Neueste Artikel

Halloween: Leuchtender Kürbis

Ende des Monats ist Halloween. Ein guter Anlass einen Kürbis zu schnitzen, denn das bringt herbstliches Licht hinein, macht den Kindern Spaß – und aus den Resten wird eine aromatische Suppe, die Kerne können mit grobem Meersalz im Ofen geröstet werden.

Zunächst wird der Deckel mit einem großen scharfen Messer vom Rest der Frucht abgetrennt.

Schon geht es ans Eingemachte. Fruchtfleisch und Kerne am besten mit einem großen Löffel und der bloßen Hand entfernen.

Mal dem Kürbis ein Gesicht auf. Am besten verwendest du dafür einen wasserlöslichen Stift. Dann kommt der Feinschliff. Mit einem feuchten Tuch kannst du letzte Verbesserungen vornehmen, bevor du das Gesicht mit einem kleinen, scharfen Messer ausschnitzt.

Leuchtende Augen. Eine Kerze oder batteriebetriebene Lichterkette sorgt für das richtige Flackern.

Gute Kürbisrezepte hab ich euch außerdem auf Pinterest zusammengestellt.

Das könnte dich auch interessieren:

Halloween auf dem Tisch: Kleine Mandarinenmännchen

 

 

 

 

 

Halloween Deko

Halloween auf dem Tisch: Kleine Mandarinenmännchen

Schnelle Halloween-Deko: Diese kleinen Mandarinen-Kürbisse machen sich gut auf dem Tisch und können auch von Kindern selbst vorbereitet werden.

Es muss nicht immer gleich ein ganzer Kürbis sein. Auch Mandarinen können zum Blickfang werden, süß gefüllt kommen sie gleich noch besser an. Dazu einfach den Deckel mit einem scharfen Messer abtrennen, das Innere der Mandarine sorgfältig mit den Fingern aushöhlen bis auch das letzte Fitzelchen Fruchtfleisch entfernt ist und anschließend trocken tupfen. Mit einer scharfen, spitzen Schere (Nagelschere, z.b.) ein schaurig-schönes Gesicht in die Mandarinenhaut schneiden, schon kann das kleine Männchen mit Süßigkeiten gefüllt werden.

Halloween DIY Mandarinenkürbis

Wer nach einer Last-Minute-Deko-Idee sucht, kann den kleinen Mandarinen auch einfach ein dem Anlass entsprechendes Gesicht aufmalen. Wasserfeste Acrylstifte eignen sich hier am besten.

Das könnte dich auch interessieren: Leuchtender Kürbis

Schnelles Salzteigrezept

Knete selbermachen: Einfaches Salzteig-Rezept

Kaum wird es ein wenig kühler, geht das Bastelfieber wieder los. Kneten, rollen, matschen, backen – klassischer Salzteig ist schnell zusammengerührt und kann dafür umso länger  verarbeitet werden.

Salzteig ist ein Allrounder. Die Kinder lieben das kneten, matschen und formen. Hart gebacken eignet sich das Material außerdem für zahlreiche nette Basteleien – vom Kerzenständer über die Adventsspirale bis zum Christbaumschmuck. Ein paar zum Thema Inspirationen sind hier auf Pinterest zusammengefasst.

Salzteigrezept

Das beste ist: Die Zutaten für einen einfachen Salzteig hat man so gut wie immer im Haus. So funktioniert’s:

Rezept für schnellen Salzteig:

  • 2 Tassen Mehl
  • 1 Tasse Salz
  • 1 Tasse Wasser
  • 1 EL Öl

Alle Zutaten zusammenkneten, fertig ist der Teig. Er sollte gut formbar sein und nicht an den Fingern kleben. Klebt er doch, kann noch ein wenig Mehl zugegeben werden.

Schnelles Salzteigrezept

Schon kann es los gehen. In einem luftdichten Behälter (Jausenbox) bleibt der Teig über Monate hinweg weich, er kann also immer wieder verwendet werden. Möchte man die Knet-Objekte für die Ewigkeit härten, lässt man sie einfach zwei Tage trocknen und backt sie dann etwa eine Stunde bei 120° Celsius im Backrohr

Salzteigrezept: Knete selbermachen

Erdnussbutter-Haferflockenkekse

Knusprig-flaumig: Rezept für Erdnussbutter-Haferflockenkekse

Der Winter ist zum backen da. Diese Erdnussbutter-Haferflockenkekse sind außen knusprig, innen flaumig und funktionieren auch in einer glutenfreien Variante gut.

erdnussbutter-haferflockenkekse

Auch wenn Haferflocken zu den Hauptbestandteilen dieser Kekse gehören: Gesund sind sie deswegen noch lange nicht. Reichlich Erdnussbutter, jede Menge Butter und gleich zwei Sorten Zucker sorgen dafür für jede Menge Genuss.

Zutaten für drei Blech Erdnussbutter-Haferflockenkekse (ca.24 Stück):

  • 200g Butter
  • 150 g Zucker
  • 100g Rohrohrzucker
  • 2 Eier
  • 200g Erdnussbutter
  • 180g Weizenmehl (lässt sich auch durch 200g glutenfreies Mehl ersetzen)
  • 1 EL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 200g Haferflocken

Erdnussbutter-Haferflockenkekse

Zubereitung:

Zunächst den Backofen auf 180°C vorheizen. Die Butter in einem Topf auf kleiner Flamme schmelzen, aber nicht aufkochen. Gemeinsam mit beiden Sorten Zucker in einer Teigschüssel mit einem Holzspatel zusammen mixen bis eine homogene Masse entsteht.

Nun Eier und Erdnussbutter einrühren, bevor Mehl, Backpulver und Salz folgen. Alles vermischen, aber nicht zu lang und stark rühren. Ganz zum Schluss die Haferflocken unterheben.

Das Backblech mit Backpapier auslegen und mit Hilfe eines Löffels kleine Teighäufchen auflegen, zwischen den Teigstückchen aber genügend Platz lassen, der Teig zerläuft und geht auf (ca. 8 Kekse pro Blech). Die Kekse etwa 12 Minuten backen bis die Ränder leicht braun werden, die Mitte aber noch weich. Noch auf dem Blech auskühlen lassen bis die Kekse die richtige Konsistenz haben.

Erdnussbutter Haferflockenkekse

 

Das könnte dich auch interessieren:

Rezept für schnelle Apfelmuskekse

Rezept für Rhabarbarkuchen mit Streusel

Traumfänger basteln

DIY: Traumfänger aus Naturmaterialien

Es heißt, nur die guten Träume schaffen es durch das Netz, die bösen bleiben hängen. Und das ist nicht alles: Obendrauf macht die Herstellung eines Traumfängers auch noch jede Menge Spaß.

Wer sagt eigentlich, dass ein Traumfänger immer aus einem symmetrischen Kreis, gleichförmigem Fadennetz und braun-beigen Federn bestehen muss? Wir sagen: Muss er nicht und haben kurzerhand zwei Exemplare aus kleinen Mitbringseln vom letzten Waldspaziergangs, Schnüren, Bändern und ein paar Perlen geknüpft und gebunden.

DIY: Traumfänger basteln

Für einen Traumfänger braucht man:

  • Einen dünnen, gut biegsamen Ast
  • Verschiedene Schnüre, etwa Geschenkbänder, Paketschnur & Co
  • Perlen
  • Kleine Naturfunde, in unserem Fall getrocknete und mit Acrylstiften bemalte Blätter

 

Den Ast zurecht biegen und an den Enden verknoten. Wenn er zunächst nicht rund genug ist, macht das nichts, am besten man bindet eine Schnur mittig an den gegenüberliegenden Ästen fest und zieht sie damit in Kreisform. Nun lässt sich der Traumfänger nach Belieben verzieren. Man kann die Äste mit Schnüren umwickeln, Perlen einfädeln, Bänder flechten. Getrocknete Blätter eignen sich als Federersatz, mit Acrylmarkern können sie darüber hinaus leicht bunt verziert werden.

Über dem Bett werden sie schließlich zum Blickfang. Und, wenn sie von dort aus nur an einen schönen Tag in der Natur erinnern, haben sie ihren Job eigentlich schon erfüllt.

Traumfänger basteln

 

Diese DIY’s aus Naturmaterialien könnten dich auch interessieren:

Basteln mit Blättern, Teil 1: Kunterbunter Indianerkopfschmuck

Basteln mit Blättern, Teil 2: Blättertiere aus dem Wald

DIY: Traumfänger aus Naturmaterialien

Rezept Zimtschnecken

Rezept: Zimtschnecken mit Apfelfülle und Zitronen-Guss

Flaumiger Hefeteig trifft auf aromatische Apfelzimtfülle, reichlich Zitronen-Zuckerguss macht das Geschmackserlebnis perfekt: Diese kleinen Zimtschnecken überzeugen bei jeder Gelegenheit.

Rezept zimtschnecken

Dieser Miniatur-Zimtschnecken-Kranz ist nicht nur schön anzusehen, er schmeckt vor allem richtig gut. Die Menge reicht für etwa 16 kleine Schnecken, die eine Tarteform mit einem Durchmesser von etwa 31 Zentimeter ausfüllen.

zimtschnecken

Zutaten für 16 Mini-Zimtschnecken:

Für den Teig:

  • 250g Mehl
  • 1/2 Packung Trockenhefe
  • 30g Zucker
  • 150 ml Milch
  • 40g Butter
  • 1 verquirltes Ei

Für die Fülle:

  • Zwei Äpfel
  • 3 EL Zucker
  • 1 EL Zimt
  • der Saft einer halben Zitrone

Für den Guss:

  • Der Saft einer Zitrone
  • 2 EL Zucker
  • bei Bedarf ein wenig Wasser

zimtschnecken

 

Zubereitung:

Zunächst den Hefeteig zubereiten. Milch und Butter in einem Topf  bei leichter bis mittlerer Temperatur erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist. Dann wieder abkühlen lassen bis die Mischung lauwarm ist.

Mehl, Zucker und Hefe (wichtig: keine Hefe zum anrühren verwenden!) zusammen mischen. Die buttrige Milch und das Ei mischen und zu den trockenen Zutaten geben. Wer eine hat, sollte nun zur Küchenmaschine greifen und den Teig mit dem Knethacken bearbeiten. Wer keine hat, braucht Ausdauer (und warme Hände, Hefe mag weder Hitze noch Kälte, nur angenehme Wärme). Gut 15 Minuten muss der Teig geknetet werden. Wenn sich der Teig beim Kneten von der Rührschüssel löst, ist er fertig ist.

Den Teig nun in eine saubere Schüssel geben und mit einem Geschirrtuch abdecken. Gehen lassen, und zwar an einem angenehm warmen Ort, aber: Zu warm darf es auch nicht sein, über 45 Grad zieht sich die Hefe lieber zusammen als aufzugehen. Hat man diesen besonderen Ort also gefunden, lässt man den Teig etwa eine Stunde gehen bis er sich verdoppelt hat.

In der Zwischenzeit die Fülle vorbereiten: Dafür die Äpfel sehr, sehr klein würfeln, mit dem Saft der halben Zitrone beträufeln, Zimt und Zucker einrühren und ein wenig ziehen lassen.

Nach der Gehzeit den Teig einmal mit der Faust einboxen, aus der Schüssel holen und auf einer leicht bemehlten Unterlage dünn auswalken. Den ausgerollten Teig gleichmäßig bis zu den Rändern mit reichlich Fülle bestreichen.

Rezept zimtschnecken

Dann den Teig von der langen Seite her eng einrollen und mit einem scharfen Messer in etwa 2 Zentimeter breite Stücke schneiden.

Rezept zimtschnecken

Eine ofenfeste Form mit Backpapier auslegen und die Teigschnecken darin anordnen. Zwischen den einzelnen Schnecken noch ein wenig Platz lassen, sie werden noch aufgehen. Im Anschluss noch einmal 20 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Rezept für Zimtschnecken

Den Backofen in der Zwischenzeit auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen und die Zimtschnecken schließlich etwa 30 Minuten lang backen, Gabelprobe nicht vergessen. Die letzten zehn Minuten am besten mit Backpapier bedecken damit die Teiglinge nicht zu dunkel wird.

Unterdes den Zuckerguss vorbereiten. Dafür Zitrone und Zucker in einem Topf bei leichter Temeperatur zusammenmischen bis der Zucker sich aufgelöst hat. Ist die Masse zu dick, kann man ein wenig Wasser beigeben.

zimtschnecken

Die fertigen Zimtschnecken aus dem Ofen holen, mit dem Guss begießen und ein wenig abkühlen lassen.

zimtschnecken

Am besten schmecken die Zimtschnecken frisch, sie sind aber auch an Tag drei noch genießbar – sofern da noch etwas von ihnen übrig ist.

zimtschnecken

 

Diese Artikel könnten dich auch interessieren:

Rezept für ein flaumiges Zupfbrot

Rezept für zupfige Muffins mit Oliventapenade

 

Rezept für Zimtschnecken

DIY: Tiere aus Blättern

DIY: Blättertiere aus dem Wald

Aus getrockneten Blättern lassen sich wunderschöne Bilder kleben. Zum Beispiel diese einfachen Tiermotive. Ein schönes DIY für den Herbst.

DIY: Tiere aus Blättern

Fallendes Laub gehört zu den offensichtlichsten Merkmalen des Herbst. Blätter in den unterschiedlichsten Formen und Farben fallen nun von den Bäumen, mit wenig Aufwand verschaffen wir ihnen eine zweite Existenz im Bilderrahmen.

Am Anfang dieser netten Bastelei steht ein Spaziergang. Wichtig ist die Blätter schon jetzt gut zu verwahren, am besten schlichtet man sie in ein Magazin o.ä. Zuhause geht es dann ans sortieren und pressen. Die Blätter sollten mindestens 24 Stunden zwischen zwei Buchdeckeln vor sich hin trocknen.

DIY: Tiere aus Blättern

Sind die Blätter ausreichend durchgetrocknet, kann der Spaß auch schon beginnen. Einfach auf einem Blatt Papier Formen legen, der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Hilfreich ist es jedenfalls bereits im Vorfeld nicht nur große, sondern auch kleine Blätter zu sammeln – für Ohren, Nasen und Augen kann man die nämlich gut brauchen.

DIY: Tiere aus Blättern

Sobald die Formen festgelegt sind, können die Blätter auch schon mit Hilfe eines Uhusticks aufgeklebt werden.

DIY: Tierbilder aus Blättern

Dabei lassen sich leicht schöne Tierwelten erschaffen. Inspirationen gibt es, z.b. auf Pinterest, sehr, sehr viele. Hier sind etwa ein paar Beispiele zusammengefasst.

DIY: Tierbilder aus Blättern

Eine kleine Schildkröte. Die Tierbilder aus getrockneten Blättern machen sich jedenfalls hervorragend als herbstlicher Blickfang an der Wand.

DIY: Basteln mit Blättern

 

Das könnte dich auch interessieren:

Basteln mit Blättern, Teil 1: Ein kunterbunter Indianerkopfschmuck

 

Basteln mit Blättern: Tierbilder

Rezept für einen Hefekranz.

Flecht-Gebäck: Ein Zopf für den Ostertisch

Ostern lebt von den einfachen und dabei besonderen Dingen. In diese Reihe passt auch dieser Hefekranz ziemlich gut, denn das Zopfmuster verwandelt ihn im Handumdrehen in ein Festgebäck. Wir haben die Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Nachflechten.

Dieser Hefezopf ist eigentlich ein Kranz. Er ist zart und flaumig, schmeckt pur, genauso wie mit Butter und macht sich ganz ausgezeichnet auf dem Ostertisch. Wie bei jedem Hefeteig gibt es eigentlich nur zwei Regeln: Man muss geduldig sein – beim kneten wie beim ruhen – und für angenehme Wärme sorgen. Dann kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Genauer haben wir das schon einmal hier beschrieben.

Rezept für einen Hefekranz.

Bei diesem Rezept wurde der Zucker ganz schön reduziert, nämlich beinahe halbiert. Man kann ihn aber auch ganz weglassen. Eine leicht fruchtig-frische Note bekommt der Kranz, in dem man Zitronenzesten in den Teig mischt. Mit Orangenschalen schmeckt es auch.

Zutaten:

  • 750 Gramm Mehl
  • 70 Gramm Zucker
  • 1 Packung Trockenhefe
  • 1 Prise Salz
  • 300 ml Milch
  • 100 Gramm weiche Butter
  • 2 Eier
  • Die Schale einer halben unbehandelten Zitrone
  • 1 Eigelb und 1 EL Milch zum bestreichen

Rezept für einen Hefekranz.

Als erstes den Hefeteig zubereiten. Milch und Butter in einem Topf  bei leichter bis mittlerer Temperatur erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist und abkühlen lassen bis sie lauwarm ist.

Mehl, Zucker, Salz und Hefe (wichtig: keine Hefe zum anrühren verwenden!) zusammen mischen. Die buttrige Milch, Zitronenschalen und die Eier mischen und zu den trockenen Zutaten geben. Wer eine hat, sollte nun zur Küchenmaschine greifen und den Teig mit dem Knethaken bearbeiten. Wer keine hat, braucht Ausdauer (und warme Hände). Gut 15 Minuten muss der Teig geknetet werden, fertig ist er, wenn er sich von der Rührschüssel löst.

Den Teig nun mit einem Geschirrtuch abdecken. Gehen lassen, und zwar an einem angenehm warmen Ort, aber nicht wärmer als 45 Grad.

Nach etwa einer Stunde sollte sich der Teig verdoppelt haben.

Rezept für einen Hefekranz.

Den aufgegangen Teig einmal einboxen, aus der Schüssel holen und herunterkneten. Besonders fluffig wird der Zopf, wenn man den Teig jetzt noch einmal gehen lässt, 20 Minuten sollten reichen. Dann den Teig wieder einkneten, auf einer bemehlten Unterfläche einrollen, in acht gleich große Stücke teilen und in gleichmäßige lange, dünne Teigrollen formen.

Rezept für einen Hefekranz.

Jetzt beginnt der spaßige Teil. Jeweils zwei Schnüre nebeneinander positionieren und der Länge nach und zur Seite hin in eineinander schlingen.

Rezept für einen Hefekranz.

Die überlappenden Rollen nun im Uhrzeigersinn über die jeweils nächsten Teigpaare schlingen.

Rezept für einen Hefekranz.

Die Enden schließlich unter den Zopf schlingen und leicht andrücken.

Den fertig geflochtenen Kranz noch einmal 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. In der Zwischenzeit den Backofen auf 175°Celsius vorheizen. Das Eigelb und den Esslöffel Milch verquirlen und den Kranz damit bepinseln. Schließlich für 40 Minuten backen und nach der Hälfte der Backzeit mit einem Backpapier bedecken, damit er nicht all zu dunkel wird.

Fertig ist der Frühstückszopf. Er schmeckt am allerbesten frisch, luftdicht verpackt hält er sich aber auch einige Tage.

 

Das könnte dich auch interessieren:

Farben aus dem Küchenschrank, Teil 1: Ostereier mit Rotkraut färben

Farben aus dem Küchenschrank, Teil 2: Zwiebelschalen und Kurkuma

Deko für den Ostertisch: Blumenmädchen DIY

Du möchtest dir dieses Rezept für später merken? Speicher es dir einfach auf Pinterest ab!

osterkranz

raus aus der Wenn-Dann-Falle

Raus aus der Wenn-Dann-Falle!

Jeder hat sie schon gesagt, doch niemand will sie hören. Ein wenig Gelassenheit, Mut zur Verantwortung und Spaß an kreativen Lösungen können helfen, die unliebsamen Wenn-Dann-Sätze aus der Eltern-Kind-Grammatik zu verbannen.

(Dieser Text erschien zuerst bei hello familiii, www.hellofamiliii.at)

„Wenn du nicht aufisst, gibt es keinen Nachtisch“, „Wenn du nicht sofort aufhörst, Sand zu werfen, gehen wir nach Hause.“ Und der Klassiker: „Wenn du jetzt nicht kommst, gehe ich ohne dich“. Sätze wie diese sind häufig zu hören – das macht sie aber nicht unbedingt besser. Denn Wenn-Dann-Konstruktionen sind in der Regel kontraproduktiv. Sie sind ein guter Hinweis dafür, dass Eltern ihre Machtposition ein gutes Stück weit ausreizen, um das Kind zu einer gewünschten Reaktion zu bringen – und damit tun sie weder sich selbst noch ihrem Kind einen Gefallen. „Meistens steht Druck dahinter. Druck, den die Eltern haben und
in stressigen Situationen an ihr Kind weitergeben“, weiß Michaela Auer-Ottenschläger. Für uns hat die Familienberaterin und Pädagogin (www.familytalk.at)das Phänomen einmal genauer unter die Lupe genommen, klassische Wenn- Dann-Fallen analysiert und sich außerdem mögliche Alternativen überlegt.

Aber, was passiert denn nun eigentlich genau, wenn wir in den Wenn-Dann-Moddus fallen? Im Grunde handelt es sich um Erpressung, selbst dann, wenn sie „liebevoll-konsequent“ verpackt wird. Dem Kind wird signalsiert, dass es keine andere Möglichkeit hat als sich dem Elternwunsch entsprechend zu benehmen, vor allem aber, dass gar nicht erwartet wird, dass es das freiwillig tut. Und genau an diesem Punkt tut sich schnell eine Negativ-Spirale auf, nämlich dann, wenn der Gewöhnungseffekt eintritt, die Kinder nicht mehr reagieren und die Eltern zu immer stärkeren Druckmitteln greifen.

Was aber sofort passiert, ist, dass die Verantwortung für die Situation plötzlich beim Kind liegt und nicht länger beim Erwachsenen. „Sobald ich in den Machtkampf reingehe, stell ich mich auf die gleiche Stufe wie das Kind und fange an zu ziehen. Das ist keine erwachsene Haltung“, so Familiencoach Auer-Ottenschläger. Und weiter: „Mit dem Machtspiel fangen immer die Elern an.“ Womit Auer-Ottenschläger den Eltern keine schlechten Absichten unterstellen will. „Dahinter liegt meistens Stress, Zeitdruck ist ein ganz klassisches Phänomen. Wenn dann auch noch das Kind nicht „funktioniert“, geraten die Eltern in noch größeren Stress und werden blind für andere Möglichkeiten.“ Hakt es in den immer gleichen Situationen, lohnt es sich jedenfalls einmal genauer hinzusehen und in einem ruhigen Moment nach Lösungsstrategien zu suchen.

Dialog statt Drohung.

Denn es geht nicht darum, das Ziel aus den Augen zu verlieren, also etwa pünktlich aus dem Haus zu kommen oder das Kind vom Sand werfen abzu bringen, nur spielt der Weg dorthin eben auch eine wichtige Rolle. „Es ist wichtig in Verbindung zu bleiben, das Kind zu sehen und in Führung zu gehen“, sagt Auer-Ottenschläger und meint damit vor allem Dialog statt Drohung. „Wenn ich mein Bedürfnis zeige und ein ehrliches Interesse an den Bedürfnissen meines Kindes habe, dann bin ich auf einer persönlichen Ebene, ich zeige mich und übernehme sofort Verantwortung. Es herrscht Gleichwürdigkeit und ein Miteinander.“ Das bedeutet nicht immer pure Harmonie. Muss es auch nicht, Konflikte sind gut und im Idealfall konstruktiv, nur wird die Verantwortung für den Konflikt nicht auf den Schultern des Kindes abgeladen. Doch was heißt das jetzt praktisch, etwa für die Sandwerf-Situation? „Zuerst muss ich genau schauen, was da passiert. Ist es eine ungeschickte Art Kontakt aufzunehmen? Fühlt sich mein Kind bedrängt? Was steckt dahinter? Dann kann ich vermitteln, kann verbinden oder meinem Kind helfen sich friedvoll abzugrenzen. Dabei lernt das Kind viel, nämlich über die Grenzen des anderen Kindes und die eigenen. Wird es einfach nur bestraft, hat es gar nichts gelernt.“

Ein Nein darf sein.

Dabei ist es auch für Mütter gar nicht immer so einfach sich abzugrenzen – von der (vermeintlichen) Meinung der anderen Spielplatzmütter, der tickenden Uhr und nicht zuletzt den eigenen Ansprüchen. Allesamt Faktoren, die den Stresspegel in die Höhe und einen im Zweifelsfall wieder in die Wenn-Dann- Gasse treiben. Gelassen bleiben kann nur, wer noch Ressourcen dafür hat. „Viele Eltern glauben, sie müssen immer Ja sagen. Das ist eine Falle, die irgendwann zuklappt. Es ist ganz wichtig Nein zu sagen, wenn es um die persönlichen Grenzen geht.“ Damit dieses Nein, aber nicht aggressiv kommuniziert wird, muss es nachvollziehbar sein und früh genug kommen. „Ich will das meine Grenzen gewahrt werden, also muss ich das dem Kind vorleben. Und ich bin gefordert die Grenzen meines Kindes zu wahren. Die Kinder lernen dadurch, dass ich achtsam mit ihnen umgehe, wiederum achtsam mit anderen umzugehen.“

Gesucht: Kreative Lösungen.

Was immer erlaubt ist: gemeinsam kreative Lösungen suchen und zu überlegen, ob man das Nein des Kindes nicht einfach stehen lassen kann. Das Kind will seine Jacke nicht anziehen? Vielleicht ist ihm einfach nicht kalt. Morgens ist immer zuwenig Zeit? Vielleicht kann das Kind unterwegs frühstücken. Vor der Supermarktkasse herrscht regelmäßig Dramaalarm? Viel- leicht kann das Kind beim Einkaufen Aufgaben übernehmen, die ihm Spaß machen. Und, wenn sonst nichts klappt, hilft vielleicht ein Witz. Auer-Otten- schläger: „Humor baut Spannung ab, ganz plötzlich sieht man so vielleicht auch neue Lösungsmöglichkeiten.“

Praxis-Beispiele: Familiencoach Michaela Auer-Ottenschläger analysiert klassische Wenn-Dann-Konstellationen

Raus aus der Wenn-Dann-Falle: Praxisbeispiele

Familiencoach Michaela Auer-Ottenschläger hat drei typische Beispiele aus der Praxis genauer unter die Lupe genommen und analysiert:

Verantwortung abgeben.

„Wenn du dich jetzt nicht endlich anziehst, sagen wir den Ausflug ab und bleiben Zuhause.“

Hektische Aufbruchstimmung, das Freizeitprogramm wartet. Es geht in den Zoo, zum Kin- dergeburtstag oder zu Tante Margarete. So oder so sollte die Familie schon längst los, doch das Kind ist noch nicht einmal angezogen. Schon ist es gesagt: „Wenn du jetzt nicht kommst, bleiben wir eben daheim.“ Auer-Ottenschläger: „Mit diesem Satz übertrage ich die ganze Verantwortung für die Situation, aber auch die schlechte Stimmung auf das Kind. Ich sage im Grunde: Du bist schuld, wenn wir keine schöne Zeit haben. Das ist unangebracht und ziemlich sicher auch nicht wahr. Besser wäre es vielleicht das Anziehen in ein Spiel zu verpacken oder Jacke und Schal einfach einzupacken und erst im Bus anzuziehen. Man darf es sich auch leicht machen!“

Die leere Drohung.

„Wenn du jetzt nicht kommst, geh ich ohne dich!“

Das Kind rutscht und schaukelt, ist versunken in seine Sandbauten. Die Mutter will jetzt gehen. Das sagt sie einmal, zweimal und dann kommt es: „Wenn du jetzt nicht kommst, geh ich ohne dich“. Alleingelassen zu werden, ist eine Urangst, deswegen ist diese Drohung natürlich besonders gemein. Gerade bei kleinen Kindern wird es daher auch funktionieren, aber eben nur so lange, bis bemerkt wird, dass es sich um eine leere Drohung handelt. Auer-Ottenschläger: „Übergänge sind schwierig für Kinder und dazu gehören auch Ortswechsel. Deswegen sollte man das Kind angemessen darauf vorbereiten. Situationen, die immer wieder kehren, wie jene am Spielplatz, kann man ritualisieren, also immer auf die gleiche Art einleiten. Hat man die Entscheidung getroffen, dass es nun wirklich Zeit ist zu gehen, kann man auch einfach sagen: ‚Das ist jetzt so“ und in der Verantwortung bleiben, anstatt seinem Kind Angst einzujagen.

Klassische Erpressung.

„Wenn du jetzt nicht isst, gibt es keinen Nachtisch!“

Es ist ein Rumgezappel und Herumgestochere. Seit einer gefühlten Ewigkeit sitzt der Nachwuchs vor dem liebevoll angerichteten Teller, macht keine Anstalten auch nur zu kosten: „Wenn du jetzt nichts isst, dann gibt es auch keinen Nachtisch“. Auer-Ottenschläger: „Ich könnte auch sagen: ‚Spür mal nach, ob du wirklich satt bist‘ und akzeptieren, wenn mein Kind keinen Hunger hat. Natürlich kommen da auch verschiedene Bedürfnisse zusammen, vielleicht ist es mir schade um das Essen, vielleicht fühl ich mich auch nicht gewertschätzt für meine Mühe, vielleicht will ich, dass mein Kind gut und gesund ernährt ist. Dass darf ich auch kommunizieren, hier Druck auszuüben, ist aber übergriffig. Die Probe ist ganz leicht: Würde ich diesen Satz zu einer Freundin sagen? Wenn ich die Frage mit Nein beantworte, bin ich wahrscheinlich gerade nicht in einem gleichwürdigen Austausch.“