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Frische Krapfen: So schmeckt der Fasching

Faschingszeit ist Krapfenzeit. Frisch aus der Pfanne schmecken die kleinen Teiglinge am besten. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Allein in Österreich werden Jahr für Jahr etwa 100 Millionen Krapfen gegessen, so wurde es zumindest einmal in einer Studie der AMA Austria verlautbart. Dabei sind die Qualitätsunterschiede groß und jeder weiß: nur frische Krapfen sind gute Krapfen.

Mit diesem Rezept kann man sie jedenfalls ganz leicht selber machen. Und das beste daran ist, dass man dabei auch variieren kann. Formt man keine Kugeln, sondern etwas flache „Teigteller“ können sie etwa belegt, statt gefüllt werden – zum Beispiel mit Apfelkompott oder mit Sauerkraut. Denn: Krapfen schmecken auch pikant! Einfach den Zucker im Teig ein wenig reduzieren und schon taugt der Krapfen als Basis fürs Mittagessen.

Wie für jeden Hefeteig gilt jedenfalls: Angenehm muckelige Wärme und Ausdauer beim Kneten hängen direkt und proportional mit dem Backerfolg zusammen.

Zutaten:

  • 500g  Mehl
  • 250 ml Milch
  • 40g Zucker (optional)
  • 1 Pkg Trockenhefe
  • 4 Dotter
  • 1 Prise Salz
  • Schale einer halben, unbehandelten Zitrone
  • reichlich Öl zum ausbacken
  • Staubzucker zum bestreuen

Zubereitung:

Die Milch mit der Butter bei kleiner Flamme auf dem Herd erwärmen, verquirlen und handwarm abkühlen lassen. Die Dotter und den Zucker einrühren.

Mehl, Trockenhefe, Salz in einer großen Schüssel verrühren, die Milch-Butter-Ei-Mischung beigeben und mit dem Knethaken der Küchenmaschine (oder von Hand) verkneten bis sich der Teig leicht zu einer Kugel formen lässt und vom Schüsselrand löst.

Das Backrohr auf unter 50 Grad vorheizen, ausschalten und die zugedeckte Teigschüssel hineinstellen und etwa 30 Minuten gehen lassen. Jetzt kommt der wichtigste Part: Je öfter, der Teig zusammengeknetet wird und wieder aufgehen darf, desto feinporiger und fluffiger wird er. Also gehen lassen, herausnehmen, zusammenkneten, wieder gehen lassen, herausnehmen, zusammenkneten, wieder gehen lassen. Dieser Vorgang sollte mindestens drei Mal, gerne aber auch fünf oder sechs Mal wiederholt werden. Beim zweiten, dritten, vierten Durchgang braucht der Teig meist nur mehr 15 Minuten um aufzugehen.

Den Hefeteig schließlich noch einmal niederkneten, etwa Esslöffelgroße Teigstücke entnehmen und sie auf einer bemehlten Unterlage zu Kugeln rollen. Die Kugeln wieder mit einem Tuch abdecken und erneut gehen lassen.

Das Öl etwa zwei Fingerbreit hoch in einer Pfanne erhitzen. Die Krapfen mit der oberen Seite zuerst einlegen und im schwimmenden Fett bei mittlerer Hitze etwa 4 Minuten auf jeder Seite backen.

Dann mit einem Schöpflöffel herausnehmen, auf einer Lage Küchenrolle abtropfen und etwas abkühlen lassen.

Anschließend die Krapfen mit einem Spritzsack (Die Spitze muss dafür dünn sein) mit Marillenmarmelade füllen und mit Staubzucker bestreuen.

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