Schreibe einen Kommentar

Wochenende in Bildern: 24. und 25. Februar

Dieses Wochenende war knallbunt und hat sich großteils in der Küche abgespielt. Aber langsam und der Reihe nach.

Die vergangenen Wochen waren ganz schön anstrengend. Und das hatte mit Viren und Abgabeterminen, wenig Schlaf und kleinen Sorgen zu tun. Auch das gehört zum Elternalltag dazu. Weil die Batterien also schon ziemlich leer waren, gab es für dieses Wochenende vor allem einen Plan: Keinen Plan zu haben, nämlich, und es sich dabei höchstens ein wenig gut gehen zu lassen.

Den Samstag starteten wir dann also gesund und mit Farbe. Der Smoothie besteht aus Apfel, Banane, Orange und vor allem sehr viel Grünkohl (ich kann mir ehrlich gesagt keine andere Zubereitungsart vorstellen, bei der mein Kind mit soviel Freude in rauen Mengen Grünkohl in sich hinein schaufelt), das Granola aus vielerlei Nüssen, gepufftem Quinoa, Sesam, Kürbiskernen, Ahornsirup und ein wenig Rohkakao (interessieren euch die genauen Mengen?).

Auch der Rest des Tages hat sich zwischen Küche und Wohnzimmer abgespielt. Während am einen Ende der Wohnung also Legoboote gebaut und Kuscheltiere verarztet wurden, lief am anderen Ende der Ofen warm. Ich habe mich durch „Pizza ohne Reue“, das neue Kochbuch von Foodbloggerin Eva Fischer (www.foodtastic.at) gekocht, das Ergebnis gibt es nächste Woche in unserer Kategorie „Nachgekocht“ zu sehen.

Nur so viel vorweg: Die Frühstückspizza aus Haferflockenmehl, Apfelmus und Leinsamen ist sehr überzeugend. Den Samstag Nachmittag habe ich dann tatsächlich Kind- und Kameralos verbracht. Während die Jungs Spinnenkrabben und Kois im Haus des Meeres besucht haben, hab ich mich mit Freundinnen getroffen und schon wieder gegessen: Kuchen, Torten, Macarons.

Am Sonntag kam die Sonne durch und lockte uns schon morgens nach draußen. Wir spazierten in die Innenstadt und und gingen auf einen Kaffee. 174 Jahre war es das Café Griensteidl, war schon wichtiger Schauplatz der 1848er Revolution, vor allem aber Heimat der Intellektuellen des Fin de Siècle – Karl Kraus‘ Wohnzimmer, Anlaufstelle für Arthur Schnitzler, Felix Salten und die anderen. Dann war es sechs Monate das „Rien“. Eine Art Versuchslabor, Kaffeehaus, Konzertsaal und nach all den Jahren tatsächlich wieder so etwas wie ein Treffpunkt. Jetzt ist es das „Café Klimt“ und ein bisschen traurig.

Die Atmosphäre ist dahin, der Wal an der Decke von Grafiker Sascha Vernik alias REVKIN (gut) und die hohen Preise (nicht so gut) sind geblieben. Die Mitarbeiter tragen Klimts goldene Adele auf der Brust, sind sehr freundlich, transportieren die Geschichte des Ortes dabei aber leider kein Stück mit.

Dann der Himmel über Wien.

In der Buchhandlung Walther König kann man auch sonntags stöbern (und sich ein bisschen aufwärmen) und die Kinderbuchabteilung ist klein, aber sehr gut sortiert. „Mit Papa im Zoo“ steht schon länger auf unserer Liste (wir haben es aber auch heute wieder da gelassen) und auch „Leben“ ist wirklich schön. Zu „Alle sehen eine Katze“, dem neuen Buch des Illustrators Brendan Wenzel, wird es hier übrigens schon morgen einen Beitrag geben.

Die Nacht-Ausgabe der berühmten Wimmelbuch-Reihe von Rotraud A. Perner ist immer wieder einen Blick wert.

Ja, und Lars, der kleine Eisbär, war auch mit von der Partie.

Gemeinsam mit unserem kleinen Tiger haben wir dann noch eine kurze Runde durch das Museumsquartier gedreht, bevor es endgültig zu kalt wurde. Der restliche Tag hat sich dann wieder drinnen abgespielt. In absoluter Unordnung und dafür umso mehr Gemütlichkeit. Auch das kann schön sein.

 

Noch mehr Wochenenden in Bildern gibt es bekanntlich auf Susanne Miraus Blog „Geborgen Wachsen„.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.