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Wochenende in Bildern: Vorweihnachtlicher Bastelmarathon

Wenn man sich dieses Wochenende in Bildern ansieht, könnte man meinen, es handelt sich dabei um eine einzige, riesige Bastelei. Und das ist im Grunde auch richtig.

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Samstag. Wir schlafen lang, zünden Kerzen zum Frühstück an und lassen das jüngste Familienmitglied selbstlos das Musikprogramm bestimmen. Während das Kind tanzt, wächst sich auf dem Tisch eine Zeitungs- und Bastellandschaft aus. Denn so viel steht fest: Die Wohnung wird an diesem Wochenende nur in Ausnahmefällen verlassen.

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Nach der Aufwärmrunde auf dem Wohnzimmer-Tanzparkett folgt des Kindes liebstes Weihnachtshörspiel, nämlich dieses hier. Das Personal der Weihnachtsgeschichte wird schon länger bespielt, nun wird auch der Ruf nach einem adäquaten Stall lauter. Also stecken wir aus fünf Stoffdreiecken und eben so vielen Holzspießen schnell ein Weihnachtstipi zusammen. Eine viel sauberere Anleitung gibt es zum Beispiel bei Steffi von Cuchikind, unsere Version tut es für die nächsten Tage aber auch. In der kleinen Kiste liegt übrigens ein Lego-Polizist. Es geht schließlich nichts über kindliche Vorstellungskraft.

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Weihnachtliche Papiersterne sieht man ja allerorts. Auch bei uns. Dafür wurde Zeitungspapier zunächst wild und bunt bestempelt, dann in dünne Streifen gefaltet, an den Seiten eingeschnitten, aufgefächert und an den Rändern zugeklebt.

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Später wagen wir uns dann doch raus in die Schneelandschaft. Den Nachmittag verbringen wir bei einem sehr schönen und entspannten Kindergeburtstag.

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Wir drehen schon seit Mitte der Woche Bienenwachskerzen in verschiedenen Größen, weil es so gut riecht, Kinderhandtauglich ist und sich auch noch gut verschenken lässt. Nachdem ich bei Susanne von Geborgen Wachsen schon so oft kleine Walnusskerzenschiffchen gesehen habe, habe ich die nun kurzerhand auch mal ausprobiert.

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Und das passt ja auch irgendwie ganz gut in dieses Wochenende in Bildern, dass einst von Susanne initiiert wurde und ab heute bei Konsti und Alu von www.grossekoepfe.de stattfindet. Die Kerzenschiffchen bringen jedenfalls umgehend (noch mehr) Weihnachtsstimmung auf den Tisch.

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Hier trocknen übrigens Feenflügel vor sich hin. Erst vor wenigen Wochen gab es bei einem Kindergeburtstag nämlich ganz tolle geschenkt, aufgrund ständigen Gebrauchs haben diese ihren Dienst jetzt allerdings quittiert. Nach ihrem Vorbild wurden nun neue improvisiert und zwar „mit gaaaanz viel Glitzer, bitte“. Damit der auch hält, kommt später noch transparente Folie zum Einsatz, genauso wie eine Schnur zum um die Schultern spannen. Die Anleitung zum Traumfänger nebenan gibt es übrigens hier.

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Für eine kurze Ladung Frischluft holen wir uns frischen Kaffee von Fürth Kaffee, dazu gibt es dann Bananenbrot nach dem Rezept von Oh She Glows. Danach folgt gleich noch ein wichtiger Programmpunkt – die Weihnachtswunschliste. Die wird wild bestempelt und – sehr diplomatisch –  sowohl an Christkind als auch an den Weihnachtsmann adressiert.

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Was darauf folgt, ist noch mehr Herumhängen, Keksgekrümel und Feengehüpfe und der Plan, die kommende Woche so weiter zu machen, sie also so ruhig, wie nur möglich, zu begehen. Letzte Projekte abzuschließen, um einen vorgezogenen Weihnachtsurlaub anzutreten. Mal sehen, ob das gelingt. Auch euch eine  entspannte Woche und natürlich einen schönen dritten Advent!

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Was wir lesen: Die schönsten Winter- und Weihnachtsbücher

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Noch mehr Wochenenden in Bildern gibt es ab sofort bei  Grosse Köpfe.

Die schönsten Weihnachtsbücher

Was wir lesen: Die schönsten Winter- und Weihnachtsbücher

Vorweihnachtszeit ist Vorlesezeit. Wir machen es uns auf der Couch gemütlich und verlieren uns in geheimnisvollen Geschichten. Wir reisen durch zauberhafte Winterlandschaften,  folgen traditionellen Melodien bis zu ihrem Ursprung. Wir laden Unbekannte ein, bei uns Halt zu machen und betrachten die Weihnachtsgeschichte aus den unterschiedlichsten Perspektiven. Und natürlich freuen wir uns auch an Weihnachten an einer Portion Spaß und Schabernack. Die schönsten Winter- und Weihnachtsbücher im Überblick:

 

 

Stille Nacht

Eine musikalische Geschichte. Liest man in diesem Buch, dann kriecht einem die Kälte direkt unter die Haut, genauso wie jene Mattheit, die einen nach durchlebter Krankheit oft lange begleitet und die Idee von Unwirtlichkeit und Hunger. Und trotzdem ist diese Geschichte durchaus positiv. Sie erzählt von jenem besonderen Zauber, den eine kleine, schöne Melodie verbreiten kann – gerade dann, wenn das Bedürfnis nach Hoffnung groß ist. Besonders schön wird dieses Buch durch das Zusammenspiel der traumhaften Illustrationen und den konkreten geschichtlichen Zusammenhängen, die bekannte Melodie transportiert einen so direkt in die Salzburger Schneelandschaft von 1818. Brigitte Weninger, Julie Wintz-Litty: Stille Nacht. Ein Lied geht um die Welt. NordSüd-Verlag. 15 Euro.

Stille Nacht

 

 

Stille Nacht, fröhliche Nacht

Gutgelaunte Heimatlose. Um eine gute Geschichte zu erzählen, braucht man nicht unbedingt viele Worte. Oder überhaupt Worte. Das zeigt Julie Völk, die schon für „Guten Morgen kleine Straßenbahn“ mit dem österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis ausgezeichnet wurde, mit diesem Bilderbuch ganz eindeutig auf. Passend zur Weihnachtszeit geht es um eine Reise, die durch weite Schneelandschaften führt, und die Wärme, die echte Gastfreundschaft verbreitet. Hier ist es eine sympathische Zirkustruppe die in der kleinen Hüte einer einsamen Bauersfrau ein Zuhause auf Zeit findet. Kleine Szenerien zum hineinträumen, weiterdichten und immer wieder ansehen. Julie Völk: Stille Nacht, fröhliche Nacht. Gerstenberg Verlag, 17, 50 Euro. 

Stille Nacht, fröhliche NachtStille Nacht, fröhliche Nacht

 

 

Das Kätzchen in der Weihnachtskrippe

Launisches, kleines Kätzchen. Dicke Kühe, doofe Ziegen, trampelige Kamele und zu allem Überdruss auch noch ein schreiendes Kind! In dieser Nacht muss die kleine Katze aus Betlehem wahrlich allerlei Ungemach hinnehmen. Klar, dass sie da aus dem schimpfen gar nicht mehr herauskommt, als sie dann auch noch aus ihrer Krippe gekippt wird, ist endgültig Schluss. Bei allem Ärger passiert aber auch etwas komisches: Die kleine Katze verliert das Bedürfnis die Mäuse zu jagen – und zwar für alle Zeit. Michael Foreman, Regine Schindler: Das Kätzchen in der Weihnachtskrippe. Bohem Press. 8, 80 Euro.

Das Kätzchen in der Weihnachtskrippe

 

 

Der kleine Trommler

Musik im Stall. Es kommt nicht darauf an, was du trägst, wo du lebst oder, was du besitzt, sondern nur darauf, was du im Herzen trägst. Diese einfache Botschaft steht im Zentrum dieser Geschichte, die sich auf den Spuren des Weihnachtsliedes „Little Drummer Boy“ bewegt. Besonders viel Spaß macht die Geschichte, weil sie als eine Art Sequel zur klassischen Weihnachtsgeschichte funktioniert, eine Zugabe, die einen Blick hinaus aus dem Stall und hinein in die Stadt ermöglicht. Stimmungsvoll illustriert, schön erzählt von der britischen Kinderbuchautorin Bernadette, die für ihre zarten und trotzdem detailgenauen Zeichnungen bekannt ist. Bernadette: Der kleine Trommler. Nord Süd Verlag, 15 Euro.

Der kleine Trommler

 

 

Yeti Pleki Plek

Yeti Pleki Plek. Diese kleine merkwürdige Geschichte geht ans Kinderherz. Ein freundlicher Yeti, eine Tasche voll Mandarinen und jede Menge Schnee sind die Zutaten aus denen Eva Susso dieses Kinderbuch gestrickt hat. Ein mutiger kleiner Junge und ein tiefenentspannter Halbstarker werden von einem wundersamen, kichernden Schneemenschen entführt, um dabei wieder auf den richtigen Weg gebracht zu werden. Benjamin Chauds Illustrationen, bei denen das Schöne schräg und das Schräge schön sein darf, passen da ganz wunderbar dazu. Eva Susso: Yeti Pleki Plek. Bohem Verlag, 14,95 Euro.

 

 

Zilly und Zingaro

Hexe fährt Schlitten. Zilly, die sympathisch-chaotische Zauberin hat bekanntlich andauernd „fantastische Ideen“. Das gilt natürlich auch für die Weihnachtszeit, die sie gemeinsam mit ihrem Kater Zingaro festlichst begeht – unzählige Lichterketten inklusive. Auch in dieser Episode geht erst einmal etwas schief, damit das kleine Abenteuer erst möglich wird und auch der Weihnachtsmann ist mit von der Partie. Korky Paul, Valerie Thomas: Zilly und Zingaro. Eine schöne Bescherung. Beltz & Gelberg, 12.95 Euro.

Zilly und Zingaro

 

 

Das rote Paket

Das rote Paket. Eine behutsame Erzählung, die auch vor schwereren Gefühlen nicht haltmacht. Linda Wolfsgruber und Gino Alberti sparen Empfindungen wie Einsamkeit, Melancholie und Mitleid nicht aus, lassen den Leser und ihre Protagonisten damit aber nicht alleine. Eine Geschichte, die zeigt, dass Trost und Glück oft in den kleinen Gesten stecken, in der der Geist der Weihnacht zu spüren ist, ohne dass mit dem Finger direkt darauf gezeigt werden muss. Linda Wolfsgruber, Gino Alberti: Das rote Paket. Bohem Verlag, 16, 95 Euro.

Das rote Paket

 

 

Die Reise nach Bethlehem

Auf den Spuren von Maria und Josef. Noch ein Add-on zur Weihnachtsgeschichte. Denn jener Esel, der Maria nach Betlehem trägt, ist selbst Mutter und musste ihr Fohlen in Nazareth zurück lassen. Dort kümmert sich zwar das Mädchen Rebecca um das junge Tier, trotzdem wird es immer trauriger und trauriger. Als das Eselkind auch noch das Essen verweigert, beschließt Rebecca, es zu seiner Mutter zu bringen. Die beiden bewegen sich auf den Spuren von Maria und Josef nach Betlehem und erreichen den berühmten Stall pünktlich. Der aufwendige Golddruck macht das Buch besonders schön.  Brian Wildsmith: Die Reise nach Betlehem. bohem press. 16.95 Euro

Reise nach Betlehem

 

 

Weihnachtliche Hexenstube. In diesem kleinen Buch geht es um das Warten, Vorbereiten genauso wie um Freundschaftsdienste und Gastlichkeit. Denn die kleine Hexe Lisbet steckt mitten in den Vorbereitungen für ihr persönliches Weihnachtsfest als die Weihnachtshexe sie um einen Gefallen bittet: Ob Lisbet vielleicht auf ihre Nichte aufpassen könnte? Sie hätte gerade heute wirklich viel zu tun und könnte Lisbets Hilfe gut brauchen. Da sagt Lisbet natürlich nicht Nein, das Kind sorgt für ein wenig Durcheinander in der Hexenstube und nach und nach reihen sich noch andere Besucher ein, die bei Lisbet Schutz und Wärme suchen. Am Ende wird es gerade deswegen ein wunderschönes Weihnachtsfest. Und das sehnlich erwartete Geschenk – das vergisst Lisbet bei diesem Trubel beinah. Lieve Baeten: Die kleine Hexe feiert Weihnachten. Oetinger Verlag. 10. 30 Euro

 

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Wochenende in Bildern: Kitsch und Kerzen

Es geht los. Auch wenn es ringsherum eigentlich schon längst ganz schön weihnachtet, beginnt mit dem Advent nun endlich auch offiziell die schöne Zeit des Einigelns, Streichholzratschens und Keksgeforme.

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Samstag. Nachts wurden feine Naschereien und kleine Begehrlichkeiten noch schnell eingetütet (und zwar in etwa so), während der erste (richtige) Schnee die Häuser ringsum einzuckerte, am Morgen strahlt das Kind gleich doppelt („Fängt Weihnachten jetzt wirklich an?“). Was darauf folgt, ist Kaffee bei Kerzenschein, der Blick ins sanfte Schneetreiben, sympathisch-kitschige Weihnachtsmusik (Wir Kinder vom Kleistpark).

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Außerdem: Nussgeknacke, Tütengeraschel, freudiges Rumgeschmatze. Die Smarties waren so schnell weg – keine Chance, die aufs Bild zu bekommen.

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Draußen Schnee, drinnen Schnee, überall Schnee.

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Und noch mehr Herumgebastel. Diese Weihnachtsfrau kommt bei uns auf den Baum, geht schnell und macht irgendwie umgehend gute Laune. Vielleicht bereite ich zu unseren kleinen Schmuck-Menschlein noch eine Anleitung vor.

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Auf das ausgiebige Herumgetrödel folgt eine Portion Schneegestöber und Frischluft. (Und der Wochenendeinkauf, den erspar ich euch an dieser Stelle)

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Stadtpflanze.

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Nach der kleinen Auslüftrunde kuscheln wir uns zuhause sofort wieder ein. Der Abend findet auf der Couch statt.

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Sonntag. Wieder: Schneedächer, Kinderstrahlen („Ist heute wirklich Advent?“), Adventskalendergeraschel und dann auch noch die erste Kerze am Frühstückstisch. Das Weihnachtsgrün wurde hochmotiviert schon Anfang der Woche drapiert, pünktlich zum ersten Advent ist es daher auch schon trocken. Macht nichts.

 

Der Sonntag ist wie der Samstag, nur noch eine Spur langsamer, so dass wir es nicht einmal vor die Tür schaffen und ich die allermeiste Zeit zu fotografieren vergesse. Zwischendurch gibt es Restlessen (Tomatenreisbällchen – das Rezept gibt es hier). Das Konzert von Matthäus Bär verpassen wir leider, dafür hören wir einfach die Platte. Die kann man übrigens auch gewinnen, und zwar hier.

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Neuerscheinung: Matthäus Bär gibt Kindern „Zucker“

Noch mehr Wochenenden in Bildern gibt es bekanntlich auf Susanne Miraus Blog Geborgen Wachsen.

Wien mit Kind

Wien mit Kind: Wohin am Wochenende 1. + 2. Dezember

Wien-Programm für die ganze Familie. Bienenhäuser, Babys im Museum, Kinderdisco und eine ungewöhnliche Schnitzeljagd.

 

Naturerlebnis. Ja, es ist kalt. Die Bastelaktion  der Wiener Umweltspürnasen  inmitten der Natur ist trotzdem eine schöne Sache. Dabei gehen Kinder zwischen 5 und 12 Jahren nämlich der Frage nach, wo Biene, Hummel & Co ein gutes Quartier finden, bevor sie unter Anleitung ein Insektenhotel bauen, das spätestens kommenden Frühjahr zum Einsatz kommen kann. Samstag, 1. 12, 10 – 13 Uhr auf der Donauinsel. Treffpunkt: Inselinfo der MA 45, U1 Station „Donauinsel“, den Hauptweg 200m stromabwärts, Eintritt frei. 

 

Mit Baby ins Museum. Babyeltern finden im Belvedere 21 die Möglichkeit zu entspanntem Kunstgenuss. Im Zentrum der Führung steht die Architektur des Hauses. Der Besuch ist sogar mit Kinderwagen möglich, auch, wenn eine Trage bestimmt praktischer ist. Einen Wickeltisch gibt es auch. Samstag, 1. 12. 14.30 – 15.30 Uhr, Preis für die Führung: 4 Euro, Treffpunkt: Kassa, Belvedere 21; Arsenalstraße 1, 1030 Wien.

 

Pumuckl und der blaue KlabautermannKino-Klassiker. In seiner Reihe „Kinder Kino Klassiker“ zeigt das Filmarchiv Austria jedes Wochenende ausgewählte Filme, die nicht mehr so leicht zugänglich sind, um Kinder mit dem Erlebnis Kino vertraut zu machen. Diese Woche steht Pumuckl und der blaue Klabautermann auf dem Programm. 1. + 2.12., jeweils 16 Uhr, Metro Kinokulturhaus, Johannesgasse 4, 1010 Wien.

 

 

Die SchnitzlereiRätsel-Theater. Ein interaktives Rätselabenteuer für Kinder ab 6 Jahren haben die Macher der Schnitzlerei konzipiert. „Ach wie gut, dass niemand weiß“ entführt in märchenhafte Welten, verspricht Spannung gepaart mit guter Unterhaltung. Es geht darum Codes zu knacken und spannende Rätsel zu lösen, um gemeinsam mit einer etwas verzweifelten Frau Holle das Märchenland zu retten. 1.12., 14 Uhr und 16.30 Uhr, Wiener Theater Schnitzlerei in der Hütteldorfer Straße 141, Eingang Gründorfgasse, 1140 Wien, Tickets: 15 Euro.

 

Spielen im Palais. Das Deli Bluem im Volkskundemuseum befindet sich zwar gerade im Umbau (Neueröffnung: 8. Jänner), an diesem Wochenende gibt es trotzdem einen guten Grund das Palais Schönborn wieder einmal zu besuchen. Denn gemeinsam mit dem Familienbund wurde unter dem Motto Indoor-Spiele ein Programm zusammengestellt, das Familien im Fokus hat. Musik und Film zum Selbermachen, ein Elterncafé  und andere kleine Überraschungen. Samstag, 1.12., 13.30 bis 17. 30 Uhr, Laudongasse 15 – 19, 1080 Wien, Eintritt frei.

 

Kinderdisco. Am ersten Adventsonntag präsentiert Matthäus Bär sein neues Album „Zucker“ im Wiener WUK. In 80er-Jahre Synthesizer-Pop-Manier werden hier Themen wie Aufbleiben, Schimpfen, Verliebtsein und Rollerei verhandelt. Sonntag, 2.12., 16. 30 Uhr. WUK, Währingerstraße 59, 1180 Wien, Tickets: Kinder bis 12: 13 Euro, Erwachsene: 18 Euro, zum Programm.

 

Matthäus Bär ©NikoOstermann

Neuerscheinung: Matthäus Bär gibt Kindern „Zucker“

Es ist das Rauschmittel Nummer 1 der Unter-Zehnjährigen, der Stoff, aus dem so mancher Kindertraum gemacht ist, Katalysator ausgelassener Feiern und Trophäe einer jeden erfolgreichen Schnitzeljagd: Zucker. Kein Wunder also, dass Matthäus Bär, Rockstar für Leute ab vier, sich eben diesen Stoff zum Motto seines neuen Albums auserkoren hat.

Mit seinem vierten Studioalbum nimmt sich der Wiener Musiker ein neues Genre vor, um jene Themen, die zwischen Schulhof und Kinderzimmer ausverhandelt werden, zu transportieren. Und das klingt nach Synthesizer-Pop der 80er Jahre, nach der besonderen Kraft von rosa Fransen im Haar, auf weiten Strecken nach lustvollem Türe knallen und guter Laune.

Selbstbestimmungs-Soundtrack.

Darin verpackt findet man außerdem richtig gutes Songwriting („…dann hoffe ich, du hast die Kraft, die alles Schwere leichter macht.“ / „Die Fledermäuse fliegen heute tief. Wir sind bis zum Morgengrauen nachtaktiv“), Texte, die Kindern aus der Seele und Eltern trotzdem ansprechen, die mit Selbstbestimmung zu tun haben und der stückweisen Befreiung aus der liebevollen, elterlichen Umarmung. Oder, wie Bär es selbst beschreibt, es ist Musik für Kinder, „die sich ihre Butterbrote lieber selber schmieren“.

Dazu gehören zaghafte erste Liebesgefühle („Ich schreibe meine Liebesbriefe nur an Leute, deren Namen ich schon schreiben kann“) ebenso wie der Spaß am Schimpfen („Du Schuft, du Schelm, du Schurke“), die ernsthafte Planung der Geburtstagsparty genauso wie die Besonderheiten des Rollerfahrens.

Der Hit des Albums heißt „Nachtaktiv“ – und, ja, dabei geht es um das Aufbleiben, aber auch das „Beschimpfungslied“ und „Total egal“ haben ohne Frage Mitsing-Qualität. Wie schon bei seinen bisherigen Alben greift Bär ganz unterschiedliche und trotzdem offensichtliche Themen aus der Kinderwelt auf und verschraubt sie musikalisch zu einem runden, in sich stimmigen Tanz-Paket.

Wir verlosen „Zucker“.

Wir verlosen 3 x eine CD des neuen Albums. Um am Gewinnspiel teilzunehmen, abonniere einfach „Oh, Panama!“ und „Matthäus Bär“ auf Instagram und hinterlasse beim entsprechenden Posting einen Kommentar.

Das Gewinnspiel ist leider schon abgelaufen. 

Matthäus Bär: Zucker

 

 

 

 

 

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Porridge mit Sauerkirschen

Frühstücksideen: Porridge mit Bananen und Sauerkirschen

Gerade während der Wintermonate stärkt der gute alte Haferbrei die ganze Familie für den Tag. Mit ein wenig Abwechslung auf der Flocke überzeugt sie auch geschmacklich immer wieder.

Sauerkirschen und Bananen ergeben etwa eine ausgezeichnete Variation des Frühstücksklassikers. Hier das Ruck-Zuck-Rezept:

Zutaten für 2 Portionen:

  • 100 g Haferflocken
  • 1/8 l Hafermilch
  • 1 halbe Birne
  • 1 Banane
  • Sauerkirschen aus dem Glas

Zubereitung:

Die Birne entkernen, schälen und in kleine Stückchen schneiden, in einem kleinen Topf leicht anbraten. Die Haferflocken beigeben, durchrühren und mit der Hafermilch aufgießen. Mit Wasser auffüllen bis die Haferflocken leicht bedeckt sind. Eine halbe Banane mit der Gabel zerdrücken und zugeben. Alle Zutaten regelmäßig umrühren, bis ein sämiger Brei entsteht (Circa 5 Minuten). Das Porridge in den Schüsseln verteilen und die Sauerkirschen darauf verteilen. Guten Appetit!

Porridge mit Sauerkirschen

 

Bocks Boxen

Bocks Boxen: Flüchtlingskindern Freude schenken

Die Bocks Boxen-Aktion ist in Wien schon eine kleine Tradition. Initiiert vom Ute-Bock-Haus werden auch heuer wieder Geschenke für Flüchtlingskinder in Wien gesammelt.

An Weihnachten geht es um Mitgefühl, Nächstenliebe und Anteilnahme. Werte, die bei der eigenen Wohnungstür nicht Halt machen. Durch die Aktion „Bocks Boxen“ können auch jene Kinder beschenkt werden, die es schwer haben und gute Gedanken und schöne Geschenke deswegen besonders gut brauchen können.

Schön dekorierte Schuhschachteln mit Geschenken für Mädchen und Jungen zwischen 0 und 16 Jahren werden beim alljährlichen Ute-Bock-Winterfest verteilt. Besonders freuen sich die Kinder erfahrungsgemäß über schönes Spielzeug, originalverpackte Süßigkeiten Kuscheltiere, Haarschmuck, Schulmaterialien, sowie eine persönliche Karte und freundliche Worte.

Abgegeben kann man die Boxen sowohl im Ute Bock Haus (bis 19. Dezember) als auch beim Akademie Wintermarkt in der Akademie der bildenden Künste am ersten Adventwochenende.

Ute Bock Haus
Zohmanngasse 28 , 1100 Wien,
Mo-Fr zwischen 9-18:00

Akademie Wintermarkt
Fr, 1.12 – So, 3. 12
Wien Lehargasse 6-8, 1060 Wien

Alle Infos findet man außerdem hier.

 

Geschenkideen: Alle unter einem Dach

Viel Raum für Phantasie. Diese Puppenhäuser sehen nicht nur gut aus, sie passen auch schön unter den Weihnachtsbaum.

Puppenhäuser gehören zu den Klassikern im Kinderzimmer. Das heißt aber nicht, dass sie nicht auch mal einen neuen Anstrich vertragen können. Wir haben ein paar Modelle gefunden, die ganz ohne Plastik und Kitsch auskommen. Eine Übersicht über die schönsten Modelle.

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Skandinavisches Design gibt es nun auch für ganz kleine Mitbewohner. Und das beste ist: Es kann auch zum Regal umfunktioniert werden. Ferm Living um 199 Euro.

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Die Stadtvillen von Boomini kann man auf unterschiedliche Weisen aufbauen. Zum Beispiel mit einer Sonnenterrasse. 475 Euro etwa bei Mina & Lola.

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Hat man keine Lust aufzuräumen, klappt man dieses Haus von Oli Ella ganz einfach zu. Das ist aber nicht der einzige Pluspunkt. Es ist aus reinem Birkenholz gefertigt, leicht (1,5 Kg), transportabel und klassisch schön. 65 Euro via Rimini Shop.

 

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Der englische Spielzeughersteller Rock & Pebble räumt mit dem Vorurteil auf, Häuser müssten vier Wände haben. Oder eine Tür. Neben seinem Elefantenmodell  gibt es auch Äpfel und Birnen, die sich mit kleinen Figuren bespielen lassen. Ab 95 Euro via Smalllable.

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Encore! Die kleinen Hasenlofts lassen sich durch das Kastensystem beliebig erweitern. In dieser Ausführung ab 229 Euro, etwa bei Smalllable.

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Es kann ein Regal sein. Oder eben ein Puppenhaus. Praktisch, weil man das Zubehör in den Schubladen verschwinden lassen kann. 119.99 Euro bei Vertbaudet.

puppenhaus-cubic-houseLalekula

In dieser Villa im Bauhausstil lebt man bunt. „Cubic“ kostet 99 Euro und gibt’s etwa bei Lalekula.

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Für alle, die sich nicht festlegen wollen. Wohnen auf vielen Seiten von „Rock & Pebble“. 35 Euro etwa bei „Der kleine Salon“.

Noch mehr Bilder:

 

Empfehlung: Das schreiben die Anderen

Links zum lesen, hören, ausprobieren: Feminismus und Schönheit, die Macht der Geburt und ein desillusionierender Selbstversuch zum Thema Cyberkriminalität.

 

Wie sicher sind Kinder im Internet? Am Anfang stand die Recherche zu ihrem Podcast – die letzte Folge drehte sich um das Thema „Spielplatz Internet“  – dann folgte ein Selbstversuch, der an die Nieren geht: Toyah Diebel, auch bekannt als @toyahgurl wollte wissen, welchen Gefahren Kinder, vor allem junge Mädchen, online ausgesetzt sind und gab sich auf diversen Chat-Plattformen als 13-Jährige aus. Was darauf folgte ist augenöffnend und äußerst unangenehm, gerade Eltern von Heranwachsenden sollten da mal reinhören.

 

Was macht Macht? Der neue ze.tt.-Podcast von Journalistin Mareice Kaiser beschäftigt sich mit genau dieser Frage. Nach welche Gesetzen funktioniert Macht? Wie entspinnen sich Machtkonstellationen und wie kann man sie verändern? In ihrer ersten Folge unterhält sie sich u.a. mit Hebamme Anja Constance Gaca darüber, wer die Macht im Kreißsaal hat und inwiefern eine Geburt auch ein ermächtigender Akt sein kann. Passt auch ein bisschen zum viel diskutierten Keira Knightley-Essay.

 

Kinder dürfen Nein sagen. Das klingt selbstverständlich, ist es aber leider sehr oft nicht. Warum wir unseren Kindern – gerade auch jungen Mädchen – keinen Gefallen damit tun, wenn wir von ihnen erwarten angepasst, höflich und unauffällig zu sein, illuastriert dieses Animations-Video aus der New York Times-Serie „Conception“: „Why I W’ont Raise My Daugthers to Please“.

 

Was bedeutet die eigene Schönheit für aufgeklärte junge Frauen? Was macht der Blick von außen mit uns? Und rasieren wir uns die Beine wirklich nur für uns selbst? Ein ehrliches und interessantes Gespräch fünf junger Frauen, die sich durchaus auch als Feministinnen bezeichnen würden, gibt es bei Zeit-Campus zu lesen.

 

Politik im Bilderbuch. Kinderbücher waren immer auch pädagogisches Instrument und werden auch heute noch häufig mit dem moralischen Zeigefinger geschrieben. So wird die Gute-Nacht-Geschichte oft dafür verwendet bestimmte Inhalte zu transportieren. „The Atlantic“ hat sich genau damit auseinandergesetzt.

Wien mit Kind

Termine, Termine: Wien mit Kind KW 47

Diese Woche gibt es dichtes Programm. Das Kinderfilmfestival bringt Sehenswertes auf die Leinwand, die Wiener Büchereien haben sich im Rahmen des Lesofantenfests einiges überlegt, die Weihnachtsmärkte starten und im Kunsthistorischen Museum baut man Bruegel nach.

Filme sehen. Noch bis 25. November läuft das 30. Internationale Kinderfilmfestival. Gezeigt werden Filme aus 13 Ländern, die sich rund um die Zeit des Heranwachsens drehen. Für Kleine ab 4 gibt es darüber hinaus speziell gestaltete Beiträge, diese Woche etwa noch Eine kleine Weihnachtsgeschichte im Votiv-Kino (Samstag, 15 Uhr) oder Mama Muh und die Krähe im Cinemagic in der Urania (Sonntag, 11 Uhr). Karten ab 4 Euro. Das ganze Programm gibt es auf www.kinderfilmfestival.at

(c) www.kinderfilmfestival.at

Das Fest der Bücher. Auch rund um das Buch gibt es diese Woche eine ganze Reihe an Veranstaltungen. Die Städtischen Büchereien begehen nämlich noch bis Freitag das jährliche Lesofantenfest. Am Mittwoch gibt es am Standort Liesing Musik und Tanz in Anlehnung an Pieter Bruegel. (Die Kinderspiele: Ein Tanz der Flöten, 16 Uhr) und am Freitag steht auch am Standort Hernals eine Spurensuche nach üblichen Kinderspielen aus der Zeit Bruegels auf dem Programm (Bruegel nachgespielt – Die Kinderspiele einst und jetzt, 10 Uhr). Das ganze Programm gibt es hier.

Bausteine im Museum. Apropos Bruegel. Beim Familienwochenende im KHM bekommen auch Kinder einen Einblick in das Schaffen des niederländischen Meisters – und dieser Weg führt über Bausteine. Aus Bioblo-Steinen wurde das berühmte Bild „Turmbau zu Babel“ nachgebaut, die Kinder können darüber hinaus selbst zu Baumeistern werden, tausende Steine stehen zur Verfügung. 24. und 25. November, 10 – 18 Uhr, www.khm.at

 

Der Turmbau zu Babel

(c) KHM Wien

Klassik für Kinder. Was ist eigentlich ein Fiedelvier? Und vor allem: Wie klingt es? Im Konzerthaus nähert man sich auf unterhaltsame und kindgerechte Weise den Werken von Joseph Haydn, Franz Schubert, Bélà Bartok u.v.m. an. Für Kinder ab 3. Mehrere Termine am Wochenende, das genau Programm findet man hier.

Der Zauber der Sterne. In einer moderierten Schau werden Kinder ab 4 Jahren in die Weiten des Universums entführt. „Elsa und der große Bär“ ist eine Reise über den Sternenhimmel, die Sternenbilder näher bringt und die Faszination für das All transportiert. Samstag, 24. November, 15 Uhr, Planetarium Wien.

Advent, Advent. Die ersten Weihnachtsmärkte haben schon eröffnet, am 24. November startet nun auch der Kunsthandwerksmarkt am Karlsplatz, der Jahr für Jahr ein besonders schönes Kinderprogramm veranstaltet. Neben der traditionellen Strohlandschaft, dem Karussell der Fundgegenstände und der Draisinenbahn gibt es tägliches Basteln in der Sternenwerkstatt (15 bis 19 Uhr) und Märchen und Geschichten in der Jurte (von Do- So, 15 Uhr). Zum Programm.

Karlsplatz Advent

© WienTourismus/Christian Stemper

Puppentheater. Wenn man auf Würsten fliegen kann, Erdbeeren zu lustigen Liedern wachsen und Mäuse Mäntel verschenken, dann stehen die Chancen gut, dass man sich mitten in der Welt von Eisbär, Erdbär und Mausbär befindet. Im aktuellen Stück begeben die sich auf eine Reise zum Nordpol. Für Kinder ab 3. Für die Wochenendvorstellungen sind noch einzelne Karten erhältlich. Zum Programm.

(c) Lilarum Wien