Autor: Oh, Panama!

Wochenende in Bildern

Wochenende in Bildern: Regensprünge und Herbstgefühle

Das erste Wochenende in Bildern nach einer etwas längeren Sommerpause ist eigentlich nur ein halbes. Macht aber nichts. Ein Sonntag voll mit gutem Essen, ausdauernden Spielen und nassen Hosen. Die vergangene Woche stand unter dem Motto „Kindergeburtstag“, war voller Freude, Feiern und Girlanden, voller Bewegung und allerschönster Aufregung. Wir haben Torte gegessen, Geschenke bestaunt und das Geburtstagskind ist vor lauter Glück und Stolz bestimmt gleich noch zwei Zentimeter gewachsen. Nach diesen Feierlichkeiten haben wir das Wochenende aber erst einmal nach drinnen verlegt, auch das Wetter war dabei auf unserer Seite. Der Samstag vergeht wie im Flug und ganz ohne, dass ich die Kamera zur Hand nehme. Immerhin müssen all die Spiele, die in unseren Haushalt eingezogen sind, nun auch einmal ausprobiert, der Hund gestreichelt und zwei, drei, vier Folgen Barbarpapas geschaut werden. Auch das Projekt „Auf der Suche nach dem besten Papierflieger“ startete samstags, zog sich aber noch weit in den Sonntag hinein. Nachdem schon Mitte der Woche Gnocchi-Gusto aufkam (schuld daran war dieses Bild von freiraum.14), war es beschlossene Sache. Sonntag ist Gnocchi-Tag. Statt …

Schnelles Salzteigrezept

Knete selbermachen: Einfaches Salzteig-Rezept

Kaum wird es ein wenig kühler, geht das Bastelfieber wieder los. Kneten, rollen, matschen, backen – klassischer Salzteig ist schnell zusammengerührt und kann dafür umso länger  verarbeitet werden. Zugegeben, Salzteig hat nicht das allerbeste Image. Schnell hat man jene auf Kindergartentischen gefertigten Objekte vor Augen, die über Jahre hinweg in ihren Ecken vor sich hinstauben. Das Herz zum Muttertag, der Engel an Weihnachten. Gut möglich, dass es an diesen Assoziationen liegt, dass die Knetobjekte, die an unserem Esstisch gefertigt werden nur in Ausnahmefällen hart gebacken werden. Als einfache Knete lieben wir den Salzteig aber sehr. Und das beste ist: Die Zutaten für einen einfachen Salzteig hat man so gut wie immer im Haus. So funktioniert’s: Rezept für schnellen Salzteig: 2 Tassen Mehl 1 Tasse Salz 1 Tasse Wasser 1 EL Öl Alle Zutaten zusammenkneten, fertig ist der Teig. Er sollte gut formbar sein und nicht an den Fingern kleben. Klebt er doch, kann noch ein wenig Mehl zugegeben werden. Schon kann es los gehen. In einem luftdichten Behälter (Jausenbox) bleibt der Teig über Monate hinweg …

Marrakesch mit Kind (c) Marlene Mayer

Marrakesch mit Kind: Die besten Adressen

Ausflüge, Essen, Shopping: Gute Adressen für die nächste Reise nach Marrakesch. Alle selbst ausprobiert und für gut befunden. ESSEN Amal. Dieses Restaurant in Gueliz, der Neustadt von Marrakesch sieht unspektakulär aus, man sollte trotzdem unbedingt reservieren. Serviert wird traditionelle marokkanische Küche auf hohem Niveau (Freitags gibt es Cous Cous), betrieben wird das Lokal als Non-Profit-Kooperative, die Frauen in Notsituationen – meist kommen sie aus den Bergen – unterstützt und einen Arbeitsplatz bietet. Chez Yassine. Solide Pizza, klassische marokkanische Speisen und eine besonders herzliche, familienfreundliche Atmosphäre (Spielkiste!) gibt es bei Chez Yassine in der Rue Fatima Zahra Rmila, etwa fünf Minuten vom Djemna el fna. Shtatto Neuer, noch eine Spur unaufgeregter und nicht zuletzt günstiger als das Café des Epices ist die Terrasse des Shtatto, eines neuen Conceptstores, der neben ausgesuchten Interieur- und Modestücken auch einen Barbershop für den modernen, bärtigen Mann beheimatet. AUSFLÜGE Beldi Country Club. Gerade in den ersten Tagen kann das Soukgewimmel auch überfordernd sein. Da kommt ein Angebot des Beldi Clubs gerade recht, nämlich der Tagespass für den Pool (100 Dirham pro …

Marrakesch mit Kind

Marrakesch mit Kind: Bussi, bussi Habibi

Ein Tuch in knallorange, freundliches Kopfgetätschel, aufregendes Soukgewimmel und eine Handvoll struppiger Störche – das ist Marrakesch aus der Kinderperspektive. Wir reisen den Störchen entgegen, um Kamele, Schlangen und anderes Getier zu treffen. Schieben uns auf der Suche nach ungewohnten Blickwinkeln und kleinen Abenteuern durch Gassen und Gässchen, stürzen uns ins Gewimmel, um zur Ruhe zu kommen. Wir sind in Marrakesch. In einer Stadt, die gar nicht so leicht auf einen Nenner zu bringen ist, in der es staubt und glitzert, die sich dem Fortschritt verpflichtet, dabei in alle Richtungen ausbreitet und einen trotzdem immer wieder aus der Zeit wirft. Es ist eine Stadt der Sehnsüchte, der Widersprüche und des Gleichzeitigen, irgendwo zwischen Europa und Afrika, zwischen verschiedenen Interessen und Glaubenssätzen, zwischen Kelim-Folklore und ernstgemeinten Fluchtbewegungen – eingeklemmt zwischen Gestern und Morgen. Hier sind wir also, in diesem Marrakesch, und unser Reiseleiter ist ein Dreijähriger. Er heißt Felix und hat eine Mission. Nur wenige Wochen zuvor hat er ein Buch in die Hände bekommen, ein Buch über Störche. Und die, so lehrte uns die Lektüre, …

Post Partum Positivity: Interview mit Didi Resch

Post Partum Positivity: Scheisst euch nicht vor eurer Cellulite an!

Aus unserer Post-Partum-Positivity-Serie: Didi Resch ist nicht nur zweifache Mutter, sondern auch Yogalehrerin. Dabei unterstützt sie regelmäßig Frauen nach der Geburt bei der Rückbildung. Sie weiß, dass man sich seinen Körper nach einer Schwangerschaft erst wieder zurück erobern muss und ruft dazu auf, sich von einer Welt der Scheinbilder und Inszenierungen nicht einschüchtern zu lassen. Wie war dein Körpergefühl nach der Geburt? Nach meiner ersten Geburt – es war ein Notkaiserschnitt – war ich zuallererst mit den Folgen des Eingriffs beschäftigt. Ich könnte nicht sagen, dass mir mein Körper danach fremd gewesen wäre, aber aufgrund der großen Narbe, die nun meinen Unterleib ziert, musste ich ihn mir auf gewisse Weise wieder zurück erobern. Nachdem alles gut verheilt war, begann ich schon bald mit Rückbildungsübungen und Yoga, was mir ermöglichte mich wieder kräftig zu fühlen und meinen Körper so wie er ist, anzunehmen. Die zweite Geburt war eine Spontangeburt und da ich auch keinerlei Verletzungen hatte, war ich sehr rasch wieder fit. Allerdings fand ich aufgrund der neuen Familiensituation kaum Zeit mich körperlich zu betätigen – …

Post Partum Positivity: Tina Valaker Brotke

Post Partum Positivity: Die Schönheit der Mütter

Der weibliche Körper hat sich Wohlwollen und Anerkennung verdient – gerade in der Zeit nach einer Geburt. Da kommt die Body-Positivity-Bewegung gerade recht. Die hat sich nämlich zum Ziel gesetzt, die Realität abzubilden und sie damit zu einem neuen Ideal zu erheben. Plus: Ein Aufruf zu unserer neuen „Post Partum Positivity“-Serie – Mütter erzählen, wie es ihnen mit dem Thema geht. Ein Kind auf die Welt zu bringen, ist ein extrem körperlicher Akt. Ein Hochleistungsakt. Dennoch wird der Körper, der ihn vollbringt, nicht selten vor allem daran gemessen, ob man ihm diese Leistung ansieht oder nicht. Wobei „nicht“ in der Regel als gut gilt. Bei Müttern sorgt das wiederum vor allem für Selbstzweifel, Unsicherheit, Unwohlsein. Bereits in der Schwangerschaft werden also Kalorien gezählt, im Wochenbett auf die ärztliche Freigabe fürs Sportprogramm gewartet, und viele Schönheitschirurgen haben sogenannte „Mommy Make-overs“ im Programm – eine Kombination aus Bruststraffung, Bauchdeckenstraffung und Fettabsaugung. „Der Körper wird einfach nicht wertgeschätzt“, sagt Autorin Nunu Kaller, die sich bei der Recherche für ihr Buch „Fuck Beauty“ intensiv mit den Themen verschrobene Körperwahrnehmung und …

Spielplatz im Liechtensteinpark

Spielplatz-Tipp: Klettern und Schwingen im Liechtensteinpark

Der Spielplatz im Liechtensteinpark befindet sich mitten in der Stadt – mit Blick auf das Palais, umgeben von schön-gepflegten Blumenwiesen kann man aber gerade die hier zwischenzeitlich gut vergessen. Für unsere kleine unregelmäßige Reihe „Lieblingsorte“ bietet sich bei diesen sommerlichen Temperaturen ein Spielplatz-Tipp geradewegs an. Ideal sind ja jene Orte, an denen für alle etwas geboten wird und genau das ist hier im Liechtensteinpark jedenfalls der Fall, weil man nicht nur gut auf den Spielplatz gehen kann, sondern im schattigen Schanigarten neben dem Palais auch hervorragend Kaffee trinken kann. Ja, und der Rest vom Park ist natürlich auch nicht schlecht. Der Spielplatz eignet sich besonders gut für größere Kinder, wobei es natürlich auch eine Sandkiste, eine kleine Rutsche und Babyschaukeln für die kleineren gibt. Aber besonders sind hier vor allem die Klettergerüste und Riesenrutschen. Es gibt eine Klettertrapez, einen Kletterturm mit Kletterwand, Seile zum balancieren und insgesamt drei große Rutschen. Außerdem eine Affenschaukel, Autoreifen zum schwingen und vieles mehr. Darüber hinaus sind auch ein Tischtennistisch und ein Fussballplatz vorhanden. Auch gut zu wissen: Es gibt …

Wochenende in Bildern

Wochenende in Bildern: Wiesenpicknick & Hängemattenglück

Dieses Wochenende war herrlich unspektakulär. Endlich. Ein Wochenende in Bildern zwischen Dinosaurier backen und Sommerregen. Viele Bilder, wenig Worte. So sieht der ideale Samstagvormittag aus. Die zweite Tasse Kaffee, saure Ribisel und die Flow – die allein optisch eine große Freude ist. Die Soundkulisse dazu: Endloses Kreisen der Aufziehautos in der Rennbahn. Spontanes Resteverbacken für das Nachmittagspicknick. Die große Freude über die Kuchenform ist keine Überraschung. Wiesenschönheit. Was gibt es schöneres als barfuß über Gras zu laufen. Wir verbringen viele Stunden auf einem kleinen Stück Wiese zwischen zwei Bäumen im Wiener Prater. Die vergangenen Wochen waren hektisch und voll, heute keinen großen Ausflug zu machen, sondern den Tag einfach auf der Stadtwiese zu verbringen, war die allerbeste Entscheidung – stressfrei und sehr erholsam. Gestaltgewordene gepflegte Langeweile. Kurzer Besuch. Treuer Begleiter. Der warme Sommerregen kommt zwar nicht überraschend, wir werden trotzdem klatschnass. Die Stimmung nach dem Regen ist wunderbar. Sonntag. Frühstück am Fenster. Kleiner Obstteller, dazu Podcast hören. Nämlich den hier – v.a. das Gespräch mit Manfred Meiner vom Felix Meiner-Verlag. Einfach und sehr, sehr gut. Griesnockerlsuppe …

Wochenende in Bildern

Wochenende in Bildern: Krankenlager, Pizza-Pause, Fussballfieber

Nach einer längeren Pause gibt es endlich wieder ein Wochenende in Bildern. Auch wenn es ein bisschen anders aussieht, als zuvor noch erhofft. Diese schöne kleine Rubrik hat in den vergangenen Wochen pausiert, wie der gesamte Blog eigentlich. Das ist nicht schlimm, bedeutet nur, dass das Leben selbst in letzter Zeit noch ein Stückchen mehr die Überhand gewonnen hat. Und die Fotokamera im Service war. Pünktlich zum Wochenende kam die nun zurück, Grund genug den Alltag ein bisschen mit zu fotografieren. Auch, wenn da schon klar war, dass diese Tage weder am See noch im Schanigarten stattfinden würden, denn das Kind kam schon am Donnerstag krank aus dem Kindergarten. Also lautete die Devise: Zuhause einigeln. Der Samstag vormittag ist ohnehin die beste Zeit der Woche und hat in erster Linie mit Nichts-tun zu tun, mit viel Kaffee und wenigen Plänen. Den zweiten Teil der Anna Jones Kochbuchreihe „a modern way to…“ habe ich erst kürzlich geschenkt bekommen und nun endlich genauer unter die Lupe genommen. Schon der erste Teil hat mich sehr überzeugt und auch …

Deezer: Der Soundtrack des Sommers

Sommerhits für die ganze Familie

***Dieser Beitrag enthält Werbung*** Musik für Kinder macht auch Eltern Spaß. Deswegen teilen wir unsere sommerliche Familienplaylist mit euch – und die ist bis oben hin voll mit Gute-Laune-Geschichten und Mit-Tanz-Hits. Die Fenster weit geöffnet, die wichtigsten Freibad-Utensilien zurecht gelegt, im Takt Richtung Spiel, Spaß und Abenteuer. Gute Musik macht jeden Alltag schöner. Umso erfreulicher, dass das Angebot an schöner Familienmusik stetig steigt. Gemeinsam mit Deezer wollen wir also auch heute wieder einen kleinen Einblick in unsere aktuelle Playlist geben. Zur Erinnerung: Deezer ist ein Musikstreamingservice, das sein Angebot auch gezielt auf die Bedürfnisse von Familien ausgelegt hat. Das gilt für die Inhalte – so gibt es etwa besonders viele Hörbücher und Hörspiele – genau so wie für die technischen Eigenschaften: Denn bei Deezer können pro (Family-)Account gleich sechs verschiedene Profile auf neun verschiedenen Geräten angelegt, seperat verwaltet und, wenn gewünscht, mit gewissen Altersfreigaben belegt werden. So kommen sich die einzelnen Familienmitglieder geschmacklich nicht in die Quere und Inhalte, die als nicht alteradäquat eingeschätzt werden, können für bestimmte Profile einfach gesperrt werden. Viel wichtiger als das, was nicht …