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Wochenende in Bildern

Wochenende in Bildern: Krankenlager, Pizza-Pause, Fussballfieber

Nach einer längeren Pause gibt es endlich wieder ein Wochenende in Bildern. Auch wenn es ein bisschen anders aussieht, als zuvor noch erhofft.

Diese schöne kleine Rubrik hat in den vergangenen Wochen pausiert, wie der gesamte Blog eigentlich. Das ist nicht schlimm, bedeutet nur, dass das Leben selbst in letzter Zeit noch ein Stückchen mehr die Überhand gewonnen hat. Und die Fotokamera im Service war.

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Pünktlich zum Wochenende kam die nun zurück, Grund genug den Alltag ein bisschen mit zu fotografieren. Auch, wenn da schon klar war, dass diese Tage weder am See noch im Schanigarten stattfinden würden, denn das Kind kam schon am Donnerstag krank aus dem Kindergarten.

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Also lautete die Devise: Zuhause einigeln. Der Samstag vormittag ist ohnehin die beste Zeit der Woche und hat in erster Linie mit Nichts-tun zu tun, mit viel Kaffee und wenigen Plänen.

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Den zweiten Teil der Anna Jones Kochbuchreihe „a modern way to…“ habe ich erst kürzlich geschenkt bekommen und nun endlich genauer unter die Lupe genommen. Schon der erste Teil hat mich sehr überzeugt und auch viele Rezepte aus dem neuen Buch machen Lust darauf, etwas neues auszuprobieren.

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Während ich also so vor mich hin aufwache, ist das Kind schwer beschäftigt. Mit schütten, rühren, kippen, mischen, nämlich.

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Es muss eine „Medizin gebraut“ werden, erfahre ich. Mit Johannisbeersaft. Ich schiebe den Wohnzimmertisch unauffällig von der Couch weg.

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Eine andere Welt.

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Je mehr Zeit wir zuhause verbringen, desto wichtiger wird das Thema essen. Wir entscheiden uns für ein Selbermach-Gericht mit vielen Komponenten, von denen die eine oder andere vielleicht auch den appetitlosen, matten Dreijährigen überzeugen könnte.

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Eine gute Entscheidung. Denn bester Bohnengatsch, Tomatensalsa, ein Potpourri aus Keimlingen, Spiegelei und Sojageschnetzeltes ergeben ausgezeichnete Tortillaschiffchen.

Das Zuhause-Rumgehänge bringt einen auf die merkwürdigsten Ideen. Wir dichten ein Feuerwehrlied. Warum nicht.

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Der laue Sommerabend weht beim Fenster hinein.

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Der Sonntag bringt Tomaten zum Frühstück. Immerhin, schließlich war die Nacht unruhig und kurz.

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Der Vormittag wird vermalt.

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Und auch der Beerenteller hat die schönsten Farben, wird aber unerbittlich verschmäht. Macht nichts, auch Eltern brauchen Vitamine.

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Frische Luft! Zumindest für mich, so kann ich einen Moment in Ruhe arbeiten. Die To-Do-Liste ist Kilometerlang und jeder Tag, an dem das Kind krank ist, lässt sie noch ein Stückchen länger werden. Ich finde diese Situation sehr schwer, dabei bin ich als Freiberuflerin eh noch gut dran. Wie macht ihr das?

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Wenn schon sonst nichts nach Plan läuft, soll man es sich so einfach machen wie möglich. Kochen kann man schließlich auch montags, für uns gibt es heute die Pizza vom Italiener ums Ecks. Begleitet vom WM-Finale, das ein Drittel der Familie ziemlich kalt lässt (ratet mal), ein Drittel aber ganz schön interessiert und das kleine Drittel immerhin einen Moment lang glauben macht, es wäre der 23 Mann am Platz.

Noch mehr Wochenenden in Bildern gibt es bekanntlich auf Susanne Miraus Blog „Geborgen Wachsen„.

 

Das könnte euch auch interessieren: Dieses Dal mit Süßkartoffeln und Kokos-Chutney habe ich aus dem „a modern way to eat“ von Anna Jones nachgekocht.

Deezer: Der Soundtrack des Sommers

Sommerhits für die ganze Familie

***Dieser Beitrag enthält Werbung*** Musik für Kinder macht auch Eltern Spaß. Deswegen teilen wir unsere sommerliche Familienplaylist mit euch – und die ist bis oben hin voll mit Gute-Laune-Geschichten und Mit-Tanz-Hits.

Die Fenster weit geöffnet, die wichtigsten Freibad-Utensilien zurecht gelegt, im Takt Richtung Spiel, Spaß und Abenteuer. Gute Musik macht jeden Alltag schöner. Umso erfreulicher, dass das Angebot an schöner Familienmusik stetig steigt. Gemeinsam mit Deezer wollen wir also auch heute wieder einen kleinen Einblick in unsere aktuelle Playlist geben.

Zur Erinnerung: Deezer ist ein Musikstreamingservice, das sein Angebot auch gezielt auf die Bedürfnisse von Familien ausgelegt hat. Das gilt für die Inhalte – so gibt es etwa besonders viele Hörbücher und Hörspiele – genau so wie für die technischen Eigenschaften: Denn bei Deezer können pro (Family-)Account gleich sechs verschiedene Profile auf neun verschiedenen Geräten angelegt, seperat verwaltet und, wenn gewünscht, mit gewissen Altersfreigaben belegt werden. So kommen sich die einzelnen Familienmitglieder geschmacklich nicht in die Quere und Inhalte, die als nicht alteradäquat eingeschätzt werden, können für bestimmte Profile einfach gesperrt werden.

Viel wichtiger als das, was nicht gehört werden soll, sind aber natürlich jene Angebote, die beinahe autormatisch den Play-Drück-Reflex auslösen. Und genau deswegen teilen wir mit euch unsere aktuelle Sommerplaylist der Familienhits.

Mit dabei sind alte Bekannte, wie Suli Paschban, Bouletten Beats und Matthäus Bär, Muckemacher sorgen für Fernweh und auch die Songs von Spaßdichtern wie Bürger Lars Dietrich oder Echte Freunde dürfen da nicht fehlen.

Für alle, die auch mal lieber lesen lassen, gibt es außerdem jede Menge – auch aktuelle – Hörbücher im Sortiment. Etwa, das neue Buch aus dem Hause des gewünschtesten Wunschkind:  „Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn – Gelassen durch die Jahre 5 bis 10“ von Danielle Graf und Katja Seide. Aber – es dreht sich schließlich nicht immer nur alles um das Thema Kind und Kegel – auch das Podcast-Programm lohnt einmal genauer unter die Lupe genommen zu werden. Zum Beispiel die „Reality Check“-Reihe von FM4 oder „Hörweite„, eine Serie bei der Spiegel-Reporter die Hörer mit auf ihre Recherche-Reisen nehmen. Ganz ausgezeichnet ist auch die Eigen-Produktion „Mono“, die gemeinsam mit dem Stern realisiert wird. Verschiedene Gäste (von der NPD-Aussteigerin bis zur politisch engagierten Alleinerzieherin) erzählen aus ihrem Lebensalltag – und das darf ruhig „bunt, widersprüchlich und kompliziert sein“, erzählen die Macher. Also ganz so, wie das echte Leben.

Hier gehts zum Family-Offer von Deezer.

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Muckemacher: Coole Kindermusik

Familienmusik: Der Soundtrack des Frühlings

 

Muckemacher: Coole Kindermusik

Empfehlung. Die Berliner Formation Muckemacher macht großartige Musik für alle. Das klingt nach Beatbox, Reggae, Afrobeat, Hip Hop und macht großen Spaß.

Wie uns diese Band trotz regelmäßiger, einschlägiger Recherche bisher entgehen konnte, ist uns ein Rätsel. Macht aber nichts, denn um so mehr freuen wir uns nun über diesen erfreulichen Neuzugang auf der Familien-Playlist. „Kurukuku“ heißt das zweite Album von Muckemacher, frei nach dem Ruf des Pinguins, der sich auf die Reise in den Süden macht. Und nach Urlaub klingen dann auch die meisten dieser Lieder, die die ganze Familie unweigerlich durch die Wohnung tanzen lassen.

Florian Erlbeck und Verena Roth – beide waren Teil der Band „Les Babacools“ – sind die Masterminds des „Muckemacher“-Universums. „Global Sound“ nennen sie ihren Stil, bei dem Balkanbeats auf Rocksteady trifft, und Hip Hop sich mit Gypsy Swing versteht. Dabei machen sie alles selbst und das geht über Komposition und Text weit hinaus, reicht vom Art Work der Plattencover bis hin zur Gestaltung der Musikvideos (siehe unten) und die Vertriebsarbeit über das eigene, kleine Label.  Und:  Roth hat nicht nur eine großartige Stimme, sondern auch die seltene Gabe, sogar mit Spaßfrisur und Riesenbrille souverän zu wirken.

Versuch mal nicht so schnell durchs Leben zu gehen und lass dir von den grauen Herren die Zeit nicht stehlen. Denn nur, wenn du dir die Zeit nimmst, kannst du Dinge sehen und hören, wie schön sie wirklich sind, heißt es da etwa im Song „Keine Zeit“ und tatsächlich: Dieser Ratschlag gilt auch für die Texte auf diesem Album, die nie auf den billigen Reim aus sind, sondern Geschichten erzählen von Freiheit, Sehnsucht, Neugier, Schabernack. Das Spektrum reicht dabei von Flachs-Zeilen wie Wer kann ne Nudel durch die Nase ziehen (Ene mene Muckemacher) bis zu Nachdenk-Sätzen wie Ich bin in meinem Traum im Traum gefangen (Kurukuku).

Mit dabei sind auch einige Gastmusiker, etwa Mundharmonikaspieler Marko Jovanovic, Beatbox Eliot, die Cellistin Linda Mantcheva, Gitarrist  Tobi Schmidt und nicht zuletzt die Kinder der Muckemacher, die auch schon mit im Studio stehen. Und, was auch gut tut: Muckemacher begeben sich mit ihren Songs nicht nur auf Augenhöhe mit Kindern, sondern auch mit uns ewigjungen Eltern: Stell dir doch mal vor wir gehen alle tanzen, bis die Sonne wieder am Himmel steht, stell dir doch mal vor, wir wollen Mucke machen, dafür ist es nie zu spät. So viel steht fest: für diese Band haben wir immer ein bisi Zeit.

Muckermacher im Netz: www.muckemacher.de

Matthäus Bär

Wohin in Wien: Kinderkunst in der Seestadt

Diesen Samstag wird die Seestadt Aspern zum Schauplatz eines besonderen Kinderkunstfestivals. Kasper versammelt alles, was Spaß macht auf einem Platz: Gute Musik, verrückte Ideen und noch mehr Theater.

Die Seestadt Aspern ist Neuland. Raum, der gestaltet werden will und vor allem auch gestaltet werden kann. Schon allein deswegen ist es der ideale Ort für ein Kinderkunstfestival. Mit „Kasper“ haben die Organisatorinnen Susanne Wolfram und Emilija Jovanovic ein ganz ausgezeichnetes Programm zusammengestellt und wollen damit verbinden, Dialoge initiieren und nicht zuletzt Hierarchien umdrehen.

Dschungel Wien

Einblicke in einen Workshop des Dschungel Wiens. (c) Corinne Eckenstein

Die Programm-Highlights: tanzen, lachen, singen.

Flöße bauen mit dem Künstler Florian Seiz, unterhaltende Spaziergänger mit dem BBC-Journalisten Eugene Quinn oder lachen und lauschen, wenn der Praterkasperl wieder einmal eines seiner Abenteuer durchlebt – das Festival ist dicht programmiert. Hier ein Überblick:

10 Uhr: Nachbarschaftsfrühstück mit Laia Fabre und Thomas Kasebacher von notfoundyet, die das Festival mit einer gemeinschaftsstiftenden Performance eröffnen.

12 Uhr: Solcherart gestärkt kann das Festkonzert beginnen. Das lokale Vokalensemble Seestimmen und die experimentelle Jazz-Formation Studio Dan stimmen auf den Tag ein.

13 Uhr: Verschiedene Workshops finden statt. Unter anderem von Dschungel Wien, Fabian Seiz, Seelab, Klangforum Wien (Komposition und Interpretation Neuer Musik), Sageders (Feetbox – das ist eine Mischung aus Tanz und Beatbox!)  und Inspirin(Landschaftsplanung).

14 Uhr: Eugene Quinn lädt zu einer kleinen Entdeckungsreise durch die neue Stadt.

15 Uhr: Zeit für Puppenspiel. Vorhang auf für den Praterkasperl.

16 Uhr: Für alle, die später kommen. Es finden noch Workshops der teilnehmenden Künstler statt.

17 Uhr: Noch mehr Kasperltheater.

18 Uhr: Kindermusik für Eltern: Matthäus Bär spielt ein Konzert für alle.

19 Uhr: Eugene Quinn programmiert die Kinderdisco.

Kasper – Wann und Wo.

Samstag, 23. Juni 2018
Seestadt Aspern, rund um den Hannah Arendt-Platz
Eintritt frei
www.kasperfestival.at

Rezept: Gefüllte Champignons

Sommerküche: Gefüllte Champignons mit Schafskäse und Tomaten

Ein Ratzfatz-Rezept mit viel Gemüse. Dieses 30-Minuten-Gericht passt gut zu langen Sommertagen.

Gerade an heißen Tagen, darf das Essen ruhig mal ein bisschen leichter sein. Wenn es dann auch noch schnell fertig ist, ist alles perfekt. Und das allerbeste: Dieses Rezept funktioniert genauso auf dem Grill, wie aus dem Rohr. Diese Champignons sind ganz schnell vorbereitet und in der Regel noch schneller aufgegessen.

Rezept: Gefüllte Champignons

Zutaten für 4 Personen:

  • 12 große Champignons
  • 3 Tomaten
  • 250 g Feta
  • eine Handvoll Basilikum
  • ein paar Tropfen Balsamico
  • Salz und Pfeffer

Rezept: Gefüllte Champignons

Zubereitung:

Als erstes den Grill anwerfen. Für die Fülle Tomaten und Schafskäse in kleine Würfel schneiden, den gehackten Basilikum untermischen und mit Salz, Pfeffer und Balsamico abschmecken. Champignons waschen und die Stiele entfernen. Nun darf gefüllt werden und das macht meistens auch den Kindern Spaß. Die Schiffchen aus Alufolie formen, die Pilze hinein und das ganze Paket auf den Grill oder ins Rohr stellen. Durch die Alu-Schiffchen dünsten die Champignons in ihrem eigenen Saft, kommen ohne Öl aus und werden nicht trocken.

Rezept: Gefüllte Champignons

Im Backrohr sind die Champignons bei 180°C nach etwa 20 Minuten durch. Guten Appetit!

Rezept: Gefüllte Champignons

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Wochenende in Bildern: Melonensterne, Chaos, Wabbelwiese

Wir haben sortiert, entsorgt, geflucht und am Ende selbst gestaunt. Das alles kann man in diesem Wochenende in Bildern aber nicht sehen.

Wochenende In Bidlern

In der vergangenen Woche war es ruhig hier auf dem Blog. Das liegt daran, dass in Wahrheit ganz schön viel los war. Und mitten zwischen zweienthalb Abgabeterminen und dem ganz normalen übrigen Rest kommt der Freund auf die Idee die Wohnung einmal komplett zu entrümpeln. Dass, das nicht nur schöne Dinge zu Tage bringt, sondern vor allem Staub, Staub und noch mehr Staub, weiß jeder. Und, dass ich mich angesichts von Komplettchaos nur schwer konzentrieren kann, ist leider Tatsache. Nun gut, Samstag morgen steigen wir über die Trümmer unserer Wohnung und sind daher ganz gegen unsere Art verhältnismäßig früh aus der Tür. Den ersten Kaffee gibt es  beim Hornig, der den Schanigarten wegen der Block Party in der Kirchengasse kurzerhand erweitert hat.

Blockparty Kirchengasse

Zwei Tage lang wurde hier nämlich gefeiert. Mit lauter Musik, Flohmarktschnäppchen und freundlichen Gesichtern.

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Vater und Sohn spielen Fantasie-Schach und jeder erfindet seine eigenen Regeln.

Deli Bluem

Es geht von einem Spiel zum anderen. Mittags essen wir im Garten von Deli Bluem, und das Kind zieht überraschend schnell dieses kunststoffene Ungetüm aus dem Regal. Wir dürfen es ins Freie übersiedeln und das Glück ist perfekt.

Wochenende in Bildern

Nach dem Essen: Erstmal Kräne schauen.

Wochenende in BIldern

Wir spazieren durch die Stadt und ich liefere die Buben am Spielplatz ab. Nebenbei: Das Wiener Stadtgartenamt macht einen ziemlich guten Job.

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Für mich geht es unterdessen so weiter.

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Sonntag. Wir frühstücken Melone, genauer Wassermelonensterne. Für einen Moment kann der festliche Rohkostsalat darüber hinwegtäuschen, dass in unserer Wohnung eine Bombe eingeschlagen hat, aber schnell wird klar: Das Wegsehen bringt uns nicht weiter. Ich involviere mich in das Projekt Rümpelkammer und die nächsten acht Stunden werden Müllsäcke gefüllt, Schränke aufgebaut, die Wäsche aussortiert und alles mögliche in den Keller geschafft. Das Kind findet das toll, weil es auf Wäscheberge springen kann, Kisten in Wohnhäuser umfunktionieren und es ständig irgendwoher neue interessante Dinge in die Finger bekommt (Schraubenschlüssel, Leuchtstoffröhren, Weihnachtskugeln). Wochenende in Bildern

Aber irgendwann ist tatsächlich alles an seinem Platz, verstaut und gewischt – und das fühlt sich gut aus. Wir ziehen uns an und gehen staubig, erschöpft und zufrieden an die frische Luft. Vor dem Museumsquartier findet ein kleines Foodfestival statt, wir holen uns etwas im vorbeigehen und setzen uns hinein in den Hof. Mittlerweile wurde dort nämlich die alljährliche Wabbelwiese eröffnet und das Kind, das den ganzen Tag mit uns Geduld hatte, muss nun dringend ein bisschen hüpfen. Was dabei auch nicht fehlen darf? Na, eh klar…

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Erfrischender Sommer: Melonenlimonade mit Minze

Noch mehr Wochenenden in Bildern gibt es bekanntlich auf Susanne Miraus Blog „Geborgen Wachsen„.

Hautärztin Verena Beck

Expertentipps: Der richtige Sonnenschutz für Babys und Kleinkinder

Es heißt nicht ohne Grund: „Die Haut vergisst nicht“. Der richtige Sonnenschutz ist das A und O, um den Sommer auch wirklich unbeschwert genießen zu können. Das gilt ganz besonders für Babys und Kleinkinder. Hautärztin Verena Beck beantwortet im Interview über die wichtigsten Fragen rund um das Thema.

Was ist bei der Auswahl der richtigen Sonnencreme zu beachten?

Man sagt, bis zum 1. Lebensjahr sollte man bei Sonnenexposition mit einer mineralischen Sonnencreme cremen, dann, je nach Produktzulassung, bis zum 2. oder 3. Lebensjahr weiter. Erst danach kann zu einer chemischen Creme gegriffen werden. Prinzipiell ist eine mineralische Sonnencreme für Kinder sicher zu bevorzugen, aber auch hier muss man immer den Einzelfall abwägen. Sonnenschutz geht immer vor. Lässt sich ein Kind etwa sehr ungern mit einer mineralischen Creme einschmieren, weil die eben dicker ist und einen weißen Film hinterlässt, dann lieber eine andere Creme als keine. 

Gibt es eine Faustregel, an der sich Eltern orientieren können?

Die wichtigste Regel ist reichlich einzuschmieren.Ein  hypoallergener  Sonnenschutz mit 50 +LSF, der extra für die Kinderhaut entwickelt ist, sollte die erste Wahl sein.

Wie cremt man richtig? Wie lange vor dem Sonnengang? Wie oft?

Mineralische Sonnencremen schützen sofort, chemische Sonnencremen erst nach etwa 30 Minuten. Am besten ist es, das Kind in der früh einzuschmieren. Damit ist man erstmal auf der sicheren Seite. Die Frage nach dem „Wie oft“ ist gar nicht so leicht zu beantworten, weil das vom jeweiligen Präparat und vom Freizeitverhalten des Kindes abhängig ist. 

Jetzt ist es passiert: Mein Kind hat einen Sonnenbrand. Was tun?

Wenn da wirklich eine Rötung ist, dann handelt es sich um eine Verbrennung 1. Grades. Da treten Entzündungszellen auf den Plan und es passiert etwas in der Haut. Man sollte also zum Hautarzt gehen, die betroffene Stelle wird wohl lokal mit einem leichten Cortisonpräparat behandelt werden. Ich weiß, dass das viele Eltern verunsichert, aber es kommt immer auf den Anlassfall und die richtige Dosierung an. Und der Sonnenbrand schadet dem Kind mehr. Darüber hinaus wirken auch kühlende Salben, etwa mit Aloe Vera, oder auch Umschläge aus Topfen beruhigend auf die Haut. Darüberhinaus ist es auch wichtig den Flüssigkeitshaushalt auszugleichen und darauf zu achten, dass das Kind ausreichend trinkt. Und vor allem: Nicht weiter in die Sonne gehen!

Ist der Gang zum Arzt wirklich notwenig?

Wenn tatsächlich eine Verbrennung vorliegt, sollte man den Arzt aufsuchen, ja. Ein Kind hat weitaus schwerwiegendere, drastischere Reaktionen auf einen Sonnenbrand als ein Erwachsener. 

Mein Kind neigt zu Allergien, worauf muss ich achten?

Es sollte ein hypoallergenes Sonnenprodukt ohne Duftstoffe gewählt werden. Wichtig ist ein hoher UVA-Schutzanteil, dies sollte in Produkten aus Europa, die zertifiziert und getestet sind, sichergestellt sein. Generell gilt, dass das Verhältnis bei Sonnencremen mindestens 1 Drittel Schutz vor UVA-Strahlen, 2 Drittel Schutz vor UVB-Strahlen sein muss. Es gibt aber auch Produkte mit höherem UVA-Schutz, darauf kann man achten.

 

Links der Woche

Empfehlungen: Links der Woche KW24

Das schreiben die Anderen: die positiven Eigenschaften von Muttermilch beschäftigen die Krebsforschung, was man vom Muttersein für den Job lernen kann, und warum man nicht alles muss, nur weil man alles kann. Unsere Netzfunde der Woche im Überblick:

Gedruckt. Im Freibad liest man doch besser Print. Zum Beispiel das neue The Mothering Journey  – hier dreht sich alles rund um die Themen selbstbestimmte Schwangerschaft und Geburt und bedürfnisorientierte Elternschaft – oder das neue Naturkindmagazin – das neue Familienmagazin gibt es kostenlos an verschiedenen Orten (etwa 3x in Wien).

Selbstständige Mütter I. „Seit dem ich Mutter bin, verhandle ich besser“ sagt die Fotografin Jennifer Fey im Interview mit Edition F und erzählt darüber hinaus, warum ihre Selbstständigkeit gerade, wenn es um das Thema Vereinbarkeit geht,  ein Segen ist.

Selbstständige Mütter II. Katharina und Sandra widmen sich in ihrer Podcastreihe allen Fragen rund um (selbstständige) Arbeit und Familie. Diese Woche sprechen sie über das Thema Elternzeit und warum sie die rückblickend anders organisieren würden.

Muttermilch als Medizin. Das Muttermilch gesundheitsfördernde Wirkung hat, ist bekannt, nun will eine Studie aber auch herausgefunden haben, dass sie in der Krebstherapie relevant sein könnte. Dabei geht es um den Wirkstoff Lactoferrin, der bösartige Zellen daran hindern soll einzudringen. Der Standard berichtet.

Sommerliche Stoffe. Ein kleiner sommerlicher Shoppingtipp. Corinna vom Label Japlongaplong näht auf Bestellung und das bedeutet: Individuelle Anpassungen sind Teil des Konzepts. Seitentaschen oder Sammeltaschen – kleine Wünsche werden berücksichtigt. Zur Zeit gibt es übrigens wunderschöne, sommerlich-leichte Musselinstoffe.

Wien-Tipp. Zum Schluss noch ein Veranstaltungstipp. Gerade der Juni ist voll mit vielen Draußen-Terminen, besonders schön wird bestimmt das Sommerfest im Belvedere 21. Mit Kurzfilmscreenings, einer Rätselralley für Kinder und Musik und Tanz unter freiem Himmel.

 

Wien mit Kind: Deli Bluem im Volkskundemuseum

Lieblingsorte: Entspannte Sommernachmittage verbringen Eltern und Kinder im Deli Bluem im Schönbornpark. Gleich hinter dem Volkskundemuseum versteckt sich der wunderschöne Garten, es gibt gutes Essen und vor allem eine entspannt-kinderfreundliche Atmosphäre.

Deli Bluem im Volkskundemuseum

Bekannt ist das Deli Bluem für seine moderne, gesunde Küche. Im Haupthaus beim Hammerlingplatz wird seit 2014 gute, vegane Küche serviert – und auch dort sind Kinder stets willkommen, das zeigt schon der eigene kleine Spielraum. Andrea Vaz-König, die erst Bankerin in der Londoner City war, bevor sie Gastronomin in Wien wurde, hat mit beiden Deli Bluem-Fillialen Orte geschaffen, in denen man sich ganz automatisch wohl fühlt.

Deli Bluem im Volkskundemuseum

Der Garten hinter dem Volkskundemuseum ist eine kleine Oase mitten in der Stadt. Der Kaffee ist ausgezeichnet, die Plätze schattig, die Umgebung wunderschön und vor allem: Hier können sich die Kinder frei bewegen, durch den Garten laufen, Ameisenstraßen suchen, Freundschaften schließen.

Deli Bluem im Volkskundemuseum

Unterdessen sind die Erwachsenen höchstens mit zusehen beschäftigt.

Deli Bluem im Volkskundemuseum

Frisch gekocht wird am Hammerlingplatz, das Mittagsmenü wird täglich vorbeigeradelt – wer etwas davon haben will, muss also schnell sein. Was es aber immer gibt, sind die ausgezeichneten Torten und Kuchen – etwa Rote Rüben Brownies, unglaublich gute hausgemachte „Snickers“ und nicht zuletzt das beste Bananenbrot der Stadt.

Deli Bluem im Volkskundemuseum

Seit beinahe 100 Jahren befindet sich auch das Volkskundemuseum im Palais Schönborn. Hier  steht historische Volkskunst und Volkskultur im Mittelpunkt – vom Bauernschrank bis zum zur historischen Tracht – dabei wirkt die Sammlung aber nie zu folkloristisch, weil sie in einen gesamteuropäischen und zukunftsorientierten Kontext eingebunden ist. Dazu gehören die wechselnden Ausstellungen (zur Zeit geht es da etwa um Liebe, Sex und Kriege) genauso wie das laufende Kulturprogramm, das übrigens immer auch etwas für Kinder im Angebot hat.

Deli Bluem im Volkskundemuseum

Gut zu wissen: Der Eintritt ins Museum ist frei (Auf dem Weg zum WC muss man sogar ganz unweigerlich hindurch), so kann man also ganz in Ruhe und in Etappen durch die Ausstellung gehen.

Deli Bluem im Volkskundemuseum

Eine kleine Sommer-Tradition ist  das Kurzfilmfestival „DotDotDot“ (3. Juli bis 24. August), hier kann man an lauen Sommerabenden im Garten sitzen und gleichzeitig Filme sehen. Und jeden Donnerstag stehen unter dem Motto „DotDotDot4plus“ übrigens Kinder ab vier im Fokus – mit ausgewählten Filmen und Mitmach-Programm.

Deli Bluem im Volkskundemuseum

Wildromantisch im Garten des Palais Schönburgs.

Deli Bluem im Volkskundemuseum

Ein Bogen aus Rosen.

Deli Bluem im Volkskundemuseum

Wer ein wenig Abwechslung sucht: Im angrenzenden Schönbornpark gibt es gleich zwei Spielplätze, aufgeteilt nach den Interessen verschiedener Altersgruppen. So werden Klein- und Kindergartenkinder eher in dem einen, Schulkinder eher in dem anderen fündig. Mitten im Park, versteckt zwischen Bäumen, gibt es außerdem noch Basketball, Volleyball und Fußballplätze.

Deli Bluem im Volkskundemuseum

Das Deli Bluem hat in den Sommermonaten bis Sonnenuntergang geöffnet. Nur am Montag nicht – da ist Ruhetag.

Deli Bluem im Volkskundemuseum

Deli Bluem im Museum.
8. Laudongasse 15
Di bis So, ab 10 Uhr.
www.delibluem.com

Wochenende in Bildern: Ferien zuhause

Uns bringt der Sommer leider Schnupfen statt Schwimmbad. Macht nichts. Wir lassen es uns zuhause gut gehen und wagen uns gegen Ende sogar in die Natur.

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Dieses lange Wochenende nach Fronleichnam ist geradezu dazu prädestiniert sich komplett im Freibad abzuspielen. Nachdem die freien Tage bei uns allerdings mit einem kleinen Virenpotpourri daher kommen (Magen-Darm bis Schnupfen – es ist von allem etwas dabei) werden es bei uns zunächst eher Drinnen- statt Draußen-Tage. Macht nichts.

Zum Frühstück gibt es eine Smoothiebowl mit Hafercrunch und frischen Marillen.

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Stockweben. Das habe ich mir schon länger vorgenommen, ist für nichts gut, außer schön auszusehen und zu entspannen, doch das ist manchmal schon genug. Und für Kinder ab circa fünf  Jahren ist es sicher auch eine ganz besonders nette Bastelei rund um gefundene Stöcke und Wollreste –  dazu wird es demnächst noch einen eigenen Beitrag geben.

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Die beiden anderen Familienmitglieder entdecken an diesem Wochenende ihre Liebe zu ferngesteuerten Autos neu. Es werden Rennstrecken und Tunnel gebaut, verschiedenste Terrains ausprobiert und ziemlich viele Batterien verbraucht.

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Am Nachmittag gehen wir kurz hinaus, frische Luft tanken. Das Auto darf natürlich auch da nicht fehlen.

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Boxenstopp im Museumsquartier.

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Wir wollen es uns einfach machen und natürlich auch dass, es allen schmeckt. Abends gibt es Pizza. Aus Fertigteig.

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Sonntag. Der Morgen startet mit Palatschinken auf dem Küchenschrank und wird mit Wasser und Farbe am Esstisch fortgesetzt.

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Schnell wird klar: Um Malen geht es heute eigentlich nicht, vielmehr darum herauszufinden, wie sich nasses Papier anfühlt, zu schütten, zu wringen und quetschen.

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Ideen für ein Pappmaché-Projekt?

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Obwohl es eigentlich total unvernünftig ist, wegen der eigenen Schnupfennase und den brennenden Augen nämlich, entscheide ich, dass die ganze Familie jetzt sofort in die Natur verpflanzt gehört. Wir fahren also quer durch die Stadt, um die letzten Nachmittagstunden an diesem Wochenende im Grünen zu verbringen.

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Und es zahlt sich aus. Wir fahren auf die Lindwurm-Wiese in Ober St- Veit, hier gibt es einen netten, kleinen Spielplatz, Kletterbäume, eine Wiese, die bis zu den Knien steht und vor allem Weitblick.

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Und diese hier landen daheim auf dem Tisch.

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Noch mehr Wochenenden in Bildern gibt es bekanntlich auf Susanne Miraus Blog „Geborgen Wachsen„.