre ich. Mit Johannisbeersaft. Ich schiebe den Wohnzimmertisch unauffällig von der Couch weg.

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Eine andere Welt.

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Je mehr Zeit wir zuhause verbringen, desto wichtiger wird das Thema essen. Wir entscheiden uns für ein Selbermach-Gericht mit vielen Komponenten, von denen die eine oder andere vielleicht auch den appetitlosen, matten Dreijährigen überzeugen könnte.

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Eine gute Entscheidung. Denn bester Bohnengatsch, Tomatensalsa, ein Potpourri aus Keimlingen, Spiegelei und Sojageschnetzeltes ergeben ausgezeichnete Tortillaschiffchen.

Das Zuhause-Rumgehänge bringt einen auf die merkwürdigsten Ideen. Wir dichten ein Feuerwehrlied. Warum nicht.

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Der laue Sommerabend weht beim Fenster hinein.

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Der Sonntag bringt Tomaten zum Frühstück. Immerhin, schließlich war die Nacht unruhig und kurz.

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Der Vormittag wird vermalt.

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Und auch der Beerenteller hat die schönsten Farben, wird aber unerbittlich verschmäht. Macht nichts, auch Eltern brauchen Vitamine.

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Frische Luft! Zumindest für mich, so kann ich einen Moment in Ruhe arbeiten. Die To-Do-Liste ist Kilometerlang und jeder Tag, an dem das Kind krank ist, lässt sie noch ein Stückchen länger werden. Ich finde diese Situation sehr schwer, dabei bin ich als Freiberuflerin eh noch gut dran. Wie macht ihr das?

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Wenn schon sonst nichts nach Plan läuft, soll man es sich so einfach machen wie möglich. Kochen kann man schließlich auch montags, für uns gibt es heute die Pizza vom Italiener ums Ecks. Begleitet vom WM-Finale, das ein Drittel der Familie ziemlich kalt lässt (ratet mal), ein Drittel aber ganz schön interessiert und das kleine Drittel immerhin einen Moment lang glauben macht, es wäre der 23 Mann am Platz.

Noch mehr Wochenenden in Bildern gibt es bekanntlich auf Susanne Miraus Blog „Geborgen Wachsen„.

 

Das könnte euch auch interessieren: Dieses Dal mit Süßkartoffeln und Kokos-Chutney habe ich aus dem „a modern way to eat“ von Anna Jones nachgekocht.